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Plasma: Das natürliche Phänomen, das der NASA Angst einjagt

foo fighterPlasmen kann man als eine vor dem Leben angesiedelte Entwicklungsstufe oder als nicht biologischen vierten Bereich des Lebens betrachten. Manche staubigen Plasmen stellen eine Stufe zwischen nicht lebendiger und lebendiger Materie dar. Die Informationen in diesem Artikel stammen aus einer Studie über unidentifizierte anomale Plasma-Phänomene, die von elf Wissenschaftlern aus relevanten Fachbereichen verfasst wurde. Ihr Beitrag erschien 2024 im Journal of Modern Physics.


Die Foo-Fighter tauchen auf

Bei der Untersuchung unerklärlicher Phänomene kann es schwierig sein, zu entscheiden, ob alle Beobachtungen mit­einander in Verbindung stehen. Es kann mehr als ein Phänomen daran beteiligt sein und diese Phänomene müssen gar nichts miteinander zu tun haben. In den 1940er-Jahren berichteten Piloten, dass sie mit UAPs/Ufos konfrontiert und von diesen herausgefordert worden seien. Die Objekte seien weiß und silbern, oft leuchtend oder durchscheinend und wie Wolken, Donuts, Bälle oder Kugeln geformt gewesen.

Die alliierten Piloten bezeichneten diese Flugobjekte als „Foo-Fighter“. Hunderte Piloten und Flugzeugbesatzungen beschrieben die „Foos“ als „feurig, leuchtend und gelegentlich ihre Farbe von silbrig-weiß zu rot-orange verändernd“. Die Objekte wurden erstmals in den 1940er-Jahren von US-Piloten fotografiert, es gab jedoch auch entsprechende Berichte von japanischen und deutschen Piloten. Ab den 1960er-Jahren wurden sie auch von Astronauten beobachtet – und in jüngster Zeit womöglich auch von Militärpiloten gefilmt, wobei sie als „unidentifizierte anomale Phänomene“ oder UAPs eingestuft wurden.

Das Oberkommando der alliierten Streitkräfte berichtete 1944 in der New York Times:

„Flieger der US Air Force haben berichtet, dass sie in der Luft silbrigen Kugeln begegnet seien […] die entweder einzeln oder in Gruppen auftraten. Manchmal sind sie halb durchscheinend. […] Es gab keine Informationen darüber, was sie in der Luft hält wie Sterne am Himmel, was sich in ihnen verbirgt oder welchem Zweck sie dienen.“

In einer von R. Joseph et al. im Jahr 2024 verfassten Studie, die im Journal of Modern Physics publiziert wurde, heißt es:

„Den offiziellen Militärberichten zufolge waren die Foos unglaublich schnell, zu erstaunlichen Manövern und abrupten Richtungswechseln fähig. Sie flogen neben, über, unter und direkt vor amerikanischen Kampfflugzeugen, denen es unmöglich war, sie abzuschießen […]“.

Die Foos schienen sich von den Flugzeugen angezogen zu fühlen. Manchmal flogen sie in Gruppen, die sich rund um die Flugzeuge scharten oder ihnen dichtauf folgten, bevor sie verschwanden. 50 Jahre später gab man diesen geheimnisvollen Foos den offiziellen Namen UAPs – und sie geben den Experten nach wie vor Rätsel auf.

Berichte von NASA-Astronauten

In der 2024 im Journal of Modern Physics veröffentlichten Studie werden auch Gespräche zwischen dem Raumfahrtkontrollzentrum und jenen Astronauten wiedergegeben, die Zeuge von UAPs wurden:

„Am 15. Mai 1963 berichtete der Astronaut Gordon Cooper, der gerade in einer Mercury-Kapsel seine letzte Erdumrundung von insgesamt 22 zurücklegte, über ein ,leuchtendes, grünliches Objekt‘, das sich ,schnell annähert‘. Am 4. Juni 1965 sahen die Astronauten Ed White und James McDivitt ein riesiges ,metallisches Objekt‘, das sich ihrem Gemini-Raumschiff näherte.“

Auch die Besatzung von Apollo 11 nahm außerhalb ihres Raumschiffs etwas wahr, wie Buzz Aldrin 1982 in einem Interview erzählte:

