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Impfungen, biologische Kriegsführung und Vertrauensbruch

impRegierungsbehörden investieren in Impfstoffe und profitieren davon. Ist es ethisch vertretbar, dass der Staat seine eigenen Produkte beaufsichtigt?

Während der 1980er und 1990er Jahre war ich stolze Besitzerin von fünf wunderschönen Golden Retrievern. Doch dann ging alles schief. Oliver starb ganz plötzlich im Alter von vier Jahren, Prudence erlag einer Leukämieerkrankung im Alter von sechs Jahren, Chippie zog sich eine Schilddrüsenerkrankung und Sophie eine schreckliche Arthritis zu, und Samson litt an einer Autoimmunkrankheit, die sich zu Krebs auswuchs und ihn im Alter von fünf Jahren das Leben kostete.


Während der 1980er und 1990er Jahre war ich stolze Besitzerin von fünf wunderschönen Golden Retrievern. Doch dann ging alles schief. Oliver starb ganz plötzlich im Alter von vier Jahren, Prudence erlag einer Leukämieerkrankung im Alter von sechs Jahren, Chippie zog sich eine Schilddrüsenerkrankung und Sophie eine schreckliche Arthritis zu, und Samson litt an einer Autoimmunkrankheit, die sich zu Krebs auswuchs und ihn im Alter von fünf Jahren das Leben kostete. Leid und Schmerz gewannen energetisch die Oberhand – und natürlich stellte ich mir die Frage nach dem Warum. Dann fand ich heraus, dass die jährlichen Impfungen (es reicht aber bereits schon eine einzige Impfung) alle die Krankheiten auslösen können, die meine Hunde befallen hatten. Ich erfuhr auch, dass die Tiermediziner, die tiermedizinische Impfindustrie, die Akademiker, die Politiker und sogar die Regierungen uns seit Jahren für dumm verkaufen. Unternehmen und Tierärzte halten es für legal und akzeptabel, Ihre Haustiere zu töten, denn schließlich wurden die entsprechenden Killerprodukte von der Aufsichtsbehörde genehmigt und nach Vorschrift verabreicht.

Aber das ist noch lange nicht alles. Auch Sie und Ihre Kinder sind in Gefahr – und zwar aus genau den gleichen Gründen.

Eine Lobbygruppe gegen die Überimpfung von Haustieren

In den 1970er Jahren betrat der Pathobiologe Dr. Ronald D. Schultz von der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Wisconsin die Welt der Laboratorien und verkündete eine wissenschaftliche Binsenweisheit: Wenn ein Hund gegen eine Viruserkrankung immun geworden ist, dann bleibt er jahrelang, vielleicht sogar sein ganzes Leben lang immun.1 Hunde benötigen nicht jedes Jahr oder alle drei Jahre eine „Auffrischung“. Doch das konnte die Tierärzte nicht davon abhalten, jährliche oder dreijährliche Impfungen zu propagieren. Wie um alles in der Welt soll man einem Berufsstand beziehungsweise einer Industrie noch vertrauen, wenn dieser ganz offen eine veterinärmedizinische Prozedur befürwortet, die vollkommen überflüssig, vielleicht sogar äußerst schädlich ist, oder aber einer Regierung, die nichts unternimmt, um dem einen Riegel vorzuschieben? Wie soll man da noch Respekt aufbringen?

Seit dem gelebten Albtraum, den wir in den früheren 1990er Jahren durchmachen mussten, betreibe ich eine gemeinnützige Organisation namens Canine Health Concern (CHC), um auch anderen Hundeliebhabern Impfwissenschaft nahezubringen, mit dem Ziel, solchen barbarischen Überimpfungspraktiken ein Ende zu setzen. Ich hatte anfangs keine Vorstellung davon, welch gigantische Aufgabe da auf mich wartete.

hundimpf

Ein Hund erhält auf dem Luftwaffenstützpunkt in Langley in Virginia, USA, eine Tollwutimpfung. Tollwutimpfungen  sind für alle Haustiere vorgeschrieben, die in amerikanischen Militäreinrichtungen leben.

Die CHC setzte sich bei der britischen Aufsichtsbehörde – Veterinary Medicines Directorate (VMD) – dafür ein, die jährlichen Impfungen vom Markt zu nehmen, da diese überflüssig sind und leicht zu einer Überimpfung führen können. Hunderte unserer Mitglieder schrieben bei mehreren Gelegenheiten an ihre gewählten Regierungsvertreter, jedoch ohne jeden Erfolg. Ich fragte mich immer wieder, warum die VMD mir und meiner Organisation so feindselig begegnete, wenn wir sie baten, den unnötigen jährlichen Impfungen für Haustiere Einhalt zu gebieten. Seit wir Anfang der 1990er Jahre mit der VMD in Korrespondenz traten, hat sie uns stets als ihren Feind betrachtet. Ich habe mir alle Schreiben aufgehoben, um das zu beweisen!

Angeblich hat die VMD die Aufgabe, „die Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit veterinärmedizinischer Medikamente sicherzustellen“.2 Als wir die Behörde 2010 anschrieben und aufforderten, die routinemäßigen jährlichen Impfungen für die Hauptkrankheiten Parvovirusinfektion, Staupe und Hepatitis zu beenden, erhielten wir von der VMD bizarrerweise ein ausführliches Dokument, das die Vorzüge der Pockenimpfung anpries, jedoch keine Reaktion auf unsere Bitte, den unnötigen Auffrischungsimpfungen für Haustiere ein Ende zu setzen. Nachdem einige Monate lang Briefe hin- und hergegangen waren und ich mir jede Menge Beleidigungen eingehandelt hatte, kam endlich eine Antwort, die (sinngemäß) lautete: „Nein! Zieh Leine!“

Während der Recherche zu meinem neuen Buch „The Tip of the Needle“ erkannte ich endlich, warum die VMD nicht zum Schutz unserer Haustiere tätig werden wollte – und das machte mich verdammt deprimiert.

Warum handelt die Aufsichtsbehörde nicht in unserem Interesse?

