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Phantomschmerzen als Früherkennung von Erdbeben

Besonders sensible Menschen können rätselhafte Signale aus der Erde spüren, die Erdbeben und Vulkanausbrüchen vorausgehen. Diese körperlichen Symptome können als frühzeitiges Warnsignal dienen.


Körperliche Symptome und frühzeitige Warnungen

In den vergangenen fünf Jahren hat Suzanne Smart zwei Computertomographien, zwei EEGs, ein Audiogramm und eine ganze Reihe weiterer medizinischer Untersuchungen von Spezialisten über sich ergehen lassen, um herauszufinden, warum sie manchmal von rätselhaften Migräneanfällen, schrillen Ohrgeräuschen und heftigen Ohrenschmerzen heimgesucht wird. Nach jedem großen Erdbeben verschwanden die Symptome wieder.

„Jahrelang glaubte meine Familie, ich litte unter Phantomschmerzen“, sagt Suzanne. „Sie rieten mir, mich untersuchen zu lassen.“

Nach zahlreichen Untersuchungen mit modernsten Geräten kam ihre Ärztin zu dem Schluß, daß Suzanne gesund und munter sei.

„Anfangs ertrug ich das bißchen Spott noch. Man hat in den vergangenen Jahren viele Witze über mich gerissen“, sagt sie. „Aber inzwischen bin ich vorsichtig geworden, wem ich davon erzähle. Für gewöhnlich unterhalte ich mich nur mit anderen Feinfühligen.“

So sieht das Leben aller aus, die vor einem Erdbeben oder einem Vulkanausbruch körperliche Symptome entwickeln. Nach anfänglichem Spott und Unglauben von anderen treibt diese sensiblen Menschen der starke Wunsch an, ihre Notlage der Wissenschaft zugänglich zu machen. Schuld haben die großen Erdbeben.

„Das Schlimmste für mich als Feinfühlige sind nicht etwa die vorausgehenden Symptome, die ich verspüre, sondern die Unsicherheit, die damit einhergeht, daß ich nicht genau sagen kann, wo das Epizentrum liegt und an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit das Beben stattfinden wird“, sagt Suzanne. „Man weiß, daß vielleicht Menschen sterben werden und man kaum etwas dagegen tun kann.“

Menschen, die Beben im voraus spüren, fühlen sich verpflichtet zu versuchen, die Tausende von potentiellen Opfern zu retten, bevor das Beben zuschlägt. Hinterher stellt sich stets ein Gefühl von Schuld ein, weil sie dies nicht konnten.

Als sie feststellten, daß Suzannes Vorhersagen mit erstaunlicher Genauigkeit zutrafen, begannen ihre Familienangehörigen ihr zu glauben. „Seit kurzem fragen sie mich, ob ich Genaueres über die Orte empfange, insbesondere, wenn es um eines ihrer Urlaubsziele geht“, meint Suzanne.

Ihre Ärztin bestärkt sie nun. „Bei meinem letzten Besuch im November 2005 sagte sie doch tatsächlich, sie finde es ‚wirklich toll’, daß ich diese Geräusche hören und diese Symptome empfinden könne und versuche, sie zu nutzen, um Erdbeben vorherzusagen“, berichtet Suzanne.

Zuverlässige Vorhersagen dank Ohrgeräuschen

Eine weitere „überempfindliche“ Person ist Petra Challus aus dem Norden Kaliforniens. Petra will der Wissenschaft beweisen, daß man anhand der Symptome des menschlichen Körpers sehr wohl Erdbeben voraussagen kann. Sie steht in engem Kontakt zu einer Gruppe von feinfühligen Menschen, die vor einem Erdbeben alle unter Ohrgeräuschen leiden. Sie koordiniert die Gruppe, die dabei helfen will, das Epizentrum eines Bebens zu bestimmen. Unverdrossen trotzt sie skeptischen Reaktionen einiger Seismologen über diese Art von Forschung. Petra ist entschlossen und voller Tatendrang.

„Leute, die mir nicht glauben,“ schreibt Petra in einer E-Mail, „bitte ich dann immer, die Liste meiner Vorhersagen einzusehen, und dennoch können sie sich nicht vorstellen, daß es möglich sei, Erdbeben anhand des Hörens von Geräuschen vorauszusagen.“ Sie fährt fort: „Selbst dann, wenn ich sehr akkurate Vorhersagen mache und genaue Details und Parameter in bezug auf alle nötigen Angaben machen kann, wie z.B. Datum, Ort und Größenordnung, behaupten die meisten, ich würde einfach raten.“

Petra sagte auch das Beben von Parkfield, Kalifornien, am 28. September 2004 voraus. „Am späten Nachmittag des 27.09.2004 hörte ich fünf Sekunden lang ein Geräusch im rechten Ohr. Es klang, als komme es aus der Erde, und nachdem ich einige Zeit die Karte studiert hatte, wußte ich, daß das Geräusch aus Parkfield in Kalifornien kam“, erzählt Petra. „Nie zuvor hatte ich ein Geräusch wie dieses gehört, also war ich nicht sicher, um welche Größenordnung es sich maximal handeln mochte. Ich schätzte sie auf 4,8 und gab am 27.09.2004 um 20:54 Uhr offiziell eine Vorhersage heraus“, fügt sie hinzu.

„Das nachfolgende Beben war schon lange erwartet worden und hatte eine Stärke von 6,0. Es erfolgte am 28.09.2004 um 10:15 Uhr, elf Stunden, nachdem ich meine Vorhersage veröffentlicht hatte“, sagt sie. „Die Wissenschaft hatte dieses Beben bereits seit 38 Jahren erwartet, und nicht eines ihrer Instrumente zeigte vor dem Beben irgend etwas Auffälliges. Bis heute habe ich noch keine Anerkennung von seiten der Parkfield-Wissenschaftler dafür erhalten, daß ich getan habe, was sie trotz eines Budgets von über 40 Millionen Dollar und 38 Jahren Forschung nicht in der Lage waren zu tun.“

Petra ist dabei, ihre Formel für eine Vorhersage zu verbessern, die auf den mysteriösen Emissionen beruht, die bei einem feinfühligen Menschen Ohrgeräusche hervorrufen. Denn Petra hat eine Formel gefunden, mit der man herausfinden kann, in welcher Entfernung sich das Epizentrum des Bebens befinden wird. Der Schlüssel zur Entdeckung dieser Formel war das Nisqually-Beben im US-Bundesstaat Washington am 28. Februar 2001, das eine Stärke von 6,8 aufwies.

