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NEXUS Magazin 25, Oktober-November 2009

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Auf den Salomonen gibt es heute noch Riesen

Ex-RAAF-Pilot Marius Boirayon über Legenden in seiner Wahlheimat, die bis heute von aktuellen Begegnungen genährt werden.

Die Riesen finden sich auf allen größeren Inseln der Salomonen, haben aber auf jeder einen eigenen Namen. Ein einheitlicher Name allerdings ist „Moo-Moo“ (sprich „Muh-Muh“, wie das Geräusch der Kuh).

Choiseul ist eine Insel im Westen der Salomonen. Sie ist 300 Kilometer lang und 80 Kilometer breit und scheint in ihrem Zentrum genauso viele Riesen zu beherbergen wie Guadalcanal. Ein Blick auf die Karte zeigt, dass sich im Inselinnern nur ein einziges Dorf findet − und hierfür gibt es einen guten Grund.

Auf der Insel Santa Isabel leben heute noch in zwei Gebieten Riesen, wenn auch weit weniger als auf Guadalcanal, und zwar im Nordosten und im Norden des Inselinnern. Jeder Einheimische kann einem den Weg weisen.

Auf Makira, das östlich von Guadalcanal liegt, lebt eine kleine, aber extrem starke, zwergenhafte Spezies von Riesen, die sich auch auf Guadalcanal findet. Im Jahr 1996 zierte den Titel der Zeitung Solomon Star ein Photo, auf dem einer dieser etwa 1,20 Meter großen „Chowa-Chowa“ abgebildet war.

Auch in Malaitas Geschichte spielen die Riesenvölker eine große Rolle. Auf Malaita werden die Riesen „Ramo“ genannt; angeblich unterscheiden sie sich kulturell von den Riesen Guadalcanals.

Es gibt Hinweise auf eine untergegangene südwestpazifische Kultur, die in verschiedenen Teilen Malaitas angesiedelt war. Um einen Berg in der Nähe des Mount Mala im Norden der Insel herum windet sich eine Mauer aus perfekt behauenen Steinquadern, neben der ein Pfad verläuft. Dieser Pfad führt zu einer Ebene auf dem Gipfel des Berges, wo eine weitere Steinmauer eine höhere terrassenartige Ebene umgrenzt. Auf dieser höheren Ebene steht eine Art Altar.

Einige 100 Meter entfernt ist eine Begräbnisstätte, auf der ein 5,5 x 1,8 x 0,3 Meter großer Stein mit sehr glatter Oberfläche liegt. Die in der Nähe lebenden Eingeborenen sagen, dass hier ein wichtiger Ramo begraben liege. Auf den Steinmauern finden sich zudem eingemeißelte Hieroglyphen.

In Kwaio − dem Gebiet, aus dem meine Frau stammt − stehen tief im Buschland Obelisken mit seltsamen Aufschriften. Und in einer Region von Kwara’ae nördlich von Kwaio liegt ein großer Begräbnisplatz, auf dem tausende von Knochen der Ramo-Riesen verstreut liegen.

Nicht weit von diesem Ort entfernt steht eine Hütte mit einem Ramo-Oberschenkelknochen von 2,5 Metern Länge als „Tragbalken“!

Auf Guadalcanal weiß jeder von der Existenz der Riesen, und aufgrund eines regen Austauschs zwischen den Spezies in der Vergangenheit spielen diese Giganten in der Geschichte, Kultur und Folklore der Einheimischen eine große Rolle. Die Riesen von Guadalcanal findet man in dem 1.000 Quadratkilometer umfassenden Dschungelgebiet westlich des Mount Popomanaseu.

Ich träume davon, dass die Existenz dieser bemerkenswerten Riesenmenschen eines nicht mehr allzu fernen Tages anerkannt wird und wir alle von ihrem Wissen profitieren können.

Kommentare

25. Januar 2010, 18:15 Uhr, permalink

Thor

Mmmh, hört sich interessant an. Mal dran bleiben.

