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Das Tagebuch der Ufo-Enthüllung - exklusiv auf Deutsch. NEXUS übersetzt den englischsprachigen Newsletter zum amtlichen Geschehen in Sachen "UAP Disclosure": dem Ringen um die offizielle Bekanntgabe der Existenz nichtmenschlicher intelligenter Wesen (NHI) und um die Freigabe der Geheimtechnologien des Tiefen Staats. Hier die wichtigsten Ereignisse vom November 2025.
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Nachtrag vom Oktober 2025
2. Oktober 2025: Der YouTuber Anders Otteson, der auf seinem Kanal Uncanny Expeditions über seine Reisen zu bekannten UAP-Schauplätzen berichtet, veröffentlicht ein Video, das zeigt, was er auf der geheimen Skunk-Works-Einrichtung des amerikanischen Rüstungs- und Technologiekonzerns Lockheed Martin entdeckt hat. Otteson kampierte auf öffentlich zugänglichem Gelände außerhalb eines Radartestgeländes von Skunk Works bei Helendale in der kalifornischen Mojave-Wüste. Das aus der Ferne tagsüber und auch bei Nacht aufgenommene Video zeigt ein dunkles, flügelförmiges Objekt, das über der Spitze einer hohen weißen Säule zu schweben scheint. Das weckt neuerlich Vermutungen, dass sich Lockheed Martin mit der Nachkonstruktion geborgener außerirdischer Technologie und hier vielleicht sogar mit Antigravitationsantrieben befasst.
Zu diesem Thema ist übrigens Andrew Johnsons Artikelserie über die geheime Antigravitationsforschung im Tiefen Staat zu empfehlen … und natürlich Dr. Paul LaViolettes (nur noch antiquarisch erhältliche) Bibel.
24. Oktober 2025: Die International Academy of Astronautics hat ihre „SETI Post-Detection Protocols“ überarbeitet und für die Öffentlichkeit freigegeben. Damit legt die in Paris beheimatete und mit zahlreichen internationalen wissenschaftlichen Institutionen kooperierende Nichtregierungsorganisation neue Verhaltensmaßregeln für den Fall vor, dass die weltweiten SETI-Forschungen („Search for Extraterrestrial Intelligenz“) zum Kontakt mit einer außerirdischen Intelligenz führen sollten. Das SETI-Programm sucht im 21. Jahrhundert nicht mehr nur nach Radiosignalen – einst mit SETI@home auch über einen Bildschirmschoner auf den Computern Freiwilliger –, sondern auch nach Laserimpulsen oder Hinweisen auf „Dyson-Konstruktionen“ (angelehnt an die „Dyson-Sphären“, also theoretische künstliche Megastrukturen um Sterne). Sollten die SETI-Forscher ein direktes Signal empfangen, dann dürfen sie laut dem neuen Protokoll nicht darauf reagieren, ehe die Vereinten Nationen über eine Kommunikation entschieden haben. In den Neuerungen ist zudem neben praktischen Aspekten (wer ist einzuschalten, wenn ein Signal von „da draußen“ ankommt) auch der Schutz der beteiligten Wissenschaftler vor Desinformation oder Rufschädigungen vorgesehen.
27. Oktober 2025: Auf der Website der US-Zeitschrift Newsweek erscheint ein Artikel über aktuelle Erkenntnisse der Ufo/UAP-Datenbank Enigma, der laut eigenen Angaben größten Sammlung von Sichtungsberichten über unbekannte Flugobjekte. Der Enigma-Beitrag, um den es geht, befasst sich mit UAP-Sichtungen über Wasserflächen – von Flüssen über Seen bis zu Meeren, vor allem in Küstennähe – und den sogenannten USOs, also unidentifizierten Unterwasserobjekten. In dem aktuellen Enigma-Bericht geht es um Tausende von USO-Sichtungen, die dem Thema UAPs laut Newsweek eine neue Dimension verleihen und möglicherweise ein ganz neues Phänomen sind. Die Objekte können – so die Beobachtungen vieler Zeugen – ins Wasser eindringen und daraus auftauchen, ohne dabei ihre Geschwindigkeit zu verändern. Der im Ruhestand befindliche Navy-General Timothy Gallaudet sagte der Zeitschrift, dass die dahinterstehende Technologie Auswirkungen haben könnte, die „die Welt verändern“.
