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NEXUS Magazin 12, August-September 2007

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Sternenfeuer – das Gold der Götter, Teil 1

Die wahre Blutlinie des Grals stammt von den Göttern der Anunnaki aus dem Süden Sumers, sie entstand vor wenigstens 6000 Jahren und wurde aufrechterhalten durch den Verzehr einer alchemistischen Substanz, die man „Sternenfeuer“ nannte.

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Wer mein Buch „Das Vermächtnis des Heiligen Gral“ gelesen hat, der weiß, dass es sich hauptsächlich mit der messianischen Blutlinie beschäftigt, von der Familie Jesu Christi bis hin zum heutigen Tag. Des Weiteren vergleicht es die Evangelien des Neuen Testaments mit zeitgenössischen historischen Berichten aus jüdischen und christlichen Archiven. Diesbezüglich wird genau beschrieben, wie die spätere christliche Hochkirche die frühen Berichte fälschte und manipulierte, um sie ihren eigenen politischen Vorstellungen anzupassen.

Trotz des erfundenen Glaubenssatzes, dass Jesus von einer Jungfrau geboren wurde und der „einzige“ Sohn Gottes war (was nicht den ursprünglichen vorrömischen Texten entspricht), beschreiben die Evangelien nach Matthäus und Lukas tatsächlich detailliert die Abstammungslinie Jesu, angefangen bei David von Israel und den Königen von Juda. Das hat zu der Frage geführt, die mir in den vergangenen Monaten so oft gestellt wurde: Was war ursprünglich so besonders an dieser Blutlinie?

Die dynastische Nachkommenschaft Jesu war über 2.000 Jahre hinweg immens wichtig in vielen herrschaftlichen und politischen Belangen – wobei die Familie durchgängig die konstitutionelle Demokratie gegen die Kontrolle der Institution Kirche unterstützte. Dabei muss man bedenken, worauf ihr Status eigentlich beruhte: Nämlich darauf, dass Jesus ein direkter Nachkomme König Davids war.
Aber warum war die Linie Davids so wichtig und was unterschied sie von allen anderen? Genau diese Frage brachte mich auf die Spur meines nächsten Buches „Das Geheimnis der Gralskönige“, in dem die Geschichte der messianischen Erblinie von Anfang an beschrieben wird.

In der Bibel steht, dass die Blutlinie mit Adam und Eva beginnt. Über deren dritten Sohn Set soll eine Linie über Methusalem und Noah bis hin zu Abraham entstanden sein, dem Stammvater des hebräischen Volkes. Abraham soll seine Familie nach Westen aus Mesopotamien (dem heutigen Irak) nach Kanaan (oder Palästina) geführt haben, von wo aus einige seiner Nachfahren nach Ägypten zogen. Nach mehreren Generationen kamen sie zurück nach Kanaan, wo David von Bethlehem schließlich König eines neu gegründeten Königreiches Israel wurde.

Wenn man den Schriften Glauben schenkt, ist dies eine faszinierende Sage – dennoch geben sie keine Hinweise, warum die Linie Davids und seiner Erben etwas Besonderes sein soll. Eher ist das Gegenteil der Fall. Seine Vorfahren werden geschildert als eine Reihe Umherziehender ohne festes Territorium, die bis zur Zeit König Davids keine Bedeutung zu haben schienen.

Ihre Darstellung in der Bibel unterscheidet sich beispielsweise stark von der der Pharaonen des Alten Ägypten, die zur selben Zeit lebten. Der Stellenwert dieser Abstammungslinie, so heißt es, beruht auf der Tatsache, dass sie seit der Zeit Abrahams dazu bestimmt war, „Gottes auserwähltes Volk“ zu sein. Aber selbst das erstaunt uns, da ihr Gott ihnen den Schriften nach nichts anderes bescherte, als eine Abfolge von Hungersnöten, Kriegen und Mühsal – anscheinend waren diese frühen Hebräer nicht die Gescheitesten.

Somit sehen wir uns mehreren Möglichkeiten gegenüber. Vielleicht entstammte David gar nicht der Linie Abrahams und wurde lediglich von späteren Schreibern in die Liste eingefügt. Vielleicht liegt uns aber auch eine manipulierte Darstellung der familiären Frühgeschichte vor – eine Version, die wissentlich konstruiert worden ist und der es weniger darum ging, historische Tatsachen festzuhalten, sondern den jungen jüdischen Glauben zu stärken.

Genau das erinnerte mich daran, was ich schon anhand des Neuen Testaments herausgefunden hatte. Die Evangelien, die seit Jahrhunderten jedermann zugänglich sind, haben nur wenig Bezug zu zeitgenössischen Berichten. Das Neue Testament, so wie wir es kennen, wurde von den Bischöfen des 4. Jahrhunderts zusammengestellt, um den neu entworfenen christlichen Glauben zu untermauern. Aber was, wenn die jüdischen Schreiber vorher schon genau dasselbe getan hätten?

