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Den echten Kolloiden auf der Spur: Meine Suche nach dem perfekten Silberwasser

Alles begann mit einer Frage: Warum bekommt man mit handelsüblichen Geräten zur Kolloidherstellung nicht die für Silber- und Goldkolloid kennzeichnende Färbung zustande? Horst Thuy hat sich auf die Suche begeben, aktuelle Studien gewälzt, seine Geräte angeschmissen und in wochenlangen Testreihen eine Frage geklärt, die uns schon länger beschäftigt: Was unterscheidet ionisches von kolloidalem Silber? Nach dem Lesen seines Artikels wussten wir nicht nur das, sondern kannten auch Dinge wie Rayleigh-Streuung und Ostwald-Reifung. Der Clou aber ist der Praxisteil: Hier beschreibt der Autor, wie Sie in Ihrer eigenen Küche ein schönes, hellgelbes und stabiles Silberkolloid herstellen können.


Schon in der Antike versuchten Gelehrte und Alchimisten, Edelmetalle wie Gold und Silber in trink- oder essbarer Form herzustellen, um sie für medizinische oder spirituelle Zwecke verwendbar zu machen. Heutzutage ist zumindest Silberwasser kein Wunschdenken mehr, die kolloidale Lösung kann jeder in der eigenen Küche herstellen.

„Das Wort Kolloid bedeutet heute nicht mehr eine leimähnliche Substanz oder deren Lösung, sondern fein verteilte Materie.“1

Mit dieser Feststellung beendete Dr. Richard Zsigmondy 1898 seine Rede auf der Hauptversammlung der Deutschen Elektrochemischen Gesellschaft in Leipzig. Eine Stille legte sich über den Hörsaal und unmittelbar danach brach eine heftige Diskussion aus. Die Fachwelt wurde mit der kontroversen Entdeckung gespalten.

Einige Fachgenossen griffen Zsigmondy an, ja verspotteten ihn sogar. Doch ungläubige Kollegen sind oft die beste Motivation. Um seine Theorie zu beweisen, entwickelte er zusammen mit dem Physiker Siedentopf von den Zeiss-Werken in Jena ein Ultramikroskop.

Das Prinzip dieses Mikroskops fußte auf einer Erscheinung, die jedem Menschen bekannt ist: Ein schmaler Sonnenstrahl, der in ein dunkles Zimmer fällt, macht unzählige Staubteilchen sichtbar. Der Lichtstrahl wird durch die winzigen Partikel gebeugt, wodurch um sie eine Lichtscheibe entsteht, die größer ist als das Teilchen selbst. Da es sich so von der umgebenden Dunkelheit abhebt, wird es sichtbar.

Genau das geschah mit den Kolloiden unter Zsigmondys Ultramikroskop: Die Lösung wurde intensiv beleuchtet und senkrecht zur Achse des einfallenden Lichtbündels betrachtet. Dadurch wurden Partikel, die im gewöhnlichen Mikroskop wegen ihrer kleinen Größe unsichtbar blieben, sichtbar gemacht. In der bisher als „leer“ – also homogen – erscheinenden wässrigen Kolloidlösung zeigten sich nun die allerfeinst verteilten Partikel. Der Nachweis, dass Kolloide heterogene Gemenge seien, war gelungen. Die Fachwelt blieb nicht länger unbeeindruckt. Man konnte Zsigmondy und seine Arbeit nicht länger ignorieren.

Zsigmondy hatte mit dem Ultramikroskop ein Werkzeug geschaffen, mit dem Kolloidforschung überhaupt erst möglich wurde, und ebnete einem ganzen Wissenschaftszweig den Weg.

Heute, über 120 Jahre später, ist das Thema in der alternativen Szene allseits bekannt. Viele stellen sich ihr eigenes kolloidales Silber oder Gold her, es gibt diverse Literatur zum Thema und verschiedene Generatoren auf dem Markt. Auch ich gehöre seit 20 Jahren zu den begeisterten Anwendern, doch als ich mich tiefer in die Materie hineingrub, stellte ich fest, dass der Teufel im Detail steckt – um genau zu sein: im Nanometerbereich. Viele der heute als Kolloid angepriesenen Substanzen enthalten nämlich hauptsächlich Ionen.

Der Stein kam ins Rollen, als ich vor einem Dreivierteljahr einer befreundeten Ärztin für die Behandlung ihrer rheumatischen Arthritis kolloidales Gold vorschlug. Wie viele andere hatte auch sie sich irgendwann ein Gerät für die Herstellung von Kolloiden gekauft, inklusive zweier Goldelektroden. Doch die Versuche, gelbes kolloidales Silber oder gar ein rötliches kolloidales Gold herzustellen, blieben bei ihr und auch bei mir erfolglos. Ich schlug ihr vor, das Gerät für die Herstellung von kolloidalem Gold nicht nur einen Tag, sondern mehrere Tage lang laufen zu lassen. Eine Woche später hatte sie dennoch keinerlei Verfärbung feststellen können – trotz diverser weiterer Tipps wie einer Leitfähigkeitserhöhung des dampfdestillierten Wassers. Auch ihr Laserpointer konnte keine Anwesenheit von kolloidalem Gold per Tyndall-Effekt (siehe Kasten auf S. 47–48) nachweisen. Mein sportlicher Ehrgeiz war geweckt und mein Marathon durch die Welt der Kolloide begann. Einige wichtige Entdeckungen, die ich auf meiner Reise gemacht habe und die Ihnen bei der Herstellung eigener Kolloide – vor allem kolloidalen Silbers – helfen können, habe ich in diesem Artikel für Sie zusammengetragen.

Aktuelle Anwendungserfahrungen und Selbstexperimente

Sicherlich haben Sie selbst schon Erfahrungen mit der Anwendung von Kolloiden gesammelt, die meisten wohl mit kolloidalem Silber. Beginnen wir daher mit ein paar Episoden aus meinem Kolloidalltag – einige davon habe ich sogar erst während der Recherchen zum Artikel entdeckt.

Erst vor wenigen Tagen kam ich beispielsweise von einer längeren Radtour zurück. Aufgrund einer Pollen­allergie waren meine Augen gereizt und ein paar Pusteln bildeten sich auf meinem Arm. Einige Insektenstiche hatte ich ebenfalls kassiert und bekam nach circa sieben Stunden Sonne gleich noch einen leichten Sonnenbrand an Armen und Beinen. Frisch geduscht schnappte ich mir etwas kolloidales Silber. Der allergische Juckreiz (Augen, Ohren, Mund, Nase) und auch die unangenehmen Insektenstiche klangen nach wenigen Minuten dank dem Silberkolloid völlig ab. Die Pusteln auf der Haut und der Sonnenbrand waren ebenfalls bald vergessen, da sich alles wieder völlig normal anfühlte. Spannungsgefühl, Juckreiz oder sonstige Beschwerden – alles war zügig abgeklungen. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich noch meine Füße und Achseln mitbehandelt, um geruchsbildenden Bakterien keine Chance zu geben. Um es kurz zu machen – ich habe letztlich meinen gesamten Körper damit eingerieben.

Im Rahmen der Überlegungen für diesen Artikel bin ich auch auf die Idee gekommen, das kolloidale Silber als Sonnenschutzmittel zu testen. Da Silberpartikel das Sonnenlicht reflektieren und die Haut „just in time“ bei der Regeneration unterstützen, so dachte ich, hat man einen brauchbaren Sonnenschutz bei der Hand, wenn man eine Glassprühflasche bei sich trägt und regelmäßig nachsprüht. Ein Bekannter probierte es bei einer Bergtour aus und sprühte die freien Bereiche, Arme, Hals und Gesicht, stündlich ein. Trotz heller und empfindlicher Haut konnte er die vier Stunden Sonne in den Bergen ohne Sonnenbrand absolvieren – wie gesagt, bei stündlichem Sprühen. Für mich war das absolut erstaunlich. Angespornt durch dieses sehr positive Ergebnis testete ich weiter. Bei einer darauffolgenden siebenstündigen Radtour bei 32 °C Außentemperatur und ohne jeglichen konventionellen Sonnenschutz besprühte ich mich stündlich mit kolloidalem metallischem Silber. Ich vertrage Sonnenstrahlung relativ gut und habe bestimmt seit zehn Jahren keinen Sonnenschutz mehr verwendet, daher gibt es im Laufe einer solch längeren Radtour bei mir meistens einen leichten Sonnenbrand. In diesem Fall hatte ich überraschenderweise nicht die leichteste Rötung – absolut nichts. Bei meinem Bekannten mit heller Haut war der Test noch deutlich spannender. Ohne Sonnenschutz wäre bei einer ähnlichen Exposition ein starker Sonnenbrand mit Schmerzen und einem Ablösen der Haut garantiert. Zum Glück ist er ein mutiger und experimentierfreudiger Mensch, und so willigte er ein, das Experiment mitzumachen. Das Ergebnis nach siebenstündiger Sonnenexposition und halbstündigem Sprühen war eine leichte bis mittlere Rötung lediglich an den Stellen, die diesen Sommer noch nicht der Sonne ausgesetzt waren. An der restlichen, leicht gebräunten Haut hatte sich die Bräune vertieft. Das oftmals beim Duschen dann spürbare unangenehme Gefühl blieb aus. Lediglich ein leichtes Spannungsgefühl trat auf.