3. November 2025: Das interstellare Objekt 3I/ATLAS, das derzeit in unserem Sonnensystem unterwegs ist (und das nicht wenige für eine Beobachtungsstation von Außerirdischen halten), erregt wieder einmal Aufsehen. Quicheng Zhang vom Lowell Observatory im US-amerikanischen Flagstaff und Karl Battams vom US Naval Research Laboratory berichteten bereits Ende Oktober in einem wissenschaftlichen Aufsatz über die rapide und in diesem Ausmaß unerwartete Helligkeitszunahme des Objekts bei seinem Vorbeiflug an der Sonne. Die Aufhellung von 3I/ATLAS war ein Phänomen, das man bisher noch bei keinem Kometen beobachten konnte; zudem färbte sich der Besucher aus dem Universum dabei blau, was auf eine ungewöhnliche chemische Zusammensetzung hindeutet. Bemerkenswert ist auch, dass das Objekt beim Erreichen des sonnennächsten Punkts (des Perihels) eine nicht gravitative – also nicht von der Sonne hervorgerufene – Beschleunigung aufwies. Der Harvard-Astronom Professor Avi Loeb sieht darin Anzeichen für einen künstlichen Antrieb; das würde bedeuten, dass es sich bei 3I/ATLAS um ein Raumschiff oder eine Sonde handelt.
3. November 2025: Am Morgen des 1. Januar 2025 explodierte eine selbst gebastelte Bombe in einem gemieteten Tesla Cybertruck, der vor dem Trump International Hotel Las Vegas in Paradise, Nevada, vorgefahren war. Verantwortlich dafür war ein gewisser Matthew Alan Livelsberger, ein 37-jähriger Soldat der US-Eliteeinheit Green Berets, der sich kurz vor der Explosion in den Kopf geschossen hatte. Im heute erschienenen offiziellen Bericht des Las Vegas Metropolitan Police Department sind das Bombenattentat und die Ermittlungstätigkeit der Behörden genau beschrieben. Aber es geht darin auch um ein Manifest, das auf einem von Livelsbergers zwei iPhones entdeckt wurde und in dem er Themen behandelt, die er bereits vor der Bombenexplosion in einer E-Mail festgehalten hatte und die seither in den Alternativmedien heiß diskutiert werden. Livelsberger behauptete, Informationen über die Drohnen an der US-Ostküste zu haben – sie seien von China geschickt worden und eine der schwersten Bedrohungen für die nationale Sicherheit der USA. Außerdem schrieb der Soldat über geheime Regierungsprogramme und Gravitationsantriebe, wie sie angeblich nur die USA und China besitzen. Das US-Verteidigungsministerium hat die Existenz des besagten Manifests nicht offiziell bestätigt, aber interessanterweise die digitalen Hinterlassenschaften Livelsbergers bereits am 9. Januar beschlagnahmt und der Geheimhaltung unterstellt.
5. und 9. November 2025: Sind es die Russen? Oder Aliens? Überall auf der Welt tauchten im vergangenen Jahr unbekannte Flugobjekte in der Nähe sensibler Bereiche wie militärischer Einrichtungen, Flughäfen, Raketensilos und Atomkraftwerken auf. Am 5. November beruft der nationale Sicherheitsrat Belgiens eine Krisensitzung ein, die sich mit diesen Vorfällen – die nicht nur aus Belgien, sondern auch aus Tschechien, Dänemark, Estland, Polen, Norwegen, Spanien und nicht zuletzt Deutschland gemeldet wurden – befasst. Der belgische Verteidigungsminister Theo Francken bezeichnet die Flugmanöver der unbekannten „Drohnen“ als hoch entwickelt; die Objekte wurden laut Francken im Formationsflug beobachtet und verfügen über Kontrollsysteme, die elektronische Störmanöver aushebeln können. Francken sagt jedoch auch, dass es keine konkreten Beweise gibt, dass die Russen hinter den UAPs stecken. Am 9. November dringen dann drei (laut anderen Berichten fünf) Flugobjekte in den gesperrten Luftraum über dem belgischen Kernkraftwerk Doel ein; das Militär kann allerdings auch hier nicht mehr tun als beobachten.
