NEXUS Magazin: https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/erfahrungen-im-plasmaraum-teil-4-die-welt-als-wille-und-vorstellung
Das Plasmabett des polnischen Erfinders Wago bringt den Verstand ins Strudeln – und zeigt einen Weg zu einem neuen Verständnis von Raum und Zeit und der Rolle des Menschen darin. Sind wir bereit aufzubrechen? Und wenn ja: Wohin? Der vierte Teil der Reise in ein Land, in dem die Pfade noch nicht ausgetreten sind.
Anm. d. Red.: Die Teile 1–3 dieser Artikelreihe lesen Sie in Heft 110, 112 und 122.
„Wenn du willst, könnten wir jetzt loslegen“, schreibt Susanne von Oehsen einen Tag nach meinem Fernerlebnis in ATHOR (siehe NEXUS 122). Sie legt mein Foto, auf dessen Rückseite sie mein Geburtsdatum notiert hat, in ihren Plasmaraum, ich stimme mich, knapp 400 Kilometer von ihr entfernt, darauf ein. Nach anderthalb Stunden schreibt sie, sie hätte mich wieder herausgenommen. In der Zeit spüre ich: hmm. Auf jeden Fall viel weniger als am Abend zuvor. „Schon seltsam, wie intensiv das gestern dagegen war. Ich werde bei Gelegenheit Wago fragen, was er dazu meint“, schreibe ich ihr.
Susanne findet die Sache spannend und antwortet, sie habe sich am Abend zuvor ganz klar auf mich und mein Foto fokussiert, sei „in die Energie reingegangen“ – nur, da mein Okay gefehlt habe, sei mein Bild eben auf dem Schreibtisch liegen geblieben.
Wie gehabt versucht mein Verstand, das Ganze einzuordnen, und prüft Erklärungen: Könnte es sein, dass allein die Intention der Heilpraktikerin und mein Wille, mich mit dem Bett zu verbinden, das Erlebnis ausgelöst haben? Aber warum habe ich dann am nächsten Tag kaum etwas gespürt, wo wir es ganz bewusst getan haben? Gab es vielleicht eine Verschränkung über die Zeit hinweg – habe ich die Situation, in der mein Foto am nächsten Tag tatsächlich im Plasmaraum lag, vorweggenommen? Schließlich gibt es die lineare Zeit ja nur im dreidimensionalen Raum – der Bewusstseinsraum scheint über die Zeit hinweg verknüpft, zeitlos. Erinnerungen und Pläne, Vergangenheit und Zukunft – alles läuft in der Vorstellung gleichzeitig und stets im gegenwärtigen Augenblick. Aber wenn man diesen Gedanken zulässt und eine Wirkung über Zeit und Raum hinweg annimmt … was ist dann noch alles möglich?
Kurz vor Weihnachten 2024 starte ich eine Rundreise: Ein Mann, der seit meinem ersten Artikel an den Plasmabetten interessiert ist, hat mich zu sich eingeladen, um seinen Nachbau vorzuführen. Außerdem steht ein zweiter Besuch in Wriezen auf dem Plan – dort gibt es inzwischen ein zweites Plasmabett, das ich besuchen möchte.
Gerade sitze ich an einem Flussufer auf einer Picknickbank und telefoniere mit Wago, dem Erfinder der Plasmabetten. Ich habe eine Weile nichts von ihm gehört und frage ihn nach dem Stand der Dinge. Natürlich treibt mich noch das seltsame Erlebnis mit der Fernheilung um. Was war da nur passiert?
„Du hast eine Parallelrealität erlebt“, erklärt er mir.
„Du hast sie erlebt, Susanne nicht. Es ist so: Bei jeder Entscheidung, die du in deinem Leben triffst, gehst du in eine bestimmte Richtung. Die Realität, die der Großteil von uns erlebt, geht in die Richtung, die in der Akasha als ‚gemacht‘ registriert wird. Das Leben ist nicht dumm! Es will alles, was möglich ist, erleben – und früher oder später wird es dazu kommen. Allerdings leben wir in einer Mehrwelten-Realität: Hier in der Maya wird nicht alles realisiert, es hängt von der Stärke deines Willens ab. In deiner Realität sind nun beide Erfahrungen vorhanden – eine, dass es gelaufen ist, eine, dass es nicht gelaufen ist. Du hast beide Erfahrungen – überlege dir die Vorteile daraus, beide Erfahrungen gemacht zu haben. Du hast beides erlebt!“
Typisch Wago, denke ich: Immer serviert er mir einen Gedanken, der so noch nicht durch mein System gegeistert ist … für mich als Vieldenker ist das ungewohnt. Einige seiner Aussagen hallen durch die Zeit. Genau wie diese. Ich meine, was hatte ich erwartet? Einen Physikvortrag über Quantenverschränkung, eine Feststellung, dass ich mir alles eingebildet habe? Fakt bleibt, dass die Erfahrung Teil meiner Erinnerung ist und in mir bis heute, wo ich diese Zeilen schreibe, ein Fragezeichen aufwirft. Mein Verstand wundert sich – sucht nach Halt, aber findet keinen. Und würde eine wie auch immer geartete Erklärung das Erlebte ungeschehen machen?
