Editorial Ausgabe 90

Daniel Wagner EditorialLiebe Leser, als ich zum ersten Mal von der Rundfunktheorie des Klimawandels las, meinte ich, den Jackpot geknackt zu haben. Beim Thema Erderwärmung sitze ich nämlich zwischen den Stühlen: Die steigenden globalen Oberflächentemperaturen der letzten 150 Jahre und das Auftauen von Arktis und Tundra lassen sich nicht wegdiskutieren, aber mit den Argumenten, die gegen das CO2 als Hauptschuldigen sprechen, geht es mir genauso. Gibt es da vielleicht einen weiteren, bisher übersehenen Faktor?

Die Sonne kann es nicht sein, denn ihre Aktivität hinkt den jüngsten Anstiegen hinterher. Nein, mir schwant da schon länger etwas anderes, und meine Denke ist in etwa so: Mikrowellenherde verwenden ja einen Frequenzbereich, der Wassermoleküle zum Schwingen bringt – nämlich den Bereich um 2,4 GHz. Es ist dasselbe Frequenzband, das die meisten WLAN-Router benutzen. Was genau passiert wohl, wenn wir immer gigantischere Datenmengen durch die Atmosphäre jagen – und wie viele Frequenzen erzeugen Resonanzen mit natürlichen Systemen?

Mich stachelte das jedenfalls an, das Internet nach Artikeln zu durchforsten, die in diese Richtung dachten. Ich fand so gut wie nichts – bis auf Ethan Clarks Website BroadcastTheory.com. Schnell war klar, dass hier jemand ein paar veritable Daten in der Hand hatte. Und weil er auch noch die Verve ausstrahlte, sie unter die Leute zu bringen, bat ich ihn, die Theorie in einem Übersichtsartikel vorzustellen. Ein Jahr saß ich auf Kohlen, aber nun ist es endlich so weit. Ich bin gespannt, was Sie zum Ergebnis sagen. Für mich klinkt der Artikel eine Tür auf, die wir nicht mehr zubekommen: Die Korrelationen zwischen Rundfunknutzung und den wichtigsten Temperaturanomalien im 20. Jahrhundert sind überzeugend, und vielleicht gibt es ein paar Findige, die die Idee aufgreifen und weiterbohren. Lässt sich die Rundfunktheorie auch auf GPS, Handynetze und Hochleistungsradare wie das Weltraumgitter übertragen? Ethan hat noch keine Forschungsarbeiten dazu gefunden, sagt er – nötig wären sie.

Die Verknüpfung wissenschaftlicher Daten außerhalb der festgelatschten Pfade der Institutsforschung scheint mir sowieso die bessere Möglichkeit zu sein, um voranzukommen. Wenn ich unseren Konsensköpfen so zuhöre, klingt das oft wie eine zerkratzte Schallplatte, die wieder und wieder das gleiche Lied leiert. Anstatt mal eine andere aufzulegen, hört man immer nur, wie dämonisch die Töne derjenigen sind, die keine Volksmusik hören.

Aber die Ketzer, die sich nichts mehr vordudeln lassen, werden lauter. Die Pandemie, die keine ist, hat mehr Umwälzungspotenzial als 9/11, und inzwischen ist auch hier in Deutschland eine Bugwelle unterwegs, die immer mehr Leute wachrüttelt. Das Establishment mauert seine Deiche hoch, und man darf gespannt sein, ob sie halten.

Als im April Celia Farbers Text zur Geschichte des PCR-Tests über meinen Bildschirm flimmerte, ging bei uns das Fragen dazu erst los. Seither haben die Jungs von Rubikon, Telegram-Kanäle wie „Corona_Fakten“ oder Privatleute wie Samuel Eckert mächtig aufgeholt und den Test in seine Einzelteile zerlegt.

Ich habe mich nicht nur deshalb entschieden, Celias Text auf Deutsch zu veröffentlichen, weil er ein prickelnder Abgesang auf die diagnostische Verwendung der PCR-Methode ist, sondern weil er gleich noch die vergessene Geschichte mitliefert. Celia war eine Protagonistin im HIV-Krieg, stand damals auf der falschen Seite der Wissenschaft und hat seitdem mit den Massenmedien fertig. Wenn Sie ihren Text gelesen haben, werden Sie wissen, wie es dazu kam, und gleich noch den Sargnagel zu dieser und kommenden Fake-Pandemien in Händen halten. Ich jedenfalls gebe keinen Pfifferling mehr auf jede wie auch immer geartete Krankheit, die mit dem PCR-Test diagnostiziert wird.

Als ich mit der Autorin skypte, landeten wir auch bei der Frage, die inzwischen viele Aufgeweckte umtreibt: Gibt es diese ominösen Viren überhaupt, die uns allen so heimtückisch auflauern? Celia kannte ja nicht nur Kary Mullis, den Erfinder der PCR-Methode, sondern auch Lynn Margulis, die bekannte Verfechterin der Endosymbionten- und Gaia-Hypothese. Ihr soll in einem Privatgespräch der Satz rausgerutscht sein: There are no viruses. Hu!, dachte ich, denn das hatte ich dann doch einmal zu oft gehört. Inzwischen rattern die Argumente derjenigen durch meinen Kopf, die die komplette Virenthese für Quatsch halten. Die fehlenden Kontrollversuche, die seltsam erweiterten Kochschen Postulate und die Theorie der Exosomen geben mir zu denken – aber woran zur Erregerhölle forschen dann die Biowaffenlabore auf der ganzen Welt?

Ich bleibe da vorsichtig. Die Süffisanz, mit der Bill Gates das nächste Virus herbeiredet, das wirklich Aufmerksamkeit erregen wird, und die Totalverweigerung der Politik, sich mit den Fakten auseinanderzusetzen, liegen mir quer im Magen. Unbehagen bereiten mir auch die Erkenntnisse von Luc Montagnier, über die Matthew Ehret berichtet. Wenn es tatsächlich eine elektromagnetische Erregerfrequenz gibt – könnte man die nicht einfach auf die allgegenwärtigen Mobilfunkwellen aufmodulieren? Und braucht es dazu 5G?

Sie sehen schon: Unser Heft gibt wieder ordentlich zu denken. Es ist ein echtes Mini-Universum geworden – voller Verknüpfungen und Aha-Momente, aber nicht ohne Widersprüche.

Die dissonanten Töne sind Sie ja von uns gewohnt … Sie sollen ja auch kein Schlafschaf der Volksmusik werden.

Herzlich,

Ihr Daniel Wagner

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