Aus dem Experiment kann ich schlussfolgern, dass man mit einem guten Kolloid bewaffnet auch mit sehr empfindlicher Haut ein paar Stunden ohne schmierige Sonnenschutzmittel in der prallen Sonne klarkommt. Wenn Sie dies selbst ausprobieren wollen, sollten sie es aber langsam angehen lassen: Ihr Vitamin-D3-Spiegel wird es Ihnen danken.

Anwendungsmöglichkeiten wie die eben beschriebenen haben mich zum Kolloidfan werden lassen. Noch beeindruckender ist die Wirkung kolloidalen Silbers jedoch bei Bindehautentzündungen, Wunden und Harnwegsentzündungen, und auch da habe ich gerade erst einen Erfolg verzeichnet. Mein 92-jähriger Vater, der seit 30 Jahren diverse Medikamente zu sich nimmt, hatte vor Kurzem sehr viel Blut im Urin. Da sich die Begeisterung für eine Blasenspiegelung, die dann auch erst in drei Wochen stattfinden sollte, in Grenzen hielt, habe ich ihm zwei Liter kolloidales Silber vorbeigebracht und inbrünstig eine baldige Genesung in Aussicht gestellt. Empfohlen habe ich ihm, alle zwei Stunden 100 Milliliter zu trinken, was er auch tat. Glücklicherweise war tatsächlich nach zwei Tagen der Urin wieder völlig klar, das Brennen beim Urinieren ebenfalls weg und der nächtliche Harndrang wieder auf normalem Niveau.

Eitrigen und von mehreren schulmedizinischen Behandlungen völlig unbeeindruckten Bindehautentzündungen konnte ich mehrmals innerhalb von ein bis zwei Tagen im Kreise meiner Verwandten zuverlässig den Garaus machen. Bei Halsweh oder einer Mandel­entzündung ist stündliches Gurgeln mit kolloidalem Silber sehr empfehlenswert, während bei einer Erkältung das Inhalieren von kolloidalem Silberdampf gute Ergebnisse erzielen kann. Hierfür gibt es spezielle Inhalationsgeräte, die ähnlich wie eine E-Zigarette aufgebaut sind – ein Borosilikatglas auf der Kochplatte funktioniert aber genauso gut als Dampfspender.

Als Heuschnupfengeplagter hatte ich in der Vergangenheit viele Male selbst hergestelltes ionisches Silber äußerlich angewendet und war absolut begeistert. Bei oraler Einnahme hatte ich hingegen seltsamerweise während diverser kleiner Erkrankungen, beispielsweise einer Erkältung oder eines grippalen Infekts, keinerlei nennenswerte Erfolge. Warum dies so war, wurde mir erst klar, als ich tiefer in die Materie eingestiegen bin. Ganz klar – ich hatte all die Jahre kein oder fast kein kolloidales Silber hergestellt, sondern ionisches Silber. Dieses wirkt hervorragend bei der äußerlichen Anwendung – oral eingenommen hatte ich jedoch keinerlei Erfolge. Dies hat sich erst mit der Herstellung von echten Kolloiden geändert, auf die ich noch zu sprechen komme.

Noch ein paar interessante Haushaltsanwendungen

Je länger man mit diesen faszinierenden Flüssigkeiten hantiert, desto probierfreudiger wird man. So habe ich beispielsweise damit experimentiert, Obst, Gemüse, Salate und andere Lebensmittel länger haltbar zu machen, indem ich sie mit Kolloid einsprühe. 

In Abbildung 1 sehen Sie einen mit etwas kolloidalem Silber gewaschenen und zusätzlich eingesprühten Romanasalat, der nach 14 Tagen Lagerung in einer Plastiktüte im Kühlschrank noch immer absolut knackig war und sehr gut schmeckte. Lediglich bei den größeren Blättern hatte sich die Schnittstelle leicht verfärbt (Blatt rechts oben). Bei den kleineren Blättern (Mitte) sieht man die Originalschnittstelle ohne jegliche Bräunung. Dies funktioniert voraussichtlich aber nicht mit jeder Salatsorte so gut. Sie haben mein Verständnis, wenn Sie an dieser Stelle Zweifel haben – hätte ich den Test nicht selbst gemacht, würde es mir ebenso ergehen. Auch die halbierte und eingesprühte Avocado sah nach 24 Stunden im Kühlschrank noch aus wie gerade eben durchgeschnitten. Falls Sie selbst Getränke oder Kompott herstellen, könnte Silber auch dort eine längere Haltbarmachung ermöglichen. 

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Abb. 1: Mit kolloidalem Silber eingesprühte Lebensmittel.

Da man mit kolloidalem Silber sehr gut desinfizieren kann, ist es eine gute Alternative zu chemischen Produkten, mit denen man regelmäßig die Küche, den Kühlschrank oder den Sanitärbereich desinfiziert. Bei Keimlingen entsteht während der Keimphase im Wasser oft ein unangenehmer Geruch – auch hier hilft Silber. Ebenso kann das Wasser von Schnittblumen vor einer Verkeimung geschützt werden. Nach dem Putzen mit meiner selbst gemachten Zahnpasta aus Kaisernatron, Rügener Heilkreide, ätherischen Ölen und Kokosöl ist kolloidales Silber für mich das perfekte Mittel, um noch mal im Nachgang beim Gurgeln den Mund zu desinfizieren. Da nach jeder Desinfektion aber wieder eine Bakterienneubesiedlung beginnt, gebe ich nach dem Gurgeln mit Silberwasser noch etwas Rügener Heilkreide auf meine Zähne, damit sich jetzt die „guten“ Bakterien im Mund vermehren. Die ganzen Bakterien, die sich zum Beispiel auf zuckerhaltige Speisereste spezialisieren, können sich in diesem basischen Milieu nicht vermehren. Dass dies nicht nur eine Theorie ist, merkt man spätestens dann, wenn man viel zu selten die Zähne mit Zahnseide reinigt und trotzdem beim gelegentlichen Reinigen mit Seide keinerlei Gerüche vorhanden sind! 

Ihre Schuhe und Ihre Wäsche können Sie nach dem Waschen natürlich ebenfalls „versilbern“. Sie können kolloidales Silbergel und Silbercremes herstellen, Wasser in Kanistern oder Trinkflaschen länger haltbar machen oder die Behältnisse damit desinfizieren. Auch Ihrer Wandfarbe können Sie mit etwas Silberkolloid einen guten Schimmelschutz verpassen.

Bei all diesen Anwendungen bevorzuge ich das metallische Kolloid gegenüber dem ionischen, da die Metallpartikel über einen längeren Zeitraum kontinuierlich Ionen abgeben und dadurch voraussichtlich auch eine wesentlich längere Wirksamkeit gegenüber ionischem Silber haben.

Worauf sonst noch geachtet werden sollte 

Bei selbst gemachtem Sauerkraut und allen anderen Speisen oder Getränken, bei denen probiotische Mikroorganismen beteiligt sind, hat Silber natürlich nichts verloren. 

Vorsicht ist auch bei der Anwendung an Augen- oder Körperfalten und sonstigen empfindlichen Stellen geboten, an denen Silber länger nicht abtrocknet, denn dort kann es zu Hautreizungen kommen.

30 bis 60 Minuten vor und nach der oralen Einnahme von Silberwasser sollte man nichts essen, damit möglichst wenig Silberpartikel in den Dickdarm gelangen. 

