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Warum Ufo-Akten unter Verschluss bleiben

Das, was von offizieller Stelle über Ufos/UAPs verlautbart wird, kann niemals stimmen – selbst wenn der US-Präsident die Offenlegung der „Ufo-Akten“ anordnet. Sechs Gründe, wieso wir von Regierungsseite alles erwarten dürfen – nur nicht die Wahrheit.


Anfragen laut US-Informationsfreiheitsgesetz FOIA, die bezüglich Ufo-Bergungen an diverse US-Bundesbehörden gerichtet werden, laufen stets ins Leere. Im Folgenden erläutere ich die wahren Gründe:

Kürzlich wies die US-Navy eine FOIA-Anfrage zurück: Die Organisation The Black Vault bat um Freigabe von Ufo-Beweisfotos, die sich im Besitz der Navy befinden. Diese gab zwar zu, dass ihr 78 Standbilder vorliegen, die den Anfragekriterien entsprechen, verweigerte jedoch unter Berufung auf eine Ausnahmeregelung zur nationalen Sicherheit den Zugriff darauf. Ein Militär-Berufungsanwalt bestätigte die Verweigerung der öffentlichen Freigabe im Interesse der nationalen Sicherheit. Dies widerspricht eindeutig der Weisung von US-Präsident Trump, sämtliche Ufo-Akten der Regierung freizugeben und zu veröffentlichen. Viele glauben, dass Trump eine „Executive Order“ (Durchführungsverordnung) zu diesem Thema erlassen hat. Das ist jedoch nicht der Fall – und seine „Weisung“ fällt nicht wirklich ins Gewicht, da sie nicht mehr als eine Aufforderung oder eine Absichtserklärung ist.

Neben der Ablehnung von FOIA-Anfragen wegen angeblicher Ausnahmen im Interesse der nationalen Sicherheit bestehen noch andere Gründe, warum solche Anfragen nicht zur Freigabe wesentlicher Informationen über Ufo-Besuche und -Bergungen führen werden. In einem Interview mit einem im Ruhestand befindlichen Professor für Studien zur nationalen Sicherheit an einer angesehenen Universität wurden zwei Maßnahmen – eine Methode und ein Gerät – besprochen. Diese sorgen mit dafür, dass eindeutige Beweise, die Ufos betreffen und im Besitz der US-Regierung sind, nie ans Tageslicht kommen.

Die „Close Hold“-Methode

Der erwähnte Professor (Name ist mir bekannt) merkte an: „Falls es jemals zum Absturz eines außerirdischen Flugobjekts gekommen sein sollte“, würde jede Information darüber „ein technisches Geheimnis von solcher Tragweite darstellen, dass der Umgang damit ein ganz anderer wäre. Die meisten Informationen darüber würden ausschließlich über ‚mündliche Weitergabe‘ in sicheren Umgebungen erfolgen, wobei es nie zu schriftlichen Aufzeichnungen oder Tonaufnahmen käme.“ Diese Methode sei weitgehend inoffiziell. Weiter erklärte er:

„Sie wird ,Close Hold‘ genannt und ersetzt die Notwendigkeit einer Geheimhaltungseinstufung, macht sie praktisch überflüssig. Es geht um Geheimnisse, bei denen schon der bloße Vorgang einer solchen Einstufung das Risiko einer Kompromittierung in sich birgt. In Geheimdienst- und nationalen Sicherheitskreisen steht ,Close Hold‘ für die Methode, Informationen auf einen sehr kleinen, speziell ausgewählten Personenkreis zu beschränken und bewusst darauf zu achten, dass es keinerlei dokumentarische Aufzeichnungen gibt, sondern nur die Übermittlung durch das gesprochene Wort.“

Laut dem Professor ist das Ziel dieser Maßnahme, die Weitergabe der betreffenden Informationen (durch FOIA, Klagen, Rechnungsprüfungen, Generalinspekteure oder Leaks) zu vermeiden und streng zu kontrollieren, wer wann was weiß. Statt mit internen, gesichert übertragenen Depeschen, Memos, E-Mails oder der Speicherung auf dem Computer zu arbeiten, stützt sich die Kommunikation ausschließlich auf persönliche Briefings. Auf diese Art kommt es nicht zu schriftlichen Anweisungen, Richtlinien, Sitzungsprotokollen und technischen oder operativen Details – und das durchkreuzt im Endeffekt institutionelle Aufsichtsmechanismen. Wird nichts aufgezeichnet, werden bei Anfragen auch keine Protokolle gefunden. Bei „Close Hold“ dreht sich alles um Gedächtnis und abgesicherte Gespräche. „Wer in bestimmte Programme eingeweiht wird“, so der Professor, „erhält eine spezielle Schulung in dieser Methode.“ Dies ist auch ein Grund, warum Whistleblower nie Dokumente vorlegen können, die bestätigen, was man ihnen über die Verwertung von Ufo-Trümmern mitgeteilt hat.

