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NEXUS Magazin 7, Oktober-November 2006

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Die Suche nach der Metallbibliothek

Unter Ecuador und Peru befindet sich ein System von Tunnelnund Höhlen, von dem berichtet wird, daß es eine alte Schatzkammermit Artefakten enthalte. Darin sollen sich zwei Bibliothekenbefinden.

Der heute aktivste Indiana Jones ist Stan Grist, der sowohl Juan Moricz als auch seinen Intimus Zoltan Czellar kannte, ebenfalls ein Freund Halls. Grist schrieb 2005:

„Während ich dies schreibe, bin ich in Verhandlungen mit den eingeborenen Shuar, die in der Nähe der Cueva de los Tayos leben. Ihr Einverständnis ist notwendig, um den Bereich der Höhlen zu betreten und zu untersuchen. In den kommenden Monaten plane ich eine Expedition, die den geheimen Eingang zu der Höhle finden soll, die zur angeblichen Metallbibliothek führt. Viele Menschen haben die Höhle durch den bekannten, vertikalen Eingang in der Nähe der Bergspitze betreten. Ich bin der Meinung, daß es durch diesen gut bekannten Eingang beinahe oder völlig unmöglich ist, zur Metallbibliothek zu gelangen. Der geheime Eingang befindet sich unter Wasser!“

Ich konfrontierte Hall mit den Ansichten Grists. „Jaramillo sagte immer, daß sich der Eingang unter dem Fluß befände“, sagte er. Aber dieser Fluß befindet sich nicht in der Nähe der Tayos-Höhle. Es ist der Pastaza-Fluß.

Obwohl Hall die Lage niemals von Petronio Jaramillo selbst erfahren hatte, organisierte er im Mai 1998 nach Jaramillos Tod eine Reise mit Mario Petronio, Jaramillos Sohn, bei der sie beide ihr Wissen über den Ort zusammenlegten. Die Suche mußte aufgegeben werden, bevor der „Nullpunkt“ erreicht wurde.
Im Mai 2000 kehrte Hall zurück.

„Als wir die Expedition in den 90ern vorbereiteten und über notwendige Taucherausrüstungen diskutierten, sagte Petronio, daß, auch wenn er (der Eingang zur Höhle) unter dem Fluß sei, es nicht automatisch hieße, naß zu werden.“

Hall zeigte mir Luftaufnahmen, in denen eine Flußbiegung mit einer Störungszone hervorgehoben war. Von dieser ist bekannt, daß sie in ein Höhlensystem mündet, welches sich über mehrere Meilen erstreckt. Seinen Vermutungen nach hat diese Störungszone – ein Indiz für ein antikes Erdbeben – das unterirdische Netzwerk geöffnet. Irgendjemand muß in längst vergangenen Zeiten diesen Ort entdeckt haben, um dort die Metallbibliothek zu verbergen. Hall besuchte diesen Ort und stellte fest, daß er perfekt in Jaramillos Lagebeschreibung passt.

Ohne Kooperation geht nichts

Was also passierte als nächstes? Hall war 64 Jahre alt, als er das letzte Mal in die Region reiste, mittlerweile ist er 70. Im Alter von 68 Jahren wurde ihm klar, daß er die Auflösung des Rätsels höchstwahrscheinlich nicht mehr erleben würde. Er will allerdings nicht den gleichen Fehler wie Moricz machen, und betrachtet es nicht als seine eigene Geschichte.

Am 17. Januar 2005 informierte er die ecuadorianische Regierung über den Standort der Höhle, der den Beschreibungen Jaramillos entspricht und von dem er hofft, daß er Gegenstand einer Expedition wird.
Wer daran interessiert ist: die Koordinaten liegen bei 77° 47’ 34’’ West und 1° 56’ 00’’ Süd. Mit Google Earth kann man sehr nah an den Ort heranzoomen und seine erste Neugierde befriedigen. Aber die Lage des Ortes zu kennen heißt nicht, daß man ihn auch leicht finden kann.

Hall denkt, daß es entweder Jahrzehnte dauern wird oder ein Paradigmenwechsel stattfinden muß, bevor man auf eine Art zusammenarbeiten kann, die in einer erfolgreichen „Inbesitznahme“ endet. Er argumentiert, daß die Expedition von 1976 nur erfolgreich war, weil ein Militärregime an der Macht war; „eine demokratische Bürokratie wird die Expedition versumpfen lassen, bevor sie auch nur einen Sumpf überquert hat.“

Was benötigt wird, ist der Sinn für Kooperation und Offenheit. Zu viele Leute haben die Bibliothek benutzt, um ihre eigenen Theorien zu bestätigen, seien es Außerirdische, welterobernde Ungarn oder Edgar Cayce und seine Hallen der Aufzeichnungen. Vielleicht ist dies der Grund, warum diese Missionen zum Scheitern verurteilt waren. Möglicherweise sollten wir die Bibliothek einfach für sich selbst sprechen lassen. Die Antworten auf Fragen wie nach den Bauherren, woher sie kamen, was sie beabsichtigten usw. werden sich alle in der Struktur selbst erklären. Letzten Endes ist es doch eine Bibliothek.

Kommentare

12. Mai 2009, 00:00 Uhr, permalink

Simone

Hallo,
mein Vater war große von Däniken-Fan. Und ich sehe gerade die Bücher durch, um zu entscheiden, ob ich sie behalte oder verkaufe.
Da bin ich auf Seite18 gestoßen, in der ganz klar steht, dass er in der Bibliothek war...
Verstehe ich jetzt nicht...
Eine gute Nacht,
Simone

24. Januar 2010, 13:36 Uhr, permalink

adasdfasdfa

Du bist offenbar "vom Himmel gefallen". Wenn du dich für das Thema interessierst, musst du etwas recherchieren - wie du siehst, will dir niemand das Ganze "servieren". Wenn du nur provozieren willst, bist du hier an der falschen Adresse.

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