6. November 2025: Kurz nach dem offiziellen Ende des 2025 Sol Symposium (24. bis 27.9. im Grand Hotel Dino am italienischen Lago Maggiore) berichtet der deutsche UAP-Forscher und -Aktivist Robert Fleischer (der für die Sol Foundation als Pressesprecher aktiv war) auf seinem YouTube-Kanal ExoMagazin TV über die abgelaufene Veranstaltung. Fleischer erzählt von den Hintergründen dieses historischen Treffens – zu dessen Vortragenden Dr. Beatriz Villaroel, Jacques Vallée, Dylan Borland und das EU-Parlamentsmitglied Fabio De Masi und viele mehr zählten – und präsentiert zudem einige Interviews, die er dort gemacht hat, unter anderem mit zwei UAP-Whistleblowern. Der Premium-Teil des Videobeitrags und eine 65 Seiten umfassende Zusammenfassung aller Redebeiträge von der Konferenz sind allerdings nur Abonnenten von ExoMagazin.tv zugänglich.
6. November 2025: Einzelheiten über den britischen 2025 National Folklore Survey werden international bekannt. David Clarke, der diese groß angelegte Umfrage entworfen hat, in der die Bewohner Englands nach ihren Sitten und Bräuchen, Glaubensvorstellungen und überlieferten Geschichten befragt wurden, berichtet in einem Artikel unter anderem darüber, dass mehr als vier Millionen Menschen in England „etwas Unerklärliches am Himmel“ gesehen haben wollen. Fast ein Drittel der Teilnehmer im Alter von 16 bis 75 Jahren sind davon überzeugt, dass die Existenz von Außerirdischen von den Regierungen vertuscht worden sei und nach wie vor werde.
7. November 2025: Die amerikanische Luftfahrtaufsichtsbehörde FAA ändert in ihrem Flugsicherheitshandbuch offiziell den Ausdruck „Ufo“ auf „UAP“ (hier als „Unidentified Anomalous Phenomena“ geführt). Diese Änderung folgt der Verwendung dieser Abkürzung durch andere US-Bundesbehörden und wurde von Ryan Graves – einem ehemaligen Navy-Piloten und Gründer der Organisation Americans for Safe Aerospace (ASA) – als wichtiger Schritt in Richtung Transparenz und verbesserter Berichterstattung in Sachen Flugsicherheit gelobt.
11. November 2025: Im YouTube-Kanal Weaponized erscheint der zweite Teil eines ausführlichen Interviews mit Dr. James Lacatski, lange Zeit Mitarbeiter des US-Militärgeheimdiensts DIA sowie Mitgründer und Verwalter des Advanced Aerospace Weapons Systems Application Program (AAWSAP), das sich mit den Ereignissen auf der Skinwalker Ranch und UAP-Sichtungen befasste. In dem Gespräch äußert Lacatski sich dazu, warum die offizielle UAP-Aufdeckung so schleppend vorangeht und wie sie von Teilen der US-Regierung sogar sabotiert und ins Lächerliche gezogen wird. Zudem spricht er über aktuelle Theorien zu Ufo-Abstürzen und der angeblichen Bergung außerirdischer Leichname sowie über das bemerkenswert häufige Auftreten von UAPs in der Nähe von militärischen Nuklearanlagen und Atomwaffen. Lacatski bestätigt im Interview, dass er und sein AAWSAP-Team die Verbindung zwischen Ufos und kritischer Nuklearinfrastruktur ausführlich untersucht und dokumentiert haben. Das Interview von Jeremy Corbell und George Knapp mit James Lacatski dauert etwas mehr als 75 Minuten und ist – wie auch Teil 1 – absolut sehens- und hörenswert.