„Das beeindruckendste Merkmal, das ich je erlebt habe, war ein 20 Sekunden langer Ton im linken Ohr am 28.02.2001. Das war zwei Stunden vor dem Nisqually-Beben, das sich am 28.02.2001 um 10:55 Uhr mit einer Stärke von 6,8 ereignete“, schreibt Petra. „Ich hörte einen sehr lauten, hohen, elektrisch klingenden Ton, der sich so anhörte, wie man sich vielleicht einen Ton vorstellt, der durch ein Glasfaserkabel läuft. Auf einer Skala von eins bis fünf war der Ton ganz klar eine fünf. Es war das lauteste Geräusch, das ich in sechs Jahren gehört habe“, berichtet sie.

„Obwohl mir damals keine Zeit mehr blieb, eine Vorhersage herauszugeben, habe ich durch dieses Ereignis begriffen, daß derjenige, der das Ohrgeräusch hört und die Sekunden zählt, die es andauert, die Distanz zum Beben berechnen kann, indem er pro Sekunde 37,7 Meilen [ca. 60 Kilometer] rechnet. Das war der größte Durchbruch bei der Vorhersage von Erdbeben mit meiner Methode.“
Petra Challus hat inzwischen einige Wissenschaftler gefunden, die an ihrer Forschung interessiert sind. Ihre Gruppe von Feinfühligen, die an Ohrgeräuschen leiden, nimmt an einer Studie teil, die ermitteln soll, ob ihre Methode tatsächlich funktioniert.

„Besonders vielversprechend war der Dezember 2005, als wir nur einen Fehltreffer und einen Fehl­alarm hatten“, erzählt Petra. „Für uns ist das schon phänomenal.“

Auf der abgebildeten Karte, die Petra Challus vor kurzem erstellt hat, sind Ringe zu sehen, die sich nach wahrgenommenen Ohrgeräuschen richten und Gebiete kennzeichnen, in denen sich Erdbeben ereignet haben. Der Mittelpunkt jedes Kreises stellt den Standort der feinfühligen Person zu dem Zeitpunkt dar, als sie das Geräusch wahrnahm. Der Radius des Kreises wurde nach der Entfernungsformel berechnet und richtet sich nach der Dauer des wahrgenommenen Tons. Die verschiedenen Farben der Kreise kennzeichnen die jeweilige Person und geben Aufschluß über die Richtung, aus der das Mitglied der Forschungsgruppe das Geräusch wahrgenommen hat. Alle Vorhersagen wurden vor den entsprechenden Erdbeben dokumentiert.

Das Erspüren seismischer Wellen

Ein vielleicht besonders dramatischer Typus feinfühliger Personen sind diejenigen Menschen, die einem Erdbeben vorausgehende, seismische Wellen nicht nur spüren,  sondern auch bestimmen können, aus welcher Richtung sie kommen. Sandy Awerkamp aus Südkalifornien ist eine dieser „Erdbebenwellen-Fühligen“, und ihre Treffsicherheit ist geradezu unheimlich.

„Noch im Jahr ’97 war mir nicht klar, warum diese Bewegungen, die ich heute als Wellen bezeichne, jedesmal zunehmen, wenn wir kurz vor einem größeren Erdbeben stehen“, sagt Sandy. „Nachdem ich einige Jahre lang Aufzeichnungen gemacht und diese mit den Erdbeben abgeglichen hatte, wußte ich, daß die Wellen mit den Beben in Zusammenhang stehen.“

„Besonders beeindruckend war das Northridge-Beben (am 17. Januar 1994 mit der Stärke 6,7) aufgrund der vielen Leben, die ihm zum Opfer fielen“, fährt Sandy fort. „Am Freitag vor dem Beben war ich gerade mit der Arbeit fertig und wollte zur Tür hinaus, als ich kurz innehielt, weil mir schwindelig wurde. Ich stand einen Moment lang einfach da, und die Empfangsdame fragte mich, was los sei. ‚Sie werden denken, ich sei verrückt’, platzte ich heraus, ‚aber L.A. wird in den nächsten Tagen von einem Beben heimgesucht werden, und dieses Beben wird anders sein als sonst.’ Natürlich lachte sie mich aus, fragte mich aber dennoch, woher ich das wisse und was ich mit ‚anders als sonst’ meine. Ich wußte nicht, wie ich ihr erklären sollte, daß mir vor großen Erdbeben immer schwindelig wird, daß das Schwindelgefühl dieses Mal aber wie ein plötzlicher Stoß von Norden her gekommen war, wo von uns aus gesehen L.A. liegt. Als ich am Tag nach dem Beben wieder zur Arbeit ging, begrüßte mich die Empfangsdame mit den Worten ‚Bleiben Sie mir vom Leib, Sie Psychopathin!’. Der Ausdruck auf ihrem Gesicht und ihre Worte an jenem Tag sagten mir, daß ich ihr wirklich Angst eingejagt hatte, und seither begegnet sie mir anders als zuvor.“

„Einige Monate vor dem Hector-Beben [am 16. Oktober 1999 mit der Stärke 7,0] bekam ich meinen ersten Computer und stieß auf eine Website, auf der man Vorhersagen veröffentlichen konnte. In der Nacht des Bebens bei Hector Mine stellte ich meine erste öffentliche Voraussage ins Internet, in der ich ein Beben von mindestens der Stärke 6 ankündigte, das sich innerhalb der nächsten 24 Stunden in einem Radius von 32 Meilen um Big Bear herum ereignen werde. In der Anleitung stand, daß die Genauigkeit der Voraussage automatisch mit 100 % angegeben werde, sofern man nicht selbst eine andere prozentuale Wahrscheinlichkeit angebe. Ich gab keine Prozentzahl ein“, sagt sie. „Als wir an diesem Morgen aus dem Bett katapultiert wurden, kämpfte ich gegen meine Tränen.“

„Ich war aufgeregt, wenn auch verängstigt“, fährt Sandy fort, „weil ich endlich an die Öffentlichkeit gegangen war und nicht wußte, wie die Leute es aufnehmen würden. Kurzzeitig mischte sich Wut in meine Gefühle, weil manche mir mit den Worten ‚Toller Treffer!’ gratulierten. Ich wußte nicht, wie ich darauf reagieren sollte, denn in meinen Augen ist das Vorhersagen eines Erdbebens nichts, das einen mit Stolz erfüllt.“