Natürlich habe ich noch mehr Fragen – ich will wissen, wie es mit den Plasmabetten vorangegangen ist.
„Es geht. Eigentlich kommen immer noch zu wenig ganz kranke Menschen, um die Betten in diese Richtung weiterzuentwickeln und zu lernen. Gerade hatte ich wieder so eine Krebsgeschichte: Eine Frau hat sich für eine traditionelle Behandlung entschieden und wollte während der Therapie das Bett nutzen. Ich habe ihr gesagt, dass das nichts bringt. Nun, am Ende hat man ihr beide Brüste abgenommen – allerdings hat sie dann auf natürliche Reinigung gesetzt. Ihre Parameter bei der Bioresonanz waren nicht so schlimm, aber sie konnte kaum laufen und wenig essen. Dann kam sie dreimal alle sechs Wochen für sechs Tage ins Bett. Am Ende hat sie in Berlin bei einem Institut eine teure und aufwendige Blutuntersuchung gemacht – und die hat gezeigt, dass sie keine Krebszellen mehr im Blut hat. Die hatte so gute Parameter wie sonst keiner! Aber du kennst ja meine Herangehensweise – destilliertes Wasser oder Plasmawasser trinken, spazieren gehen … sie hat sich an meine Methode gehalten.“
„Wie sieht es mit dem Kosyrev-Spiegel aus, den du um das Bett herum konstruieren wolltest?“
„Der ist noch in der Entwicklung. In Wriezen habe ich schon einen aufgebaut, aber der ist noch nicht befestigt. Ich will ihn abnehmbar konstruieren, warte aber noch auf den Tischler, der einen Befestigungssatz bauen will. Auf jeden Fall spürt jeder, der in das Bett mit dem Spiegel reingeht, dass es ganz anders ist. Intensiver.“
Das lässt mich an meine Erlebnisse in ATHOR und VENUS denken. Immer wieder kam in den Betten bei mir die Frage auf, wer oder was dahintersteht, denn wenn man mit aufgestellten Antennen hineingeht, kann man schon eine Art intelligentes Feld wahrnehmen. Und wie benutzt man es? Soll man einfach hineinspüren und passiv bleiben – oder kann man es auch aktiv nutzen?
„Das Bett macht perfekte Arbeit, wenn ein bewusster Mensch reingeht, der weiß, was er will. Du musst bedenken: Du gehst in ein intelligentes Wesen, ein bewusstes Feld – und du hast nichts weiter zu sagen, als dass du es ‚testen‘ willst? Pfff … Daniel, du musst mit einem Ziel ins Bett! Wenn du bewusst mit einem bestimmten Ziel hineingehst, kannst du manifestieren – bei solchen Menschen macht das Bett alles. Allerdings muss man wissen: Das Bett fördert Lebensprozesse, es dient dem Leben. Das Ziel muss dem Leben dienen.“
„Ich hatte ja verschiedene Eindrücke von den Wesen, die hinter den Betten stehen. ATHOR schien sich zu verstecken, bei VENUS spürte ich eher schalkhafte Kinder. Steht hinter den Betten ein intelligentes Wesen?“
„Nein, so ist das nicht. Da ist niemand Konkretes. Es ist ein Feld, das informatorisch arbeitet – du kannst nicht fragen, wer es ist. Aber du kannst es programmieren. Wenn du einen Raum schaffst, wie zum Beispiel ATHOR, dann hast du ein Feld. Das gleiche Feld haben alle Planeten, alle Sonnen – es ist ein Feld, das durch Verwirbelung geschaffen ist. Wenn du das Feld hast, musst du es programmieren – und diese Informationen sind im Feld eingespeist. Dein Bewusstsein programmiert das Feld. Aber eins ist wichtig: Du musst wissen, was du willst. Weißt du, im Kosmos gibt es nichts ohne Ziel! So was passiert nur bei den Menschen. Die programmieren Felder und gehen wieder raus – die bauen etwas, vergessen es, füttern es nicht. Ja, und dann kreist es im Raum ohne Ziel … und entwickelt sich von allein weiter. Da draußen kreisen tausend unverwirklichte Ziele umher! Dein Bewusstsein ist entscheidend. Geh mit deinen Plänen ins Bett und schreib deine tiefen Gedanken auf!“
„Aber hilft das Bett jetzt auch körperlich – oder ist es nur eine geistige Hilfe?“