14. November 2025: In einem Interview mit dem konservativen US-Nachrichtensender Fox News macht Dan Farah, Regisseur und Produzent des neuen Dokumentarfilms „The Age of Disclosure“ (wir haben berichtet) die vollmündige Ankündigung:
„Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Präsident sich öffentlich zu nichtmenschlichem Leben im Universum äußern wird.“
Im Interview zu seinem Film über eine „80 Jahre währende Vertuschung“, in dem 34 führende Mitglieder der US-Regierung (u. a. Außenminister Marco Rubio) des Militärs und der Geheimdienste zu Wort kommen, tätigt Farah auch noch ein paar andere starke Aussagen. „Die Öffentlichkeit, der Kongress und sogar der Präsident waren sehr lange Zeit nicht eingeweiht“, sagt er beispielsweise. Und:
„Erst in den letzten paar Jahren haben hochrangige Kongressmitglieder und der Regierung dank mehrerer Whistleblower herausgefunden, was los ist. Jetzt versuchen sie für sich selbst und die amerikanische Öffentlichkeit die Wahrheit zu ergründen.“
Man darf gespannt sein, ob sie dies auch im Sinne der Weltöffentlichkeit tun …
20. November 2025: Die britische Tageszeitung Daily Mail berichtet in einem Exklusivbeitrag, dass es fast genau ein Jahr zuvor – am 22. November 2024 – über dem amerikanischen Militärflugplatz RAF Lakenheath in der britischen Grafschaft Suffolk beinahe zu einem Zusammenstoß zwischen einem Polizeihubschrauber und mysteriösen „Drohnen“ gekommen sei. (Zur Erinnerung: Das war zu der Zeit, als an der Ostküste der USA die große Drohnenpanik herrschte.) Eine für Flugsicherheit zuständige Behörde lieferte damals die Erklärung, dass der Hubschrauberpilot ein amerikanisches F-15-Kampfflugzeug versehentlich als unbekanntes Flugobjekt identifiziert habe. Durch eine Anfrage nach dem Informationsfreigabegesetz stellte sich aber nun heraus, dass es sich in Wahrheit doch um Hightechdrohnen unbekannter Herkunft gehandelt hat, die den Polizeihubschrauber mit hoher Geschwindigkeit (ca. 260 km/h) verfolgten. Laut Polizeiprotokoll habe es sich dabei allem Anschein nach nicht um „Hobbydrohnen“ gehandelt. Und ein Augenzeuge gab an, dass eines der Objekte dem bekannten Tic-Tac-Ufo geähnelt habe.
21. November 2025: Der UAP-Enthüllungsdokumentarfilm „The Age of Disclosure“ startet an diesem Tag in ausgewählten Kinos in Washington, D. C., Los Angeles und New York sowie auf Amazon Prime. Die Doku in Spielfilmlänge (109 Minuten) behandelt die in jüngster Vergangenheit so brisante Geschichte der Bemühungen um Ufo/UAP-Transparenz, lässt Whistleblower, Augenzeugen und US-Behördenvertreter zu Wort kommen – und wird von der Mainstream-Lügenschleuder Wikipedia bereits jetzt als filmgewordene Verschwörungstheorie diffamiert. Weil ehrlich: Wie kann man denn die Behauptung wagen, dass eine gezielte Vertuschungspolitik der Regierungen die Existenz von außerirdischen Intelligenzen, die der Erde seit geraumer Zeit Besuche abstatten, jahrzehntelang vor der Welt geheim gehalten hat? Regisseur des Films, in dem Lue Elizondo die Rolle des Erzählers übernimmt, ist Dan Farah, der bisher nur als Produzent (Film: „Ready Player One“, TV-Serie „The Shannara Chronicles“) in Erscheinung getreten ist. Prominent kommt in „The Age of Disclosure“ auch Jay Stratton – der ehemalige Leiter der UAP-Taskforce der amerikanischen Regierung – zu Wort. Er sagt unter anderem:
„Das erste Land, das lernt, diese Technologie zu beherrschen, wird in den kommenden Jahren weltweit führend sein. Das ist so ähnlich wie das Manhattan-Projekt – die Atombombe auf Steroiden.“
22. November 2025: Die Website Black Vault ermittelt in einem interessanten UAP-Disclosure-Fall: Auf eine Anfrage nach dem US-Informationsfreigabegesetz FOIA zu einer Besprechung, die Neill Tipton – ehemaliger Direktor für militärisches Nachrichtenwesen, Informationssammlung und Spezialprogramme – in seinem Kalender für den 28. August 2017 eingetragen hatte, antwortete das Büro des US-Verteidigungsministers, dass es dazu keine offiziellen Unterlagen gebe. Black Vault erhob sofort dagegen Einspruch, weil dieser Bescheid den freigegebenen Dokumenten aus einer früheren FOIA-Anfrage widerspreche, in der die Besprechung eindeutig in Tiptons offiziellem Terminkalender eingetragen war. John Greenewald, der Autor des Black-Vault-Artikels, präsentiert in seinem Beitrag Argumente und Beweise dafür, dass es wahrscheinlich um ein Treffen zwischen Tipton und dem in UAP-Aufdeckerkreisen höchst bekannten Luis Elizondo gegangen sei, bei dem der Geheimdienstprofi über Einzelheiten zum Advanced Aerospace Treat Identification Program (AATIP) informiert werden sollte; angeblich habe Tipton damals auch die AATIP-Verwaltung übernehmen wollen. Da das Pentagon nach wie vor leugnet, dass Elizondo bei AATIP je eine verantwortliche Rolle gespielt hat, ist es wohl auch kein Wunder, dass die Unterlagen über besagtes Treffen plötzlich „verschwunden“ sind.