„Da draußen war uns etwas nahe genug, dass wir es alle drei beobachteten. Was konnte das sein? Mike setzte das Teleskop ein. […] Das Objekt war oval wie eine Reihe von Ellipsen; wenn man das Bild aber schärfer stellte, hatte es eine L-Form. Das verriet uns nicht besonders viel darüber. Natürlich wollten wir drei nicht einfach herausplatzen: ,Hey, Houston, wir haben da etwas, das sich neben uns herbewegt, und wir wissen nicht, was es ist.‘ Das konnten wir nicht tun, weil wir wussten, dass unsere Funksprüche in der ganzen Welt gehört werden. […] Es war sehr groß und näherte sich uns, also fragten wir Houston vorsichtig nach der letzten Raketenstufe, der S-IVB, die zwei Tage zuvor abgeworfen worden war.“

Auch aus den Fenstern der NASA-Space-Shuttles wurden sich nähernde und plötzlich auftauchende Objekte beobachtet. Im Februar 1996 führte das Space Shuttle Columbia 296 Kilometer über der Erdoberfläche Experimente durch, um die Auswirkungen der Mikrogravitation auf elektromagnetische Impulse zu untersuchen, die in den Weltraum ausgestrahlt wurden. Es war die 75. Mission des Space Shuttles (STS-75). Dabei wurde auf 19 Kilometer Entfernung der Fesselsatellit TSS-1R (Tethered Satellite System Reflight) ausgerollt, der über ein langes Kabel mit dem Space Shuttle Columbia verbunden war und elektromagnetische Felder, elektrische Ströme und Elektronenstrahlen ins All abstrahlte.

Das Haltekabel riss, „übertrug aber weiterhin einen kontinuierlichen Strom von bis zu 3.500 Volt in die Ionosphäre. Nach jeder der 90 Minuten dauernden Erdumrundungen traf die Columbia wieder auf den TSS-1R und filmte ihn. Bei den ersten paar Umrundungen fiel der Besatzung von STS-75 nichts Ungewöhnliches auf, abgesehen von ein paar schwach pulsierenden Lichtern in größerer Entfernung von dem Kabel. Stunden später berichtete die Besatzung jedoch, dass mindestens drei hell leuchtende, pulsierende Objekte, die plötzlich vor den Fenstern der Columbia aufgetaucht waren, ihr Raumschiff verfolgten und begleiteten.“

Während der Kommandant von STS-75 diese Objekte filmte, nahm er ein Funkgespräch mit dem NASA-Raumfahrtkontrollzentrum auf, in dem er berichtete, dass sich unidentifizierbare Objekte dem Shuttle näherten. Die NASA verwarf diese Sichtungen als „nur Reflexionen“.

Die Besatzung beobachtete und filmte bei den nächsten paar Erdumrundungen Dutzende dieser pulsierenden Objekte. Später waren sogar Hunderte davon zu sehen, die aus verschiedenen Richtungen auf den TSS-1R zusteuerten. Diese „leuchtenden, pulsierenden, phosphoreszierenden Strukturen, die bis zu einem Kilometer groß waren, wurden dabei beobachtet, wie sie ihre Geschwindigkeit und Flugrichtung veränderten, langsamer wurden, sich sammelten, miteinander agierten und dann physischen Kontakt mit dem Kabel herstellten, das nach wie vor mehr als 3.000 Volt in den Weltraum abstrahlte“.

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Hunderte kegel- und wolkenförmige leuchtende Plasmaobjekte mit einem inneren Kern, die 320 Kilometer über einem elektrischen Gewitter zusammenströmen. Gefilmt von STS-80, bearbeitet mit Fotor-Software. (Bildmaterial: Originalstudie)

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Aus den STS-Bilddaten: Plasmen bewegen sich auf das 19 Kilometer lange, elektrisch geladene Kabel des Fesselsatelliten zu. (Bildmaterial: Originalstudie)

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Plasmaartige Objekte von bis zu einem Kilometer Größe, die sich um das elektrisch geladene Verbindungskabel bewegen, 320 Kilometer über der Erde. Gefilmt von STS-75. (Bildmaterial: Originalstudie)