Nachdem ihre Treffsicherheit nun außer Zweifel steht, ist Sandy interessiert herauszufinden, wie andere mit den Informationen umgehen, die sie vor einem möglicherweise verheerenden Erdbeben empfangen. Das, was sie erfährt, vertraut sie ihrer Familie an. „Meine Familie fragt mich regelmäßig, ob es bald irgendwelche Beben geben werde, aber ich bitte sie immer, alle Informationen für sich zu behalten, weil ich weiß, daß sie damit umgehen können und nicht in Panik geraten.“

Sandy hat für sich beschlossen, keine Vorhersagen mehr ins Internet zu stellen. „Ich habe erkannt, daß das Veröffentlichen von Vorhersagen auf einer Website für die Wissenschaft keinerlei Beweise bereithält, daher habe ich mich in den vergangenen Jahren darauf konzentriert, jemanden mit geeigneten Instrumenten zu finden, um diese Wellen aufzuspüren.“

Erdstrahlen sind Wirklichkeit

Seit einigen Jahren untersuche ich Sandys Feinfühligkeit und gleiche die Ergebnisse mit speziellen Instrumenten ab, die diese einem Beben vorausgehenden Wellen sichtbar machen.1 Sandy ist hundertfach genauer als alle Sensoren. Sie kann die Strahlen, die den San-Andreas-Graben entlanglaufen, spüren und ihren Ursprung orten, selbst von ihrer entfernten Position im Süden von Los Angeles aus. Es hat 13 Jahre Arbeit in Anspruch genommen, um spezielle elektronische Sensoren zu entwickeln, die diese rätselhaften Strahlen aufspüren können. Sandy jedoch weist einfach in eine bestimmte Richtung und gibt Auskunft darüber, wie diese Wellen beschaffen sind – ob sie „rollen“ oder stoßweise kommen – und wie stark das bevorstehende Beben sein wird. Noch immer staune ich darüber, wie der menschliche Körper auf derartige Reize zu reagieren vermag.

Wendy Park aus Portland im US-Bundesstaat Oregon spürt ebenfalls seismische Wellen. Sie steht im zweiten Jahr ihrer Ausbildung zur staatlich geprüften Krankenschwester (RN) an der Universität von Portland. Da Wendy in ihrer Ausbildung gelernt hat, die FFT-Diagramme („fast Fourier transforms“ – schnelle Fourier-Transformationen) der seismischen Instrumente zur Erdbebenvorhersage in meinem Labor zu lesen, ist sie mit den Phasen dieser Typen von Erdstrahlen vertraut und ruft jedesmal im Labor an, wenn sie starke seismische Wellen spürt, da die Instrumente und Daten ihr bestätigen können, wann die Erde aktiv ist. Andere Feinfühlige merken meist erst nach vielen Jahren, daß ihre Symptome mit der Erde in Verbindung stehen. Wendys Wahrnehmungen stellen darüber hinaus eine hervorragende Vergleichsmöglichkeit zwischen den Instrumenten und den Vorhersagen durch ihre Feinfühligkeit dar.

In meinem Labor im nördlichen Oregon laufen die Instrumente rund um die Uhr und empfangen so alle Erdstrahlen der nordwestlichen Pazifikregion. Ein zweites Instrumentensystem ist zwischen dem öffentlichen Stromnetz und der Erdkruste geschaltet. Dieses zweite System wird auf einer speziellen Frequenz betrieben, so daß die Erdkruste und das Stromnetz gemeinsam ein riesiges Antennensystem bilden, das sich von Südkalifornien bis nach Kanada erstreckt. Starke Erdstrahlen vor einem Beben sind selbst noch in Alaska und auf den Aleuten zu spüren. Mit Hilfe des leistungsstarken Antennensystems läßt sich die Erdkruste überprüfen. Die Größe der Antenne entspricht 333.396 Quadratmeilen bzw. 863.497 Quadratkilometern. Sie ist die größte der Welt. Selbst weit entfernte, starke Strahlen werden durch die Erdkruste geleitet und so indirekt auch in das Antennensystem.

Das individuelle Erscheinungsbild der Ohrgeräusche, die feinfühlige Menschen wahrnehmen, spiegelt sich in den Aufzeichnungen der Instrumente der eingefangenen Erdstrahlen wider. Auf jedem Breitengrad der Erde haben diese Strahlen eine andere Frequenz und andere Oberwellen. Diese Einzigartigkeit wird sichtbar, wenn man die Töne und Wellen mit Hilfe von Geräten zur Spektrumanalyse zerlegt, mit denen man FFTs durchführen kann.

Die Erforschung der SignaleWie nun sind diese rätselhaften Erdsignale beschaffen? Sind es Töne oder aber elektrische Impulse im Zellgewebe der Erde, die nur als Ton empfunden werden?2

Vor derselben Frage stehen Forscher angesichts eines kleinen Prozentsatzes von Menschen einer Region nahe Taos in New Mexico. Die Betroffenen hören ein brummendes Geräusch, das an ein Dieselfahrzeug im Leerlauf erinnert. Man nennt es das „Taos-Summen“, das erstmals Anfang der 1990er beobachtet wurde. Wissenschaftler, die mit einem ganzen Spektrum an empfindlichen Geräten ausgestattet waren, haben weder ein Geräusch noch elektromagnetische Signale nachgewiesen, die die Symptome hätten erklären können. Dennoch haben die Wissenschaftler nie angezweifelt, daß die Anfälle von Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerz und Ohrgeräuschen, von denen die „Feinfühligen“ bei Taos betroffen sind, der Wahrheit entsprechen. Eine vom US-Kongreß eingeleitete Untersuchung forschte 1993/94 nach dem Auslöser dieser mysteriösen Strahlen, kam aber zu keinem Ergebnis. In den vergangenen Jahren, auch noch im Jahr 2005, sind weitere Berichte und Untersuchungen hinzugekommen. Einigen Betroffenen zufolge ist die Strahlung seit 1999/2000 intensiver geworden.