Tatsächlich ist die Aufsichtsbehörde ein Geisteskind genau der Industrie, die sie angeblich beaufsichtigt. Die VMD wurde im Februar 1989 gegründet, nachdem im Februar 1988 ein gewisser Herr P. W. Cunliffe, CBE, der ehemalige Vorstand von ICI Pharmaceuticals, einen Bericht mit dem Titel „Review of Animal Medicines Licensing“3 veröffentlicht hatte. Man erlaubte also dem Fuchs, die Regeln für den Hühnerstall zu schreiben!

Arbeitet man sich durch die offiziellen Dokumente hindurch, die sich mit der VMD befassen, beispielsweise den „2010 Hampton Report“, so erfährt man, dass von der VMD nicht etwa erwartet wird, uns und unsere Haustiere zu schützen, sondern „sich für eine Minimierung der Regulierungslast für die Industrie einzusetzen“ und

„eine Innovationsrichtlinie zu veröffentlichen, die den Rahmen für die Verwendung neuer Technologieformen absteckt und den Herstellern veterinärmedizinischer Arzneimittel die Markteinführung neuer Produkte erleichtert.“4

Wie aus den Broschüren, Berichten und sonstigen Dokumenten der VMD eindeutig hervorgeht, will man den Unternehmen helfen und um den Bart streichen und dafür sorgen, dass Arzneimittel und Biologika auf der Schnellspur auf den Markt gelangen – sofern die entsprechenden Hersteller über jede Menge Geld verfügen, das sie der Aufsichtsbehörde in den Rachen werfen können. So viel zu unseren Haustieren.

Tatsächlich wird die VMD genau von der Industrie finanziert, die sie beaufsichtigen soll. Sie lässt veterinärmedizinische Arzneien im Wettbewerb mit anderen europäischen Aufsichtsbehörden zu. Wenn also das Vereinigte Königreich ein Medikament nicht zulässt, dann kann eine andere europäische Aufsichtsbehörde die Zulassungsgebühr einstreichen. Das erklärt vermutlich auch, warum der Impfstoff Lepto4, dem bekanntermaßen bereits zahlreiche Hunde zum Opfer gefallen sind (120 zugegebene Todesfälle und über 2.000 schwerwiegende Nebenwirkungen), offenkundig noch immer völlig unverändert auf dem Markt angeboten werden darf.5 Die Aufsichtsbehörde unternimmt rein gar nichts, jedenfalls zurzeit.

Viren und Impfstoffe als biologische Waffen

Wer an Impfungen denkt, sollte gleichzeitig auch an biologische Kriegsführung denken, denn beide Industrien sind offensichtlich identisch. Auch unsere Regierungen haben ihre Hände da mit im Spiel und profitieren von der Impfindustrie. Das Impfen scheint mir eine international praktizierte Gaunerei zu sein, bei der biologische Kriegsführung ganz oben auf der Liste der Ziele steht.

In einem Artikel in der Chronik der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die der Arzt Len Horowitz bei der Recherche für sein Buch „Emerging Viruses“ zutage förderte, heißt es:

„Die WHO hat seit ihrer Gründung im Jahr 1948 stets einen starken Einfluss auf die Qualitätskontrollen für biologische Substanzen ausgeübt.“6

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gewann die WHO die Unterstützung mächtiger Leute, wie beispielsweise Henry Kissinger, aber auch späterer Regierungen, die nach Möglichkeiten suchten, Krieg zu führen, ohne Atombomben zünden zu müssen. Diese Mächte setzten auf Viren.

In seinem Buch „Cutting Edge: A History of Fort Detrick, Maryland, 1943–1993“7 klärt uns Norman M. Covert über die frühen Tage des Balzverhaltens zwischen Regierungen und Industrie auf. Der Direktor für öffentliche Angelegenheiten von Fort Detrick mit seinem äußerst passenden Namen (wörtlich: „verdeckt“) schreibt auf Seite 17:

„Von dem Augenblick an, als die Idee der biologischen Kriegsführung auf den höchsten Regierungsebenen geboren wurde, blieb das zarte Pflänzchen einem inneren Zirkel von Eingeweihten vorbehalten. George W. Merck war ein bedeutendes Mitglied eines für Präsident Franklin D. Roosevelt tätigen Beratungsgremiums. Ihm oblag die Aufgabe, der neuen Idee ein Gesicht zu verleihen. Merck war Eigentümer des Pharmaunternehmens, das noch heute seinen Namen trägt.“

Staatliche Stellen, wie die nationale Gesundheitsbehörde (NIH), das nationale Krebsinstitut (NCI), die Zentren für Seuchenbekämpfung und -prävention (CDC), das Verteidigungsministerium, der Gesundheitsdienst in den USA, aber auch das Pasteur-Institut und die internationale Agentur für Krebsforschung in Frankreich, Porton Down in England, das Ivanovsky-Institut in Russland und andere mehr – und natürlich Wissenschaftler an den weltweiten Schaltstellen von Ministerien und Pharmaunternehmen – spielten (und spielen) in ihren Labors mit Viren herum. Sie spleißen alle möglichen Viren der unterschiedlichsten Spezies und schaffen neue Superviren, und das alles unter dem Deckmantel der Gesundheitsfürsorge. Dabei stellen sie so ganz nebenbei mächtige biologische Waffen her – und teilen ihr Wissen darüber miteinander!

In den späten 1960er Jahren arbeiteten die Viren- und Krebsreferenzzentren in Dänemark und in der Schweiz als autorisierte wissenschaftliche Berater und Lieferanten von „prototypischen Virenstämmen, diagnostischen und Referenzreagenzien, Antigenen und Zellkulturen“ für 592 Virenlabors. Sie lieferten über 2.514 Virenstämme.8

Auf das Thema einer Zusammenarbeit zwischen Regierung und Biowaffenindustrie stieß ich, als im Jahr 2007 im Vereinigten Königreich die Maul- und Klauenseuche ausbrach und sich deren Ursprung bis zu einer gemeinsamen staatlich-industriellen Forschungseinrichtung namens Pirbright-Institut zurückverfolgen ließ. In Pirbright wurde der Virus gleich von drei Parteien genutzt: dem staatlich finanzierten Institut für Tiergesundheit, der Merial Animal Health Ltd. und der Stabilitech Ltd.9 Damals stellte ich die naive Frage: Warum um alles in der Welt betreibt unsere Regierung eine gemeinsame Einrichtung mit der Impfindustrie?