Der Kommandant der STS-115-Mission berichtete über eine ähnliche und ebenfalls filmisch festgehaltene Begegnung. Er beschrieb die Objekte als „durchscheinend und flexibel, keine festen Objekte, metallisch, aber nicht aus Metall, die Licht abgeben und schimmern“. Bevor das Kontrollzentrum das Thema wechseln kann, sagt der STS-115-Kommandant noch:

„Am ehesten kann ich es als eine Art reflektierendes Tuch beschreiben – so etwas wie ein metallisch aussehendes Tuch – eine Struktur, die auf keinen Fall starr ist – es ist keine feste metallische Struktur.“

In der Studie aus dem Journal of Modern Physics heißt es dazu:

„Die Beschreibung ,keine feste metallische Struktur‘ schließt Wrackteile und Weltraummüll aus, ebenso wie die Fähigkeit der Objekte, ihre Form und Flugrichtung zu ändern, schneller und langsamer zu werden und ein glühendes Licht abzugeben, in dem häufig ein Kern oder ein Leerraum wahrnehmbar ist, wie man auf Standbildern erkennen kann.“

Plasma: der vierte Aggregatzustand

Als die NASA ihre Astronauten in den Weltraum zu schicken begann, müssen der US-Raumfahrtbehörde die Berichte über unidentifizierte Flugobjekte (Ufos), auch als unidentifizierte anomale Phänomene (UAPs) bekannt, bereits zu Ohren gekommen sein. Schließlich hatten die amerikanischen Zeitungen damals bereits seit einem Jahrzehnt oder mehr reichlich Schlagzeilen über solche Sichtungen veröffentlicht. Die NASA spielte solche Berichte zwar herunter und bezeichnete sie als bloße Fehlbestimmungen natürlicher Phänomene – doch sie schien alle Meldungen über Außerirdische draußen im Weltraum so zu fürchten, dass in der offiziellen Kommunikation jedes Mal, wenn ein Astronaut darüber berichtete, dass sich etwas Unidentifiziertes dem jeweiligen Raumschiff näherte, schnell das Thema gewechselt wurde.

Manche Ufos gelten heute als eine irdische Lebensform, die sich völlig von dem uns bekannten Leben unterscheidet und die man als vierten Aggregatzustand klassifizieren kann, der möglicherweise einst die Grundlage für alles Leben auf der Erde darstellte.

Die Gruppe Wissenschaftler, die dieses Phänomen untersucht und ihre Ergebnisse im Februar 2024 publiziert hat, ging keinen Sichtungs- oder Kontaktberichten nach, sondern nahm existierende Filmaufnahmen der Ufos/UAPs unter die Lupe, weil sie das Verhalten und die Zusammensetzung dieser Objekte ermitteln wollte. Die Forscher untersuchten unter anderem Aufnahmen der Objekte, die bei zehn verschiedenen Space-Shuttle-Missionen gedreht wurden. Dabei wurden die Flugobjekte mehr als 300 Kilometer über der Erdoberfläche gefilmt, innerhalb der Thermosphäre, wo unsere Satelliten die Erde umkreisen. Die Objekte wurden dabei fotografiert, wie sie sich in der Thermosphäre sammeln, in schwere Gewitter stürzen und Satelliten umfliegen, wobei sie elektromagnetische Impulse abgaben. Sie haben gewöhnlich die Form einer Wolke oder eines Kegels, können aber auch kugelförmig, zylindrisch oder wie ein Donut mit einem Loch in der Mitte geformt sein. Sie wurden als „Plasmen“ identifiziert, die bis zu einem Kilometer groß sein können und sich ähnlich verhalten wie mehrzellige Organismen, die wachsen. Sie werden voneinander angezogen und stellen Kontakt mit anderen derartigen Objekten her, sie replizieren sich, leuchten und pulsieren.