Der Wissenschaft wird das wahre Wesen und die Existenz dieser Strahlen so lange ein Rätsel bleiben, bis sie sich endlich einer anderen Art von Meßgeräten zuwendet, um die Signale auszumachen. Bei den Signalen handelt es sich weder um Schall- noch um Funkwellen im eigentlichen Sinne. Die etablierte Physik konzentriert sich auf Schall- und Funkwellen, weil diese die einzige Erklärung von seiten der populären Physik zu sein scheinen. Aber mit empfindlichen Mikrophonen und Sensoren zur Ermittlung von Funkwellen, seien diese nun magnetischer oder elektrostatischer Natur, wird man die wahren unterschwelligen Signale niemals zu fassen bekommen.

Ärzte haben festgestellt, daß einige Patienten, die sich in unmittelbarer Nähe des (sehr starken) Magnetfelds eines Kernspintomographen befinden und ruckartige Bewegungen machen, plötzlich von Schwindel oder Übelkeit befallen werden.3,4 Erdsignale allerdings verfügen über kein derart starkes Magnetfeld und können dennoch denselben Effekt in Form von Übelkeits- und Schwindelanfällen hervorrufen.

Auf der Suche nach den Erdsignalen haben Wissenschaftler schon hochsensible Sensoren auf Basis von stark gekühlten Magneten eingesetzt, um etwaige Schwankungen im Magnetfeld zu messen, doch bislang konnten keine Nachweise erbracht werden.

Beim Kernspintomographen bedient sich die Wissenschaft des starken Kraftfelds und der gepulsten Funkwellen, die ein Magnetfeld nach außen hin abgibt. Die magnetische Strahlung dringt in das Atom ein und bringt es in Schwingung. Dabei beachtet man aber nicht, daß in den Atomen selbst bereits ein starkes elektrostatisches Feld existiert. Das Atom selbst ist geladen.

Die plötzlichen Anfälle von Schwindel oder Übelkeit sowie alle anderen Symptome kommen aus den Atomen selbst. Die Signale aus der Erde stören das starke elektrostatische Feld, das bereits in den Atomen existiert. Möglicherweise liegt darin der Schlüssel zum Verständnis der mysteriösen Signale. Die Signale könnten bereits existierende, starke magnetische bzw. elektrostatische Felder stören. Der andere Schlüssel besteht in dem Wissen, daß die Stärke des Feldes und die Dichte der Atome (bzw. des Gewebes, im Fall des menschlichen Körpers) darüber bestimmt, wie sich Feld und Atome auf das jeweilige Erdsignal einstimmen. Darum haben nicht alle Menschen die gleichen Symptome (bzw. überhaupt keine).

Dasselbe Abstimmungsprinzip liegt einem modernen elektronischen Gerät namens „Varaktor­diode“ zugrunde. Durch das dotierte Silizium der Diode verläuft eine Ladungs­barriere, wodurch sich die elektrische Spannung bzw. Ladung, die durch das Gerät läuft, genauestens abstimmen läßt. Nach demselben Prinzip stimmt sich das Zellgewebe des Menschen auf die Frequenz der Erd­­signale ab. Auf diesem Prinzip beruht auch der einzigartige Aufbau der Sensoren, der es diesen ermöglicht, die Erdsignale auszumachen.5,6

Damit die Wissenschaftler die Vorzeichen sehen können, auf die feinfühlige Menschen reagieren, müssen die Instrumente und Sensoren zuerst einmal ein vorhandenes Feld wahrnehmen. Dabei bestimmt die Stärke des Felds, welche Frequenz man einstellt. Das öffentliche Stromnetz stellt ein ideales Antennensystem dar, weil die Netzenergie ein konstantes elektromagnetisches Feld erzeugt. Erdstrahlen, die ein Beben ankündigen, verändern das elektrische Feld, das normalerweise eine Netzfrequenz von 60 Hertz hat, und manifestieren auf diese Weise die gewünschten Signale.

Der Wissenschaft stehen interessante Einsichten über diese Signale bevor. Wenn wir verstehen wollen, was sie eigentlich bewirken, dann muß unsere physikalische Grundlagenforschung sich intensiver mit dem Phänomen der „Lambverschiebung“ befassen und dessen Bedeutung ausweiten. Die Lambverschiebung wurde in den 1940ern von dem Physiker Willis Lamb entdeckt.7 Bei diesem Phänomen ändert das Atom für einen kurzen Moment die Regeln, indem der Quantenzustand des Elektrons sich linear und nicht mittels eines Quantensprungs verändert. Mit anderen Worten: Die Umlaufbahn des Elektrons verläuft nun, wie bei einer ein- und ausatmenden Person, nach außen und wieder zurück nach innen.

Stellen Sie sich nun ein Signal vor, das Billionen von Atomen im menschlichen Körper dazu bringt, gleichzeitig ein- und auszuatmen. Das Signal entspringt dem Medium, das die Grundlage der Teilchenphysik darstellt. Die Lambverschiebung erklärt dies damit, daß das Atom ein „virtuelles Photon“ absorbiert und dann wieder abgibt. Damit gelangen die Wissenschaftler zur Theorie der Quantenelektrodynamik, wie Richard Feynman sie dargelegt hat, der große Physiker der Moderne.8 Das ist wahrscheinlich der Weg, den man gehen sollte, um zu verstehen, wie die ein Erdbeben ankündigenden Signale beschaffen sind, auf die feinfühlige Menschen ansprechen.

Ein „Skalar-Beamer“ sendet dieselben rätselhaften Signale aus
Amateurforscher sind per Zufall durch ein einfaches, selbstgebautes Gerät namens „Skalar-Beamer“ hinter die wahre Natur dieser Erdsignale gekommen.9 Nicht erkannt haben die Experimentatoren allerdings, wie gefährlich die Strahlen dieses Geräts für den Organismus sein können. Einer von ihnen erfuhr, neben einem „Brummen im Kopf“, den extrem schlaffördernden Effekt des schmalen, mittels Xenon-Gases verstärkten „Seitenstrahls“, den der mehrschichtige, durch Impulse stimulierte „Gegen“-Magnet des Geräts aussandte, und schlief den ganzen Tag und die ganze Nacht über bis hinein in den nächsten Tag, obwohl er dem Strahl nur kurz ausgesetzt gewesen war. Als man die Struktur des Strahls minimal änderte, versetzte dies die Versuchsperson in extreme Erregung – der Experimentator verglich dies mit dem Zustand nach dem Genuß von zwei, drei Tassen starken Cappuccinos oder Espressos. Besonders alarmierend war, daß man Arm und Hand der Versuchsperson durch nur fünf Minuten Bestrahlung für über eine Stunde komplett betäuben konnte.