Diese „Warum-Frage“ hatte ich bereits anlässlich eines früheren Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche im Vereinigten Königreich im Jahr 2001 aufgeworfen. In einer Fernsehdokumentation von Trevor McDonald wurde die Behauptung aufgestellt, das Ministerium für Umwelt, Ernährung und ländlichen Raum (DEFRA) hätte bereits zwei Wochen vor der Bekanntgabe einer Epidemie der Maul- und Klauenseuche telefonisch diverse Holzlager kontaktiert und sich nach Brennmaterialien erkundigt. Genau das hatte mir auch ein Mitglied unserer Organisation CHC, das selbst einen Holzhandel betrieb, telefonisch mitgeteilt. Warum wartete das Ministerium wohl zwei Wochen lang ab und ließ dieser hochinfektiösen Seuche Zeit, sich so richtig auszubreiten? Eine Verschwörungstheorie besagte, dass der Ausbruch von der staatlichen Biowaffenfabrik Porton Down ausgegangen war und die Regierung daraufhin versuchte, das Leck zu verschleiern.10

Von offizieller Seite wurde geraten, die Kadaver der Kühe und Schafe im Freien aufzustapeln – obwohl die Maul- und Klauenseuche durch die Luft übertragen wird und das Übereinanderschichten von verendeten Tieren zu einer weiteren Verbreitung der Krankheit beitragen musste.11Sogar mein eigener Tierarzt vermutete damals, dass da etwas faul war.

Regierungen und Biowissenschaftler behaupten gerne, dass es bei den Initiativen, die sich mit biologischer Kriegsführung befassen, um Verteidigung geht. Für mich sieht dieses Szenario allerdings eher nach einem lukrativen Zweig der Rüstungsindustrie aus. 1994 beispielsweise wurde in einem Bericht des amerikanischen Senats die Lieferung von Bestandteilen für biologische Waffen an den Irak bestätigt: Botulismus frei Haus, entwickelt in Maryland, zugelassen vom Wirtschaftsministerium und genehmigt vom Außenministerium. Porton Down lieferte auch Anthrax an Saddam im Irak. Die Beteuerung unserer Regierungen, die Menschheit vor Infektionskrankheiten schützen zu wollen, klingt da etwas heuchlerisch: Sie selbst verkaufen biologische Agenzien an angeblich despotische Regime, und das offenbar ohne jegliche Gewissensbisse. Während des Kriegs zwischen dem Iran und dem Irak von 1980 bis 1988 belieferten Amerika und Großbritannien ungeniert beide Seiten mit Waffen.12

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Schildbezeichnung: „MAUL- UND KLAUENSEUCHE / MOOR-GEBIET GESPERRT / DIE STRASSEN BITTE  NICHT VERLASSEN“. Straßenansicht kurz nach Fylingthorpe, North Yorkshire, während des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche im Jahr 2001. (Foto: Ben Gamble)

Tatsächlich wird die medizinische Forschung großenteils durch Fördermittel staatlicher Stellen finanziert, beispielsweise den medizinischen Forschungsrat (MRC) in Großbritannien oder die staatliche Gesundheitsbehörde (NIH) in den USA. Wenn die grundlegende Forschung dann vielversprechende Ergebnisse erbracht hat, wird die entsprechende Substanz verkauft, und zwar nicht selten an ein Biotechnologieunternehmen. Der MRC hat beispielsweise das Patent Nr. WO 1986004242 A1 betreffend „Verbesserungen in Bezug auf Grippeimpfstoffe“ inne.13 Im September 2014 berichtete Natural News, dass den Zentren für Seuchenbekämpfung und -prävention (CDC) 2010 ein Patent mit der Nr. CA 2741523 A1 für den Ebolavirus erteilt wurde und dass das NIH unter anderem Patente für Ebola-Impfstoffe innehat.14 Der Ebolavirus wurde 2007 bei den Zentren für Seuchenbekämpfung und -prävention hinterlegt.15 Ich vermute, dass diese Regierungsstellen Lizenzgebühren für Ebola-Impfstoffe verlangen können. Klingt das nicht nach Korruption, wenn man bedenkt, dass diese Behörden zum Wohl der Bürger bestehen? Ist es ethisch vertretbar, dass Aufsichtsbehörden ihre eigenen Vermögenswerte, von denen sie profitieren, zu beaufsichtigen haben? Robert F. Kennedy jr., ein Verfechter der Impfsicherheit, machte folgende Feststellung:

„Die CDCs sind keine unabhängigen Stellen. Sie sind Impfunternehmen. Die CDCs haben 20 Impfpatente inne und setzen jedes Jahr 4,6 Milliarden US-Dollar mit dem Verkauf von Impfstoffen um.“16

Bei biologischer Kriegsführung, Eugenie und dem Geldtransfer von den Armen zu den Reichen unter dem Deckmäntelchen der „Gesundheitsfürsorge“ erkennt man immer deutlicher einen gemeinsamen Nenner, der Regierungen, die Pharmaindustrie und das Militär vereint – und dabei unser Leben und das Leben unserer Kinder und Haustiere bedroht. Das alles geschieht im Schutz der Dunkelheit und unter Verbreitung von Falschinformationen.

Bevölkerungskontrolle und unsichere Impfstoffe

Als ich für mein Buch „Tip of the Needle“ recherchierte, stolperte ich zwangsläufig über jede Menge Beweise dafür, dass man zumindest versucht, uns umzubringen! (Wenn die entsprechenden Stellen nicht wollen, dass wir zu Verschwörungstheoretikern werden, dann sollten sie nicht länger den Anschein erwecken, gegen uns zu konspirieren.)Am 29. Juli 1969 beispielsweise sprach der Arbeitsstab für Erdressourcen und Bevölkerung des republikanischen Forschungsausschusses im amerikanischen Abgeordnetenhaus, seinerzeit geleitet von George H. W. Bush, von der dringenden Notwendigkeit einer Bevölkerungskontrolle, um der wachsenden Krise in der Dritten Welt zu begegnen.17 Das damalige Briefing enthielt auch Informationen einer religiös motivierten Gruppierung, die der berühmte Impfphilanthrop Bill Gates zu verehren gelernt hatte: „Planned Parenthood“, eine Bewegung, deren Wurzeln in der Eugenikbewegung ankern. Die Gründerin Margaret Sanger trat seinerzeit für eine „negative Eugenik“ ein, die darauf abzielte, das menschliche Erbgut durch soziale Intervention und Einschränkung der Fortpflanzungsmöglichkeiten der als untauglich betrachteten Bevölkerungsgruppen zu veredeln.18

Auf diesem Gebiet kann Bill Gates auf eine gewisse eigene Vergangenheit zurückblieben. Bei einem PBS-Interview mit dem amerikanischen Journalisten Bill Moyers19 gestand er ein, dass sich seine Familie bereits seit vielen Jahren intensiv mit Fortpflanzungsfragen befasst. Auch bekundete er seine frühere Bewunderung für die Ideen des Eugenikers Thomas Robert Malthus, der dafür eingetreten war, Bevölkerungen durch Beschränkung der Fortpflanzungsmöglichkeiten zu kontrollieren.