Bei Wunden, speziell bei verkrusteten, sollte mit viel Silberwasser getränktes Verbandsmaterial für längere Zeit auf der Wunde belassen werden, damit das Kolloid einweichen und einwirken kann. Dieser Vorgang kann mehrmals wiederholt werden, um eine optimale Durchdringung zu erreichen.

Bezüglich der Lagerung dürfte es sich inzwischen herumgesprochen haben, dass man Silber dunkel und kühl in braunen oder noch besser schwarzen Flaschen lagert und möglichst nicht in der Nähe irgendwelcher elektrischer Geräte wie Handy, Kühlschrank, Ladegeräten und Ähnlichem positionieren sollte. Genauso sollte der Kontakt mit Metall- oder Plastiklöffeln vermieden werden. 

Bei der oralen Einnahme kann man das Silber vor dem Schlucken ein paar Minuten im Mund belassen, damit die Schleimhäute etwas davon aufnehmen können.

Der Unterschied zwischen kolloidalem und ionischem Silber

Kolloidales Silber

Metallkolloide sind Metallnanopartikel, die im Wasser fein verteilt sind und aufgrund der brownschen Molekularbewegung nicht zu Boden sinken. 

Echtes kolloidales Silber in der optimalen Konsistenz ist gelb. Die Partikelgröße liegt dann bei circa 10 – 20 Nanometer (nm) und es besteht aus einigen Tausend oder sogar wenigen Zehntausend Atomen. Unterhalb von 10 nm wird kolloidales Silber etwas grünlich und oberhalb 20 – 25 nm geht die Farbe langsam in Richtung dunkelorange oder ocker. 

Ein Nanometer ist ein milliardstel Meter oder ein millionstel Millimeter. Zum Vergleich: Ein Haar ist etwa 8.000-mal dicker als ein Kolloidpartikel. Diese Nanometallpartikel sind nicht in Wasser gelöst – man spricht hier von einer Suspension oder auch von einer Dispersion.

Ein einfacher Nachweis von vorhandenen Metallpartikeln ist der Test mit einem Laserpointer. Bei diesem Tyndall-Test (Abb. 10 und 11) wird das Licht des Lasers von den Metallpartikeln reflektiert und ein Lichtkegel in der Flüssigkeit sichtbar.

Bei der Herstellung von ionischem Silber ist ebenfalls ein schwacher Tyndall-Effekt zu sehen, da auch in dieser grauen Lösung (siehe Abb. 5) zu etwa 10 – 15 Prozent Metallteilchen entstehen.

Kolloidale Silberteilchen geben selbstverständlich Silber-Ionen ab, tun dies aber erst an ihrem Einsatz­ort – ganz im Gegensatz zu ionischem Silber. 

Eine weitere Möglichkeit, Kolloide nachzuweisen, ist die Rayleigh-Streuung (Abb. 2).

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Abb. 2: Rayleigh-Streuung in einer Kolloidlösung. An beiden Rändern ist das etwas stärker gestreute blaue Licht zu sehen, außerdem der typische spitz zulaufende spektrale Lichtkegel.

Hierzu nutzt man den Lichtkegel einer Taschenlampe, die möglichst gebündeltes weißes Licht abstrahlt, und richtet ihn (am besten seitlich) auf die Kolloidlösung. Typischerweise ist dann ein spitz zulaufender spektraler Lichtkegel zu sehen. Eine Blaufärbung deutet auf sehr kleine Partikelgrößen im Bereich von 1 – 5 nm, eine Grün- beziehungsweise Gelbfärbung auf Größen ab 10 nm, ins Orange bis Rot gehende Färbungen zeigen die Anwesenheit größerer Partikel ab 30 nm an.

Ionisches Silber

Die meisten Hersteller von „kolloidalem Silber“ verkaufen ionisches Silber und kein kolloidales Silber. Fast alle privaten Anwender stellen ebenfalls fast ausschließlich ionisches Silber her. Für die äußerliche Anwendung ist das auch völlig in Ordnung.

Bei der oft angewandten elektrolytischen Niedervoltherstellung von ionischem Silber lösen sich Silber-Ionen von der Anode ab und gehen in Lösung (Abb. 3). Sie sind also nicht in Suspension, sondern in Wasser gelöst – genauso wie sich Kochsalz (NaCl) langsam auflöst, wenn man es in warmes Wasser streut. Es handelt sich bei diesen Ionen somit nicht um Nanometallpartikel, sondern um elektrolytisch gelöste Ionen. Jedem dieser Ionen fehlt ein Elektron. Schafft man es, diesen Ionen ein Elektron zu verpassen (sie zu reduzieren), dann wird ein Silber-Ion wieder zu einem Metallatom. 

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Abb. 3: Silber löst sich von der Anode (rechte Elektrode).

Übrigens kann erst durch Ionen im Wasser Elektrizität durch das Wasser übertragen werden. Daher ist eine gewisse Anzahl Ionen im Wasser notwendig, damit ein Silbergenerator überhaupt funktioniert. Es ist aber nicht völlig egal, um welche Ionen es sich hierbei handelt. Ist beispielsweise eine winzige Menge Kochsalz (NaCl) gelöst vorhanden, dann ist neben dem Natrium-Ion (Na+) auch das völlig unerwünschte Chlorid-Ion (Cl-) vorhanden, das auch massenhaft in der Magensäure enthalten ist.

Wie wirkt ionisches Silber im Körper?

Die Salzsäure im Magen besteht hauptsächlich aus H+- und Cl--Ionen. Das Chlorid-Ion ist ein sehr gut geeigneter Bindungspartner für das Ag+- beziehungsweise Silber-Ion. Ag+ reagiert mit Cl- zu Silberchlorid (AgCl), dem Salz des Silbers.

Dieses Silbersalz ist eine sehr stabile Verbindung und löst sich nicht mehr zurück in die Ionenform. 

Während hochwertiges kolloidales Silber fast keine mir bekannten Nebenwirkungen hat oder andere Medikationen beeinträchtigt, ist dies beim Silberchlorid oder -salz nicht mehr der Fall. Bekanntestes Beispiel hierfür dürfte bei exorbitant hohen Dosierungen dieser Silbersalze eine blaue Verfärbung der Haut sein, die als Argyrie bezeichnet wird.

Echtes kolloidales Silber hingegen passiert die Magensäure, ohne mit dieser zu reagieren, und kann dann im Körper bei Bedarf Silber-Ionen abgeben. Daher sind metallische Kolloide für die orale Einnahme die einzig sinnvolle Variante.

Hat Silberchlorid noch relativ überschaubare Nebenwirkungen, ist dies bei Gold-, Platin- und diversen anderen ionischen Wässerchen sehr viel kritischer zu sehen. Da zum Beispiel Goldchlorid keine mir bekannte positive Wirkung hat, wäre in diesem Fall der Begriff Nebenwirkung eher eine maßlose Untertreibung. 

Im Gegensatz zum eben erwähnten Goldchlorid würde ich ionisches Silber allerdings bei den üblichen in der Literatur empfohlenen Einnahmemengen als völlig unbedenklich einstufen. 

Fazit: Nach der Reaktion mit dem Chlor-Ion der Magensäure wird aus ionischem Silber ein Silbersalz. Einen helfenden oder heilenden Zweck hat dieses Silbersalz nicht – es belastet sogar den Organismus und somit sollte die orale Einnahme vermieden werden. Für diesen Zweck gibt es das viel bessere metallische Silberkolloid.

Wie wirkt kolloidales Silber im Körper?

Dadurch, dass ein echtes Silberkolloid weiterhin die Eigenschaften des Edelmetalls behält, reagiert es nicht mit der Magensäure, kann so resorbiert werden und erst im Körper Ionen freisetzen. 