Die Blackbox der Geheimnisse

Der Professor deutete weiterhin an, dass im Fall einer Informationsübermittlung, die über das gesprochene Wort hinausgeht, keine Computer benutzt werden. Seit einiger Zeit setzen der US-Geheimdienst und das US-Kriegsministerium auf hoch entwickelte Verschlüsselungsgeräte, deren Entwicklung bereits weit fortgeschritten sei. „Sie hinterlassen keine Papier- oder Digitalspuren“, sagte er im Interview. „Über die in ihnen enthaltenen Informationen werden keinerlei Aufzeichnungen angefertigt. Sie umgehen das Geheimhaltungssystem der nationalen Sicherheit völlig.“

Diese robusten, kastenartigen schwarzen Geräte heißen im Geheimdienstjargon laut dem Professor „Blackers“:

„Sie enthalten Informationen über ‚schwarze Programme‘ und schwärzen sozusagen die Informationen für all jene, die den Inhalt dieser Programme nicht kennen sollen. Blackers sind elektromagnetisch abgeschirmt, nicht vernetzt, haben keine Verbindung nach außen und arbeiten mit quantenresistenten Algorithmen.“

Der Zugriff auf das Gerät, in dem die geheimen Inhalte gespeichert sind, erfordert eine Multi-Faktor-Authentifizierung; zudem kann es nicht von einer Person allein genutzt werden. Um den Inhalt des Blackers auf dem Monitor zu betrachten, muss man sich zuvor einer Gesichtserkennung, Fingerabdruckprüfung und einem Netzhautscan unterziehen – ohne biometrische Übereinstimmung mit einer autorisierten Person bleibt das Gerät gesperrt. Dank moderner optischer Verfahren ist der Monitor polarisiert, sodass die Bildschirmanzeige nur aus einem bestimmten Blickwinkel betrachtet werden kann.

Originalbrief von Oberst Sorrentino an den Autor. Das Original finden Sie unter t1p.de/s0n2p.

Da diese Übertragungsmethode für sensible Informationen (die auch eingesetzt werden könnte, wenn es um Informationen zur Ufo-Bergung geht) keine digitalen oder physischen Spuren hinterlässt, existieren keinerlei Dateien, E-Mails, Aufzeichnungen oder Berichte, die der Öffentlichkeit, einer Behörde oder Ermittlungsstelle zugänglich wären.

Mithilfe vier weiterer Methoden, die im Folgenden erläutert werden, können Informationen zu einem derart sensiblen Thema wie physischen Ufo-Beweisen zurückgehalten werden.

1. Der Schutz durch die Privatwirtschaft

Unternehmen aus der Privatwirtschaft sind – selbst wenn ihr einziger Zweck darin besteht, als Rüstungskonzern für die US-Regierung tätig zu sein – in keiner Weise verpflichtet, öffentliche Fragen zu ihrer Arbeit zu beantworten. Sie können FOIA-Anfragen einfach ignorieren.

Diese Tatsache erlaubt es bestimmten Stellen der staatlichen Verteidigungsbehörden und Geheimdienste, private Ermittlungen zu hemmen und Bedenken hinsichtlich FOIA auszuräumen, indem sie Gegenstände von außerordentlicher technischer Bedeutung (zum Beispiel außerirdische Technologie) in die Hände privater Vertragsfirmen legen. Die Personen, die in solche Programme eingeweiht sind, können somit Verdächtigungen „glaubhaft abstreiten“ – ein praktischer Schild gegen jede Art von Ermittlungen. Rüstungskonzerne, die über sensible Informationen verfügen, fallen unter die FOIA-Ausnahme Nr. 4, in der derartige Informationen als „Wirtschaftsgeheimnisse“ und „Geschäftsdaten“ gehandelt werden.

