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Borax: Geschichte, Dosierung, Anwendung

BoraxWurde ein natürliches Mineral, das einst als Konservierungsstoff zugelassen war, vorsätzlich verboten? Die Geschichte lässt es vermuten, denn die  erichteten Heilwirkungen sind famos: gegen Arthritis und Arthrose soll es helfen, Fluoride ausleiten und antimykotisch wirken. Aber wer schluckt schon in Mittel, das Ameisen und Küchenschaben abtöten kann? Wie so oft macht die Dosis das Gift. Kurz nach der Gründung der FDA wurden Versuche  durchgeführt, die zeigten, welche Mengen gut verträglich sind, und natürlich lässt sich das in Borax gebundene Bor auch anders substituieren.

Ein natürliches Mineral zeigt Wirkung bei Arthritis und Arthrose, doch seine medizinische Anwendung ist verboten. Wie es dazu kam und was sonst noch über Borax und dessen Wirkung bekannt ist, erfahren Sie in diesem Buchauszug.

„Bereits im alten Ägypten sollen Borverbindungen verwendet worden sein, um die Toten zu mumifizieren und die Lebenden zu behandeln. Die ältesten gesicherten Belege für einen medizinischen Einsatz von Borax datieren aus dem 8. Jahrhundert und stammen aus Mekka und Medina.“ 1

Borax ist ein natürliches Mineral, das 11,4 Prozent Bor enthält. Das Halbmetall ist für den menschlichen Körper wichtig, weil es die Aufnahme und den Transport von Calcium ins Knochengewebe unterstützt und andererseits überschüssiges Calcium aus dem Körper entfernt. Bor ist ein intelligentes Spurenelement, das die Gesundheit unserer Zellen und die Bildung von nützlichen Verbindungen in unserem Organismus fördert. Die Böden hier in Dänemark sind arm an Bor, und so leiden etwa 17 Prozent der dänischen Bevölkerung an Arthritis.

Bor entfernt darüber hinaus überschüssige Fluoride und Schwermetalle aus dem Körper.2 Fluoride können nicht nur zu Knochenbrüchigkeit und Gelenkproblemen führen, sondern auch zur Verkalkung der Zirbeldrüse sowie zu Schilddrüsenunterfunktion. Bor reagiert mit Fluorid-Ionen zu Borfluoriden, die mit dem Urin ausgeschieden werden.

Das chemische Element Bor trägt das Symbol B und besitzt im Periodensystem die Ordnungszahl 5. Borax ist auch als Dinatriumtetraborat bzw. Tetrabordinatrium­heptaoxid (Na2B4O7 x 10 H2O) bekannt und wird für gewöhnlich aus ausgetrockneten Salzseen – hauptsächlich in Kalifornien und der Türkei – gewonnen, kleinere Lagerstätten gibt es jedoch auch andernorts.

Borax wird üblicherweise in technischer oder landwirtschaftlicher Qualität mit einer Reinheit von 99 bis 99,5 Prozent angeboten. Verunreinigungen durch Calcium, Chlorid, Natrium, Kalium, Hydrogencarbonat, Carbonate, Sulphate und Phosphate sind möglich.

Borax ist also nicht in Lebensmittelqualität erhältlich, und das ist auch gar nicht notwendig, denn das Mineral hat aufgrund seines natürlichen Ursprungs immer dieselbe Zusammensetzung. Auch Borax, das von Schmieden zur Metallreinigung verwendet wird oder in verschiedenen Reinigungsmitteln in den USA und manchen europäischen Ländern enthalten ist, besitzt diesen hohen Reinheitsgrad.

Da Bor-Ionen mit dem Urin ausgeschieden werden, sammelt sich das Halbmetall nicht im Körper an und erreicht niemals toxische Konzentrationen, solange man sich auf akzeptable Mengen beschränkt. Borax ist ein weißes, kristallines Pulver, das dem Kochsalz ähnelt. Beide Substanzen sind in gekochtem Wasser gut löslich und der Gesundheit förderlich, wenn man sie in Maßen zu sich nimmt. Im menschlichen Magen reagiert das gelöste Borax mit Magensäure (HCl) zu Borsäure und Natriumchlorid (Kochsalz).

Wie viele andere natürliche Heilmittel ist auch Borax verboten und durch patentierbare chemisch-synthetische Substanzen ersetzt worden. In der EU ist die Verwendung von Borax seit 2010 stark eingeschränkt, weil das Mineral toxisch sein soll. Dass stattdessen ein giftiges Borax-Ersatzprodukt (das Reinigungsmittel „Borax Substitute“) zugelassen worden ist, lässt die Maßnahme noch widersinniger erscheinen. Verwenden Sie dieses Produkt bloß nicht, denn es enthält Duftstoffe und Antiklumpmittel und ist somit giftig.

Den vollständigen Artikel können Sie in NEXUS 92 lesen. Die Ausgabe können Sie hier erwerben.

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