Es gibt zahlreiche Theorien (enzymatisch, absorbierend, elektro­statisch, mutagen) über die Wirkmechanismen von Silber-Ionen im menschlichen Körper. Die meiner Meinung nach plausibelste dürfte die Oxidationstheorie sein, bei der das Ag+-Ion einer negativ geladenen Bakterienzelle ein Elektron entzieht. Dieser Vorgang des Elektronenentzuges nennt sich Oxidation – eine Bakterie wird also beim Kontakt mit einem Silber-Ion oxidiert. Durch diesen „Elektronenraub“ wird das ionische Silber zu metallischem Silber und kann jetzt bei Bedarf wieder ein Elektron abgeben. Diese Elektronenabgabe wird als antioxidative (also reduzierende) Wirkung beschrieben. Hierdurch können auch Radikale im Körper reduziert und unschädlich gemacht werden.21  

Eine weitere interessante Theorie findet man in dem Buch „Plasmonic Nanoguides and Circuits“ von Sergey Bozhavolnyi. Er beschreibt dort, dass Silber ein Licht im Bereich 890 bis 910 Terahertz emittieren würde, das für Bakterien tödlich ist. Eine ähnliche Frequenz wird von keimtötenden UV-Lichtstrahlern abgegeben, die zur Desinfektion verwendet werden.

Die Absorptionstheorie klingt ebenfalls sehr plausibel: Ag+-Ionen bilden mit Carboxyl- und Aminogruppen wechselwirkende Metalloproteinkomplexe, dadurch verändert sich die Struktur und Stabilität des in der Zellmembran enthaltenen Peptidoglykans. Hierbei wird der Bakterie die Fähigkeit entzogen, Sauerstoff in die Zelle zu transportieren. Das führt zu Sauerstoffmangel und dem anschließenden Absterben der Mikroorganismen.22

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Neues aus Medizin und Forschung

Was sagt eigentlich die Wissenschaft dazu? Während meiner Recherchen bin ich auf einige interessante Studien gestoßen, die Ihnen einen Überblick über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von kolloidalem Silber und den Stand der Forschung verschaffen können. Vieles davon war auch mir als langjährigem Anwender neu.

Weitere Kolloide und ihre Wirkungen

Bevor wir uns gleich der Frage widmen, wie Sie selbst in Ihrer Küche ein echtes Silberkolloid herstellen können, muss ich noch ein paar allgemeine Informationen zur Wirkungsweise von Kolloiden loswerden. Auch hier bin ich auf einige Informationen gestoßen, die nicht allgemein bekannt sein dürften.

Eisen, Gold und Platin gehören wie auch Silber zu den Schwermetallen. Der Begriff Schwermetall ist jedoch völlig zu Unrecht negativ behaftet, da der Mensch ohne bestimmte Schwermetalle im Körper nicht lebensfähig wäre. Es gibt natürlich einige Schwermetalle, die extrem ungesund sind, aber auch für den Körper essenzielle Schwermetalle. Ein positives Beispiel ist das sauerstoffbindende Schwermetall Eisen, ohne das im Blut kein Sauerstoff transportiert werden könnte. 

Kolloidales Gold

Neben der Eigenschaft als Brandbeschleuniger für Würfelzucker (siehe Kasten auf der vorherigen Seite) hat Gold noch viele weitere faszinierende Eigenschaften, wie zum Beispiel eine Erhöhung des Intelligenzquotienten um 20 Prozent. Dies wurde in einer über Monate laufenden Studie belegt.16 Hierfür müssen die Partikel jedoch kleiner als 25 nm sein, um die Blut-Hirn-Schranke überwinden zu können. Nur ein rotes Goldkolloid hat eine Größe von 5 – 25 nm und kann diese Barriere überwinden. 

Sobald das Goldkolloid leicht pink wird, sind wir im Bereich von 25 – 60 nm und die Partikel gelangen nicht mehr ins Gehirn. Die intelligenzsteigernden Eigenschaften sind jedoch nicht dauerhaft und die IQ-Werte der Probanden fielen ein paar Wochen nach Absetzen der Goldkolloide wieder auf ihr Ausgangsniveau zurück.17 

Vielleicht haben Sie auch schon vom „Ringfinger-Syndrom“ gehört? Bei Menschen, die von starker Arthrose an den Fingern geplagt sind, ist die Beweglichkeit mehr oder weniger stark beeinträchtigt und die Finger schmerzen. Häufig ist nur noch ein einziger Finger voll beweglich und schmerzfrei: Der Ringfinger, an dem jahrzehntelang ein Goldring getragen wurde.

Ein weiteres interessantes Verfahren ist die Implantation von Goldstäbchen im Ohr (permanente Ohrakupunktur). Bei Tieren wurden seit Jahren sehr erfolgreich Goldstäbchen in der Nähe schmerzender Gelenke implantiert und neuerdings wird diese Methode auch immer öfter im Humanbereich angewandt. Bei Interesse finden Sie zu dieser Thematik viele Videos im Internet.

Hier ein paar weitere Inspirationen für Ihre eigene Recherche zum Thema Goldkolloid:

Auch hier noch mal der Warnhinweis: Bitte keinesfalls ionische oder chemisch hergestellte Goldlösungen oral einnehmen! Goldverbindungen wie Goldchlorid haben deutlich unangenehmere Nebenwirkungen wie die eventuelle Blauverfärbung der Haut bei riesigen Mengen Silberchlorid. Besonders bei chemisch hergestellten Goldwässerchen sollte man sehr vorsichtig sein. Andere konventionelle Herstellungsverfahren von kolloidalem Gold, wie die „bewährte“ Niedervoltmethode sollten ebenfalls kritisch hinterfragt werden. Es dauert etwa eine Woche, 1 ppm (parts per million, Erläuterung siehe S. 53–4) ionisches Gold mit einem solchen Generator herzustellen; meist werden 25 ppm angeboten. Schneller geht es natürlich mit einer entsprechenden Leitfähigkeitserhöhung, für die oft, wie bei diversen YouTubern zu sehen ist, Kochsalz (NaCl) verwendet wird. Vielleicht sollte man den Herstellern solcher Produkte vor der Bestellung einige Fragen bezüglich der Herstellung stellen – eine Liste mit möglichen Fragen an einen Kolloidhersteller kommt weiter unten im Artikel. 

Weitere kolloide Metalle

Cisplatin wird bei fast jeder Krebstherapie als Bestandteil der Chemotherapie angewendet. Das heißt aber nicht, dass kolloidales Platin als Chemotherapieersatz infrage kommt. Das Molekül Cisplatin hat definitiv völlig andere Eigenschaften als kolloidales Platin.

Wie wichtig diese hochreaktiven katalytischen Metalle für den Körper sind, sollte im Kasten über die Enzyme als Biokatalysatoren klar geworden sein. Kolloidalem Platin wird nachgesagt, dass es bei mangelnder Hormonproduktion und Konzentrationsschwäche förderlich ist und die „mentale“ Sehschärfe verbessern soll – was auch immer das bedeuten mag. 

Interessant scheint mir auch noch kolloidales Kupfer zu sein, denn vielen Infektionskrankheiten soll ein Kupfermangel vorausgehen. Kupfer soll immunanregend und an der Entstehung des Hämoglobins beteiligt sein, das Bindegewebe und die Haut stärken.

Bei der regelmäßigen Einnahme von Kupfer sollen sich ergraute Haare wieder färben – jedoch nicht exakt zum Originalfarbton, sondern eher zu einer Mischung aus Kupfer und der ursprünglichen Farbe.

Was ein brennendes Stück Würfelzucker und Enzyme gemeinsam haben

Neben kolloidalem Silber gibt es noch viele weitere interessante Kolloide, die man herstellen oder erwerben kann. Da fragt man sich natürlich irgendwann, wofür diese ganzen Metalle im Körper gut sind. Eine interessante Antwort hierauf liefern Enzyme, die auch als Biokatalysatoren bezeichnet werden. Jedes Enzym hat ein metallisch-katalytisches Zentrum und wird erst hierdurch zum Bio­katalysator. Tausende chemischer Prozesse kann ein einzelnes Enzym pro Sekunde durchführen. 

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Verbrennung von Zucker im Körper. Wie wir wissen, kann der menschliche Körper aus Zucker Energie gewinnen. Doch wie funktioniert das eigentlich? Es mag unterschiedliche Erklärungsmodelle geben – hier ist mein ganz einfach gehaltenes: Monosaccharid-Zucker hat die chemische Formel C6H12O6. Es handelt sich also um etwas Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff. Fügen wir dem Monosaccharid-Zucker noch etwas eingeatmeten Sauer­stoff hinzu, dann hätten wir Mono­saccharid (C6H12O6) plus drei Sauerstoffmoleküle (3O2). Die sechs Kohlenstoffatome und die insgesamt zwölf Sauerstoffatome werden einfach in Form von sechs Kohlendioxidmolekülen (6CO2) ausgeatmet. Übrig bleiben zwölf Wasserstoffmoleküle – also H12. Ein Wasserstoffmolekül besteht lediglich aus einem Proton und einem Elektron. Unsere komplette Körper­elektrizität hängt vom verfügbaren Elektronennachschub ab. Muskeln, Nervenzellen – sehr viel in unserem Körper funktioniert letztlich mit Elektrizität. Das Elektron des Wasserstoffs ist reine Elektrizität für unseren Körper und der übrig bleibende Kern dieses Wasserstoffmoleküls ist das H+-Ion. Dieses unseren Körper sauer machende H+-Ion wird über den Schweiß, die Atmung und den Urin wieder ausgeschieden.

