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Die Wunder des Magnetismus

Bedini Device TeaserBei unserer Suche nach einem fundierten Artikel zu John Bedini und seinen Erfindungen stießen wir auf zahlreiche Gerüchte, jedoch wenige Fakten. Eine Ausnahme bildet dieser „Klassiker“, der den ursprünglichen SSG und eine der seltenen persönlichen Begegnungen mit dem Erfinder selbst beschreibt. Er erschien ursprünglich im Magazin Atlantis Rising.

Dr. Hans Nieper schreibt in seinem Buch „Revolution in Technology, Medicine and Society – Conversion of Gravity Field Energy“, dass Bedinis Konverter bei den Anfangstests eine Effizienz von 800 Prozent zeigte und dass 26 unabhängige Forscher das von Bedini entworfene Gerät erfolgreich nachbauten.

Allerdings konnte das Team der nicht mehr erscheinenden Zeitschrift Energy Unlimited das Gerät nicht nachbauen, und der beratende Ingenieur George Hathaway kritisierte Müllers Messungen.

Andererseits fand Ken Moore, ein Aussteller auf der Konferenz der USPA, der United States Psychotronic Association, im Jahr 1985 heraus, dass sein Modell von Bedinis G-Feld-Generator schneller wurde, je stärker dieser belastet wurde. Außerdem wurde er auch Zeuge davon, wie einer von Bedinis Prototypen tatsächlich lief.

Im selben Jahr nutzte der Radio-Talkshow-Master Bill Jenkins von KABC, einem kalifornischen Radiosender, seinen Gastrednerplatz bei einem Bürgerforum am 12. März im Biltmore Hotel in Los Angeles, um mit Bedini und Steve Werth ein FE-Gerät anzukündigen. Die beiden führten etwas vor, das als Kromrey-Schwerkraftfeld-Generator mit einer Effizien von 180 Prozent beschrieben wurde, angetrieben von einer Reihe von Batterien, die von keiner weiteren Quelle von außen aufgeladen werden mussten.

Laut einer Zeitschriftenmeldung befanden sich im Publikum auch Vertreter der lokalen Energieversorger und Investoren. Der damals 37 Jahre alte Bedini teilte dem Forum mit, dass er seinen Generator zu einem symbolischen Preis den Menschen überall zur Verfügung stellen möchte, anstatt ihn dem Anbieter mit dem höchsten Gebot zu verkaufen. Laut seiner Beschreibung funktionierte sein Modell mit hochenergetischen, gepulsten, phasenverschobenen Skalarwellen, um die Nullpunkt-Energie aus dem Vakuum zu ziehen. Das Konzept stehe nicht in den gängigen Lehrbüchern über Physik, aber es sei ein absolut natürliches Konzept und funktioniere tatsächlich, sagte er.

Über den Physiker Bearden, der einmal Gast in seiner Show war, hatte Jenkins Konzepte wie die skalare Interferometrie öffentlich eingeführt.

Wie aber reagierten die offiziellen Vertreter beim Forum im Biltmore auf die Vorführung von Freier Energie – als ihnen beim Mittagessen im wahrsten Sinne des Wortes ein Licht aufging? Bedini erinnert sich an die gemurmelten Forderungen, die verdammten Glühbirnen möchten doch bitte abgenommen werden, sodass sie in Ruhe essen könnten. Die Freie Energie passte nicht in ihre Welt.

Ein paar Wochen später erhielt Bedini Besuch von zwei Schlägern, die seinen Bemühungen, sich vom bestehenden Machtgefüge abzukoppeln, definitiv ablehnend gegenüberstanden. Sie sahen aus wie Bodybuilder, die gerade eben aus dem Fitnessstudio kamen, pressten ihn gegen die Wand seines Ladens und gaben ihm auf bedrohliche Art zu verstehen, dass sie erwarteten, dass er weiterhin Benzin benutze. Bedini lacht kurz, als er sich erinnert, aber offenkundig war ihm klar, dass sie es ernst meinten.

Nun, da er in Idaho lebt, glaubt er, dass der Grund dafür, dass „die“ ihn nicht mehr bedrohen, der ist, dass er seine Geräte nur noch in Spielzeuggröße baut. Seine Modellsammlung demonstriert nur ein Prinzip – von dem er glaubt, dass es ein ganzes Haus mit Strom versorgen könnte, würden die Modelle in entsprechender Größe gebaut. Zu diesem Prinzip gehört das Speichern von kurzen Energie-Entladungspulsen, die bei der Verrichtung von Arbeit mit vorher gespeicherter Energie entstehen. Die Abfolge ist „Arbeit verrichten, entladen, Arbeit verrichten, entladen“ usw.

Die Geräte verhalten sich gegensätzlich zu üblichen Motoren und Generatoren, wird mir gesagt. „Sie wollen, dass dieses Ding Arbeit verrichtet. Je mehr es das tut, umso mehr Energie sammelt es“, sagt Bedini.