Ein konkretes Beispiel dafür ist das Battelle-Institut, das fast alle National Laboratories der USA verwaltet (inklusive Los Alamos, Oak Ridge und Brookhaven). Das Institut ist nicht verpflichtet, Fragen über diese Laboratorien zu beantworten, obwohl sie im Namen der amerikanischen Regierung und der Bürger betrieben werden. Manche Rechercheure sind der Ansicht, dass ein Teil der technischen Studien an geborgenen Ufo-Trümmern in einigen dieser Forschungslabore durchgeführt wird.

Das Battelle-Institut wurde offiziell als Teilnehmer an der Leitung offizieller Ufo-Untersuchungen wie Project Blue Book bestätigt. Die Forschungseinrichtung wollte jedoch vermeiden, dass die Öffentlichkeit den Namen „Battelle“ mit derartigen Aktivitäten in Verbindung bringt, und betrieb daher ihre Ufo-Studien unter der Codebezeichnung „Project Stork“. In sämtlichen Mitteilungen an die Öffentlichkeit war lediglich die Rede von einem „Forschungsinstitut aus dem Mittleren Westen“. Die Einrichtung war auch in die Erforschung von Legierungen mit Formgedächtnis oder „Memory-Metall“ verwickelt – gleich nachdem man ein solches Material im Jahr 1947 in der Nähe von Roswell, New Mexico, gefunden hatte. Ich selbst habe mehrmals zu diesem Thema beim Battelle-Institut angefragt, eine Beantwortung hat die Forschungseinrichtung jedoch jedes Mal verweigert.

2. Spurenbeseitigung durch Verbrennen und Schreddern

Im Jahr 1947 mussten Geheiminformationen über den Ufo-Absturz bei Roswell noch in physischen Dokumenten festgehalten werden; das Digitalzeitalter brach erst viel später an. Anhand der Aussagen bedeutender militärischer Zeugen wissen wir heute, dass alle vorstellbaren Bemühungen unternommen wurden, sämtliche Unterlagen zu beseitigen, die Hinweise auf die wahre Natur des Absturzes hätten geben können. Es ist davon auszugehen, dass zuständige Personen Dokumente verbrannten, schredderten oder die Ereignisse gar nicht erst schriftlich festhielten.

In einem auf meiner Website ufoexplorations.com erschienenen Artikel habe ich nachgewiesen, dass Flug-, Piloten- und Besucherdaten, Budgetunterlagen und ein- sowie ausgehende Nachrichten der Basis von damals „fehlen“. Dies wurde auch in Zeugenaussagen dreier Personen bestätigt: Patrick Saunders, der zu jener Zeit Adjutant auf der Roswell-Luftwaffenbasis war, Richard Clayton Harris, Haushalts- und Finanzoffizier auf der Basis, und Luftwaffenpilot Benjamin Games.

Vor seinem Tod rühmte sich Saundersʼ ehemaliger Adjutant seiner Tochter gegenüber, wie gut er alle Aufzeichnungen über den Absturz vernichtet und die Spuren beseitigt hätte. In seiner Ausgabe des Buches „Die Wahrheit über den Ufo-Absturz bei Roswell“ von Kevin Randle und Donald Schmitt hatte er in seiner eigenen Handschrift angemerkt: „Hier ist die Wahrheit, und ich habe immer noch keinem irgendetwas erzählt!“

Harris gestand seiner Tochter und diversen Ufo-Forschern, dass er Ausgabenbelege vernichtet habe, die sich auf Gelder für die Bergung des Flugobjekts in Roswell bezogen hatten.

Games berichtete mir und dem Reporter Billy Cox, dass er General Laurence Craigie (der damals die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Air Force leitete) nach dem Absturz erst nach Roswell und dann zur Berichterstattung bei Präsident Truman geflogen habe. Er behauptete, dass sämtliche Unterlagen über diese Flüge vernichtet worden oder verschwunden seien.

3. Die Kunst der Lüge

Die einfachste Methode, geheime Aufzeichnungen nicht freigeben zu müssen, besteht wohl darin, zu lügen. Eine der wohl größten Lügen der Regierung zu diesem Thema wurde mir gegenüber persönlich in den 1970er-Jahren geäußert, als ich noch nicht einmal ein Teenager war. Ich hatte damals von einem Freund erfahren, dass es das National Reconnaissance Office (NRO, der für das militärische Satellitenprogramm der USA verantwortliche Geheimdienst) gab – sein Vater hatte dort gearbeitet. Dieser Freund erzählte mir, dass die Tätigkeit seines Vaters mit „Dingen im Weltraum“ zu tun hätte. Da ich schon als Kind Ufo-begeistert war, musste ich unbedingt herausfinden, was NRO bedeutete, und vor allem, welche Ufo-Geheimnisse dort verborgen lagen. Mit der Hilfe meines Vaters schrieb ich einen Brief an den damaligen Präsidenten Gerald Ford, in dem ich um Informationen über das NRO und über Ufos bat.

