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Twilight Zone: Einsteins geheime Reise nach Roswell

twilAlbert Einstein bringt man eher selten mit Ufos in Verbindung – schon gar nicht mit dem Absturz in Roswell. Jüngst aufgetauchte Tondokumente eines 1993 geführten Interviews werfen in dieser Hinsicht Fragen auf.


Im Jahr 1993 machte Dr. Shirley Wright, die im Sommer 1947 als Albert Einsteins Assistentin arbeitete, das verblüffende Geständnis, gemeinsam mit dem Professor auf Anweisung der Regierung nach Ros­well, New Mexico, geflogen worden zu sein. Dort hätten sie die Trümmer und Leichen untersucht, die nach dem Absturz eines außerirdischen Raumschiffs geborgen worden sein sollen.1

Nach der Zeit als Einsteins Assistentin erwarb Wright zwei Doktortitel und war fast 50 Jahre lang als Wissenschaftlerin an verschiedenen Universitäten in Florida tätig. Gegen Ende ihres Lebens fühlte sie sich offenbar dazu verpflichtet, ihre Geschichte ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen.

Dr. Shirley Wright

Shirley Wright hatte zwei Doktortitel, einen in Chemie und einen in Physik. Sie führte ein gutes und produktives Leben. Aus ihrem Nachruf imMiami Heraldvom Juli 2015 geht hervor, dass sie Hochschuldozentin und Lehrerin, Mitglied der Dominikanerinnen, eine vermögende Philanthropin und Studentin von Albert Einstein war:

„WRIGHT, SHIRLEY, hingebungsvolle Tochter, verstarb am 1. Juli 2015 im Alter von 85 Jahren. Sie wurde in Boston, Massachusetts, geboren und verbrachte ihre Kindheit in Chicago, Illinois. Als Teenager zog sie nach Miami Beach, wo ihre Eltern das Tropicaire Hotel errichteten, das Shirley selbst später viele Jahre lang betrieb. Sie war eine engagierte Lehrerin und Wissenschaftlerin, promovierte in physikalischer Chemie und Physik. Über 50 Jahre lang unterrichtete sie als Professorin für Chemie am Miami Dade Community College. Sie studierte bei Albert Einstein in Princeton, unterrichtete später an der University of Miami und dem Barry College und war darüber hinaus Lehrerin an der JMH School of Nursing und der Hialeah High School. Sie war der erste weibliche Präsident des Fakultäts­senats des MDCC sowie Mitglied des Dritten Ordens der Dominikanischen Schwestern. Über 50 Jahre lang stiftete Shirley Stipendien für Studierende, die hervorragende Leistungen in Naturwissenschaften erbrachten. Großzügig unterstützte sie viele Wohltätigkeitsorganisationen und half Freunden in Not.“2

Ihre Roswell-Geschichte wurde erstmals von dem ebenfalls bereits verstorbenen Ufo-Forscher Leonard Stringfield in seiner Anfang der 1990er-Jahre im Selbstverlag veröffentlichten Schriftenreihe „Status Report – UFO Crash Retrievals“ erzählt. Um Wrights Namen und die Privatsphäre ihrer Familie zu schützen, gab Stringfield ihr in seinem Bericht das Pseudonym „Edith Simpson“. Er erwähnte jedoch den Namen der Wissenschaftlerin aus Florida, die sich mit Dr. Wright zum Interview traf: eine Dame namens Sheila Franklin. Franklin war in der Organisation Mutual UFO Network (MUFON) aktiv. Gemeinsam dokumentierten Stringfield und Franklin, was Dr. Wright zu sagen hatte.

Über einen gemeinsamen Freund hatte Franklin von Wrights und Einsteins Reise nach Roswell erfahren. Dieser Bekannte arrangierte schließlich ein Treffen. Als sich die beiden Frauen im November 1993 in Miami trafen, nahm Franklin Wrights Aussagen zu Roswell auf.

Ich hoffte, dass die von Stringfield erwähnte Sheila Franklin noch lebte und auffindbar war. Also durchforstete ich mehrere Onlineverzeichnisse, tätigte zahlreiche Anrufe und konnte die richtige Sheila Franklin schlussendlich ausfindig machen. Nach anfänglicher Skepsis zeigte sie sich entgegenkommend, als ihr klar wurde, weshalb ich Kontakt zu ihr aufgenommen hatte. Sie erklärte, dass sie nicht nur schriftliche Notizen von ihrem Gespräch mit Einsteins Assistentin besitze, sondern auch die Tonaufnahmen der Interviews, und war bereit, mir diese zu schicken, damit die ganze Welt sie hören kann. Glücklicherweise fand Franklin eine Datei mit diesen Interviews und schickte sie mir per Mail. Andere Teile von Wrights Aussagen sind in Stringfields Werk abgedruckt und werden im Folgenden miteinbezogen, da Franklin trotz aller Bemühungen das zweite Tonband ihres Interviews mit Wright leider nicht wiederfinden konnte.

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