06. Juni 2010, 11:47 Uhr, permalink

Aliens kommen

Riesen, ok ... aber: eine zehn Tonnen schwere Baggerschaufel? Den Bagger würde ich gerne sehen, und den Riesen, der diese Schaufel anhebt.

Tageslicht im Berg, von unbekannter Lichtquelle? Somit müsste diese Spezies recht intelligent sein.

Das schweift dann doch schon sehr ins Unglaubliche ab.

29. Juni 2010, 10:54 Uhr, permalink

Patze

Hatte mal Kontakt mit dem Prof. der Uni ähh ... Münster (?), welcher damals die Fußabdrücke der Riesen im ähh ... Jemen (?) gefunden hat. Dieser gab der "Rasse" auch ihren lateinischen Namen. Er bestätigte mir, dass dies kein Fake ist.

08. Juli 2010, 14:29 Uhr, permalink

sonnenwind

Wenn doch aber die Riesen so leicht zu beobachten, zu sichten sind, man sie also einfach vom tutuva(?) aus oder eben vom Berg oben her sehen und diesbezüglich auch dann photographieren kann, warum ist dann kein Photo dem Text angehängt worden? Das würde das Ganze noch etwas glaubhafter werden lassen. Wenn die Riesen so einfach zu sehen sind, werden bestimmt auch schon so einige Leute Photos von den Riesen geschossen haben. Wäre interessant, solche Photos zu sehen.

06. Oktober 2010, 22:39 Uhr, permalink

Peter Echevers

Zu unglaublich, zu phantastisch. Nicht einmal der Schreiber selbst hat sie offensichtlich gesehen, sondern erzählt von Menschen, die die Riesen gesehen haben wollen. In ganzen Passagen erinnert mich die Erzählung an die nordische Mythologie - Yggdrasil - und an die Erzählungen von Walter Papst in seinem Buch "Der Götterbaum".

Mit freundlicher Empfehlung

Peter Echevers

03. November 2010, 22:36 Uhr, permalink

Orlando

Hi,

also das mit den Riesen auf den Salomonen erscheint mir schon glaubhaft, bevor ich den Artikel hier fand, sprach ich mit einem Freund schon über den Artikel.

Also warum kein Foto zur Hand ist, lässt sich leicht erklären, das habe ich eben in Facebook veröffentlicht und kopiere es mal hier rein:

"Denn wer einmal im Dschungel, also im richtigen Dschungel allein oder zu Zweien unterwegs war, der weiß, was ich meine: bist du auf der Jagd, zeigt sich das Wild selten, bist du zufällig unterwegs, dann begegnest du Allem und alles, hast aber nie eine Kamera dabei.

Eine höhere Ordnung greift da wohl immer ein, und wenn du dann noch einen Riesen begegnest, ich glaube da rutscht bei manchen schnell der Kupferbolzen in die Hose."

Übrigens gibt’s da noch einen Hinweis in den Falun-Dafa-Schriften, da werden auch kurze, schnelle Hinweise auf Riesen gegeben, einfach mal damit beschäftigen und danach googlen.

Auch in älterer DDR-Literatur gibt bzw. gab es Hinweise auf die großen Kerle.

Nun, was das Bewegen der Baggerschaufel angeht: so große Kerle haben auch enorme Kräfte, es gibt auch Menschen, oder es gab sie, die ausgefallen starke Leistungen aufbringen konnten.

Da verweise ich auf den legendären Milo Barus, der sogar einen zwei Tonnen schweren Elefanten durch die Zirkusmanege getragen hat, und da gab es hunderte von Zuschauern.
Das hat er auch in Afrika vorgeführt, die netten Dunkelhäutigen haben gestaunt, als ihr Häuptling aufstand und dem Milo die Hand gab, ging der Milo in die Knie, es wird ihm Stärkere geben.

Was ich damit meine ist Folgendes: niemals an anderen zu zweifeln - auch wenn’s nicht glaubhaft erscheint, bedeutet es nicht immer, das es unglaubhaft sein muss.

MfG,

Orlando

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