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Wille & Vorstellung: Gloria Doreana Uranos will Rundhausdörfer für den Weltfrieden
Gloria Doreana Uranos ist Initiatorin von Ova Mundi, einer Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, Rundhausdörfer als Zentren der neuen Zeit zu gründen. Wir wollen von ihr wissen, wie sie zu ihrer Idee gekommen ist, wie so ein Rundhausdorf aussieht, wie weit die Umsetzung des Projekts bislang gelungen ist, warum sie alles hierfür aufs Spiel setzt und vieles mehr.
Gloria, Sie sind Initiatorin von Ova Mundi, einer Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, Rundhausdörfer als Zentren der neuen Zeit zu gründen. Was hat Sie bewogen, alle Ihre Karten auf diese eine Idee zu setzen?
- Kurz gesagt: mein Schicksal. Doch erlauben Sie mir, aufgrund meines Lebensalters etwas auszuholen: Alles begann, als ich 1992 oder 1993 ein spirituelles Magazin aufschlug und zum ersten Mal Bilder von Rundbauten sah – Wohn- und Geburtshäuser, Werkstätten, Schulen, passende Gartengestaltung … alles vorgestellt von einer Architektin und Stadtplanerin, Merete Mattern. Ich rief sie sofort an und erhielt eine Einladung nach Berlin, wo wir uns stundenlang unterhielten. Dabei kamen wir auf ihre Reise zum Mount Shasta zu sprechen, bei der ein blauer Mönch ihr das Leben rettete. Die Geschichte faszinierte mich so sehr, dass ich Meretes Vorschlag, ein Drehbuch für eine Verfilmung zu schreiben, in Betracht zog. So flog ich schließlich nach Kalifornien zu einem Workshop am Esalen-Institut in Big Sur, den ich als Vorbereitung für die Recherchen vor Ort nutzte. Da geschah es: In einer privaten Session erschien mir unvermittelt selbst ein blauer Mönch – und der sagte mir, ich soll direkt nach dem Workshop zum Mount Shasta kommen, weil man mich dort erwarte. Noch in derselben Nacht fuhr ich mit einer Freundin dorthin, und obwohl der Berg in dieser Jahreszeit im Nebel stehen soll, begrüßte er mich in strahlendem Sonnenschein. Bei einem Halt in einem Café stand dann ein junger Mann vor mir, der sich vorstellte: „My name is Lilananda. Welcome home.“ Ich brach sofort in Tränen aus. Er sagte, er sei ein Wanderer zwischen den Welten und habe den Auftrag, mich zu begrüßen. Am Ende des Tages erhielt ich bei untergehender Sonne mit Blick auf den Mount Shasta eine Art Einweihung. Das ganze Geschehen hat mich so tief berührt, dass es mein weiteres Leben prägte.
- Von da an entwickelte sich mein Wunsch, eine Gemeinschaft als „Keimzelle des Lichts“ aufzubauen – aber als ich das in einem italienischen Bergdorf versuchte, klappte es noch nicht. Meiner Meinung nach war die Zeit noch nicht reif, keiner wollte den Schritt wirklich wagen. 2013 bin ich dann nach 18 Jahren nach Deutschland zurückgekehrt, doch erst eine schmerzliche Trennung 2017 hat mich komplett geöffnet: In meiner größten Verzweiflung hörte ich Stimmen, die mir sagten, sie seien meine Brüder und Schwestern aus Agartha, meiner wahren Familie in der inneren Erde. Ich begann dann, weiter zum Thema zu recherchieren und erfuhr, dass es dort eine hoch entwickelte Zivilisation geben soll, die auch als „verborgenes Königreich“ bekannt sei.
- Diese Nachricht war ein Neuanfang für mich, und ich startete einen weiteren Versuch für eine „Keimzelle des Lichts“. Zu mir gesellten sich Menschen, die wie ich den Wunsch nach einem Leben in Gemeinschaft verspürten, aber auf einer sehr spirituellen Basis. 2024 gab es dann das letzte einschneidende Erlebnis: Ich wurde völlig unerwartet mit meinem Lichtkörper ins Erdinnere direkt nach Agartha geholt, wo ich meiner Ursprungsfamilie begegnete. Als ich danach „Die Legende von Shamballa“ von Torkom Saraydarian studierte, wurde mir mein eigentlicher Auftrag endgültig bewusst: Im Geiste Shambhalas auf der Obererde zu helfen, weltweit entsprechende Dörfer entstehen zu lassen. Weitere Studien enthüllten mir, dass in Shambhala alle Wohnstätten rund sind, was heißt, dass sie dem Torus-Energiefeld entsprechen – und das war der endgültige Ruf zur Umsetzung hier auf der oberen Erde.
Wie genau sieht Ihre Vision aus – was muss man sich unter „Ova Mundi“ vorstellen?
- Es geht darum, weltweit Runddörfer entstehen zu sehen, die im Geiste Shambhalas wirken. Sie sollen von Menschen besiedelt werden, die reinen Herzens sind und die 3D-Ebene der Dualität zumindest weitgehend verlassen haben. In der Mitte jeder Gemeinschaft soll ein Klang-Heil-Dom stehen, in dem wirklich alternativ therapiert wird. Damit meine ich hochfrequente Klänge, Plasma- und/oder Medbetten und weitere Anwendungen, die der neuen Welt entsprechen. Geburten – in beide Richtungen – werden in entsprechenden Rundhäusern von geschulten Philosophen, Weisen, Therapeuten und Ärzten begleitet und somit zu einem tiefen Erleben führen. Ein Gnadenhof soll unter anderem einer Wiedergutmachung dienen für all das Leid, das Tieren zugefügt worden ist bzw. noch wird, und selbst angebaute, naturbelassene Ernährung wird eine Selbstverständlichkeit sein. Lebensschulungen bestimmen den erleuchteten All-Tag, in dem Lernen zur Freude gedeiht.
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