Ich kann allen Versuchswilligen nur raten, äußerst vorsichtig mit diesem Gerät umzugehen. Die Wissenschaft wird dies mit der Zeit selbst herausfinden, doch können Skalarstrahlenfelder gewissermaßen eine „Schall-Vergiftung“ hervorrufen. Die Erde generiert eine sehr viel niedrigere Grundfrequenz dieser Art von Strahlung, aber die Strahlen transportieren auch ein Schwingungsmoment, das in das optische Spektrum hineinreicht. Dieser höhere Schwingungsbereich der Basisstrahlung ist es, der bei allen „Feinfühligen“ Symptome hervorruft.

Gleichwertige Bio-SensorenAndere Amateurexperimentatoren hingegen befinden sich mit der Entwicklung von Sensoren, die die selten auftretenden, rätselhaften Erdsignale aufspüren können, auf dem richtigen Weg. Solche Sensoren heißen „Barkhauseneffekt-Skalardetektoren“.10 Diese Detektoren nehmen kleine magnetische Veränderungen oder plötzliche „Hüpfer“ in den magnetischen Bereichen der polykristallinen Struktur im Herzen des Detektors wahr, dessen Material von einem sehr starken äußeren Magnetfeld umgeben ist. Der Kern ist nach außen hin abgeschirmt, damit das Magnetfeld im Innern nicht durch Radio- oder Magnetwellen von außen gestört wird. Daher können nur Wellen, die im Innern des Detektors selbst entstehen, das innere Magnetfeld stören. Die heutige Wissenschaft sagt, daß solche Arten von Wellen nicht existierten. Aber sie existieren dennoch.

Eine andere Version dieser Art von Detektor ist der „elektrostatische, auf einem Feld basierende Skalarsensor“.11 Bis heute ist es Amateuren nicht gelungen, diese Detektoren zu perfektionieren oder ihren Aufbau völlig zu durchschauen. Die Sensoren entsprechen in ihrem Aufbau der natürlichen elektrischen Zellstruktur des menschlichen Körpers. Starke elektrostatische Felder sorgen dafür, daß die Spannung von einer Zelle zur nächsten läuft, und treiben den Austausch im Rahmen des elektrochemischen Gefälles, das zwischen den Zellen herrscht, an.

In der Tat bergen die menschlichen Mitochondrien eines der Wunder der Natur: Sie sind zwölfpolige Motor-Generatoren, die elektrochemische Spannung in beide Richtungen pumpen.12 Wissenschaftler bezeichnen die Mitochondrien als „kleinsten, der Wissenschaft bekannten Motor“.13 Das Drehmoment dieser einzigartigen Spannungspumpe ist so unglaublich hoch, daß ein Teelöffel des Proteinmotors über dasselbe Drehmoment verfügt wie der Motor eines Mercedes! Die Mitochondrien können pro Zentimeter elektrochemischen Felds (bzw. dessen elektrostatischen Äquivalents) eine sehr hohe Voltzahl erzeugen.14 Eine Spannung in Höhe von 0,1 Volt pro fünf Nanometer Zellmembran ergibt ein elektrisches Feld von 20 Millionen Volt pro Meter.15

Diese starken Felder stellen das ideale Umfeld für eine Interaktion mit der biologischen Version eines elektrostatischen Skalardetektors dar. Die Erdstrahlen und die bereits bestehenden elektrostatischen Felder, die auf atomarer Ebene in den entweder positiv oder negativ geladenen Ionen existieren, beeinflussen sich gegenseitig. Diese Interaktion ist es, die bei feinfühligen Menschen Symptome hervorruft.

Moderne elektrostatische Skalarwellen-Detektoren

Nach 13 Jahren Entwicklung ermöglicht nun ein neuer elektrostatischer Skalardetektor eine unverfälschte Sicht auf die mysteriösen Erdsignale. Dieser Detektor ist entsprechend des biologischen Bauplans der elektrochemischen Felder der menschlichen Zellen konzipiert worden. Der Detektor basiert auf einer Spannung, die von einem Strahl in ein hauptsächlich aus Teflon bestehendes Material geleitet wird und die in dem konstanten elektrostatischen Feld gleichbleibend 78.740 Volt pro Zentimeter beträgt. Das obere Stück besteht aus einer besonderen Nickellegierung und ist von einer speziellen mechanischen Spannung und Dicke. Wenn durch die Erd­signale eine Modulation im elektrostatischen Feld hervorgerufen wird, reagiert die unter (mechanischer) Spannung stehende Legierung des Gehäuses. Damit die Konstruktion funktionieren kann, muß das richtige Verhältnis zwischen elektrischer Spannung, mechanischer Spannung und Dichte gegeben sein; daraus  ergibt sich das Spannungs-Dichte-Verhältnis.

Der Sensor befindet sich in einer nach außen hin abgeschirmten Metallbox, die einen Faradayschen Käfig bildet und keine von außen kommenden Funkwellen oder elektrostatischen Felder eindringen läßt. Das abgeschirmte Metallbehältnis mit dem Sensor wird in eine massive Kammer in der Erde eingelassen, um eine bestmögliche Kopplung an die Erdsignale zu gewährleisten, die gerne den Bereich nahe der Oberfläche durchlaufen, ähnlich wie es bei elektrischen Leitungen durch den sogenannten „Skin-“ oder „Hauteffekt“ zu beobachten ist.

Diese Art von elektrostatischem Skalardetektor kann Erdbebenvorzeichen in Form von Erdstrahlen in einem Umkreis von 800 bis 1.000 Kilometern aufspüren. Mit dem Gerät wird derzeit auch die nordwestliche Pazifikregion überwacht. Es ist das Äquivalent zu einem rund um die Uhr aktiven menschlichen „Fühler“.

