NEXUS Magazin: https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/wenn-fakten-nicht-unbedingt-fakten-sind-die-uiguren-und-china


Wenn Fakten nicht unbedingt Fakten sind: Die Uiguren und China

UigurenChinas Menschenrechtsverletzungen in der Provinz Xinjiang gegen die Minderheit der muslimischen Uiguren werden im Westen oft lauthals beklagt. Doch je näher der Autor John Queripel die Erzählung untersuchte, desto mehr Risse bekam sie. Es erhärtet sich einmal mehr der Verdacht, dass die üblichen Verdächtigen des Westens eine Moralfassade errichten, um dahinter knallharte Geopolitik gegen China zu betreiben.


Man wiederhole eine angebliche Tatsache oft genug und sie wird mehr oder weniger als wahr angesehen. Das scheint im Falle der behaupteten Unterdrückung der Uiguren in der westchinesischen Provinz Xinjiang durch die chinesische Regierung in sehr hohem Maße der Fall zu sein. Angeblich sollen eine Million Uiguren oder noch mehr in riesigen Umerziehungslagern inhaftiert sein, wobei häufig das Wort „Völkermord“ fällt. Sogar der Vorwurf des Kindesmordes ist schon erhoben worden. Doch nicht alles, was wir glauben, ist wirklich so.

Woher kommen diese Anschuldigungen gegen China und wie werden sie belegt? Bis 2018 hörte man über Xinjiang wenig und man kann wohl sagen, dass nur wenige Menschen seine komplexe Geschichte kannten und über die Zusammensetzung seiner Bevölkerung Bescheid wussten, und das, obwohl es doch einige Terroranschläge dort gab. Plötzlich aber stand diese Provinz in den Nachrichten im Zentrum der Aufmerksamkeit. Das geschah genau zu dem Zeitpunkt, als die chinesische Belt and Road Initiative, die neue Seidenstraße, ins Spiel kam, mit der China die bestehende Weltwirtschaftsordnung auf Korn nehmen will.

Xinjiang ist für dieses Projekt sehr wichtig, denn die neue Seidenstraße verläuft von dort aus durch mehrere Staaten mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung. Deshalb wäre es für den Westen am leichtesten, diesen wirtschaftlichen und strategischen Vorstoß scheitern zu lassen, indem man behauptet, dass Muslime in Xinjiang misshandelt würden. Die islamischen Staaten schenken dem jedoch keinen Glauben, sondern sind vielmehr stark in die neue Seidenstraße eingebunden.

Den vollständigen Artikel können Sie in NEXUS 105 lesen.

Printausgabe und E-Paper erhalten Sie im Shop ... dort können Sie unser Heft auch abonnieren.