In einem amerikanischen Regierungsdokument aus dem Jahr 1974 mit dem Titel „National Security Study Memorandum NSSM 200“20 (auch gerne als „Kissinger-Bericht“ bezeichnet) heißt es auf Seite 14:

„Alternativ wird auch eine sich auf eine wachsende Zahl von Experten stützende Ansicht vertreten, der zufolge die Bevölkerungssituation bereits schlimmere Ausmaße angenommen hat als allgemein angenommen und die Möglichkeit einer Lösung durch freiwillige Maßnahmen zu schwinden droht. Nach dieser Auffassung müssen drastischere Schritte eingeleitet und einige fundamentale, jedoch äußerst schwierige moralische Fragen angesprochen werden, wenn man eine noch ausgedehntere Lebensmittelknappheit und weitere demografische Katastrophen verhindern will. Dazu zählen … unsere Konsumgewohnheiten, Zwangsprogramme, strenge Kontrollen der Nahrungsmittelquellen …

Die Umsetzung der oben erörterten Maßnahmen … wird eine deutliche Erhöhung der AID-Geldmittel für die Bevölkerungs-/Familienplanung erfordern. Eine Reihe von groß angelegten Maßnahmen, die darauf abzielen, die Bedingungen für eine Verringerung der Fruchtbarkeit zu schaffen, könnten aus den Mitteln der fraglichen Sektoren (z. B. Erziehung, Landwirtschaft) finanziert werden. Andere Initiativen, wie Familienplanungsdienste, Forschung und experimentelle Beschäftigung mit den Faktoren, die sich auf die Fruchtbarkeit auswirken [sic!], ließen sich aus dem Bevölkerungsfonds bestreiten …“ (Hervorhebung hinzugefügt.)

1978 veröffentlichte das amerikanische Außenministerium ein dreiteiliges Bulletin mit dem Titel: „Weltbevölkerung: die lautlose Explosion“21, das eine zweischneidige Botschaft verlautbaren ließ: Einerseits war die Rede davon, den Entwicklungsländern stärker mit Lebensmitteln und Impfungen unter die Arme zu greifen, zum anderen kam unterschwellig zum Ausdruck, dass es ein Problem weniger gäbe, wenn die hungernden Massen sterben würden.

Auch die Weltbank mischte sich ein. In ihrem 1987 erschienenen Buch „Reproductive Rights and Wrongs“ stellt Betsy Hartman fest, dass sich die Weltbank ihres eigenen Schlüsselinstrumentariums bedient und im Sinne einer Bevölkerungspolitik „Einfluss auf andere Formen der Entwicklungsfinanzierung ausübt“. Das bedeutet im Klartext: Reichere Nationen verleihen Geld an ärmere Nationen in dem Wissen, dass jene die Kredite nicht werden zurückzahlen können. Hartman beschreibt weiter, dass Regierungen mit einer massiven Auslandsverschuldung gerne überredet werden „ihre Währungen abzuwerten, die Löhne und Gehälter einzufrieren, die Lebensmittelpreise zu erhöhen, soziale Dienstleistungen drastisch zu kürzen und von den Banken sanktionierte Bevölkerungsprogramme durchzuführen.“22 Mit anderen Worten, die von den USA gesponserte Weltbank scheint ausländische Regierungen in die Insolvenz zu treiben, um den Weltherrschaftsansprüchen der Großkonzerne und deren Agenda zu dienen – die offenkundig eine Reduzierung der Bevölkerung vorsieht.

Es spricht vieles dafür, dass die Impfindustrie negative Eugenik betreibt, denn man ertappte sie auf den Philippinen, in Nicaragua und in Mexiko mit Impfstoffen, die sie mit Sterilität verursachenden Chemikalien präpariert hatte. Im März 2014 warf die katholische Kirche die Frage auf, ob eine Tetanus-Impfkampagne, die sich besonders an Frauen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren richtete, auf eine Sterilisierung dieser Frauen abzielte.23

Der Impfstoff Gardasil®24 gegen humane Papillomaviren, für den Merck eine Sublizenz innehat, steht im Verdacht, bei jungen Frauen Nebenwirkungen wie Schlaganfälle, Blutgerinnsel, Lähmungen oder sogar den Tod auszulösen. Er soll in einigen Fällen auch eine vorzeitige Eierstockinsuffizienz – sprich Sterilität – verursacht haben.25,26 Der Ebola-Ausbruch in den Jahren 2014 bis 2016 veranlasste mich, weitere Fragen zu stellen. Seit am 23. März 2014 der erste Fall von Ebola dokumentiert worden war, erkrankten und starben den offiziellen Angaben zufolge mehr als 11.000 Menschen aus sechs Ländern. Der bei BBC Two im Juni 2015 ausgestrahlte Film „The Truth About Ebola“ enthüllte, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nach dem Ausbruch der Krankheit zehn Monate lang herumgetrödelt hatte. Sie hatte nichts unternommen und es den erbärmlich unterfinanzierten Mitarbeitern von „Ärzte ohne Grenzen“ überlassen, sich der Verbreitung der Seuche entgegenzustemmen. Da stellt sich mir die Frage, ob die WHO vielleicht scharf darauf war, mit anderer Leute Leben herumzuspielen, um sich so Zeit für die Entwicklung von Impfstoffen zu verschaffen. War hier eine Verschwörung im Spiel oder handelte es sich einfach nur um Pfusch?