Bei der mobilen Version des elektrostatischen Skalardetektors sind die Zellen anders angeordnet; pro Zentimeter sind hier Zehntausende von Volt zu messen, so daß keine Schwingung durchzudringen vermag. Dieses Sensorsystem wird genutzt, um unbekannte Verwerfungen in der Erde zu erfassen. Verwerfungen geben die rätselhaften Erdsignale in besonders hohem Maße ab. Die Stärke der Strahlung, die solch eine Verwerfung abgibt, verhält sich proportional zu den Meßwerten, die das großflächige Antennenüberwachungssystem aufzeichnet. Wenn man mit einem Fahrzeug über eine Verwerfung fährt, das mit dieser mobilen Sensorvorrichtung ausgestattet ist, kann man anhand der gemessenen Strahlung ausmachen, wie stark diese Verwerfung schwingt. Die Detektorvorrichtung macht es auch möglich, mittels des Dreiecksverfahrens das Epizentrum eines bevorstehenden Bebens ausfindig zu machen, da die Position des Epizentrums sich durch ein periodisch auftretendes „Zirpen“ in der Strahlung zu erkennen gibt. Meist tritt dieses Zirpen ein bis drei Tage vor dem Beben in Intervallen von 20 bis 60 Minuten auf. Die Länge der Intervalle wie auch die Amplitude geben Aufschluß über das Gebiet, in dem sich das Epizentrum befinden wird.

Betont werden sollte, daß sich diese Sensoren in einem Faradayschen Käfig befinden und daher nach außen hin vollkommen abgeschirmt sein müssen. Sie reagieren nicht auf Funkwellen oder elektrostatische bzw. elektromagnetische Felder von außen. Nur jene einzigartige Wellenform, die selbst einen Faradayschen Käfig zu durchdringen vermag, kann ein Signal auslösen. Auch von diesen Wellen behauptet die Wissenschaft, sie existierten nicht. Mit der Zeit wird man vielleicht erkennen, was sie in Wirklichkeit sind: longitudinale Skalarwellen.16-22

Unfug oder Enthüllung?

Nur wenn die Wissenschaft entdeckt, daß es diese Signale wirklich gibt, wird sich auch ihre Einstellung gegenüber feinfühligen Menschen ändern. Die größere Hürde für Erdbebenwissenschaftler wird dann darin bestehen herauszufinden, woher diese Signale eigentlich kommen. Die aktuelle Sprödbruch-Theorie besagt, daß Gestein sich permanent am Rande der Instabilität bewegt. Wie kann die Erde da im Vorfeld wissen, wie stark das Beben sein wird? Feinfühlige Personen aber kennen die Stärke des Bebens bereits vorher, daher müssen die Strahlen offensichtlich die Stärke des bevorstehenden Bebens übermitteln können.

Die herkömmliche Wissenschaft wird einiges lernen, wenn sich der Spott erst einmal in Begeisterung verwandelt hat, angesichts der Entdeckung der unterschwellig wirksamen physikalischen Gesetze. Zu allen Feinfühligen jedenfalls spricht die Erde bereits.23

Endnoten

  1. „Longitudinal Scalar EM Waves: Strong Earth Emissions are part of Quakes and Volcanics“, www.terraresearch.net/articles/ZapSeismo1_article.htm.
  2. „Insight into the Mystery of Ear Tones prior to Earthquakes – how they occur and why”, www.terraresearch.net/articles/EarTones_article.htm.
  3. „Of Mice and Magnets“, www.research.fsu.edu/researchr/issue2001/mice.html.
  4. „High Field MRI: Technology, Applications, Safety, and Limitations“, www.aapm.org/meetings/amos2/pdf/18-2826-94182-387.pdf.
  5. „Longitudinal Scalar EM Waves“, s.o.
  6. „Earth: Killer of Micro-electronics“, www.terraresearch.net/newsletter/tr_newsletter_050104.html.
  7. http://de.wikipedia.org/wiki/Lambverschiebung
  8. „The Lamb Shift“, www.pha.jhu.edu/~rt19/hydro/node8.html.
  9. „Scalarbeamer“, www.gocs1.com/gocs1/Psionics/SCALARBEAMER.htm.
  10. „Notes on Scalar Detector Designs“, www.amasci.com/freerg/bark.html.
  11. ebd.
  12. „UC Berkeley: Hongyun Wang’s Research on Molecular Motors”,  www.cse.ucsc.edu/~hongwang/ATP_synthase.html.
  13. 13    „Protein Motors“, www.psc.edu/science/2004/schulten/protein_motors_incorporated.html.
  14. 14    „The Cell“, www.dartmouth.edu/~cbbc/courses/bio4/bio4-1997/02-theCell.html.
  15. „The Energy of Life”, von Guy Brown, www.trnmag.com/Bookshelf/The%20Energy%20of%20Life.html.
  16. „The Wave Structure of Matter: Wheeler and Feynman’s Response of the Universe”, www.spaceandmotion.com/Wolff-Feynman-QED.htm.
  17. „Quantum Physics: Richard Feynman: Explanation of Feynman’s Quantum Electrodynamics (Spherical Electromagnetic Vector Waves) with the Wave Structure of Matter (Spherical Scalar Standing Waves), www.spaceandmotion.com/Physics-Richard-Feynman-QED.htm (weitere Ergebnisse findet man unter www.spaceandmotion.com).
  18. „Feynman path-integral representation for scalar-wave propagation”, PMID: 9961420, www.ncbi.nlm.nih.gov/entrez/query.fcgi?cmd=Retrieve&db=PubMed&list_uids=9961420&dopt=Abstract.
  19. „Observation of scalar longitudinal electrodynamic waves“, www.monstein.de/physics/7210.pdf.
  20. „On Casimir Forces for Media with Arbitrary Dielectic Properties“,arxiv.org/pdf/quant-ph/0206119.
  21. „Probing the Strong Boundary Shape Dependence of the Casimir Force“, www.thp.uni-koeln.de/~te/GROUP/PAPERS/Casimir.pdf.
  22. „The fragmentation of wires by pulsed currents: beyond the first fracture“, www.iop.org/EJ/article/0022-3727/36/22/001/d3_22_001.pdf.
  23. „God’s Firmament & the Earthquake“, www.terraresearch.net/articles/GodsFirmament_article.htm.

Kommentare

Kommentar von Sabine Spillmann (09. September 2010, 22:06 Uhr)

Sehr geehrte Damen und Herren,

mehr durch Zufalll bin ich auf Ihre Seite gestoßen: "Phantomschmerzen als Früherkennung von Erdbeben", www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/phantomschmerzen-als-frueherkennung-von-erdbeben/2, wo es u. a. auch um das Erspüren seismischer Wellen geht.

