Arktis weit länger besiedelt als angenommen

GN ArktisIm Jahr 2012 legte ein Forscherteam um den russischen Wissenschaftler Vladimir Pitulko in der sibirischen Jenissei-Bucht die Überreste eines Mammutbullen frei. Pitulko gab nun bekannt, das Tier sei vor etwa 45.000 Jahren getötet worden und sein Skelett weise eindeutige Zeichen von Speerattacken auf.

Damit ist klar, dass der Mensch die Arktis wesentlich früher bevölkert hat als bisher angenommen – vor dem Fund ging man von einer Besiedlung vor circa 30.000 Jahren aus. Mammuts waren die größten Tiere der Region und zählten zu den wichtigsten Ressourcen der hier lebenden Menschen:

„Die Tiere liefern eine endlose Menge verschiedener Güter: Fleisch, Fett und Mark als Nahrung, Dung als Brennstoff und lange Knochen sowie Elfenbein“,

erklärte Pitulko. Die Beweise dafür, dass das Mammut „tatsächlich von Menschen getötet wurde“, seien nicht von der Hand zu weisen.

Quelle: Reuters.com, 14.01.2016, http://bit.ly/GN-arktis

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