Die staatliche Gesundheitsbehörde NIH führt schon seit geraumer Zeit Versuche mit Ebola-Impfstoffen durch. Eine aus den Jahren 2003 bis 2004 datierende und 2006 veröffentlichte Studie zeigte auf, dass die entsprechenden Impfstoffe alles andere als sicher waren. Bei zwei Probanden waren „schwere unerwünschte Nebenwirkungen“ aufgetreten und über 90 Prozent der Probanden hatten lokale Reizungen an der Einstichstelle entwickelt. Die gemeldeten systemischen Symptome reichten von Unwohlsein über Muskelschmerzen bis hin zu Übelkeit und Fieber.27

Trotz dieser Bedenken entschlossen sich die mehr als 200 von der WHO zusammengerufenen „Sachverständigen“ am 5. September 2014 zu der Empfehlung, die üblichen aufsichtsrechtlichen Wege im Falle von Impfstoffen und Therapien gegen Ebola zu umgehen. Bei jenem Treffen riet Gary Nabel, MD, PhD, der vor seinem Wechsel zu der Pharmafirma Sanofi das (dem NIH zugehörige) Forschungszentrum des staatlichen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten in den USA geleitet hatte, den Pharmaherstellern, die Produktion von Ebola-Impfstoffen massiv in die Höhe zu fahren, und zwar noch ehe irgendwelche Testergebnisse bekannt würden.

„Ich persönlich würde auf Nummer sicher gehen und sorgfältig über die Möglichkeit nachdenken, größere Vorräte an Impfdosen anzulegen. Wenn die Impfung nicht sicher ist, dann werfen Sie eben einige Partien weg. Schlimmstenfalls verlieren Sie etwas Geld“,

meinte er.28 Ich finde es äußerst bemerkenswert, dass ein Arzt und ehemaliger amerikanischer Staatsbeamter, der sich an der damaligen Studie beteiligt hatte und nun in der Industrie sein Geld verdient, die Auffassung vertreten kann, man würde nurGeldverlieren, wenn sich eine Impfung als nicht sicher erweist. Alle diese „Fachleute“ sprachen tatsächlich davon, die Sicherheitstests zu umgehen. Die Leben, die ein solcher unsicherer Impfstoff zerstören könnte, scheinen bei solchen Erwägungen keine Rolle zu spielen.

Ich habe 25 Jahre damit verbracht, von meiner Regierung eine ordentliche Regelung der Aufsicht über die tiermedizinische Impfindustrie zu fordern – doch nun sieht es so aus, als seien die Regierungen selbst an den Impfindustrien für Tier und Mensch beteiligt.29

Oligarchen und Interessengruppen

Der Milliardär Bill Gates ist versessen darauf, die Welt durch Impfungen zu retten. Er bringt nicht nur die Superreichen dazu, Spenden an seine Bill & Melinda Gates-Stiftung zu leisten, er hat auch große Anteile an Impfstoff- und Biotechunternehmen erworben. Seine Menschenfreundlichkeit spült also Geld in seine eigenen Taschen. Die Gates-Stiftung investiert in Firmen und in Produkte wie genetisch veränderte Organismen, die den Menschen, denen sie angeblich helfen sollen, tatsächlich Schaden zufügen.30,31 Schon vor dem prestigeträchtigen Dimbleby-Vortrag von Bill Gates am 29. Januar 201332 wusste dieBBCvon den erheblichen Bedenken, die hinsichtlich der Sicherheit und Nützlichkeit der von der Stiftung durchgeführten Polio-Impfkampagne bestanden. In seinem Artikel „Bill Gates: The world can defeat polio“33 bezog sich Fergus Walsh, ein Medizinkorrespondent der BBC, unter anderem auf eine von dem indischen Kinderarzt Jacob Puliyel, MD, und anderen im Indian Journal of Medical Ethics veröffentlichte Studie:34

„Das Programm zur Ausrottung von Polio steht sinnbildlich für nahezu alles, was bei spendenfinanzierten, ‚krankheitsspezifischen‘ Vertikalprojekten auf Kosten einer Investition in eine auf Gemeindeebene konzentrierte, primäre Gesundheitsfürsorge (Horizontalprogramme) überhaupt nur falsch laufen kann …“

Tatsächlich sorgte das von der Gates-Stiftung in Indien durchgeführte Programm zur Ausrottung von Polio für einen scharfen Anstieg von non-Polio akuter schlaffer Lähmung (NPAFP), einer der Polio verwandten Erkrankung, die eine noch tödlichere Bedrohung darstellt als Polio selbst. Polio wird übrigens durch unsauberes Wasser verbreitet.35 Man gibt Milliarden für rentable neue Medikamente und Impfstoffe aus, obwohl man dieses Geld in sauberes Wasser und Sanitäranlagen investieren und damit wesentlich größeren gesundheitlichen Nutzen schaffen könnte.

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Während der Tetanus-Impfkampagne für Mütter und Neugeborene, die im September 2013 in Kenia durchgeführt wurde, stießen die Forscher in den Gemeinden auf Widerstand, wenn es darum ging, Mütter für die Impfungen zu gewinnen. (Foto: CDC Global, flickr.com)

Anfang Februar 2017 gab es eine neue Wendung, als Indiens staatliches Fachberatungsgremium für Immunisierung alle finanziellen Verbindungen zu der Gates-Stiftung abbrach. Als Grund wurden Probleme mit „Interessenkonflikten“ wegen der Kontakte der Stiftung zu Pharmaunternehmen genannt.36

Dann gibt es da noch die Murdochs, die ebenfalls ihre Finger im Impfgeschäft haben. Das Unternehmen GlaxoSmithKline (GSK), das den MMR-Impfstoff (gegen Masern-Mumps-Röteln) herstellt, berief James Murdoch im Mai 2009 in den auf Verwaltungsratsebene angesiedelten Unternehmensverantwortungsausschuss. In dieser Funktion sollte er mithelfen, „externe Probleme, die die Geschäftstätigkeit und die Reputation des Konzerns ernsthaft beeinträchtigen könnten“, zu untersuchen.37 Die Murdoch-Presse und allen voran Brian Deer38, ein Journalist bei derSunday Times, führen seit 2003 einen Feldzug zur Verunglimpfung des Gastroenterologen Andrew Wakefield, MBBS, der einen von vielen Eltern bestätigten Zusammenhang zwischen dem MMR-Impfstoff und Autismus entdeckt hatte. Im Mai 2010 entzog man Dr. Wakefield in England die Approbation. Im Januar 2012 trat James Murdoch von seinem Posten in dem genannten GSK-Gremium zurück39, vermutlich, weil er seine Aufgabe erfüllt hatte.