Ich fand diesen Bericht sehr interessant, zumal ich bei mir daheim in Freiburg/Breisgau schon selber Erdbeben (Oberrheingraben) erlebt habe (meist eher kleinere), eines davon allerdings war deutlich heftiger, hatte sogar die Stärke 5,4 auf der Richterskala. Schon circa einen Tag vor diesem Erdbeben hatte ich ein "undefinierbares, seltsames Bauchgefühl", das nicht verschwinden wollte. Es nahm soweit zu, dass ich eine innere Unruhe bekommen habe und an "Erdbeben" denken musste. In der Nacht vor dem Erdbeben fand ich bis ca. 2.45 Uhr keinen Schlaf, wusste "gleich passiert etwas" ... Schließlich übermannte mich die Müdigkeit dann doch. Kaum war ich eingeschlafen, wurde ich nur wenige Minuten später durch ein heftiges Erdbeben aus dem Schlaf gerissen - da wusste ich Bescheid!

Das Beben hatte (wie oben erwähnt) die Stärke 5,4 auf der Richterskala, das Epizentrum lag im "Raum Freiburg"! Es war für diese Region ein wirklich starkes Beben, noch in 250 km Entfernung spürbar, richtete nicht unerheblichen Schaden an. Also hatte ich wohl doch eine Art "Vorahnung"?

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Spillmann


Kommentar von Sabine Spillmann (09. September 2010, 22:11 Uhr)

Zur Information: Dieses von mir erwähnte Erdbeben war am 05.12.2004, nachzulesen auch auf der Homepage des Geologischen Landesamtes: www.lgrb.uni-freiburg.de ---> Erdbebendienst


Kommentar von Georges Bourbaki (04. April 2011, 19:28 Uhr)

Ein Messgrerät zur genauen Bestimmung der die Erde innerhalb unserer galaktischen Struktur beaufschlagenden Ätherwinde wurde am 7. Dez. 1995 unter der Nummer 42 42 765 als Deutsches Patent registriert.

Die auftretenden Ätherwinde werden dabei von den stellaren Körpern beispielsweise unseres Planetensystems stark abgebremst, was u.A. das terrestrische Magnetfeld zur Folge hat.

Unser Planetensystem kann dabei bei seiner Wanderung durch die eigene Galaxie wahlweise von oben oder von unten her von diesen stark turbulenten Ätherwinden angeblasen werden, was dann auch dieses sehr abrupte, unregelmäßige Umklappen des terrestrischen Magnetfeldes zur Folge hat, so wie dies aufgrund eingefrorener Magnetausrichtungen in Gestein gut dokumentiert werden kann.

In den Jahren 1921-26 wurde von Dayton Miller, dem damaligen Präsidenten der amerikanischen Physical Society, auf dem etwa 1750 m hohen Mt. Wilson ein tages- und jahreszeitlich schwankender Ätherwind von etwa 15 km/h gemessen. Wichtiger war dann allerdings der Umstand, dass D. Miller aufgrund einer Extrapolation von über einem Jahr verteilter Messdaten bestimmen konnte, dass die Erde zumindest damals draußen im Weltraum von einem Ätherwind mit 208 km/h aus südlicher Richtung angeblasen wurde.

Jetzt ist insoweit ein besonderer Fall eingetreten, weil nach einer langen Reihe von stabilen Daten der Position und der Intensität des terrestischen Magnetfeldes nunmehr der terrestrische Magnetpol pro Jahr den enormen Wert von 50 km pro Jahr wandert, wärend die Intensität des Magnetfeldes gleichzeitig abnimmt.

Daraus kann eigentlich nur geschlossen werden, dass demnächst ein erneuter Wechsel der terrestrischen Magnetfeldausrichtung ansteht, was insoweit sehr probelmatisch zu werden verspricht, weil in den letzen drei Jahren überall auf der Erde starke Erdbeben auftraten, so wie gerade jetzt in Japan mit den sehr dramatischen Folgen durch den dadurch hervorgerufenen Tsunami und den atomaren GAU in Fukushima.

Da die Menschheit innerhalb ihrer überlieferten Geschichte noch nie so eine Umpolung des terrestrischen Magnetfeldes mitgemacht hat, wissen wir auch nicht, was da auf die gesamte Menschheit zukommen wird (Angeblich sind die Dinosaurer bei so einer Gelegenheit ausgestorben!). Es wäre also durchaus sinnvoll, wenn die Menscheit als Ganzes diese Art von "kosmischer Großwetterlage" etwas eingehender studieren würde, weil die Menschen in ihrer Gesamtheit auf dieser Erde leben und somit ganz zwangsläufig dieser "kosmischen Großwetterlage" ausgesetzt sind, ob sie das nun möchten oder nicht.

Georges Bourbaki, München


Kommentar von nichtphysiker (01. August 2013, 18:38 Uhr)

Hallo ! zwei sätze wären m. e. noch nützlich gewesen
für die glaubwürdigkeit so mancher personen :

von gänsen , elefanten , aber auch von pferden u. hunden
ist seit den alten römern bekannt , daß die ,
weil sie ja so gut ' geerdet ' gehen und stehen ,
dann unüberhör - oder unübersehbar unruhig werden .
beim tsunami in banda aceh 2009 war das ja so .

warum sollen nicht einige von uns ,
als ' auch - säugetiere ' ,
ebenfalls tief-st - frequenzen wahrnehmen ,
und sei es in der form von vervielfachungen
der vom drohenden epizentrum ausgehenden
akustisch , d. h. mechanisch wirksamen wellen ,
die in nur ein paar ' hertz - chen ' bestanden ?

grüße vom ' nichtphysiker '


Kommentar von nichtphysiker (01. August 2013, 18:38 Uhr)

Hallo ! zwei sätze wären m. e. noch nützlich gewesen
für die glaubwürdigkeit so mancher personen :

von gänsen , elefanten , aber auch von pferden u. hunden
ist seit den alten römern bekannt , daß die ,
weil sie ja so gut ' geerdet ' gehen und stehen ,
dann unüberhör - oder unübersehbar unruhig werden .
beim tsunami in banda aceh 2009 war das ja so .

warum sollen nicht einige von uns ,
als ' auch - säugetiere ' ,
ebenfalls tief-st - frequenzen wahrnehmen ,
und sei es in der form von vervielfachungen
der vom drohenden epizentrum ausgehenden
akustisch , d. h. mechanisch wirksamen wellen ,
die in nur ein paar ' hertz - chen ' bestanden ?

grüße vom ' nichtphysiker '


Kommentar von Holger Jahndel (04. März 2014, 16:55 Uhr)

Hallo,
ich möchte auf Professor Bernd Senf aus Berlin und seine Forschungen zum Orgon nach Wilhelm Reich hinweisen:

www.berndsenf.de

Siehe auch zu Viktor Schauberger...