Bedini Device 2

Ein Bedini-Motor in Spielzeuggröße, der für die kommerzielle Produktion gedacht ist.

Ein neueres Modell mit einem Fahrradrad, an das innen Magnete geklebt sind, hat als Arbeitsbelastung ein Flügelrad mit großen Flügeln, die in bestimmten Winkeln angebracht sind, um die Bewegung abzubremsen. Bedini klemmt einen Teil des Kreislaufs ab, um den Funken zu demonstrieren. Er zeigt, wie viel Energie in die Batterie zurückfließt, in regelmäßigen Abständen. Der Aufbau treibt den Motor eine gewisse Zeit lang an, schaltet ihn dann ab und entlädt.

Kommentare

03. August 2010, 17:33 Uhr, permalink

Emilion-Ra

Das Angebot eines Workshops finde ich recht interessant - und auch den Bedini-Artikel über seine Lebensstationen und die FE-Geräte. Seit ein paar Jahren gibt es eine Patentzulassung eines kanadischen Erfinders für ein Gerät mit Wirkungsgrad höher als 1. Ich habe dieses Thema auf meiner Website www.emilionra.de beschrieben.

Inzwischen arbeite in nach Bedinis Buch "Free Energy", um eine dort beschriebene Schaltung nachzubauen, das Ergebnis werde ich dann auch auf meiner Homepage veröffentlichen.

Das Schicksal, welches Bedini widerfuhr, dass er erpresst wurde, keine Nutzgeräte mehr herzustellen, erkläre ich mir so, dass es seine Aufgabe war, lediglich Demos zu bauen, um eine weitere Anzahl von Nachbauten anzuregen. Damit wurde seine Idee in die Breite gestreut, und FE kann nun dezentral angewandt werden. Nur so, auf vielen Schultern verteilt, lässt sich die neue Entwicklung nicht mehr unterdrücken.

10. August 2010, 11:44 Uhr, permalink

Jo der Nordländer

Wenn ich mir anschaue, wie die "moderne Physik" den Magnetismus erklärt, dann könnte ich lachen. Niemand kann diese Energie, die in einem Permanentmagneten steckt, so richtig erklären und vor allen woher sie kommt. Man weiß, wenn man logisch an diese Sache herangeht, das man das existierende Weltbild fundamental ändern muss.

Darum steckt im Magnetismus das Potenzial, das unser Energieproblem lösen wird, und das global. Ich finde, dass das hier ein vielversprechender Anfang ist, wo wir weitere Innovationen zu erwarten haben.

Ich bin dabei.

10. August 2010, 13:18 Uhr, permalink

omgplskthxbye

@ Nordländer

Wenn man den Energieerhaltungssatz in Frage stellt, eröffnen sich sicherlich viele interessante Ideen, ein schönes Perpetuum Mobile wäre z.B. eine davon.

14. August 2010, 02:30 Uhr, permalink

Karl R.

Selber probieren, Netzwerke bilden und Erfahrungen austauschen. Das ist der richtige Weg.

Solche "Visionen" sind wichtig, wir müssen unser Energieproblem selbst in die Hand nehmen.

Hier auch ein lesenswerter Artikel zur Thematik:

www.sein.de/gesellschaft/nachhaltigkeit/2010/die-unsichtbare-energie-des-universums-als-unerschoepfliche-energiequelle.html

14. August 2010, 19:39 Uhr, permalink

Genau!!!

Karl hat Recht!!!

Von den "Seven Sisters" werden wir keine Neuerungen zu erwarten haben ... Dort ist nur eines wichtig, Öl um jeden Preis, Krieg für Öl und alles weltweit zu kontrollieren.

Alles andere wird mit Geld und Macht unterdrückt. Dagegen kamen schon Kennedy, Clinton und aktuell Obama nicht an.

20. August 2010, 01:24 Uhr, permalink

lk

Ja, ein Perpetuum Mobile zu erfinden wäre schön. Ich habe das System noch immer nicht verstanden.

PS: Kennedy in einem Satz mit Obama und Clinton zu benutzen ist eine Frechheit. Er war der Einzige, der die ganzen Freimaurer-Logen aufhalten wollte. Die andern beiden sind nur Befehlsempfänger.

24. August 2010, 14:43 Uhr, permalink

Patze

"Vielleicht ist es besser in unserer gegenwärtigen Welt, dass eine revolutionäre Idee oder Erfindung statt gefördert und gepflegt zu werden, in ihrem Heranwachsen behindert und misshandelt wird, durch Mangel an Mitteln, selbstsüchtigen Interessen, Pedanterie, Dummheit und Ignoranz; dass sie attackiert und unterdrückt wird, dass sie bittere Prüfungen und Nöte im Kampf um die kommerzielle Existenz durchlaufen muss.

So nähern wir uns dem Licht. So wurde alles Große der Vergangenheit verlacht, verdammt, bekämpft und unterdrückt - bloß damit es umso kraftvoller, umso siegreicher aus diesem Kampf hervorgehen kann."

Nikola Tesla

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