„Erinnerst du dich an deinen alten Namen oder an die Namen deiner Freunde?“
„Nein, an Namen kann ich mich nie erinnern.“
„Von welchem Alter an kannst du dich an dich selbst erinnern?“
„In meinem früheren Leben erinnere ich mich an mich selbst seit ich 13 war. Hier erinnere ich mich an mich selbst seit meiner Geburt, doch ich vergesse nicht, wo ich herkomme. Wir trugen dort besondere Brillen und kämpften die ganze Zeit. Auf dem Mars gab es etwas, das unheilbringend war: eine Station, die zerstört werden musste. Es kann wieder Leben auf der Marsoberfläche geben, aber diese Station verhindert es. Sie ist geheim. Ich kann aufzeichnen, wie sie aussieht; wir waren in der Nähe. Diese Station ist gegen uns.“
„Boris, warum ‚sterben‘ unsere Raumsonden so oft, wenn sie auf dem Mars landen?“
„Vom Mars geht ein Signal aus, das versucht, die Sonden zu zerstören. Die Strahlen der Sonden sind schädlich.“
Ich war bestürzt über die schädlichen Strahlen der Fobos-Sonden. Im Jahr 1988 versuchte ein Mann aus Wolschsk, Juri Luschnitschenko, ein Mann mit übersinnlichen Fähigkeiten, die Leiter des sowjetischen Raumfahrtprogramms zu kontaktieren, um sie vor dem bevorstehenden Versagen ihrer Mars-Raumsonden Fobos 1 und Fobos 2 zu warnen, besonders wegen der Strahlen und radioaktiven Batterien, die dem Planeten fremd waren. Sie schlugen seine Warnungen in den Wind. Sie hielten es nicht einmal für nötig zu antworten, auch heute noch nicht, obwohl es laut Luschnitschenko unabdinglich ist, ihre Taktiken zu ändern, um bei der Annäherung an die Marsoberfläche erfolgreich zu sein.
UFOs und verlorene Planeten
„Weißt du etwas von multiplen Dimensionen? Also dass man beim Fliegen keiner geraden Flugbahn folgt, sondern durch einen mehrdimensionalen Raum reisen kann?“
Ich stellte diese aus der Sicht der etablierten Wissenschaft abwegige Frage behutsam.
Doch Boriska lebte plötzlich auf und begann voller Elan über den Aufbau von UFOs zu sprechen. „Wir sind einfach gestartet und schon waren wir in der Nähe der Erde!“
Dann nahm er ein Stück Kreide und zeichnete etwas Dreieckiges an die Tafel.
„Es gibt sechs Schichten“, schwärmte er. „Die äußere Schicht umfasst 25 Prozent einer beständigen Substanz, die zweite Schicht nimmt 30 Prozent ein und ist gummiartig, die dritte nimmt ebenfalls 30 Prozent ein und besteht wieder aus Metall, aus vier Prozent besteht eine Schicht mit magnetischen Eigenschaften.“ Er schrieb die Zahlen an die Tafel. „Wenn man die magnetische Schicht mit Energie versorgt, kann der Apparat durch das ganze Universum fliegen.“
Wir Erwachsenen sahen uns an. In welchem Schuljahr nimmt man Prozentrechnen durch? Natürlich waren sie in der Schule noch nicht so weit gekommen, außerdem hatte Boriska anscheinend nach wie vor ernsthafte Probleme in der Schule. Er wurde direkt in die zweite Klasse eingestuft, aber dort versuchte man schnell, ihn wieder loszuwerden. Wem würde es schon gefallen, wenn ein Kind die Lehrerin plötzlich mit den Worten unterbricht: „Maria Iwanowna, Sie sagen uns nicht die Wahrheit! Sie unterrichten uns falsch!“ Und das passiert nicht nur einmal am Tag.
„Welche Mission hat Boriska auf der Erde? Weiß er es?“, fragte ich sowohl ihn als auch seine Mutter.
„Er sagt, dass er es nur vermuten kann“, meinte Nadeschda. „Er weiß etwas über die Zukunft der Erde, zum Beispiel, dass Wissen entsprechend der Güte und Bewusstseinsstufe verteilt wird. Neues Wissen wird niemals bösartige Menschen mit lasterhaftem Leben erreichen – Diebe, Räuber, Alkoholiker – und auch diejenigen nicht, die sich nicht zum Guten hin verändern wollen. Sie werden den Planeten verlassen. Er glaubt, dass Informationen die wichtigste Rolle spielen werden. Eine Zeit der Eintracht und des Miteinanders wird auf der Erde anbrechen.“
„Boris, woher weißt du das?“
„Aus meinem Inneren“, antwortete er ernst.
