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An Bord von Ufos: Drei Erfahrungsberichte von Entführungen durch Außerirdische

Schon 1991 stellte die Roper Organization fest: Einer von 50 US-Amerikanern zeigt Anzeichen, Kontakt zu Außerirdischen gehabt zu haben. Die meisten schweigen darüber – diese drei nicht: Jack kam 1972 nach dem Autokino sechs Stunden zu spät nach Hause und wusste 25 Jahre nicht, warum. Pamela wurde mit 14 nachts von Aliens aus ihrem Zimmer entführt. Und Ron winkte als Junge einem Ufo zu – seine Freunde erinnerten sich an nichts, er selbst erst Wochen später an einen Flug. Ihre Berichte erscheinen erstmals auf Deutsch.


Gibt es sie? Aber ja! Inzwischen sechs Tranchen an UAP-Veröffentlichungen des Pentagons zeigen: In unserem Luftraum ist richtig was los. Doch während Regierungen und Wissenschaftler weiter über das Was, Warum und Wie debattieren und weiterhin am Ob überhaupt kleben, lassen sie eins außen vor: Zig Menschen auf diesem Planeten erleben die ungewöhnlichsten Dinge. Die technische Komponente ist offenbar nicht das Einzige, was der menschlichen Physik und dem orthodoxen Weltbild trotzt. Die drei hier geschilderten Fälle sind schon etwas älter, aber noch nie auf Deutsch geschildert worden – und klingen für Kenner des Metiers dennoch seltsam vertraut.

Regierungen in aller Welt erkennen heute endlich an, dass Ufos real sind. Damit rückt dieses Thema aus dem Bereich der Grenzwissenschaften in den Mainstream. Langsam registrieren die beteiligten Forscher allerdings auch, dass Kontakte mit Außerirdischen viel häufiger vorkommen, als man bisher annahm. Schon 1991 stellte die Roper Organization fest, dass eine von 50 Personen Anzeichen dafür aufweist, ein Kontaktler zu sein – was nichts anderes heißt, als dass es weltweit Millionen Menschen gibt, die bereits persönliche Begegnungen mit Außerirdischen hatten. Die meisten Rechercheure stimmen allerdings darin überein, dass diese Kontaktler in den meisten Fällen nicht oder höchst selten über ihre einschlägigen Erfahrungen sprechen. In diesem Artikel stelle ich drei Fälle von Menschen vor, die den Mut und die Kraft gefunden haben, über das zu berichten, was ihnen widerfahren ist.

Sechs Stunden an Bord eines Ufos

Eines Nachts im Jahr 1972 besuchten Jack Stevens (Name geändert), seine Mutter und sein Bruder Dan ein Autokino in Everett im US-Bundesstaat Washington, in der Nähe ihres Wohnorts. Die Filmvorführung wurde abgebrochen, als dichter Nebel die Kinoleinwand verdeckte. Die drei machten sich kurz vor Mitternacht auf den Heimweg. Sie waren nur noch ein paar Hundert Meter von ihrem Haus entfernt, als die Situation eine bizarre Wendung nahm. Jacks Mutter hielt das Auto an und sagte: „Mein Gott! Seht euch an, was da vorne ist. Habt ihr schon einmal ein solches Tier gesehen? Das ist ja so groß wie ein Hund!“

„Ich schaute hinaus und konnte nichts erkennen“, erzählte mir Jack, „aber meine Mutter und mein Bruder sahen etwas. Das kam aus dem Nichts – ich weiß, das klingt komisch –, aber sie sagten plötzlich, dass sie vorne einen Fleckenskunk sehen. Ich saß auf dem Rücksitz, konnte aber über ihre Schultern spähen. Beide sahen dieses gefleckte Ding die Straße entlanglaufen – und ich sah gar nichts. Nichts!

Genau zur gleichen Zeit, als sie dort hinschauten, war plötzlich das ganze Auto erleuchtet. Ich meine, es leuchtete buchstäblich auf. Ich kann gar nicht beschreiben, wie hell es plötzlich im Nebel war. Ich weiß noch, dass ich völlig aus dem Häuschen war und schnell auf den Rücksitz zurücksprang. ,Schaut nur!‘, rief meine Mama. ,Das ist ein Sprühflugzeug!‘

,Mama, das ist kein Sprühflugzeug!‘, sagte ich darauf. Meine Mutter und mein Bruder blickten immer noch durch die Windschutzscheibe auf dieses angebliche Stinktier hinaus, das gar nicht da war. Wie gesagt, ich saß mittlerweile wieder auf dem Rücksitz. Meine nächste Erinnerung ist, dass ich mich irgendwie schwerelos fühlte … alles im Auto schien zu schweben.“

Gerade als Jack ein bisschen Angst bekam, „erlosch“ das Licht plötzlich. Das Auto sprang mit einem Mal an, und sie fuhren weiter die Straße entlang. Jacks Bruder drehte sich zu ihm um und sagte: „Siehst du, ich hab’ dir doch gesagt, das ist nur ein Sprühflugzeug.“ Jack sah Dan an und sah, dass sich sein Bruder in tiefer Trance zu befinden schien und einen völlig leeren Gesichtsausdruck hatte. „Es wirkte so, als wäre mein Bruder mit offenen Augen bewusstlos geworden.“

Jacks Mutter atmete erleichtert auf und sagte: „Verdammt, das hat mich zu Tode erschreckt!“

Jack versuchte immer noch, aus dem Geschehenen schlau zu werden, als sie mit einem Mal zu Hause eintrafen. Er wusste, dass etwas Seltsames passiert war, verstand aber nicht genau, was es war. Er erinnerte sich daran, wie das Licht sie erhellt hatte und dann plötzlich wieder weg war und dass der Motor ihres Autos ausgefallen war. Er hatte nur keine Erinnerung daran, dass seine Mutter ihn abgestellt hatte. Vor allem wusste Jack, dass etwas nicht stimmte, weil es jetzt sechs Uhr früh war und sie etwa sechs Stunden verloren hatten.

Am nächsten Tag war das alles zum Großteil vergessen; Jack und seine Verwandten sprachen nie mehr davon. Doch von diesem Zeitpunkt an ereigneten sich seltsame Vorfälle. So fanden sie etwa sonderbare, niedergetrampelte Kreise in den Weiden hinter ihrem Haus. Jack ging zweimal zum Arzt, wo man in seinem Körper etwas fand, das die Mediziner als „Fremdkörper“ bezeichneten – einen im Kiefer, den anderen im Fuß.

Jahrzehnte später – im Juni 1997 – brach bei Jack beim Zubeißen versehentlich ein Backenzahn. Aus irgendeinem Grund löste dieser Unfall mit einem Mal die Mauern der Amnesie auf, die er seit der Kindheit um seine Ufo-Begegnung errichtet hatte. Jack erinnerte sich nun wieder, was in den sechs geheimnisvollen fehlenden Stunden passiert war.

Die Erinnerung setzte an dem Moment ein, als in der nebligen Sommernacht des Jahres 1972 ein riesiger Fleckenskunk vor ihrem Auto über die Straße spazierte. Kaum hatten Jacks Mutter und Bruder die seltsame Kreatur gesehen, begannen sie, wie wild herumzuschreien. Jack sah jedoch gar nichts. Genau in dem Moment wurde das Auto in ein helles, weißes Licht gehüllt, und Jack konnte sich an ein schwebendes, schwereloses Gefühl erinnern.

Den vollständigen Artikel können Sie in NEXUS 127 lesen.

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