Bevor es zu kompliziert wird, nochmals der Zwischenstand. Wir essen etwas Zucker und Teile des Zuckers werden als CO2 wieder ausgeatmet. Übrig bleibt Wasserstoff. Allerdings gibt der entstandene Wasserstoff sein Elektron nicht freiwillig her. Hier kommen die Enzyme ins Spiel. Illustrieren kann man das mit einem Beispiel aus der Makrowelt: Lässt man beispielsweise in einen erwärmten Autokatalysator etwas Browns Gas (66 Prozent Wasserstoff und 33 Prozent Sauerstoff) hineinströmen, dann beginnt dieser zu glühen. Normalerweise benötigt man ein Feuerzeug, um diese beiden Gase miteinander reagieren lassen zu können. Ein mit einem katalytischen Metall wie Platin beschichteter Autokatalysator schafft dies jedoch auch ohne jegliche Zündquelle – lediglich warm sollte der Katalysator sein. 

Im Körper laufen komplizierte katalytische Prozesse dank vorhandener Enzyme ab. Diese Biokatalysatoren funktionieren natürlich am besten mit hochwertigen katalytischen Metallen wie Platin, Palladium, Gold oder Silber. Falls Sie diese Spurenelemente über Ihre Nahrung nicht aufnehmen, müssen minderwertige Metalle diesen Zweck erfüllen. Platin ist übrigens etwa 10.000-mal katalytisch aktiver als Quecksilber.  

Der Körper „verbrennt“ also Zucker – nun probieren Sie aber mal, ein Stück Würfelzucker anzuzünden. Seien Sie nicht  enttäuscht, wenn es nicht klappt. Der Zucker karamellisiert und leider brennt gar nichts. Mit einem kleinen Trick klappt es aber doch noch, sofern ein Raucher in der Nähe ist. 

Paniert man den Würfelzucker mit einer ordentlichen Ladung Zigarettenasche, dann brennt er plötzlich sehr gut. Hierfür sollen die katalytischen Metalle in der Zigarettenasche verantwortlich sein, wie beispielsweise Eisenpartikel. Das Ergebnis sieht man in Abbildung 6.

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Abb. 6: Zucker brennt mit etwas Zigarettenasche.

Nach diesem Partytrick kam mir natürlich sofort die Idee, ob Zucker auch mit Silber- oder Goldstaub brennen würde. Einige Tests später konnte ich tatsächlich etwas Zucker mit Goldstaub zum Brennen bringen (siehe Abb. 7). Hierfür waren jedoch mehrere Zündvorgänge notwendig. 

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Abb. 7: Zucker brennt mit etwas Goldstaub.

Besser hätte es sicher funktioniert, wenn der Goldstaub viel feiner gewesen wäre, was aber mit einer einfachen Metallfeile leider nicht möglich war.

Den vollständigen Artikel mit einer Kolloid-Herstellungsanleitung können Sie in NEXUS 84 lesen. Die Ausgabe können Sie hier erwerben.

Endnoten

  1. Smekal, F. G. (Hrsg.): „Österreichs Nobelpreisträger“ (Wilhelm Frick Verlag, 1961), zitiert auf Austria-Forum.org; https://bit.ly/2LTYXl0
  2. T. Paras: „NASA open to using silver-treated water in space, despite FDA opposition“ auf Space.news, 06.06.16, https://bit.ly/2NVWwRy; s. a. https://bit.ly/2LSPPwU und https://go.nasa.gov/2yEXU32
  3. Shrestha, R.; Joshi, D. R.; Gopali, J. et al.: „Oligodynamic action of silver, copper and brass on enteric bacteria isolated from water of Kathmandu Valley“ in Nepal Journal of Science and Technology, 2009, 10:189–93; https://bit.ly/2GbXXVs
  4. Shahverdy, A. R.; Fakhimi, A. und Minaian, S.: „Synthesis and effect of silver nanopracles on the antibacterial activity of different antibiotics against Staphylococcus aureus and Escherichia coli“ in Nanomedicine: Nanotechnology, Biology and Medicine, Juni 2007, 3(2):168–71; https://bit.ly/2LUVB0X
  5. Landsdown, A. B.: „Silver in Healthcare: Its Antimicrobial Efficacy and Safety in Use“ (Cambridge: Royal Society of Chemistry, 2010), S. 217
  6. Ayala-Nunez et al.: „Silver Nanoparticles Toxicity and Bactericidal Effect Against Methicillin-Resistant Staphylococcus aureus: Nanoscale Does Matter“ in Nanobiotechnology, Dezember 2009, 5(1):2–9; https://bit.ly/2JxtEul
  7. Glazov, A. V.; Kerin, V. V. und Vinogradova, M. A.: „Lokale kombinierte Behandlung von Magen-Darm-Geschwüren mit Salpetersäure-Silber-Lösungen und energiearmer Laserstrahlung“ in Nauka, 1986, 3: 64–67. 
  8. Loginov, A. F.; Bezlepko, A. V. und Cyrik, V. A.: „Bewertung der Wirksamkeit des Einsatzes von Silber-Ionen bei der Behandlung des Zwölffingerdarms. Möglichkeiten und Perspektiven einer aggressiven Therapie und plastischen Wiederherstellungschirurgie“, Berichte von wissenschaftlich-praktischen Burdenko-Konferenz in Moskau, 1999, S.125–126. 
  9. Sfanos, K. S.; Isaacs, W. B. und De Marzo, A. M.: „Infections and inflammation in prostate cancer“ in American Journal of Clinical and Experimental Urology, 2013, 1(1):3–11; https://bit.ly/2LnG0r8
  10. Vazquez-Muñoz, R.; Avalos-Borja, M. und Castro-Longoria: „Ultrastructural Analysis of Candida albicans When Exposed to Silver Nanoparticles“ in PLoS One, Oktober 2014, 9(10): e108876; https://bit.ly/2XHwcPn
  11. Hu, R. L. et al.: „Inhibition effect of silver nanoparticles on herpes simplex virus 2“ in Genetics and Molecular Research, März 2014, 13(3):7022–8; https://bit.ly/2xLDLFn
  12. „Using silver nanoparticles, researchers create cream that avoids transmission of HIV“ auf ScienceDaily.com, 28.01.14, https://bit.ly/2JxqBlT
  13. Conscious Evolution Media: „Why Silver is the Most Hidden Resource in Medicine“ auf YouTube.com, 19.03.19; https://bit.ly/2JADEDj
  14. „Silver Sol Completely Removes Malaria Parasites from the Blood of Human Subjects Infected With Malaria in an Average of Five Days: a Review of Four Randomized, Multi-Centered, Clinical Studies Performed in Africa“ auf TheSilverEdge.com; https://bit.ly/2SdVPl0
  15. Chappell, J. B. und Greville, G. D.: „Effect of Silver Ions on Mitochondrial Adenosine Triphosphatase“ in Nature, 1954, 174:930–1; https://go.nature.com/2XO7LuH
  16. Abraham, G. E. et al.: „Effect of Colloidal Metallic Gold on Cognitive Functions: A Pilot Study“; https://bit.ly/2YSOnyb
  17. Richards, D. G. et al.: „Gold and Its Relationship to Neurological/Glandular Conditions“ in International Journal of Neuroscience, 2002, 112:31–53; https://bit.ly/2Lnfz4V
  18. Wang, S.; Lawson, R., Ray, P. C. und Yu, H.: „Toxic effects of gold nanoparticles on Salmonella typhimurium bacteria“ in Toxicology and Industrial Health, Juli 2011, 27(6):547–54
  19. „Ostwald-Reifung“ auf Wikipedia.de; https://bit.ly/2Ga8Wyz (aufgerufen: Juli 2019)
  20. SelfHacked: „Dr. Gerald Pollack: How to Create The Perfect Water For Optimal Health“ auf YouTube.com, 22.05.15;  https://bit.ly/2XR5Zcc
  21. Eine Studie bezüglich der antioxidativen Eigenschaften von Silbernanopartikeln finden sie z. B. hier: https://bit.ly/2JxtzH3.
  22. Ayala-Nunez et al.: „Silver Nanoparticles …“, a. a. O.
  23. „Kohlenhydrate“, Experimente zum Nachweis im Schülerlabor der Uni Tübingen; https://bit.ly/2Z080Vc

Den vollständigen Artikel mit einer Kolloid-Herstellungsanleitung können Sie in NEXUS 84 lesen. Die Ausgabe können Sie hier erwerben.


