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Die wunderbare Welt von Bicarbonat und Kohlendioxid

Natriumbicarbonat (Natriumhydrogencarbonat, NaHCO3), im Volksmund auch „Backpulver“ genannt, ist eine natürliche Substanz, die den pH-Wert im Blutkreislauf des menschlichen Körpers reguliert und der Entstehung von Säuren entgegenarbeitet. Es wirkt sich positiv auf den pH-Wert von Zellen und Gewebe aus, reguliert die Zellspannung, sorgt für einen Anstieg von CO2 und begünstigt damit die Sauerstoffzufuhr.

Wir leben in einer Welt, in der viele ländliche Umgebungen industriellen Umgebungen weichen mussten, die mehr Schadstoffe hervorbringen. Aufgrund unseres stressigen Lebensstils produzieren wir mehr Säuren, und verbrauchen mehr Bicarbonat. Die medizinische Gemeinde hält das Sinken des Bicarbonatspiegels für einen unausweichlichen Bestandteil des Alterungsprozesses.

Ich (und mit mir viele andere Ärzte) argumentiere jedoch, dass die Verringerung des Bicarbonatspiegels im Blut die Ursache von Altern und Krankheit ist und nicht das Ergebnis des Alterungsvorgangs. Solange wir die Bicarbonatbestände im Blut wieder auffüllen können, brauchen wir aber nicht so schnell zu altern. Hohe Dosen von Magnesiumbicarbonat haben zwar keine so stark alkalisierende Wirkung wie Natriumbicarbonat, doch wenn es um Anti-Aging geht, verdient Magnesiumbicarbonat auf jeden Fall den ersten Preis. Die wichtigste Funktion von basischem Wasser besteht darin, das Blut mit Bicarbonat aufzufüllen, denn mit zunehmendem Alter verlieren wir immer mehr Bicarbonat.

Da Bicarbonat nur dann in den Blutstrom gelangt, wenn der Magen Salzsäure produziert, ist es wichtig, so viel mineralienreiches, basisches Wasser zu trinken wie nur möglich. Auch wenn bei leerem Magen der pH-Wert im Magen hoch liegen kann, steht (volumenmäßig betrachtet) nur eine geringe Menge an Salzsäure zur Verfügung. Trinken wir basisches Wasser mit einem hohen pH-Wert (9,5 bis 10), so steigt der pH-Wert im Magen relativ stark an. Dies veranlasst den Magen, mehr Salzsäure zu produzieren, was wiederum mehr Bicarbonat in den Blutstrom gelangen lässt.

Endnoten

  1. Priestley, J.: „An Account of further Discoveries in Air“ in „Experiments and Observations on Air“ (1776)
  2. „Discovering the Secrets of Photosynthesis“ auf users.rcn.com, 282.2011; http://bit.ly/18S3j2G
  3. Henderson, Y.: „Carbon Dioxide“; Artikel in „Encyclopedia of Medicine“, 1940
  4. Weinberg et al., 1987
  5. Mortimer et al.: „Reduction in Mortality from Coronary Heart Disease in Men Residing at High Altitude“ in T New Engl J of Med, März 1977, 296(11):581-585 auf Hypoxico.com; http://bit.ly/178QJbk
  6. Peletovka, V. et al.: „Hypercapnic acidosis in ventilator-induced lung injury“ in Intensive Care Med., Mai 2010, 36(5):869–78, Epub: 6.3.2010; Peng, Y. et al.: „Heated and humidified CO2 prevents hypothermia, peritoneal injury, and intra-abdominal adhesions during prolonged laparoscopic insufflations“ in J Surg Res., Januar 2009, 151(1):40–7, Epub: 23.4.2008; Persson, M., van der Linden, J.: „Intraoperative field flooding with warm humidified CO2 may help to prevent adhesion formation after open surgery“ in Med Hypotheses., Oktober 2009, 73(4):521–3, Epub: 8.7.2009
  7. Morisaki, H. et al.: „Hypercapnic acidosis minimizes endotoxin-induced gut mucosal injury in rabbits“ in Intensive Care Med., Januar 2009, 35(1):129–35
  8. Lang, C. J. et al..: „Effect of CO2 on LPS-induced cytokine responses in rat alveolar macrophages“ in Am J Physiol Lung Cell Mol Physiol., Juli 2005, 289(1):L96–L103, Epub: 18.3.2005
  9. Billert, H. et al.: „Oxidative metabolism of peripheral blood neutrophils in experimental acute hypercapnia in the mechanically ventilated rabbit.“ in Vascul Pharmacol., Februar 2003, 40(2):119–25; Baev, V. I., Kuprava, M. V.: „Functional activity of peripheral blood neutrophils of rats during combined effects of hypoxia, hypercapnia and cooling“ (russischer Artikel) in Aviakosm Ekolog Med., 1997, 31(6):56–9
  10. Tsuchiya, M. et al..: „CO2 Field Floating May Also Reduce Oxidative Stress in Open Surgery“ in A & A, August 2009, 109(2):683–684; http://bit.ly/13FpVCf
  11. Dr. Gerald Marsh: „Vor 500 Millionen Jahren war die Kohlendioxidkonzentration 13 Mal so hoch wie heute. Erst vor etwa 20 Millionen Jahren begann der Spiegel langsam auf das Doppelte des heutigen Wertes zu sinken. Möglicherweise kann eine leicht erhöhte Kohlendioxidkonzentration die derzeitige Zwischeneiszeit verlängern. Doch das dazu erforderliche Maß haben wir noch nicht erreicht. Außerdem kennen wir das Optimum nicht. Anstatt also willkürliche Beschränkungen für Kohlendioxidemissionen zu verlangen, sollten der regierungsübergreifende Klimarat der UNO und die gesamte Gemeinde der Klimatologen ihre Anstrengungen lieber darauf richten, den optimalen Spielraum für die Kohlendioxidkonzentration zu ermitteln, die wir erreichen müssen, um die Zwischeneiszeit auf unbestimmte Zeit zu verlängern. Wir sollten diese Möglichkeit sorgfältig erwägen, ehe wir unseren gegenwärtigen Wohlstand auslöschen, indem wir mit Milliarden von Dollars gegen die angeblich drohende Klimaerwärmung ankämpfen, die sich sehr wohl als Trugbild erweisen könnte.“ Dr. Gerald Marsh arbeitete vor seinem Ruhestand am Argonne National Laboratory und war während der Administrationen von Reagan, Bush und Clinton Berater des amerikanischen Verteidigungsministeriums für strategische Nukleartechnologie und Politik.
  12. Whang, S.: „Alkaline Water and Stomache Acid“ in „Science & Health Series“, Artikel 26, auf SangWhang.org, 23.2.2012; http://bit.ly/1ayxAos