Im Namen des Präsidenten antwortete mir ein gewisser Oberst M. L. Sorrentino von der US Air Force. Er gab an, dass weder der Präsident noch er je von einer Behörde namens „National Reconnaissance Office“ gehört hätten und dass es kein Regierungsinteresse an Ufos gebe. Anschließend berief er sich auf eine Verordnung mit dem Namen „JANAP 146“ und verwarnte mich: Sollte ich von staatlichem Personal etwas über Ufo-Sichtungen erfahren haben und dieses Wissen ausplaudern, dann würde ich strafrechtlich belangt werden und hätte mit einer Gefängnis- oder Geldstrafe zu rechnen.

Das NRO existierte jedoch, also hatte Sorrentino mich belogen. Das 1961 gegründete National Reconnaissance Office wurde erst im Jahr 1992 offiziell als Regierungsbehörde bestätigt. Den Brief von Sorrentino sehen Sie in Abbildung 1.

4. Genehmigungspflichtige Rückmeldungen

Eine vor Kurzem aufgetauchte E-Mail zeigt deutlich, dass keine Behörde eine FOIA-Anfrage zum Thema Ufos beantworten darf, wenn diese Antwort nicht zuvor von der Pentagon-Sprecherin Susan Gough überprüft und genehmigt wurde. Die E-Mail ist auf den 10. Juli 2020 datiert und wurde von Joe Grandisher, dem stellvertretenden Leiter der Navy-Aktivitäten in der Informationskriegsführung, an Jeff Jones vom Navy-Informationsbüro geschickt.

Darin heißt es, dass „sämtliche Medienanfragen zu UAPs (Ufos) an die Sprecherin des Verteidigungsministeriums Sue Gough (in CC gesetzt) zu gehen haben, die auf dem Laufenden bleiben soll, da wir eng zusammenarbeiten. […] Geben Sie keine Kommentare ab. […] Wir haben erbeten, dass die FOIA-Stellen sich bei FOIA-Anfragen mit Schwerpunkt auf UAPs mit uns abstimmen.“ Die E-Mail kann im vollen Wortlaut unter t1p.de/49k9b eingesehen werden (siehe auch Abb. 2).

Abb. 2: Die E-Mail vom 10. Juli 2020 im Wortlaut

Wir haben es hier mit dem außerordentlichen Eingeständnis zu tun, dass Sue Gough Reaktionen auf solche Ufo-Anfragen streng überwacht und steuert. Goughs Rolle und ihr Hintergrund geben Anlass zur Sorge. Bislang wurde nicht öffentlich gemacht, wem sie unterstellt ist (oder wie hoch ihr Gehalt ist, obwohl diese Offenlegung gesetzlich vorgeschrieben ist). Sie hat mir auf Anfrage auch jede Beantwortung dieser Fragen verweigert. Gough hat unter mehreren Regierungen gedient. Vor ihrer Anstellung beim Verteidigungsministerium war sie beim hochkarätigen Rüstungsunternehmen Booz Allen Hamilton tätig. Dort war sie maßgeblich an der Leitung der Beratungsbereiche „Psychologische Operationen“ und „Wahrnehmungsmanagement“ beteiligt; ihr einziger Kunde war das Pentagon. Seitdem agiert sie mit psychologischem Kalkül und managt die öffentliche „Wahrnehmung“.

Der Missbrauch von Ausnahmeregelungen zur nationalen Sicherheit, die Weitergabe von Geheimnissen ausschließlich durch mündliche Mitteilungen oder über Verschlüsselungsgeräte, die Nutzung von Privatunternehmen zur Verschleierung von Informationen, das Verbrennen und Schreddern von Akten, unverhohlene Lügen sowie die Abwicklung von Antworten auf FOIA-Ufo-Anfragen durch eine Pentagon-Mitarbeiterin sind besorgniserregende Vorgänge. Sie zeigen deutlich, dass die Bergung und die Erschließung von Ufos weder durch Freigabeanfragen noch durch Medienrecherchen oder Ermittlungen des Kongresses fundiert bestätigt werden können.