Eine typische Sitzung mit Buteyko Atemübungen
1. Pulsmessen
2. Kontrollpause
3. Drei Minuten flaches Atmen
4. Maximalpause
5. Drei Minuten flaches Atmen
6. Kontrollpause
7. Drei Minuten flaches Atmen
8. Kontrollpause
9. Drei Minuten flaches Atmen
10. Maximalpause
11. Drei Minuten flaches Atmen
12. Kontrollpause
13. Drei Minuten flaches Atmen
14. Erneutes Pulsmessen
Übungszeiten für die Buteyko Übungen
Leichte Fälle von Asthma treten zumeist vorrübergehend auf und können durch Sport oder Virusinfektionen ausgelöst werden. Wenn die Buteyko-Methode erst einmal korrekt beherrscht wird, braucht es in solchen leichten Fällen nur gelegentliche Behandlungen mit Inhalation und Atemübungen.
Als mittelschwere Fälle gelten die Patienten, die häufigeres oder dauerhaftes, leichtes Asthma haben, sowie solche, die regelmäßig ein Dosier-Aerosol mit einer steroidhaltigen Lösung benutzen. Diese Personen sollten zwei bis vier mal am Tag 20 Minuten trainieren.
Menschen, die häufig starke Anfälle haben, sollten anfangs drei bis fünf mal am Tag 20 bis 30 Minuten üben und ihr Pensum später auf zwei Übungseinheiten reduzieren. Bis ein spürbares Ergebnis eintritt, kann es bei diesen Patienten 3 bis 12 Monate dauern.
Warnhinweis zum Schluss
Ziel dieses Artikels war es, dem Leser die Buteyko-Methode zu erläutern; er dient jedoch nicht als Gebrauchsanweisung, denn die Methode sollte nicht ohne fachmännischen Beistand erlernt werden. Bitte lassen Sie sich von einem Buteyko-Trainer und einen Mediziner beraten, bevor Sie irgendwelche Übungen oder eine Behandlung beginnen.



















Kommentare
21. März 2009, 15:30 Uhr, permalink
Richard Friedel
Die Methode nach Buteyko hat sich etabliert. Dass sie trotzdem durch die orthodoxe Medizin kaum empfohlen wird, erklärt uns Prof. Dieter Lenzen, seit 2003 Präsident der Freien Universität Berlin, in seinem Buch "Krankheit als Erfindung" (S.17).
„Die Medizin schützt sich selbst vor Leistungskontrolle, Kritik und Veränderung.
Diese Kritik kann auf die medizinische Forschung zielen, wenn man ihr vorwirft, sie verzichte, unter Umständen unter dem Deckmantel ethischer Argumente oder gesetzlicher Verbote, auf Kontrollgruppen (hier die Buteyko-Fans) solcher Patienten, die mit ihren neuen Methoden und Mitteln nicht behandelt werden. Auf diese Weise werde der nur im Vergleich nachweisbare Erfolg oder besser: der Mißerfolg medizinischer ahe, daß die »Sozialdialekte« in der Medizin zum Ausschluß von Kommunikationsmöglichkeiten für Laien über ihre eigene Krankheit führen.
Wegen der Konzentration der Schulmedizin auf Asthmamedikamente ist ein Standardwerk der Lungenheilkunde zu zitieren nämlich "Pneumologie in Praxis und Klinik", Herausgeber: Rudolf Ferlinz.
Es heißt her am Anfang des 2. Kapitels "Bleiben wir uns aber bewusst, dass auch auf diesem Gebiet der Medizin vieles Tradition, Vermutung und Empirie ist, so dass die biologischen Zusammenhänge sich bei genauerer Nachprüfung ganz anders darstellen mögen." RF.
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