NEXUS Magazin: https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/sie-sind-hier-ein-interview-mit-erich-von-daeniken
Zum Tode von Erich von Däniken kondolieren wir mit einem Exklusivinterview, das im australischen NEXUS erschien und noch nicht auf Deutsch veröffentlicht wurde. Der „Vater der Präastronautik“ hat vielen Menschen den Geist dafür geöffnet, dass wir nicht allein im Universum sind und sich die orthodoxe Geschichtsschreibung in viel zu vielen unlogischen Erklärungen verstrickt. À Dieu, EvD!
Erich von Däniken hat auf fünf Kontinenten umfassende Forschungsarbeit geleistet und ist dabei in archäologische, mythologische und historiografische Bereiche vorgedrungen. Er hat mehr als 20 Bücher geschrieben, die in viele Sprachen übersetzt wurden. Im folgenden Interview behandelt er neben anderen hochinteressanten Themen die Erschaffung der Menschheit, verbotene Archäologie, die Auswirkungen der „künstlichen Intelligenz“, seine ungewöhnliche Begegnung mit einem Außerirdischen und seine Botschaft an künftige Generationen.
Eissmann/Antolini: Wie sehen Sie nach Jahrzehnten archäologischer, anthropologischer, mythologischer und historiografischer Forschung und Recherche heute Ihre Arbeit? Haben Sie Ihre Lebensziele erreicht?
Erich von Däniken: Langsam, in kleinen Schritten, hat der Zeitgeist vieles verändert. Es hat lange gedauert, die Welt an diese Wahrheit heranzuführen. Ich meine, jede Kultur auf diesem Planeten hat eigene Mythen, jede Kultur hat eine Religion. Übrigens glaube ich selbst fest an Gott – ich gehöre zu den Menschen, die jeden Tag beten. Jedenfalls haben alle Kulturen ihre Mythologien über die Vergangenheit, und die haben alle mit den Göttern zu tun.
Damit stellt sich folgende Frage: Wer waren diese Götter aus der Vergangenheit? Waren es Naturgötter, die Götter der Sonne oder des Mondes? Es stimmt zwar, dass die Menschen in ferner Vergangenheit die Sonne und den Mond anbeteten – aber es gab auch noch andere Götter, die zu ihnen sprachen und ihnen Informationen gaben. Sonne und Mond haben weder das eine noch das andere getan. Da existiert also ein Unterschied: In der Vergangenheit hat jemand zu uns gesprochen; vor Tausenden von Jahren war jemand hier und hat unser Leben sowie unser Wissen verändert.
E/A: Würden Sie zusammenfassend über Ihr Lebenswerk sagen, dass Sie uns bewusst gemacht haben, dass die Götter keine Naturgottheiten, sondern real existierende Wesen waren, die unsere Vergangenheit beeinflusst haben?
EvD: Auf jeden Fall. Und das können wir auch beweisen. In Bolivien gibt es beispielsweise eine archäologische Fundstätte namens Pumapunku. Dort befinden sich Steine ohne Plastiken und Muster, einfach nur Steine, die von oben nach unten durchgeschnitten sind. Vor etwa 400 Jahren tauchten die spanischen Eroberer dort auf und begegneten den Inkaherrschern. Sie hatten einen Übersetzer dabei. Und die Spanier sagten zu den Inkas: „Wir Spanier könnten diese gigantischen Steine nicht bewegen. Wir habt ihr das gemacht?“ Die Inkas antworteten ganz ehrlich: „Wir haben das nicht gemacht. Das haben die Götter getan.“ Da fragten die Spanier: „Welche Götter?“ Und die Antwort lautete: „Die, die vom Himmel herabgestiegen sind.“ 1
Daher wissen wir also, dass manche Menschen sogar früher – vor 400 Jahren – darüber Bescheid wussten. Außerdem kennen wir den sogenannten Propheten Henoch in der Bibel, der als erster Mensch mit den Außerirdischen in den Weltraum flog. Henoch schrieb ein Buch, das Henochbuch, in dem er deutlich erklärte, dass er im All war. Einer der Außerirdischen brachte ihm ihre Sprache und ihre Schrift bei, und als er alles gelernt hatte, blickten sie aus ihrem Raumschiff hinaus und sagten zu Henoch: „Mensch, schau nach draußen! Siehst du dieses kleine Licht? Ihr Menschen nennt es den Mond, aber der Mond gibt selbst kein Licht, sondern erhält sein Licht von der Sonne.“ 2
Das wurde Tausende Jahre vor der Sintflut behauptet.3 Zu dieser Zeit konnte kein Mensch gewusst haben, dass der Mond sein Licht von der Sonne erhält. Hier handelt es sich also um eine wissenschaftliche Information, mit der sich die Anwesenheit von Außerirdischen in der Vergangenheit eindeutig beweisen lässt.
E/A: Wo und wann fand Ihrer Ansicht nach diese „Schöpfung“ der Menschheit bzw. „Intervention“ in deren Geschichte statt?
EvD: Diese Frage ist sehr schwer zu beantworten. Ich würde sagen, dass wir mindestens zwei- oder dreimal von Außerirdischen besucht wurden, also jedenfalls mehr als einmal. Der große griechische Philosoph Platon [427–347 v. Chr.] bezog sich auf die zu seiner Zeit geführten Diskussionen und schrieb, dass unsere Welt in der Vergangenheit mehrmals zerstört wurde. Die Welt, in der wir leben, ist nicht die erste. Und in all diesen vergangenen Zeiten waren die Außerirdischen da … Wann sich die Schöpfung/Intervention ereignet hat, weiß ich auch nicht, aber ihr letzter Besuch fand vor 2.000 bis 3.000 Jahren statt. Übrigens versprachen die Außerirdischen damals, zurückzukehren.
Und dieses Versprechen haben sie auch gehalten.
E/A: Wollen Sie damit andeuten, dass Außerirdische hier sind?
EvD: Ja, mit Sicherheit. Und ich bin nicht der Einzige, der das behauptet. Haim Eshed war 20 Jahre lang Leiter des israelischen Raumfahrtkommandos. Auch er hat gesagt, dass sich die Außerirdischen unter uns befinden. Heute ist er als Wissenschaftler tätig, als Astronom. Wie ist es möglich, dass jemand wie er so etwas sagt? Paul Hellyer, der ehemalige kanadische Verteidigungsminister, sagte ebenfalls, dass die Außerirdischen hier sind – wir können ihnen über den Weg laufen, ohne zu wissen, wer sie sind. Sie sehen aus wie wir.