Kommentare

Kommentar von Tino (20. September 2019, 13:05 Uhr)

Hallo ,
wer kann mir bitte eine einen link senden um Kolloidales Silber und Gold käuflich zu erwerben?
für mich wäre kaufen einfacher als es selbst herzustellen:)
schöne grüsse Tino


Kommentar von Horst Thuy (23. September 2019, 09:20 Uhr)

Hallo Tino,

das kolloidale Silber mit ca. 50% enthaltenen "echten" metallischen Kolloiden können Sie, wie im Artikel beschrieben, relativ einfach selber herstellen.
Mit der Vermarktung der im zweiten Teil des Artikels kurz beschriebenen HV (high voltage) Kolloide wird es wohl Anfang 2020 werden. Diese werden dann zu 98-99% aus reinen metallischen Kolloiden bestehen und eine Leitfähigkeit von ein bis zwei Mikrosiemens haben. Diese Kolloide benötigen keinen Stabilisator und ebenfalls kein Reduktionsmittel. Aktuell gibt es keinen mir bekannten Hersteller von kolloidalem HV-Gold auf Reinstwasserbasis, welcher ein schönes rotes Goldkolloid verläßlich herstellen kann. Das mit dieser Methode hergestellte kolloidale Silber sieht ebenfalls super aus. Leider bieten die meisten Hersteller von Kolloiden keine Abbildung des eigentlichen Kolloids. Eine Herstellerinformation über die Menge der tatsächlich enthaltenen metallischen Kolloide wäre sehr hilfreich - ebenso wie die Kolloidfarbe, der Tyndall-Effekt und die Leitfähigkeit zumindest für mich als Kaufargumente hilfreich wären.


Kommentar von Tino (26. September 2019, 12:12 Uhr)

Hallo Horst ,
Dankeschön für ihre Antwort ,
ich werde mir alles nochmal in ruhe durchlesen, habe seit kurzem ein Abo :)
habe auch einen

es gibt wohl eine Firma die echtes KS anbietet
keine Ahnung ob ich den link dazu einstellen darf ?
es gibt auch eine Firma die Robinrotes KGold herstellt...

Aussage der besagten Firma ,
Unser kolloidales Silber ist wirklich kolloidales Silber, eine Mischung aus sehr kleinen Silberpartikeln aus 0,9999 reinem Silber in Grander®-vitalisiertem ultrareinem Wasser. Dies bedeutet, dass der Großteil des kolloidalen Silberwassers von ***** aus Silberpartikeln und nicht aus Silberionen besteht. Unser kolloidales Silber schmeckt nach Wasser. Manchmal ist jedoch ein leicht metallischer Geschmack zu hören.
****kolloidales Silberwasser hat eine Konzentration von 10 ppm, besteht zu 80,5% aus kolloidalen Silberpartikeln mit einer Größe von 0,65 Nanometern. Diese Zusammensetzung gewährleistet, dass **** kolloidales Silber die größte effektive Arbeitsfläche von 7,1 m2 / Liter hat.

Wir analysieren ständig unsere Qualität und garantieren die weltweit höchste Konzentration von 80,5% kolloidalen Silberpartikeln. Wir analysieren auch die Qualität anderer Lieferanten und finden bei vielen Lieferanten schockierende Ergebnisse. Sie liefern maximal 10% Kolloid.

schöne grüsse Tino


Kommentar von Irene (27. September 2019, 11:53 Uhr)

Hallo!
Ich selbst verwende schon seit über 10 Jahren erfolgreich kolloidales Silber und auch kolloidales Gold, auch bei meinen Tieren.

Ich habe es früher über jemanden in Liechtenstein bezogen, der es direkt aus Amerika importiert hat. Ich habe auch lange gesucht bis ich dann einen Direktimporteur in der Slowakei gefunden habe, bei dem das gleiche Produkt 250ml 26,- EUR statt CHF 90,- kostet.

Ich würde diese Bestelladresse bzw. den Link zur Internetseite sehr gerne weitergeben, weiß jetzt aber nicht ob ich das hier einfach so angeben darf.
Falls ja, bitte ich die Redaktion mir Bescheid zu geben.

Liebe Grüße,
I r e n e


Kommentar von Irene (27. September 2019, 15:59 Uhr)

Das hier steht beim Beschrieb des kolloidalen Silbers das ich verwende:

0,9999 reines Silber in kolloidaler Form, ein echtes Silberkolloid
Alles natürliche Mineralprodukt in Form von kolloidalem Silbernanopartikel.
Höchste Bioverfügbarkeit eines kolloidalen Silberprodukts aufgrund von Partikeln im Sub- Nanometer-Bereich (weniger als 1 nm).
Höchste Partikeloberfläche für maximale Effektivität . Bis zu 600-mal größer als andere Produkte. Siehe die Vergleichstabelle für Details.
Echtes kolloidales Silber . Kolloid bedeutet Silberpartikel, keine Silberionen.
Enthält nur reines Wasser und reines Silber.
Gebildet mit dem höchsten Reinheitsgrad , steriles Reagensqualität entionisiertes Wasser. Hochreines Silber 0,9999. Jenseits von 4 Neunen ist bedeutungslos.
Kleinste Silbernanopartikel, deren Durchmesser typischerweise 0,65 nm oder weniger beträgt.
Höchste Nanopartikelkonzentration , 80% Partikel (typisch). Andere sind nur 10%, siehe Kolloidales Silber ist kein Kolloid.
Konzentration: 20 ppm (Minimum) Gesamtsilber.
Nicht ionisches Silber wie andere Produkte, die sich als kolloidales Silber ausgeben . Interagiert nicht oder interferiert mit Medikamenten.
Über Nebenwirkungen wurde nie berichtet. .
M... - Silver ist ungiftig. Siehe Materialsicherheitsdatenblatt (MSDS) .
Keine potenziell gefährlichen Proteinadditive ( mildes Protein ).
M... - Silver verursacht keine Argyrie , eine Verfärbung der Haut, die durch einige Silberformen verursacht wird. Argyria wird durch Silberproteinprodukte verursacht. Mehr Infos hier.
Nach dem Öffnen keine Kühlung erforderlich.
Unendliche Haltbarkeit.
Hergestellt in einer FDA (US Food and Drug Administration) registrierten Einrichtung.

Und das beim kolloidalen Gold:
0,9999 reines Gold in kolloidaler Form, ein echtes Goldkolloid .
Alles natürliche Mineralprodukt in Form von kolloidalem Goldnanopartikel. Verbessert die motorischen Fähigkeiten für eine bessere sportliche Leistung . Echtes kolloidales Gold , nicht ionisches Gold (nicht Goldchlorid).
Ein echtes kolloidales Gold ist Rubinrot, wie in Foto gezeigt.
Höchste Partikeloberfläche eines verfügbaren kolloidalen Goldprodukts.
Enthält nur reines Wasser und reine Gold Nanometer große Partikel.
Gebildet mit dem höchsten Reinheitsgrad, steriles Reagensqualität entionisiertes Wasser. Hochreines Gold 0,9999. Jenseits von 4 Neunen ist bedeutungslos.
Kleinste Goldnanopartikel, deren Durchmesser typischerweise 3,2 nm beträgt Konzentration: 20 ppm (Minimum) an Goldpartikeln. Enthält keine Goldionen.
Interagiert nicht oder interferiert mit Medikamenten.
Über Nebenwirkungen wurde nie berichtet.
Geschmacklose Flüssigkeit - schmeckt wie Wasser.
M...-Gold ist ungiftig. Siehe Materialsicherheitsdatenblatt (MSDS) .
Nach dem Öffnen keine Kühlung erforderlich.
Unendliche Haltbarkeit.
Hergestellt in einer FDA (US Food and Drug Administration) registrierten Einrichtung.