Kommentar von aline Roiß (13. Juli 2014, 01:47 Uhr)

Normalerweise bin ich sehr vorsichtig wem ich im web schreibe: ABER schön langsam wird es mir unheimlich !!! Mittlerweile ist es mir schon bewusst sicher 4 - 5 mal passiert das ich nichts ahnend etweder lese oder gerade in der arbeit meine arbeit verrichte und dann! nur bruchteile von sekunden spüre ich in meinem körper eine art erschütterung und denke bei mir " ein erdbeben" und tatsächlich stunden später (vorfall schon wieder vergessen) lese ich im teletext oder höre in den nachrichten ein erdbeben mind, richterskala 5-6. Ist das zufall? diesmal hatte ich kein handy um meinen vorfall bevor es in den medien erscheint zu berichten(damit ich nicht als verrückt erklärt werde ;.).BILDE ICH MIR DAS NUR EIN?? Ich kann es selber nicht glauben?!?!? Es dauert nur sekunden aber es ist kein schüttelfrost oder ein nervenzucken sondern ganz klar ein kleines "körperliches beben" ich schaue dann auf meine umgebung ob z.b. die zimmerpflanzen wackeln aber nix rührt sich. ich bin schon auf das nächste mal gespannt . wie gesagt es kommt aus dem nichts . mal schauen mittlerweile zweifle ich selber daran. rede mir jedesmal ein ist nur zufall, na dann warte ich auf den nächsten zufall ;-)) liebe Grüße aline aus österreich


Kommentar von NachtAktiverFalter (07. Januar 2016, 11:57 Uhr)

Also es ist halb 4 nachts, ich kann wieder nicht schlafen , und sitze deshalb (was dies sehr beeinträchtigt) am Handy.
Ich habe 1 stunde vorher etwas über Epilepsie gelesen. ich war schon geschockt das ich darunter leide , ich war aber bei vollem Bewusstsein. Ich zuckte (Erscheinung) krummes Bauchgefühl. Ich wollte mal die Katze kurz beobachten , und diese war voll in Angst.. das sah man ihr an. ich habe es gespührt als ich im Bett war. Da wir in Bingen (Rhein Nahe Eck) leben haben wir doch eine große Wahrscheinlichkeit irgendwannmal etwas von Supervulkan in der Eifel etwas abzubekommen. Diese Geschichte schockt mich bis heute , wenn die Rede von Erdbeben ist. Jedenfalls haben meine Katze und ich es gespürt. es ist der Mittwoch der 6 Januar 2016. Falls doch etwas passieren sollte: Ich habe es vorgeahnt. Ich bin einerseits erleichtert das dies nichts mit Epilepsie zu tun hat , sondern mit seismologischen Aktivitäten zu tun hat. Es macht mir einfach Angst , kann immernoch nicht schlafen , weil es einfach"wackelt".


Kommentar von Flügel (17. August 2016, 18:32 Uhr)

Vielen Dank für den Arktikel.
Im Nachhinein verstehe ich garnicht, wie Wissenschafter oder
andere Mensch anzweifeln, dass es Menschen gibt,
die spüren was Tiere spüren.
Mir ist das einmal passiert. Ich war damals 10 Jahre.
Hab mich Abend auf den Boden des Wohnwagens gelegt, um an der Erde zu hören.
Als ich meinte ob es in Holland Erdbeben geben kann, meinte meine Ma
nein. Am nächsten Morgen, haben wir gehört das es ein
Erdbeben gab. Das starke von 1992. Meine Ma hat sich natürlich entschuldigt;-)


Kommentar von Muchcresy (10. Januar 2018, 08:36 Uhr)

Vor einen Vulkanausbruch spüre ich eine starke Spannung Wut in mir bin dann Streitsüchtig fast aggressiv
Es ist ein sehr unangenehme Spannung im Körper mit Kopfschmerzen zum.Teil bekomme ich Nasenbluten. Wenn ich dann lese es war ein Vulkanausbruch kommt das Aha erlebniss.
Ich kann es noch nicht vorhersagen. Wir waren in Teneriffa in den Ferien und ich fühlte mich unwohl angespannt etc. Als wir abgereist waren hiess es in den Nachrichten dass seit mehren Jahren wieder unterirdisch Bebeben statt fanden. Dann wurde mir klar dass meine Angespanntheit damit in verbindung steht


Kommentar von A12E24 (11. Februar 2019, 17:04 Uhr)

Nachdem ich beim erstem Mal lachte, beim zweiten Mal von einem merkwürdigen Zufall ausging, trieb es mir zuletzt einen Schauer über den Rücken! Ich wachte auf und wusste einfach, es kommt ein Erdbeben! Wie bei den vorangegangenen beiden Male wusste ich jedoch auch diesmal nicht, warum mir dieser Gedanke überhaupt gekommen ist! Ich drehte mich um und überlegte kurz, es meiner Frau zu sagen, verwarf jedoch den Gedanken schnell wieder und döste noch ein wenig! Dann nach dem Aufstehen und meiner Tasse Kaffee, ca. eine dreiviertel Stunde später rumpelte es auch schon wieder wie bei den vorherigen Malen bereits erlebt! Ganz ehrlich gesagt, weiß ich nicht was ich davon halten soll - kann das jedoch mit gesundem Menschenverstand keinem Zufall mehr zuschreiben! Ich beruhige mich selbst damit, das viele Tiere wohl die selbe Wahrnehmungsgabe haben! Zu mir: Ich glaube nicht wirklich an Übersinnliches - vielleicht ist es das, was es mir so schwer macht das zu begreifen! Liebe Grüße ... und ich hoffe, es gibt noch mehr außer mir!


Kommentar von Lydia (26. April 2020, 01:22 Uhr)

Mir erzählte neulich auch Jemand, dass sie Erdbeben vorher spüren kann, sogar wenn es eines am anderen Ende der Welt ist! Grüße!


Kommentar von Wladimir Danilov (11. August 2020, 22:42 Uhr)

Es sind typische Plasma-Signale von Erdkruste, welche durch den Erdbeben beeinflusst werden und körperliche Symptome verursachen könnten..