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Computergestützte Analyse der Flugbahnen und Geschwindigkeiten, basierend auf 20 Sekunden stabilem Filmmaterial von STS-75. Viele Objekte zeigen Richtungsänderungen von 45°, 90° und 180°, verändern ihre Geschwindigkeit, stoppen, schweben, beschleunigen und vollführen plötzliche oder langsame Wendemanöver um das elektrisch geladene Verbindungskabel. (Bildmaterial: Orginalstudie)

„Diese selbstleuchtenden ,Plasmen‘ werden von elektromagnetischer Strahlung angezogen und ,ernähren‘ sich möglicherweise davon. […] Durch computergestützte Analysen ihrer Flugbahnen ließ sich feststellen, dass diese Plasmen aus verschiedenen Richtungen kommen und mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs sind; sie können ihren Flugwinkel um 45, 90 oder 180 Grad ändern und einander folgen. Man hat sie dabei gefilmt, wie sie beschleunigen, langsamer werden, anhalten, sich sammeln, ein ,Jäger-Räuber‘-Verhalten aufweisen und einander kreuzen, wobei sie eine Plasma-Staubspur hinterlassen.“

Die Wissenschaftler stellten fest, dass sich diese Plasmen zwar lebensähnlich verhalten, dass es sich bei ihnen aber nicht um biologische Wesenheiten handelt. Man nimmt an, dass sich Plasmen in den oberen Atmosphärenschichten als Reaktion auf Turbulenzen durch die Sonneneinstrahlung bilden, die geomagnetische Stürme und atmosphärische Wellen verursachen. Auch Strahlung von Funksendern und Heizanlagen kann zur Entstehung von Plasmen führen, wobei die Strahlung hier Form, Geschwindigkeit und Verhalten der Plasmen beeinflussen kann. Der Weltraum ist bekanntermaßen voller Staub, der auch Fragmente von Steinmeteoriten enthält, die reich an organischem Material, Kohlenstoff, Wasser und Tonmineralien sind. Wenn ein Plasma Staubkörner aufnimmt, erhält es eine elektrische Ladung, die Elektronen ansaugt, die wiederum positiv geladene Ionen anziehen. Diese Teilchen können sich zu einer hoch organisierten kristallinen Struktur anordnen – einem „Plasmakristall“.

In der Studie heißt es:

„Elektrostatische Kräfte und die Polarisation des Plasmas können dazu führen, dass diese Plasmastaubkristalle sich verdrillen und spiralförmige Strukturen bilden, die sich zu einer Doppelhelix entwickeln können, die jener der DNA ähnelt. […] Diese Spiralen können dann in anderen Kristallen repliziert werden, und die Fähigkeit zur Selbstorganisation innerhalb dieser Kristalle kann andere Plasmen beeinflussen, die dann ebenfalls eine Plasma-Staubkristall-Helix bilden können.“

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Von Piloten der US Navy gefilmtes unidentifziertes Flugobjekt, 2015. (Bildmaterial: Originalstudie)

Den Austausch elektrischer Ladungen zwischen den Kristallen könnte man mit einem horizontalen Gentransfer vergleichen. Obwohl Plasmen komplexe, lebensähnliche Formen bilden können und über einen Kern verfügen, der DNA-artige Fähigkeiten erwerben kann, gibt es keine Beweise dafür, dass Plasmen DNA, Nukleotide oder Aminosäuren enthalten. Daraus folgt, dass sie eine nicht biologische Form einer vor dem Leben angesiedelten Entwicklungsstufe darstellen, in der es noch nicht zum Erwerb von RNA und später DNA gekommen ist.

„Da sie von elektromagnetischen Kräften und anderen starken Energiequellen angezogen werden und für Funksignale und Wärmequellen empfänglich sind, ist wahrscheinlich, dass diese Plasmen für wenigstens einige der anekdotischen UAP-Sichtungen (wie sie vom Berichtssystem für unidentifizierte anomale Objekte des US-Verteidigungsministeriums dokumentiert werden) verantwortlich sind.“

Die Phänomene wurden beobachtet, wie sie über Atomkraftwerken schwebten, auch beim Atomunfall des Jahres 2011 im japanischen Fukushima. Zudem gibt es zahlreiche Berichte über UAPs, die sich Flugzeugen annähern und sie verfolgen.