Ich musste also offensichtlich auf noch ältere Dokumente zurückgreifen, um andere Angaben zu finden. Aber selbst wenn dies möglich gewesen wäre, bestand weiter das Problem, dass die frühen hebräischen Schriften, die Jahrhunderte später überarbeitet wurden, selbst erst zwischen dem 6. und 1. Jahrhundert v. Chr. geschrieben wurden. Es bestanden also berechtigte Zweifel, dass sie eine Geschichte, die Jahrtausende her war, authentisch wiedergeben. Dies war sogar ziemlich sicher, denn als diese Bücher verfasst wurden, bestand ihre ausdrückliche Bestimmung darin, eine Geschichte zu übermitteln, die die Prinzipien des jüdischen Glaubens belegte – eines Glaubens, dessen Begründung weit zurück in der Ahnengeschichte liegt.

Da der erste Hauptteil dieser Bücher während des jüdischen Exils im mesopotamischen Babylonien im 6. Jahrhundert v. Chr. entstand, müssen dort auch die Originaltexte gewesen sein. Von Adam über etwa 19 genannte Generationen bis hin zu Abraham, war die ganze patriarchalische Geschichte des Alten Testaments mesopotamisch. Genauer gesagt stammte sie aus dem Reich Sumer in Südmesopotamien, wo die alten Sumerer das Weideland des Euphrat-Tigris-Deltas tatsächlich Eden nannten.

Während meiner Recherchen zu „Das Vermächtnis des Heiligen Gral“ fand ich heraus, dass die Evangelien und Texte, die im Entstehungsprozess des Neuen Testaments nicht in dessen Kanon aufgenommen worden waren, eine zuverlässige Quelle für Hintergrundinformationen bildeten.
Meine Überlegung war, dass dies auch auf das Alte Testament zutreffen könnte. Zum Beispiel wurden die Bücher Henoch und das Buch der Jubiläen nicht berücksichtigt.

Ein weiteres Buch, auf das in den Büchern Josua und Samuel im Alten Testament die Aufmerksamkeit gelenkt wird, ist das Buch Jaschar. Aber trotz der offensichtlichen Bedeutung für die hebräischen Schreiber, wurde es nicht in die endgültige Fassung aufgenommen.

Zwei weitere Werke werden in der Bibel zitiert. Das 4. Buch Mose, auch Numeri genannt, weist auf das Buch der Kriege Jahwes hin und im Buch Jesaja wird das Buch des Herrn genannt.

Was sind das für Bücher? Und wo sind diese? Alle werden in der Bibel erwähnt (sie müssen also vor dem Alten Testament entstanden sein) und als wichtig bezeichnet. Warum also hielten die Herausgeber es für unangebracht, sie bei der Zusammenstellung zu berücksichtigen?

Wenn man dieser Frage nachgeht und den Inhalt des Alten Testaments vor seiner Manipulation untersucht, gewinnt eine Tatsache immer mehr an Bedeutung. In deutschsprachigen Bibeln wird der Begriff „Herr“ in einem allgemeinen Zusammenhang gebraucht. Aber in früheren Texten wird eine eindeutige Unterscheidung getroffen zwischen „Jahwe“ und „Herr“.

Schon oft wurde die Frage gestellt, warum der biblische Gott der Hebräer sie durch so viel Not und Elend, Hochwasser und Katastrophen geführt hat, sich aber im Gegenteil dazu (von Zeit zu Zeit) von seiner barmherzigen Seite zeigte. Die Antwort darauf lautet: Obwohl heute anscheinend von jüdischen und christlichen Kirchen unter dem Begriff „der eine Gott“ zusammengefasst, wurde ursprünglich eindeutig unterschieden zwischen der Gestalt Jahwe und der Gestalt des Herrn. Tatsächlich waren sie ganz verschiedene Gottheiten. Der Gott, den man „Jahwe“ nannte, war traditionell ein Sturmgott, ein Gott des Zorns und der Rache; während der Gott, den man „den Herrn“ nannte, ein Gott der Fruchtbarkeit und Weisheit war.

Welchen Namen hatte man dem Herrn also in den frühen Schriften gegeben? Schlicht und ergreifend das übliche hebräische Wort für „Herr“ und das lautete „Adon“.

Was den scheinbaren Personennamen „Jahwe“ angeht, so wurde er damals nicht benutzt und sogar in der Bibel steht, dass der Gott Abrahams „El Shaddai“ genannt wurde, was so viel heißt wie „Gott des Berges“.