Mit fünf Jahren versetzte er seine Eltern in Erstaunen, als er anfing, über Proserpina zu reden, einen Planeten, der bereits vor hunderttausenden oder womöglich Millionen von Jahren gestorben war. Und dieses Wort – Proserpina – sagte er, ohne es schon einmal irgendwo anders gehört zu haben.
„Er wurde von einem Strahl durchschnitten und zerfiel in seine Einzelteile“, erklärte Boriska. „Physikalisch gesehen existiert der Planet nicht mehr, aber seine Bewohner teleportierten sich in die fünfte Dimension, die sie als Parallelwelt bezeichnen. Wir beobachteten den Tod des Planeten vom Mars aus“, stellte Boriska klar.
Und plötzlich sagte er das Unvorstellbare: Er sagte, die Erde habe als ein lebendiges, bewusstes Wesen die Kinder von Proserpina aufgenommen, um sie zu unterrichten. Deshalb werden hier gelegentlich Kinder geboren, die sich an ihren Heimatplaneten erinnern können und sich selbst als Außerirdische betrachten.
Boris` Mutter Nadeschda hielt in ihrem Tagebuch fest, was ihr Sohn ihr einmal gesagt hatte:
„Du bist eine Wegbereiterin. Du hast den Weg für uns geebnet. In den höchsten Sphären hält man dich für eine Heldin. Du trägst die größte Last auf deinen Schultern. Ich bin für die Neue Zeit gekommen. Ein holographischer Code ist bereits im Weltall sichtbar. Alles wird in einem neuen Feuer der Gedanken ans Tageslicht kommen, schon bald … Der Übergang von einer Welt in die andere wird durch das Wesen der Zeit vollzogen. Ich bringe die Neue Zeit. Ich bringe die Neuen Informationen …“








Kommentare
21. Oktober 2009, 18:24 Uhr, permalink
Visionaire
WOw... das ist mal ein Bericht, der einem den Atem raubt. Ich beschäftige mich seit längerem mit Spiritismus und habe schon viel über Indigos erfahren. Was jetzt aber dieser Boris da preis gibt, lässt mir die Haare zu Berge stehen... Seine Aussagen sind so treffend mit allen Mystischen Dingen die ich bis heute erforscht habe... Von Däniken, Maya-Kultur, Spiritismus, Astrologie...
Ich weiss von mehreren Indigos auch im deutschsprachigen Raum... Nur das diese meistens durch Ritalin ruhig gestellt werden. Kann mir vorstellen, dass in Russland kein Ritalin verwendet wird... und daher der Junge "ungebremst" seine früheren Leben abrufen kann... Dieser Artikel ist der Hammer!!!
09. Februar 2010, 01:45 Uhr, permalink
Kritiker
Tja, nix gewesen außer Spesen. Riesige Katastrophe 2009? Ach ja.
Ich bin offen für alles, aber gerade, wenn man das ist, sollt man ebenso skeptisch sein. Wahrscheinlich ein weiterer Versuch, bestimmte Eso-Theorien interessanter zu machen.
Herzlichen Glückwunsch.
16. März 2011, 09:29 Uhr, permalink
realHanno
Ich denke da sofort an Geldmacherei.
Die russischen Eltern des Jungen haben einen unzweifelhaft sehr begabten Sohn auf die Welt gesetzt.
Ihre Umwelt und andere Leute werden sie darauf gebracht haben, dass damit doch einige Rubelchen zu verdienen wären - andere tun das doch auch, und die wären meistens um einiges dümmer als beide studierte Eltern des Jungen.
Also ging man damit an die Öffentlichkeit, und einiges Geld wird seitdem auch schon die Seiten gewechselt haben - bestimmt genug für die nicht im Überfluss lebenden Eltern.
Doch das ist leider nicht recherchiert ...
Allen selbstlosen Gutmenschen zum Trotz:
Geld ist aller Dinge Antrieb.
02. Dezember 2011, 22:02 Uhr, permalink
lily
He is just telling the people the truth
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