23. November 2025: Roswell kommt nicht zur Ruhe. James Comer, republikanischer Abgeordneter im US-Repräsentantenhaus und Vorsitzender des US House Committee on Oversight and Accountability, gab in einem Interview mit AskaPolUAPs.com an, dass er eine Recherchemission für das Ausschussmitglied Anna Paulina Luna und diverse Mitarbeiter der Arbeitsgruppe für Bundesgeheimnisse nach Roswell genehmigt habe. Es handelt sich dabei um eine CODEL – die offizielle Dienstreise einer Congressional Delegation (= Kongressabordnung) –, deren genauer Ablauf in den nächsten Wochen noch geplant werden soll. Der in Fachkreisen ebenso prominente Abgeordnete Eric Burlison sagte im selben Interview, dass man noch keine konkreten Termine bekanntgeben wolle, weil die Befürchtung bestehe, dass Vertragsnehmer des Militärs dann sensible Informationen an einen anderen Standort verlegen könnten.
24. November 2025: Die amerikanische Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) plant laut The Debrief den Start eines Überwachungsnetzwerks, das den Weltraum zwischen Erde und Mond beobachten und kleine, mit irdischen Teleskopen so gut wie nicht sichtbare Objekte verfolgen soll. Die neue Initiative nennt sich „Track at Big Distances with Track-Before-Detect“ (TBD2), was etwa so viel bedeutet wie „Verfolgung weit entfernter Objekte vor deren Erkennung“. Die geosynchrone Umlaufbahn (ca. 36.000 km über der Erdoberfläche) war die bisherige Außengrenze für permanente Routinebeobachtungen; der „zislunare“ Raum erstreckt sich fast 400.000 km weiter ins All und hat ein etwa 1.200-mal größeres Volumen. Die Überwachung bis zum Mond (geht es da wirklich nur um kleinere Weltraumobjekte oder auch um UAPs?) soll durch die Kombination optischer Sensoren mit wesentlich effizienteren Algorithmen ermöglicht werden; zudem will die DARPA eine Sonde am Lagrange-Punkt 1 des Systems Sonne-Erde in ca. 1,5 Mio. km Erdentfernung platzieren.
In einer DARPA-Ausschreibung zu dem Projekt vom 17. November heißt es:
„Ziel des TBD2-Programms ist es, eine kontinuierliche weltraumgestützte Erkennung und Verfolgung von Objekten im zislunaren Raum in relevanten Zeiträumen zu ermöglichen. Diese Bemühungen werden die Sicherheit des kommerziellen und zivilen Verkehrs in diesem Raumsektor erhöhen, einen Beitrag zur friedlichen Nutzung des Weltraums zum Nutzen aller Nationen leisten und ein nachhaltiges Ökosystem im Weltraum ermöglichen.“
Na, dann ist ja alles gut.
24. November 2025: Noch was aus den dunklen Gewölben von Black Vault – und wieder geht es um nach einer FOIA-Anfrage freigegebene Dokumente: Der Investor Christopher Mellon, der für die US-Regierungen Clinton und Bush jun. als stellvertretender Assistent des Verteidigungsministers für Nachrichtendienste tätig war, setzt sich seit Jahren für die Offenlegung geheimer UAP-Daten ein. (Er war es auch, der die Pentagon-Ufo-Videos an die New York Times weitergab.) Die besagten Dokumente, die vor Kurzem vom US-Verteidigungsministerium freigegeben wurden, behandeln eine E-Mail von Mellon an jene Abteilung des Ministeriums, die für die Überprüfung und autorisierte Veröffentlichung von Regierungsmaterialien zuständig ist und sich auch mit geheimen und eingeschränkt zugänglichen Informationen befasst. Darin fragte er an, ob er eine an ihn gerichtete Signalmeldung eines Regierungsmitarbeiters veröffentlichen dürfe, die seiner Ansicht nach „geborgene außerirdische Technologie“ eines wahrscheinlich in den 1950er-Jahren abgestürzten Ufosbehandle. Es dauerte zwar einige Zeit, doch dann wurde die Publikation dieser Nachricht vom Verteidigungsministerium bewilligt – natürlich, ohne Mellons Theorie damit zu bestätigen. Genaueres dazu im Black-Vault-Artikel.