„Diese Plasmen wurden dabei gefilmt, wie sie auf Satelliten zusteuerten und sich zu Hunderten um sie versammelten, wobei sie elektromagnetische Aktivität in der Thermosphäre erzeugten.“



Auf der Erde beobachtete plasmaähnliche atmosphärische Anomalien

Nicht nur im Weltraum wurden Plasmen beobachtet, sondern auch von der Erde aus, wie die Studie ausführt:

„Laut der offiziellen Publikation der Schwedischen Akademie der Wissenschaften (TSAS) vom Mai 1808 wurde der Himmel über dem schwedischen Dorf Biskopsberga am 16. Mai 1808 rostrot und war bald darauf von einer zunehmenden Anzahl fliegender Kugeln übersät, die durchsichtigen ,Luftblasen‘ oder ,Seifenblasen‘ ähnelten und sich seltsam und hektisch verhielten. K. G. Wettermark, der Sekretär der Schwedischen Akademie der Wissenschaften, aber auch Bauern, die gerade auf ihren Feldern arbeiteten, berichteten, zahlreiche kugelförmige durchsichtige Objekte wie ,Luftblasen‘ gesehen zu haben, die beschleunigten, ihr Tempo verlangsamten, einander hinterherjagten und ihre Farbe veränderten. Der TSAS zufolge ,dauerte das Phänomen ohne Unterbrechung mehr als zwei Stunden an, wobei in dieser Zeit Millionen derselben Objekte aus dem Westen auftauchten, eines nach dem anderen in ungeordneter Weise, und ihre Aktivität auf genau dieselbe Weise fortsetzten‘.

Wettermark berichtet, dass er eine der durchsichtigen ,Luftblasen‘ dabei beobachtet hat, wie sie auf dem Boden aufkam. Als er sich ihr näherte, löste sie sich bereits auf und veränderte ihre Farbe. Als sie flach und dünn auf dem Boden lag, soll sie ,gallertartig‘ und wie ein ,Spinnennetz‘ ausgesehen haben. Danach sei sie langsam ausgetrocknet und habe sich in nichts aufgelöst, während andere ,Luftblasen‘ ihre hektische Aktivität am Himmel fortsetzten.“

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Vom Fotografen der US-Küstenwache Shell R. Alpert am 16. Juli 1952 fotografierte wolkenartige Formation über der Luftwaffenstation ,Winter Island‘ in Salem, Massachusetts. Wie auf dem Foto zu sehen ist, war der Himmel dunkel und bedeckt — ideale Bedingungen für Gewitter. (Bildmaterial aus der Originalstudie entnommen)

Vielleicht handelte es sich bei den Kugeln über Biskopsberga um zelluläre Plasmen mit „Luftblasen“-Taschen, die von durchsichtigen, gallertartigen, spinnennetzdünnen doppelten Zellwänden umgeben waren.

„UAPs und Foo-Fighter sind ebenfalls bekannt dafür, ihre Farbe zu ändern. Auch sie wurden mit elektromagnetischen Luftblasen, das heißt ,geladenen Körpern mit Auftrieb‘ verglichen.

Die selbstleuchtende Eigenschaft, die Suche nach einer Verbindung mit Quellen elektromagnetischer Aktivität und die Interaktionen mit diesen Quellen unterstützen nachdrücklich die Hypothese, dass es sich bei diesen Entitäten um elektromagnetische Plasmen handelt.“

Plasmen kann man auch als eine vor dem Leben angesiedelte Entwicklungsstufe oder als nicht biologischen vierten Bereich des Lebens betrachten. Manche staubigen Plasmen stellen eine Stufe zwischen nicht lebendiger und lebendiger Materie dar.

„Laut V. N. Tsytowitsch von der Russischen Akademie der Wissenschaft ,weisen diese komplexen, selbstorganisierenden Plasmastrukturen alle notwendigen Eigenschaften auf, um sie als Kandidaten für anorganische lebendige Materie klassifizieren zu können‘. Tsytowitsch et al. und Teordorani behaupten, dass die Bedingungen, die zur Erzeugung dieser lebenden Plasmen notwendig sind, im Weltraum ganz normal sind und Plasma eine verbreitete außerirdische Form abiogenen Lebens sein könnte.

Es gibt Orte auf der Erde, wo man plasmaartige atmosphärische Anomalien mit einer gewissen Häufigkeit beobachten konnte – zum Beispiel Hiroshima und Nagasaki oder das Hessdalen-Tal in Mittelnorwegen. Diese Orte würden sich gut als Standorte für speziell ausgestattete Observatorien eignen, die sich mit der Erkennung, Identifizierung und Analyse von Plasmen befassen.

