Faschistische Wurzeln der Al-Qa’ida

Al-Qa’ida ist aus einer arabischen Faschistengruppierung heraus entstanden, die in den 1920ern mit finanzieller Unterstützung Adolf Hitlers gegründet, nach dem Zweiten Weltkrieg vom britischen, französischen und amerikanischen Geheimdienst benutzt und später von den Saudis gefördert und von der CIA erneut aktiviert wurde.

Es mutet schon ein wenig seltsam an, wenn ein irischstämmiger Katholik über Yom Ha’Shoah spricht. Ich habe auf ungewöhnliche Weise Einblick in den Holocaust erhalten. Als ich noch für das Justizministerium arbeitete, wurde ich mit geheimen Nachforschungen über den Holocaust betraut. Ich ging also in den Untergrund, und zwar in eine Kleinstadt namens Suitland, Maryland, unmittelbar bei Washington DC. Dort nämlich liegen die Geheimnisse der US-Regierung begraben – im wahrsten Sinne des Wortes.

Es gibt dort 20 unterirdische Kammern, von denen jede knapp einen halben Hektar groß ist. Haben Sie je den Film Jäger des verlorenen Schatzes gesehen? In der letzten Szene können Sie sich ein Bild von diesen unterirdischen Kammern machen, nur dass es in den echten nicht so ordentlich ist wie in denen im Film. In diesen unterirdischen Kammern nun stieß ich auf etwas Schreckliches.

Ich erfuhr, dass viele der Nazis, gegen die ich ermitteln sollte, auf der Gehaltsliste der CIA standen. Die CIA jedoch wusste nicht, dass es sich um Nazis handelte, weil der britische Geheimdienst gelogen hatte. Dem britischen Geheimdienst wiederum war nicht bekannt, dass Kim Philby gelogen hatte. Philby war ein sowjetisch-kommunistischer Doppelagent – ein kleiner Skandal des Kalten Krieges. Das US-Außenministerium aber kehrte alles unter den Teppich und ließ die Nazis in den USA bleiben, bis ich den törichten Fehler beging, es an die Öffentlichkeit zu bringen.

Was tut man, um eine solche Geschichte publik zu machen? Man ruft die Fernsehsendung 60 Minutes an. Wir hatten unseren Spaß. Mike Wallace räumte mir 30 Minuten in seiner Show ein. Eine ganze Weile lang war dies der längste Zeitabschnitt, den 60 Minutes je jemandem gewährt hatte. Diese Sendung über die Nazis in Amerika, die 1982 über die Bildschirme lief, löste einen kleinen nationalen Aufstand aus. Der Kongress forderte Anhörungen, Mike Wallace bekam den Emmy Award, und meine Familie erhielt Todesdrohungen. Einfach großartig.

Dann passierte etwas Merkwürdiges: Seit 25 Jahren nun möchte jeder amerikanische, kanadische und britische Spion im Ruhestand von mir vertreten werden – umsonst, versteht sich. Plötzlich hatte ich 500 Klienten, von denen mir jeder einen Dollar zahlte. Somit bin ich wohl der am schlechtesten bezahlte Anwalt in ganz Amerika, wenn auch einer der meist beschäftigten.

Lassen Sie mich Ihnen ein Beispiel geben. Bob Baer, ein Bekannter von mir, der für die CIA arbeitet, veröffentlichte dieses Jahr ein Buch mit dem Titel „Sleeping with the Devil“.1 Ich las das Buch etwa zu einem Drittel, bevor ich mit einem Mal innehielt. Bob beschrieb seine Arbeit bei der CIA und wie schlecht die Akten geführt seien. Die Akten über die muslimische Bruderschaft, so schrieb er beispielsweise, sagten fast gar nichts aus. Sie bestünden nur aus ein paar Zeitungsausschnitten.

Ich rief Bob an und sagte: „Bob, das stimmt nicht. Die CIA hat sehr umfangreiche Akten über die muslimische Bruderschaft, Berge von ihnen. Das weiß ich genau, weil ich sie vor einem Vierteljahrhundert selbst gelesen habe.“

„Was soll das heißen?“, fragte er.

Hier erfahren Sie nun, wie man an die fehlenden Informationen über die muslimische Bruderschaft gelangt – das können Sie auch.

„Bob“, sagte ich, „setz dich an deinen Computer und gib zwei Wörter in die Suchmaschine ein. Schreib zuerst ‚Banna’, B-a-n-n-a.“

„In Ordnung“, sagte er.

„Dann gib ‚Nazi’ ein“, fuhr ich fort.

Bob tippte beide Wörter ein und erhielt 30 bis 40 Artikel aus aller Welt. Er ging sie durch, rief mich zurück und sagte: „Du lieber Gott, was haben wir da bloß getan?“

Heute tue ich genau das, was ich auch mittels dieses Artikels tue: Ich bringe einer neuen Generation in der CIA [die Tatsache] bei, dass die muslimische Bruderschaft eine faschistische Organisation war, die im Dienste der westlichen Geheimdienste stand und sich im Laufe der Zeit zur heutigen Al-Qa’ida [Al-Qaeda] entwickelte.

Kommentare

21. Juli 2010, 15:24 Uhr, permalink

Thomas

In Ägypten gibt's viele Nazis, das ist doch jedem Durchschnittstouri bekannt. Lesen Sie mal die New York Times - ich schau mal nach, welche Ausgabe, ich habe den Artikel ausgeschnitten. Darin geht es um einen KZ-Arzt, der in den 1950ern der Polizei um Haaresbreite entkommen ist - es war wohl wirklich nur ein Zufall. Der Typ hat in aller Seelenruhe jahrelang in Kairo gewohnt. Die Musuls da mögen ihn, denn die sind ziemlich deutschgeil. Ich gebe zu, dass ich deren "Deutschgeilheit" auch ganz schön ausgenutzt habe. Die dachte echt, ich nähme sie mit nach Europa. Auf jeden Fall werden Sie an jeder Straßenecke mit "Heil Hitler" gegrüßt. Die wollen ohnehin sofort wissen, woher Sie kommen.

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