Kommentar von Horst Thuy (01. Oktober 2019, 10:29 Uhr)

Beim Kauf von Kolloiden ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, die Angaben der Hersteller kritisch zu hinterfragen.
Die Angabe: "0,9999 reines Gold in kolloidaler Form" ist leider etwas unlogisch.
Goldelektroden können eine Reinheit von 99,99% haben. Es gibt auch einige Hersteller, die 99,999% anbieten.
Die Angabe "0,9999" ohne weitere Angabe wie "Prozent" oder sonst irgendeiner Einheit ist für mich jedenfalls wenigstens unlogisch und sollte genauer hinterfragt werden.
Die Angabe: "Kleinste Goldnanopartikel, deren Durchmesser typischerweise 3,2 nm beträgt ..." ist ebenfalls ungewöhnlich.
Wie im Artikel bereits geschrieben, sind 90-95% aller Produkte hauptsächlich ionische Goldwässerchen.
Echte Kolloide, die >> NICHT << chemisch hergestellt werden, haben keine "typischerweise 3,2 nm", sondern Größen von z.B. 10-25 Nanometer oder 5-20 Nm (rotes Kolloid). Exakte Größen wie die angegebenen 3,2 Nanometer werden oftmals chemisch hergestellt. Hier sollte der Verkäufer Angaben machen, mit welchem Herstellungsverfahren diese seltsam exakte Größe erreicht werden kann.
Falls chemisch hergestelltes Nanogold mit reinstem Wasser gemischt wird, dann stimmen evtl. sogar die angeblichen Zutaten. Tun Sie sich doch den Gefallen und schicken Sie eine Mail mit den im Artikel angegebenen Fragen an den Hersteller.

Die Angabe: "besteht zu 80,5% aus kolloidalen Silberpartikeln mit einer Größe von 0,65 Nanometern." ist ebenfalls aus meiner Sicht kritisch zu hinterfragen. Silberpartikel der exakten Größe 0,65 Nanometer sind zunächst mal weder elektrolytisch noch mit dem Plasmaverfahren nach meinem Kenntnisstand herstellbar. Auch habe ich in dem Artikel darauf hingewiesen, dass Kolloide mit einer Größe von unter 5 Nanometern in einigen Studien SEHR kritisch betrachtet werden bezüglich Ihrer zu kleinen Größe und den daraus evtl. resultierenden völlig abweichenden Eigenschaften. In den meisten Studien werden Silberpartikel der Größe z.B. 10-15 oder 10-20 Nanometer verwendet.
Angaben wie "besteht zu 80,5%" reiht sich da in die seltsam exakten Angaben der Nanometer mit ein. Eine realistische Herstellerangabe könnte beispielsweise lauten: "besteht zu ca. 70-80% ...".
Eine genaue Beschreibung des Herstellungsverfahren wäre ebenfalls ein gutes Zeichen. Da ich mich jedoch nicht für 0,65 Nanometer Silberkolloid interessiere, habe ich auch nicht weiter recherchiert. Lieber stelle ich selber ein schönes gelbes Silberkolloid her, dessen Farbe auf Partikel der korrekten Größe hinweist. Meine persönliche private Meinung: 0,65 Nanometer Silberpartikel würde ich definitiv nicht oral einnehmen. Auch sollte man von einem Hersteller solcher Produkte die korrekte Verwendung von Zahlen und Prozentangaben erwarten dürfen (0,9999 ??? anstatt 99,99%).


Kommentar von Horst Thuy (02. Oktober 2019, 10:10 Uhr)

Hallo Irene,

ich weiß natürlich nicht, ob Sie sich den Artikel bis zum Ende (der zweite Teil ist kostenpflichtig) durchgelesen haben. Ein Kolloid kann man an der Farbe erkennen. Echtes kolloidales Silber ist Gelb. Je niedriger die Leitfähigkeit, desto höher ist der Anteil echter Kolloide. Ein schönes Rayleigh-Farbsprektrum ist ebenfalls ein guter Indikator. Echte >> IN << Reinstwasser hergestellte Kolloide sind relativ empfindlich. Sie sollten vor Sonnenlicht und elektromagnetischen Feldern (Handy, Wlan, Netzteile, Kühlschrank usw.) geschützt werden.
Die Haltbarkeit von solch einem Kolloid ist also niemals "unendlich", wie von Ihrem Anbieter beschrieben.
Neben den seltsam präzisen Angaben der Größen usw. ist das ein weiterer Hinweis, dass es sich bei dem von Ihnen beschriebenen Produkt um eine chemisch hergestellte Flüssigkeit handeln dürfte. Dies ist leider gängige Praxis in Übersee.

PS: Nach meinem Kenntnisstand wird Werbung hier sofort gelöscht.


Kommentar von Irene (02. Oktober 2019, 11:41 Uhr)

Hallo Horst,
nein, den Artikel (zweiter Teil) habe ich leider nicht durchgelesen. Ich werde ihn aber bestellen. Mir hat Ihr Kommentar aber ziemlich zu denken gegeben und ich bin jetzt doch etwas verunsichert. Chemisch hergestellte Produkte versuche ich eigentlich zu meiden und dieses Silber/Gold verwende ich ja nun schon sehr sehr lange. Diese von mir verwendeten Kolloide haben eine sehr schönes Farbspektrum und haben meiner Meinung bis jetzt immer sehr gut geholfen. Folgeschäden aufgrund chemisch hergestellten Produkten möchte ich aber vermeiden! Die Internetseite des Herstellers habe ich allerdings von Google vom Englischen ins Deutsche übersetzen lassen, da mein Englisch nicht sehr gut ist. Wenn es möglich ist, würde ich Sie bitten, einen kurzen Blick auf diese Seite zu werfen, da Sie es sicherlich viel besser abschätzen können als ich.

Link:
translate.google.com/translate?depth=1&hl=de&prev=search&rurl=translate.google.at&sl=en&u=http://www.koloidnestriebro.sk/index.php%3Flanguage%3Den%26page%3Dgold-studies#arthritis

oder in Englisch: www.koloidnestriebro.sk/index.php?language=en&page=conditionso

Ein Link hat mich dann auch noch auf diese Seite geführt, scheint wohl auch mit dieser Homepage zusammenzuhängen:
www.silver-colloids.com/index.html

Ich hoffe jetzt nicht, daß mein Anliegen/Bedenken hier als Schleichwerbung gleich gelöscht wird, denn ich wäre sehr froh darüber, wenn mir jemand kompetente Auskunft geben könnte, ob ich diese Produkte noch aufbrauchen kann, bevor ich mich daran mache, sie selber herzustellen.

Mit bestem Dank im Voraus!


Kommentar von Horst Thuy (02. Oktober 2019, 12:55 Uhr)

Hallo Irene,
der Hersteller schreibt, dass sein Kolloid wie dunkler Eistee aussehen würde - Zitat: "..looking like dark iced tea..".
Echtes kolloidales Silber, also nicht etwa ionisches Silber, ist hellgelb bis Gelb und sieht definitiv nicht aus wie dunkler Eistee.
Über die seltsame Partikelgröße von 0,65Nm (viel zu klein), die "unendliche Haltbarkeit" und die unlogische Zahl 0,9999 habe ich schon weiter oben ausführlich geschrieben. Mein Fazit hat sich leider nicht verändert. Schreiben Sie den Hersteller doch an, wie er seine Kolloide herstellt.


Kommentar von Horst Thuy (02. Oktober 2019, 13:20 Uhr)

Hallo Irene,

der zweite Link "www.silver-colloids.com/index.html" scheint auf den ersten Blick recht gut zu sein. Inwiefern die Website mit dieser hier zusammenhängt, kann ich jedoch nicht sagen.
Für passable Übersetzungen aus dem Englischen gibt es sehr gute Alternativen zu Google. Deepl.com finde ich sehr empfehlenswert.


Kommentar von Irene (02. Oktober 2019, 15:06 Uhr)

Hallo Horst,
ich werde den Hersteller bezüglich seiner Kolloidherstellung anschreiben. Das Silberkolloid hat tatsächlich eine leicht grünliche Farbe, die etwas an Eistee erinnert.
Besten Dank auch für den Tip "Deepl.com" !