Viele Menschen denken, Dr. Wakefield sei tatsächlich diskreditiert worden, doch die Beweise deuten darauf hin, dass er nur ruhiggestellt werden sollte, um die Gewinne der Impfindustrie zu schützen. In seinem Buch „Callous Disregard“ legt Wakefield die Verwicklung von Regierungen und Interessengruppe ausführlich dar. Nach seinen Angaben kontaktierte Professor Sir David Hull den Dekan der Royal Free Hospital School of Medicine mit dem Anliegen, „jedes nur erdenkliche Druckmittel einzusetzen“ und Wakefield davon abzuhalten, vor Gericht als Sachverständiger zugunsten der durch den MMR-Impfstoff geschädigten Kinder auszusagen.40In den auf der Website Age of Autism veröffentlichten Berichten erfährt man, wie Wissenschaftler eingeschüchtert wurden, um aus Angst vor staatlichen Repressalien von einer Verteidigung ihres Kollegen Abstand zu nehmen und sich nicht auf dessen Seite zu schlagen.41

Bei alledem stellt sich mir natürlich die Frage, ob Oligarchen das Recht haben, unsichere Impfungen zu propagieren, einfach nur, weil sie reicher sind als wir, und ob die Wahl einer Regierung auf der Grundlage einer geringen Anzahl an Themenstandpunkten (Gesundheit, Kriminalität, Erziehung) noch irgendetwas mit Demokratie zu tun hat.

Vertuschungen seitens der britischen Impfkommission

Professor Sir David Hull, der angeblich versucht hatte, Wakefield zum Schweigen zu bringen, fungierte auch als Leiter der britischen gemeinsamen Kommission für Impfung und Immunisierung (JCVI). Die Erkenntnisse aus den Unterlagen, in die die Biochemikerin Dr. Lucija Tomljenovic von der Universität British Columbia aufgrund eines von ihr nach dem Informationsfreiheitsgesetz gestellten Antrags Einblick erhielt, hat die britische Gesellschaft für ökologische Medizin im März 2011 veröffentlicht42. Daraus geht hervor, dass die JCVI uns seit Jahrzehnten hinsichtlich der negativen Nebenwirkungen von Impfstoffen belügt. Die Dokumente beweisen nämlich, dass die JCVI wichtige Daten über schwere negative Nebenwirkungen von Kinderimpfstoffen entweder zurückgehalten oder verfälscht hat. Zu diesen Nebenwirkungen zählen anaphylaktischer Schock, Gehirnschädigung, Krampfanfälle, plötzlicher Kindstod, Enzephalitis, Meningitis, Entwicklungsstillstand und Tod.

Dr. Tomljenovic vermutet, dass die JCVI und das Gesundheitsministerium internationale medizinische Ethikrichtlinien, darunter die Erklärung von Helsinki und den eigenen Verhaltenskodex, verletzt haben könnten. Aus Sitzungsniederschriften der JCVI geht hervor, dass einige Mitglieder der Kommission „extensive Beziehungen zu Pharmaunternehmen unterhielten und dass die JCVI häufig mit Impfstoffherstellern zusammenarbeitete, um Strategien zur Stärkung der Impfwilligkeit auszuarbeiten.“ Anstatt in angemessener Weise zu reagieren, wenn in Bezug auf bestimmte Impfstoffe Sicherheitsbedenken auftraten, unternahm die JCVI entweder gar nichts oder sie verzerrte oder löschte Daten und bemühte sich intensiv und nach Kräften, die Öffentlichkeit und die Behörden hinsichtlich der Impfstoffe in Sicherheit zu wiegen. Darüber hinaus verließ sich die Kommission „immer wieder auf methodisch fragwürdige Studien und lehnte unabhängige Forschungen ab, um ihre Impfpolitik voranzutreiben“. Zudem „stemmte sie sich aktiv gegen Forschungen über die Sicherheit von Impfstoffen“.

Mitte bis Ende der 1980er Jahre, so erklärt Dr. Tomljenovic,

„zeigte sich die JCVI zunehmend besorgt, wenn in der Öffentlichkeit Begriffe wie ‚Tod‘ und/oder ‚Gehirnschaden‘ mit dem Wort ‚Impfung‘ assoziiert wurden, da sie negative Auswirkungen auf ihre Impfpolitik befürchtete.“ Diese Bedenken „spitzten sich durch steigende Prozesskosten in Zusammenhang mit der Keuchhustenimpfung … und der Möglichkeit, dass Impfungen mit … dem plötzlichen Kindstod (SIDS (sudden infant death syndrome)) in Verbindung gebracht werden könnten, noch weiter zu.“

Der Verrat durch akademische Kreise

Ich habe mich an den Umgang sowohl mit Wissenschaftlern, die ihre Meinung ohne Rücksicht auf die Gefahren für ihre Karriere offen kundtun, und solchen, die Angst haben sich zu äußern, gewöhnt (wobei der letztgenannten Kategorie eindeutig die Mehrheit der Wissenschaftler angehört). Daraus lässt sich offenkundig der Schluss ziehen, dass die Wissenschaft nicht länger an einer ehrlichen Erforschung der Wahrheit interessiert ist. Stattdessen hat das Motiv des Profits die Oberhand gewonnen. Häufig genug lief ich gegen Wände oder wurde offen angegriffen, wenn ich an Wissenschaftler geriet, die sich auf die Seite der Großunternehmen geschlagen hatten und von deren Geldmitteln profitierten.

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Rasterelektronenmikroskop-Aufnahme von Ebolaviren auf der Oberfläche einer Vero-Zelle (Epithelzellenstamm der afrikanischen Grünen Meerkatze). (Foto: US NIAID)

Wir haben es mit einer Situation zu tun, in der die akademischen Institute, die sich maßgeblich mit unserer Gesundheit und der unserer Haustiere befassen, mit Regierungen und Pharmakonzernen unter einer Decke stecken. Die Akademiker, auf die wir uns gerne verlassen würden, wenn es darum geht, uns vor betrügerischen Behauptungen und gefährlichen Nebenwirkungen von Medikamenten zu schützen, lassen uns regelmäßig im Stich. Und was noch schlimmer ist, Medikamente und Impfungen, die uns schaden und die möglicherweise völlig überflüssig sind, werden mit unseren Steuergeldern finanziert.