Der angebliche Name „Jahwe“ entstand durch das hebräische Tetragramm JHWH, das bedeutet „Ich bin, der ich bin“ – eine Äußerung, die Gott auf dem Berg Sinai Moses gegenüber gemacht haben soll, hunderte von Jahren nach der Zeit Abrahams.

Deshalb ist „Jahwe“ nie ein Name gewesen und frühere Texte beziehen sich ganz einfach auf „El Shaddai“ und auf seinen Gegenpart „Adon“.

Die Kanaaniter nannten diese Götter entsprechend „El Elyon“ und „Baal“ – was ganz genau dasselbe bedeutet, nämlich „Gott des Berges“ und „Herr“.

In unseren modernen Bibeln werden die Begriffe „Gott“ und „Herr“ durchgängig benutzt und beliebig gegeneinander ausgetauscht, als bezögen sie sich auf ein und dieselbe Gestalt. Doch ursprünglich taten sie das ganz und gar nicht. Der eine war ein rachsüchtiger Gott, der die Menschen hasste; der andere ein gnädiger Gott, der den Menschen wohlgesinnt war. Beide hatten Frauen, Söhne und Töchter.

In den alten Schriften steht, dass die Israeliten während der ganzen patriarchalischen Ära bemüht waren, Adon, den Herrn, zu unterstützen. Doch jedes Mal zahlte El Shaddai (der Sturmgott, Jahwe) es ihnen heim mit Überschwemmungen, Unwettern, Hungersnöten und Zerstörung. Schließlich (ca. 600 v. Chr.) wurde laut der Bibel Jerusalem auf Jahwes Gebot hin zerstört, und zehntausende Juden wurden in babylonische Gefangenschaft genommen, weil ihr König (ein Nachkomme Davids) Altäre errichtet hatte, um Baal (Adon) zu verehren.

Im Verlauf dieser Gefangenschaft verloren die Israeliten an Stärke und gaben schließlich nach. Sie trafen die Entscheidung, sich dem „Gott des Zorns“ zu unterwerfen und schufen aus schierer Angst vor Vergeltung eine neue Religion. Zu dieser Zeit tauchte der Name Jahwe das erste Mal auf – und das gerade mal 500 Jahre vor der Geburt Jesu.

Im Nachhinein nahm auch die christliche Kirche Jahwe auf und nannte ihn einfach „Gott“ – und all die bisherigen sozialen Vorstellungen von Adon wurden gänzlich verworfen. Von nun an beruhte in beiden Religionen der Glaube auf Angst.

Sogar heute noch werden ihre Anhänger als „gottesfürchtig“ bezeichnet.

Kommentare

23. September 2011, 11:42 Uhr, permalink

erhard vobel jun.

Frage:
Kain und Abel (Bibel) sind hebräische Namen.
Anunnaki aus dem Süden Sumers haben akkadische Namen.
Jahwe oder Jehova, ebenfalls Hebräisch, sind der heilige Gral stammen aus der Arthurssage aus dem Mittelalter. Dazwischen liegen Tausende von Jahren.
Woher ist belegt, dass diese Dinge einander entsprechen? Damit kann man einen geilen Roman schreiben - also ich brauche hier zusammenfassend folgende Info:
- Herkunft, Benennung von Jahwe in sumerischer Zeit vor den Hebräern,
- Was hat in der sumerischen Mythologie dem Gral entsprochen?
- Wie haben Kain und Abel in den früheren Schriften der Sumerer geheißen? Das habe ich nicht gefunden.

29. März 2013, 15:56 Uhr, permalink

Elifas

Folglich: die heutigen KAINIANER , die Menschenverachter, die USA und ihr Gefolge , welche das Siegel aufzwingen, dem Echsenvolk der Annunaki, die sich noch von einst aufhielten und erstarken,deren Blut
diejenigen tranken und fraßen, die dazugehören und ebenso menschenverachtend wurden und die gegen den Geist der Wahrheit
von jeher waren, und nun nicht mehr erkennen was mit ihnen und der Schöpfung gechieht, die ebenso wülen im Vatikan, dem Ort der Bestie LABET 666, dort ebenso das Greuel sitzt und befiehlt, je die Weltherschaft anstrebt, secundum nuovo ordine mondiale, die ebenso die Menschheit knechten seit jeher, verachten und verblenden, auf Geheiß des
Drachens, in die Irre führen mit Lügen über Jesus und das Gute,
auszutauschen mit Stuss und Greuel, wird kommen das Feuer.

22. Mai 2013, 16:33 Uhr, permalink

Frank Böttcher

Woher bekomme ich alle drei Teile von "Sternenfeuer-Gold der Götter" als pdf ?
Danke im Voraus
Frank

22. Mai 2013, 16:33 Uhr, permalink

Frank Böttcher

Woher bekomme ich alle drei Teile von "Sternenfeuer-Gold der Götter" als pdf ?
Danke im Voraus
Frank

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