Die geheime Geschichte der Menschheit: Wie Wesen von fremden Sternen unsere Geschicke bestimmen

Geheime Geschichte buntJim Marrs
Kopp Verlag
368 Seiten
ISBN: 978-3-864452-63-5
€ 22,95

Wenn man wachen Auges durch das Leben geht, stößt man früher oder später auf Ungereimtheiten, die mit der Lehre von Darwin nicht zu erklären sind. Diese Ungereimtheiten werden umso größer, je länger man sich damit beschäftigt. So gibt es bis heute keine offiziellen Erklärungen für viele seltsam geformte Schädel oder Skelette, die gefunden werden, oder für unglaubliche Bauwerke, die eigentlich gar nicht existieren dürften. Jim Marrs geht in seinem Buch auf die Suche nach der wahren Geschichte der Menschheit. Obwohl der Untertitel vermuten lässt, es handele sich um ein Buch über Außerirdische, ist dem ganz und gar nicht so.

Marrs versucht zu beleuchten, wie diese Welt entstanden ist. Beginnend mit dem Urknall kommt er in seinen spannenden Darstellungen auf die vielen rätselhaften Monde in unserem Sonnensystem zu sprechen. Nicht nur unser Mond weist viele Anomalien auf, sondern auch die Monde des Mars und des Saturns. Wie ist unser Mond da hingekommen, wo er heute ist? Bietet die Kollisionstheorie eine plausible Erklärung? Warum gab es so viele Fehlschläge bei den Raumsonden? Selbst unter einigen Wissenschaftlern wird spekuliert, dass bis zu drei Monde im Sonnensystem möglicherweise nicht natürlichen Ursprungs sind.

Zahlreich sind die Ungereimtheiten unserer Menschheitsgeschichte, die vielen Täuschungen und Fälschungen, die unser in der Schule und im Mainstream eingebläutes Geschichtsbild aufrechterhalten sollen, so der Autor weiter. So viel Wissen über die Ursprünge und die Anfänge der Menschen wurde vernichtet, dass in der wahren Geschichte der Menschheit gewaltige Lücken klaffen.

Gekonnt spannt Marrs den Bogen zu uralten Bauwerken und heiligen Stätten auf der ganzen Welt, kommt auf unsere Vorväter zu sprechen und stellt die Frage, ob wir das Ergebnis einer Zuchtverbesserung sein könnten. Sehr interessant ist das Kapitel über vererbte Kulturen und Machtstrukturen, bei denen die 13 Blutslinien die übergeordnete Rolle spielen.

Nach einem Streifzug durchs Mittelalter behandelt das finale große Kapitel unsere Gegenwart. So spricht Marrs von den Blaublütlern im Weißen Haus, dem Polizeistaat, der gerade vor unseren Augen aufgebaut wird, der Medienkontrolle, der schlechten Nahrung, die uns absichtlich untergejubelt wird, mit dem einzigen Ziel, die Menschheit zu dezimieren. Die wenigen, die dann übrig bleiben, sind zur Knechtschaft verdammt und haben nur die Aufgabe, den Blaublütlern zu dienen. In diesem Kapitel behandelt der Autor fast ausschließlich das Geschehen in den USA – Europa findet leider kaum Beachtung in seinen Ausführungen, was etwas schade ist.

Die Nachkommen der Blutslinien haben unseren Planeten also fest im Griff. Eine kleine Gruppe internationaler, untereinander vernetzter Personen kontrolliert die Finanzwelt und den Handel. Das klingt wie eine paranoide Verschwörungstheorie, doch drei Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich haben genau dies 2011 in einer Studie nachgewiesen. Sie stellten fest, dass weniger als ein Prozent der Unternehmen 40 Prozent des gesamten Netzwerks kontrollieren können.

Um zu erkennen, dass unsere Geschichte verfälscht und verheimlicht wurde, braucht es als Einzelner sehr gründliche Studien, viel Neugier und die Fähigkeit, kritisch zu denken. Man lehrt uns, dass die Menschen zunächst als Jäger und Sammler lebten, dann Landwirtschaft betrieben und sich in Stadtstaaten sammelten, aus denen Reiche und Nationen hervorgingen. Doch was ist dann mit den weltweiten Berichten von fliegenden Göttern in prähistorischen Zeiten oder den Legenden, die überall auf der Welt dieselbe Geschichte erzählen, wenn auch mit verschiedenen Namen?

Eine kleine Gruppe Menschen ist darauf aus, die Reichtümer und das Wissen unseres Planeten zu kontrollieren. Diese Handvoll Personen ist auf ihre Blutslinie fixiert und versteckt sich hinter Firmen, Stiftungen und staatlichen Verwaltungsapparaten. Sie herrschen durch Finanzinstitutionen und ihr Ziel ist es, ihre Erbprivilegien zu wahren. Für diese Elite sind die Menschen ein Problem, das unter Kontrolle gebracht werden muss.

Mag mancher Leser diesen Aussagen auch skeptisch gegenüberstehen, so bleibt ein ungutes Gefühl zurück, es könnte letztendlich doch alles wahr sein. Zu vieles stellt Marrs zu stimmig dar, als dass man alles als Märchen abtun könnte. Es liegt an uns, unsere Menschheitsgeschichte selbst zu hinterfragen.

Marrs belegt seine Darstellungen mit vielen Quellen, die er am Ende des Buchs nochmals separat in einem Register aufführt. Es sind nicht nur seine Gedanken und Meinungen, die er niederschreibt. Er zitiert viele Werke und viele Autoren und Wissenschaftler, die der offiziellen Menschheitsgeschichte genauso kritisch gegenüberstehen wie er. Wer sich als Wissenschaftler mit uralten Texten und Legenden auseinandersetzt, der hat nur zwei Möglichkeiten: Entweder verbannt er den Text ins Reich der Fantasie – oder er nimmt ihn wortwörtlich. Der Leser muss selbst entscheiden, ob er das Buch als mögliche Realität annehmen kann. Für Neugierige bietet es einen exzellenten Überblick auf die Machenschaften und verborgenen Operationen auf unserer Erde.

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