Als ich in den 1980er und 1990er Jahren noch in der Öffentlichkeitsarbeit tätig war und eine Reihe von akademischen Instituten als Kunden betreute, bekam ich immer wieder zu hören, dass man aufgrund der staatlichen Politikrichtlinien genötigt sei, die öffentlichen Fördergelder durch Zuschüsse aus der Industrie aufzubessern. Eine wahrhaft schlechte Idee, die das Ende der wissenschaftlichen Integrität einläutet. In der Konsequenz wird es für Akademiker natürlich schwierig, offen zu sprechen, wenn sie dadurch das finanzielle Überleben ihrer Kollegen und ihre eigene Karriere gefährden könnten. Tatsächlich weisen umfangreiche Indizienbeweise darauf hin, dass Biowissenschaftler, die sich offen äußern, das hohe Risiko eines vorzeitigen Ablebens unter verdächtigen Umständen eingehen. Andererseits prosperieren Wissenschaftler, die nichts Anstößiges dabei finden, sich mit der Pharmaindustrie einzulassen. Wenn ich sage, „sich mit der Pharmaindustrie einzulassen“, so beziehe ich mich darauf, dass allzu viele Wissenschaftler unvorteilhafte Forschungsergebnisse unter den Teppich kehren oder herunterspielen, aus Angst vor Repressalien mit der Wahrheit hinterm Berg halten oder sich (gegen entsprechende Entlohnung, versteht sich) ungeniert für die Werbung für Medikamente und Impfstoffe einspannen lassen. So viel zu einem offenen Streben nach Wahrheit.

Spielen wir überhaupt irgendeine Rolle?

2006 veröffentlichte die Zeitschrift Clinical and Vaccine Immunology einen Kurzüberblick43 über die Entwicklung von Impfproblemen, die bei der dritten GTCbio-Jahreskonferenz über Impfstoffe im Jahr 2005 zur Sprache gekommen waren – und damit wären wir bei des Pudels Kern. Laut diesem Überblick mit dem Titel: „Vaccines. All Things Considered“, „bot die Konferenz einen hervorragenden Überblick über die Konzepte und Bedenken der Impfentwickler und der Impfindustrie und war für Mitglieder von Akademikerkreisen, Vertreter der Industrie, der Aufsichtsbehörden, der Ausführungsagenturen, des Militärs, der Regierung und für Ärzte gleichermaßen relevant.“ Und für uns natürlich auch.

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Bill und Melinda Gates, fotografiert im Juni 2009 während eines Besuchs in Oslo in Norwegen. (Foto: Kjetil Ree)

Ich würde doch sagen, dass die Bedenken uns etwas angehen, insbesondere angesichts der von den Autoren angesprochenen „erheblichen Hindernisse“, die sich bei der Entwicklung und Genehmigung von neuen Impfstoffen auftun. Das liegt, so erfahren wir, „an der Schwierigkeit, ein hundertprozentig sicheres und wirksames Produkt zu entwickeln, den hohen Testkosten und der nahezu unvermeidbaren Möglichkeit eines gelegentlichen, wenn auch noch so seltenen oder unbedeutenden unerwünschten Ereignisses.“ Diese lästigen Hindernisse verursachen Leid in unserem Leben – wenn wir den Impfnadeln mit offenen Armen begegnen, versteht sich.

In dem Bericht heißt es weiter:

„Zudem werden die Impfungen gesunden Personen verabreicht, und eventuelle Nebenwirkungen, auch wenn sie in keinerlei Zusammenhang mit dem Impfstoff stehen, machen die Hersteller zur Zielscheibe für Gerichtsverfahren[…]Auch wenn das Motiv für die Entwicklung von Impfstoffen darin besteht, der Menschheit zu nützen, bleibt Profit doch die wesentliche Antriebskraft, da Impfstoffe in aller Regel von Pharmaunternehmen hergestellt werden.“

Weiter lesen wir in dem Kurzüberblick:

„Die Neudefinition der Entwicklung von Impfstoffen als Abschreckungsmittel gegen biologische Kriegsführung, die mit der Aufnahme des Projekts ‚Bioshield‘ eingeläutet wurde, erweckte nun auch bei der Rüstungsindustrie das Interesse an Impfungen. So erwarb beispielsweise das auf Luftfahrt und Verteidigung spezialisierte Unternehmen Lockheed den Impfstoffhersteller Dyneport [sic]. Da der militärisch-industrielle Komplex über reichlich Erfahrungen in der Lobbyarbeit gegenüber dem Kongress verfügt, wenn es um die Bewilligung von Fördergeldern geht, könnte sich die Entwicklung von Impfstoffen in der Zukunft durchaus verändern.“

Interessanterweise versuchte man im Jahr 2014 durch eine von SumOfUs.org organisierte Online-Petition zu verhindern, dass Lockheed Martin große Anteile an dem britischen staatlichen Gesundheitsdienst (NHS) erwirbt. Die Organisatoren der Petition warnten:

„Wenn der Deal erfolgreich über die Bühne geht, dann könnte der größte Rüstungshersteller der Welt bald in der Praxis Ihres Arztes sitzen, Ihre Patientenakten bearbeiten und Ihre Termine arrangieren[…]Jahrzehntelang war der NHS für solche Dienstleistungen für Allgemeinärzte zuständig, doch nun darf der NHS nicht einmal an den Sitzungen teilnehmen, in denen über seine eigene Zukunft entschieden wird, und ebenso wenig gestattet man ihm, selbst ein Angebot abzugeben …Wenn es hier tatsächlich um das Einsparen öffentlicher Gelder ginge, dann würde man denjenigen Organisationen, die bereits bewiesen haben, dass sie der Aufgabe gewachsen sind, gestatten, ebenfalls mitzubieten. In Wirklichkeit jedoch tritt der Ausverkauf des NHS an den Meistbietenden hier in das nächste Stadium.“44

Sie werden erleichtert sein zu erfahren, dass Lockheed sich aus dem Angebotsverfahren zurückgezogen hat. Ich glaube allerdings, dass den Organisatoren von SumOfUs ein wichtiger Punkt entgangen ist: Lockheed Martin ist jetzt nämlich in der Bioindustrie tätig. Die Privatisierung des NHS eröffnet unter Umständen den großen Herstellern von Impfstoffen und Medikamenten die Möglichkeit, sich selbst Aufträge für Impfstoffe und Medikamente zu erteilen, ganz gleich, ob diese nun wirksam oder unwirksam sind oder zu Kampfstoffen umfunktionierte biologische Agenzien für unsere übervölkerte Welt enthalten. Warum hinderte die britische Regierung andere Bieter an der Teilnahme an dem Verfahren, und warum gab sie mehr Geld aus als notwendig?