In naher Zukunft: Mehrere Journalisten haben darauf hingewiesen, dass direkte Zeugen der angeblichen, zum Teil bereits vor Jahrzehnten gestarteten UAP-Programme dabei sind, vor den zuständigen Behörden (zum Beispiel der Generalinspekteurin für die US-Geheimdienste) auszusagen bzw. Beweise vorzulegen. Zudem sollen sie sich gerade darauf vorbereiten, in naher Zukunft öffentliche Aussagen zu machen (Beispiel 1, Beispiel 2, Beispiel 3, Beispiel 4).
Dezember 2025: Der auf Ufo/UAP-Dokus spezialisierte, in England geborene und in den USA lebende Regisseur James Fox („The Phenomenon“, „The Program“) hat eine erweiterte Neufassung seines bereits 2022 entstandenen Films „Moment of Contact“ erstellt, die noch vor Weihnachten digital veröffentlicht werden soll. Die neue Version heißt „Moment of Contact: New Revelations of Alien Encounters“ (hier der Trailer) und behandelt nicht nur die amerikanischen Kongressanhörungen zum UAP-Phänomen, sondern lässt auch den Neurochirurgen Dr. Italo Venturelli zu Wort kommen. Venturelli behauptet, in direktem Kontakt mit einem Außerirdischen gewesen zu sein, der nach dem Ufo-Vorfall in Varginha im Jahr 1996 (auch als „das brasilianische Roswell“ bezeichnet) gefangen gesetzt worden war.
14. bis 17. Dezember 2025: Kurz vor Weihnachten und dem Flugangriff des berüchtigten Santa Claus findet das virtuelle Gipfeltreffen des State of the World Forum 2025 statt. Teilnehmer aus aller Herren Länder („Führungspersönlichkeiten, Kreative, Wissenschaftler und Träumer“) wollen dabei menschliche, natürliche, künstliche und kosmische Intelligenz miteinander verbinden, um neue Visionen für die Welt zu erarbeiten.
Am Eröffnungstag werfen die Teilnehmer bei einem „Global Evening Skywatch“ an verschiedenen Orten längere Blicke in den Himmel, um gemeinsam „die Vibration des Planeten zu erhöhen“ und „die Lichtkugeln näher zur Erde herbeizurufen“. Zu den Moderatoren/Vortragenden der folgenden Tage gehören der Autor und UAP-Experte Ross Coulthart, die Astronomin Beatriz Villaroel, der Physiker und Kosmologe Avi Loeb sowie der Biologe Rupert Sheldrake (Entdecker der morphogenetischen Felder).
AARO: All-Domain Anomaly Resolution Office; Abt. des US-Verteidigungsministeriums zur Untersuchung von UAPs
FAA: Federal Aviation Administration; US-Luftfahrbehörde
ICIG: Inspector General of the Intelligence Community; eine behördeninterne Kontrollinstanz der US-Geheimdienste
NDAA: National Defense Authorization Act; Genehmigungsgesetz zur nationalen Verteidigung, in dem das Budget für die US-Streitkräfte beschlossen wird
UAP: Unidentified Aerial (bzw. Anomalous) Phenomena; nichtidentifizierte Luftphänomene, Neusprech für Ufos
UAS: Unidentified Aerial System; militärischer Ausdruck für ein „unidentifiziertes Flugobjekt“
USO: Unidentified Submerged Object; „unidentifiziertes Unterwasserobjekt“)
Folgende Tagebücher der Ufo-Enthüllung sind bereits auf Deutsch erschienen:
#99-102 (Juli 2025) | #103 (August 2025) | #104-106 (September 2025) | #107-108 (Oktober 2025)