Kommentar von Irene (03. Oktober 2019, 17:59 Uhr)

Hallo Horst,
ich habe gerade gesehen, daß auf der Internetseite der Herstellungsprozess beschrieben steht. Da ich nur Laie bin, klingt das für mich erstmal ganz seriös. Aber vielleicht sehen Sie das als Experte etwas anders. Ich bin auf jeden Fall sehr froh, wenn Sie mir hier Ihre Meinung dazu abgeben.

Vielen Dank schon mal im Voraus!
Irene

Hier steht folgendes:

Mesoprocess ™

Mesoprocess ist ein Markenname eines fortschrittlichen proprietären Verfahrens, das von den Wissenschaftlern des Colloidal Science Laboratory, Inc. entwickelt wurde.

Bei dem Mesoprozess handelt es sich um ein kontinuierliches Verfahren zur Herstellung von Metallkolloiden praktisch aller Metalle, einschließlich solcher aus der Platingruppe. Metallkolloide, die mit dieser einzigartigen neuen Methode hergestellt wurden, werden als Mesokolloide bezeichnet .

Kolloide, die unter Verwendung des Mesoprozesses hergestellt werden, beginnen als hochreines Metall mit einer Reinheit von 0,9999, üblicherweise als Reinheit von vier Neunen bezeichnet . Während die Details des Umwandlungsprozesses, der festes Metall in Subnanometer-Partikel umwandelt, proprietär sind (ein Geschäftsgeheimnis), ist das Konzept einfach. Das Metall wird zunächst in eine Form gebracht, die aus seinen einzelnen Atomen besteht. Die einzelnen Atome werden dann zu Partikeln aus jeweils neun Atomen verschmolzen. Im Falle von Silber entstehen Partikel mit einem Durchmesser von 0,65 nm oder dem 2,3-fachen Durchmesser eines einzelnen Atoms. Diese Metallpartikel werden dann gleichmäßig in reinem entionisiertem Wasser von pharmazeutischer Qualität dispergiert, um eine kolloidale Suspension herzustellen. Die Partikel bleiben auf unbestimmte Zeit im Wasser suspendiert, da jedem Partikel eine geringe negative elektrische Ladung verliehen wird, die als Zeta-Potential bezeichnet wird . Das Zetapotential bewirkt eine gegenseitige Abstoßung der Teilchen, wodurch die Teilchen unbegrenzt gleichmäßig im Wasser dispergiert bleiben.

In den Mesokolloiden werden keine Chemikalien, Proteinbinder oder andere Zusätze verwendet, nur reines Metall und reines Wasser.

Die Entwicklung des Mesoprozesses von Beginn an bis hin zur Entwicklung der speziellen Ausrüstung, die für die Implementierung des Prozesses erforderlich ist, wurde von den Wissenschaftlern des Colloidal Science Laboratory, Inc. über einen Zeitraum von fünf Jahren mit einem Arbeitsaufwand von mehr als 15.000 Stunden durchgeführt.


Kommentar von Irene (05. Oktober 2019, 16:11 Uhr)

Hallo Horst,

diese Seiten des Herstellers und der Beschrieb über die Farbe und die seltsame Partikelgröße habe ich auch noch gefunden:

translate.googleusercontent.com/translate_c?depth=2&hl=de&prev=search&rurl=translate.google.com&sl=en&sp=nmt4&u=https://www.purestcolloids.com/about.php&xid=17259,15700022,15700186,15700190,15700256,15700259,15700262,15700265,15700271&usg=ALkJrhg7gV62t2Zyf6UUXKIDzpXxgNBOGA

translate.googleusercontent.com/translate_c?depth=2&hl=de&prev=search&rurl=translate.google.com&sl=en&sp=nmt4&u=https://www.purestcolloids.com/mesosilver.php&xid=17259,15700022,15700186,15700190,15700256,15700259,15700262,15700265,15700271&usg=ALkJrhimc5Yl8xz5Vkak01tMC5KQCNcf2g

LG, Irene


Kommentar von Irene (05. Oktober 2019, 16:16 Uhr)

Sorry, ich glaube der übersetzte Link, den ich gerade gesendet habe funktioniert nicht. Hier nochmals den Link über den Hersteller und den Beschrieb der Farbe und der seltsamen Partikelgröße, auf der Original-Englischen Seite:

www.purestcolloids.com/about.php
www.purestcolloids.com/mesosilver.php


Kommentar von Horst Thuy (07. Oktober 2019, 00:19 Uhr)

Hallo Irene,

Nochmal: Kolloidales Silber sollte mindestens 5, besser 10-25 Nanometer groß sein. Für diesen Größenbereich sind viele Studien vorhanden und die Wirkung ist vielfach belegt worden. In diesen Studien wird, wie ich bereits weiter oben geschrieben habe, VOR DER VERWENDUNG VON KOLLOIDEN KLEINER 5 NANOMETER GEWARNT, DA KEINE ERKENNTNISSE BEZÜGLICH DER NEBENWIRKUNGEN USW. VORHANDEN SIND.
Kolloidales Silber zwischen 10-20 Nanometer ist GELB und nicht braun.
Unter 5 Nanometer wird KS grüngelblich und ebenfalls nicht bräunlich.
Vielleicht können wir das Thema jetzt bitte beenden.
Die Haltbarkeit von echten Kolloiden ist NICHT UNENDLICH!
Gerne beantworte ich weitere Fragen zu echtem kolloidalem Silber, die sich auf obigen Artikel beziehen. Auch habe ich alles, was ich eben nochmals geschrieben habe, bereits weiter oben schon mal geschrieben. An all den obigen Aussagen hat sich noch immer nichts geändert.

PS: Auf die genaue Formulierung achten. Beispiel: "...In den Mesokolloiden werden keine Chemikalien .....verwendet" - Interpretation: Vielleicht werden die Chemikalien nicht IN den Mesokolloiden, sondern einen Schritt vorher verwendet - also bei der Herstellung der Nanopartikel. Dies bitte aber beim Hersteller erfragen.
Die korrekter Formulierung wäre: >> Während der Herstellung << sämtlicher Kolloide werden keinerlei Chemikalien, Zusatzstoffe, Reduktionsmittel, Stabilisatoren usw. verwendet.
Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten: Variante 1 - die Kolloide werden IM WASSER hergestellt und Variante 2 - die Nanopartikel werden ausserhalb des Wassers hergestellt - vorzugsweise chemisch....
Weitere Fragen zu diesem "Produkt" bitte direkt an den Hersteller.


Kommentar von Irene (07. Oktober 2019, 15:16 Uhr)

Hallo Horst,

selbstverständlich können wir das Thema jetzt beenden.
Ich wollte Sie auf keinen Fall mit meinen Fragen nerven oder belästigen, dafür entschuldige ich mich bei Ihnen.
Trotzdem besten Dank für Ihre Antworten.


Kommentar von lars zacherl (21. November 2019, 22:53 Uhr)

haben sie auch mal 50 Hz wechselspannung probiert zur elektrolyse von kolloidalem silber, bzw sind ihnen hinweise bekannt darüber, was genau bei der elektrolyse diese wechselspannung effektiv von gleichspannung unterscheiden würde ?


Kommentar von Schwarz Franz (05. Dezember 2019, 17:34 Uhr)

Beim KOPP Verlag gibt es gute Literatur über Kolloidalem Silber, damit habe ich meine sehr lange unerkannte und latent falsch behandelte BORELLIOSE innerhalb von 40 Tagen völlig " plattgemacht " Als Nebenwirkung , wurde mein hartnäckiger Nagelpilz ebenfalls abgetötet,!!


Kommentar von Horst Thuy (09. Dezember 2019, 23:40 Uhr)

Hallo Herr Zackerl,

bei handelsüblichen Geräten zur Herstellung von kolloidalem Silber handelt es sich immer um Geräte mit Gleichspannung. Manche Geräte "bieten" noch eine Elektrodenumschaltung an. Nach einer gewissen Zeit (z.B. nach einer Minute) wechselt die Stromrichtung. Hierdurch sollen die Elektroden sauber bleiben.
Die Ablagerungen enstehen jedoch bei diesen Geräten ebenso und gehen lediglich durch die Umschaltung in Lösung.
Bei Geräten ohne Elektrodenumschaltung kann man die Ablagerungen nach ein paar Minuten abwischen, was ich persönlich bevorzuge, anstatt sie mittrinken zu müssen.