Man sollte bedenken, dass in den USA derzeit Gesetze verabschiedet werden, die Menschen zwingen sollen, sich gegen ihren Willen impfen zu lassen.45 Man kann sich ausmalen, welche Auswirkungen dies angesichts der Tatsache hat, dass Biounternehmen bei der „Gesundheitsfürsorge“ ihre Hände im Spiel haben.

Die Autoren des Kurzberichts „Vaccines: All Things Considered“ meinten folglich:

„In letzter Zeit basierte die staatliche Finanzierung der Impfstoffentwicklung auf Angst – Angst vor Bioterrorismus, Angst, der Untätigkeit bezichtigt zu werden, oder aber auf Bedenken, dass durch krankheitsbedingte Fehlzeiten Einnahmen verloren gehen könnten.“

Die Sorge um die Menschheit spielt also überhaupt keine Rolle?

Hinter den Impfprogrammen steht keineswegs der Wunsch, den Menschen ein krankheitsfreies, glückliches Leben zu ermöglichen. Wie es in dem Bericht heißt:

„Die Angst vor drohendem Bioterrorismus hebt Infektionskrankheiten auf die Stufe von militärischen Waffen und ändert die Definition des Begriffs Impfprogramm, das nunmehr zum militärischen Abschreckungsmittel wird.“

Bei Impfungen geht es um Kriegsführung. Das ist der langen Rede kurzer Sinn. Von Unabhängigkeit kann bei unseren Aufsichtsbehörden keine Rede sein. Sie agieren wie Aufsichtsbehörden, sie sprechen wie Aufsichtsbehörden und sie geben sich den Anschein von Aufsichtsbehörden – doch sie sind es nicht. Die Regierungen selbst beteiligen sich an der Erforschung und Verwendung von Viren und Bakterien für Zwecke der Kriegsführung. Öffentliche Stellen wie der medizinische Gesundheitsrat (MRC) oder die staatliche Gesundheitsbehörde (NIH) entwickeln selbst Impfstoffe und übergeben sie dann an die pharmazeutische Industrie, um Gewinne zu machen.

Hier erleben wir eine Gleichgültigkeit gegenüber dem körperlichen Wohlergehen der Bevölkerung im Allgemeinen – aber auch der Tiere, die sich in unserer Obhut befinden. Wir werden von Organisationen und Personen verraten, denen ihre Ideologien wichtiger sind als die Wahrheit, die Karriere über menschlichen Anstand stellen und denen Forschungsgelder mehr bedeuten als das Leben. Warum sollten sie uns sonst belügen?

Endnoten

  1. http://tinyurl.com/jexd7ek
  2. http://tinyurl.com/zu6ktb5
  3. http://tinyurl.com/zsh7665
  4. Ebd.
  5. http://tinyurl.com/hpa823z
  6. Horowitz, Leonard G., DMD: „Emerging Viruses: AIDS & Ebola: Nature, Accident or Intentional?“,Medical Veritas, 1996, Kap. 2; http://tinyurl.com/grf5yf8
  7. http://archive.org/details/cuttingedgeahist00fort
  8. Horowitz, a. a. O., Kap. 3; http://tinyurl.com/j5dkzsg
  9. http://tinyurl.com/jo7od3t
  10. http://tinyurl.com/h8s7wo3
  11. http://tinyurl.com/h2kvq9e
  12. Pilger, John: „The New Rulers of the World”,Verso, London, 2002, 2003, S. 69, 71
  13. http://tinyurl.com/jyzczro
  14. http://tinyurl.com/p5ay3mo
  15. http://tinyurl.com/my9pe3x
  16. http://tinyurl.com/jp957ca
  17. Horowitz, a. a. O., Kap. 10, S. 156
  18. http://tinyurl.com/nkn2w3a
  19. http://tinyurl.com/gmjvflr
  20. http://pdf.usaid.gov/pdf_docs/PCAAB500.pdf
  21. http://archive.org/details/ERIC_ED161760
  22. Horowitz, a. a. O., Kap. 10, S. 177–178
  23. http://tinyurl.com/z2ompyr
  24. http://en.wikipedia.org/wiki/HPV_vaccines
  25. http://tinyurl.com/vaccine-injury.info/gardasil.cfm
  26. http://tinyurl.com/pnfp5p2
  27. http://tinyurl.com/jqnoqt4
  28. http://tinyurl.com/zuymafn
  29. http://tinyurl.com/gw7wgfy
  30. http://tinyurl.com/79zzse8
  31. http://tinyurl.com/h2pfns9
  32. http://tinyurl.com/zdzh5a6
  33. http://www.bbc.co.uk/news/health-21207601
  34. http://tinyurl.com/zloa4wa
  35. http://en.wikipedia.org/wiki/Poliomyelitis
  36. http://tinyurl.com/z8qtnd2
  37. http://tinyurl.com/gs27kht
  38. http://tinyurl.com/z5j6qcy
  39. http://tinyurl.com/glbpszw
  40. Wakefield, Andrew J.: „Callous Disregard: Autism and Vaccines – The Truth behind a Tragedy“,Skyhorse Publishing, New York, 2011, Kap. 3
  41. http://tinyurl.com/ykmgz3a
  42. http://tinyurl.com/zq7tnrl
  43. http://cvi.asm.org/content/13/8/821
  44. http://actions.sumofus.org/a/weapons-NHS
  45. http://tinyurl.com/hr8g3xg