Die ,Hessdalen-Lichter‘ werden beispielsweise seit den 1930er-Jahren regelmäßig beobachtet und gelten als staubige Plasmen. Sie zeichnen sich durch oszillierende Lichter, Auftrieb, schnelle Farbveränderungen und die Fähigkeit aus, zu schweben, sich langsam fortzubewegen, schnelle Kurven zu machen und auf Hyperschallgeschwindigkeit zu beschleunigen. Wenn es sich bei ihnen um Plasmen handelt, dann fühlen sie sich vielleicht von dieser Gegend angezogen, weil die Sedimente im Hessdalen-Tal Bergkristall und Quarz enthalten, die sich durch starke (piezoelektrische) elektromagnetische Ladungsdichten auszeichnen.“

Das bedeutet keineswegs, dass alle Ufos/UAPs Plasmen sind, da viele der beobachteten Objekte über eine Technologie verfügen, die allen derzeitigen technischen Möglichkeiten der Menschheit weit überlegen ist. Das muss auch die Koordinationsstelle der US-Geheimdienste ODNI zugeben:

„UAPs scheinen eine fortschrittliche Technologie aufzuweisen.“

Zusammenfassung

Die Schlussfolgerungen der wissenschaftlichen Studie bestätigen, dass Plasmen sich wie lebende Organismen verhalten, wahrscheinlich bestimmte UAP-Sichtungen erklären, elektromagnetischer Natur sind und eine Art Vorstufe des Lebens darstellen:

„Die in der Thermosphäre beobachteten ,Plasmen‘ weisen ein Verhalten auf, das dem einfacher mehrzelliger Organismen ähnelt – ein Phänomen, das auch bei experimentell erzeugten Plasmen beobachtet werden konnte. Da Plasmen in der Thermosphäre von elektromagnetischer Aktivität angezogen werden und in Gewitter sowie die untere Atmosphäre absteigen, sind sie wahrscheinlich die Erklärung für wenigstens manche der zahlreichen Berichte über Ufos/UAPs in den vergangenen Jahrtausenden, darunter auch für die ,Foo-Fighter‘, die im Zweiten Weltkrieg von deutschen, japanischen und alliierten Piloten beobachtet wurden, und zumindest einige der UAP-Sichtungen, die in letzter Zeit von Jetpiloten gemeldet wurden.

Die im vorliegenden Bericht geschilderten Plasmen sind elektromagnetische Phänomene und haben eine geschätzte Länge oder einen Durchmesser von einem Kilometer (oder mehr). Bei Plasmen in der Thermosphäre hat man beobachtet, dass sie ihre Form ändern und größer oder kleiner werden könnten. Plasmen können auch einen Durchmesser von weniger als ein paar Zentimetern haben. […]

Sind Plasmen lebendig? So wie Plasma einen ,vierten Aggregatzustand‘ darstellt […] könnten Plasmen, die sich in der Thermosphäre bilden oder sammeln, ebenfalls einen alternativen Zustand des Lebens darstellen, das nicht kohlenstoffbasiert ist und über kein Genom verfügt. Da sie zelluläre Formen annehmen können, stellen diese Plasmen möglicherweise eine Art Vorstufe des Lebens dar, wobei ihre Zellstrukturen, ihr Kern und ihre Plasma-Staub-Kristalle den Rahmen für die Einbindung, Synthese und Organisation der Elemente und Aminosäuren bilden, der für die Produktion von RNA notwendig ist, was zur Entstehung von DNA-basiertem Leben führt. Man könnte daher mutmaßen, dass diese plasmaartigen Entitäten die ursprüngliche Grundlage für die Entstehung des Lebens gebildet haben. Während vor diesem Bericht alle abiogenen Szenarien bestenfalls spekulativ waren, liefern die hier vorgestellten Ergebnisse eine datenbasierte, überprüfbare Theorie, die die Entstehung des Lebens erklären kann.“

Anmerkung des Autors

Dieser Artikel wurde zum Großteil aus einem wissenschaftlichen Aufsatz über unidentifizierte anomale Phänomene zusammengestellt, der im Februar 2024 im Journal of Modern Physics, Band 15, Nr. 3 erschien. Der Originaltitel lautet: „Extraterrestrial Life in the Thermosphere: Plasmas, UAP, Pre-Life, Fourth State of Matter“. Sie finden ihn unter t1p.de/e3ofz.