Kommentare

07. September 2013, 09:22 Uhr, permalink

Wolf-Dieter

Jedes biologische System unterliegt einer sensiblen Steuerung durch den pH-Wert. egal ob im Menschen, Tier oder in einer Kläranlage. Im Faulturm wird akribisch darauf geachtet, dass ein pH-Wert von 7 eingehalten wird, um eine maximale Methanproduktion und Schlammstabilisation zur Zentrifugierung zu erreichen.
Man erinnere sich noch an das Heidelberger Tribunal, wo der hervorragende Arzt Dr. Berthold Kern vor versammelter Wissenschaftsmacht in dieSenke gestellt wurde, weil er erkannt hatte, dass Bikarbonate der Gesundheit förderlich sind. Da die Wissenschaft das aber nicht zur Kenntniss nehmen wollte, flog er aus dem ehrenwerten Verein raus. Aber seine Erkenntnisse sind nicht zu verdammen, im Gegenteil, er hatte völlig recht. Das chemiemedizinische System lebt von der Krankheit und nicht von der Gesundheit. Noch Fragen?

07. Oktober 2013, 22:36 Uhr, permalink

SCHARR

AN TEAM NEXUS, ES GEHT MIR KURZ UM DAS BACKPULVER,

WAS WÜNSCHENSWERT IST BEI ALLEN HOCHWISSENSCHAFTLICHEN BEITRÄGEN BEI DEN SPEZIALISTEN,
PRAXISBEZOGEN DIREKT AM MENSCH EINEN TIP FÜR DEN MENSCH
UM DIESEN ARTIKEL SOFORT IN DAS ALLTAGSLEBEN UMZUSETZEN, DIE FRAGE WIE NEHMEN WIR RICHTIG DOSIERT
BACKPULVER DIREKT EIN, UM PH-WERT ZU STEIGERN. BERICHT
ALLES VERSTANDEN, DOCH DIE SOFORTIGE UMSETZUNG FEHLT
MIT EINEM REZEPT TIP. HABE ARTIKEL ÜBERFLOGEN DA ZEIT WECKRENNT, VIELEICHT HABE ICH DAS WICHTIGSTE ÜBERLESEN DIE BACKPULVER EINNAHME UM DEN KÖRPER KONSTANT AUF PH-WERT ZU HALTEN DA JEDER TAG ANDERS IST
FÜR DEN MENSCHLICHEN KÖRPER IM RYHTMUS DER ZEIT DES
24 STUNDEN ZYKLUS ZWISCHEN ERHOLUNG UND ANSPANNUNG. NETTE GRÜßE A.S.

17. Oktober 2013, 13:24 Uhr, permalink

Johannes

Hallo Scharr,

Die Einnahme ist natürlich bei Jedem unterschiedlich, kommt immer auf den eigenen ph-Wert an. Folgende zwei Links sollten jedoch Deine Frage beantworten.

….übrigens in 10 sek. Auf Seite Eins, unter dem Google-Suchbegriff „Backpulver“ gefunden  .

Weiterführende Info`s zur praktischen Anwendung:

www.zentrum-der-gesundheit.de/backpulver.html

Informationen zur allg. täglichen Anwendung z.B. hier:

www.xalos.ch/d/downloads/wirkungen-von-backpulver---v2.pdf

Auszug:

Zur allgemeinen Gesundherhaltung: 1/2 Teelöffel in einem Glas Wasser auf gelöst am Morgen und zur Nacht. Falls man zu starke Gasbildung im Darm merkt, die Dosis verringern.

Die Einnahme auf nüchternen Magen erhöht rasch eine Zunahme der Magensäure, d.h. schafft bessere Voraussetzungen zur Verdauung.

Da ein therapeutischer Haupteffekt des Backpulvers darauf beruht, dass es den Körper basischer macht (alkalisiert), hängt die Dosis vom jeweiligen pH-Wert ab.

HINWEIS:

Vor der Einnahme sollte man den pH-Wert überprüfen, um nicht durch Backpulverüberdosierung zu basisch zu werden. (Anm. ph-Wert Messgeräte bzw. einfache Indikatorstreifen, gibt`s in jeder Apotheke)

Der normale pH Wert sollte zwischen 6,5 bis 7,4 liegen.

Dosierungsangaben variieren daher, weil der pH-Wert des Anwenders bei der Dosierung berücksichtigt werden muss. Je stärker die Übersäuerung des Körpers ist, desto mehr und länger ist Backpulver zuzuführen.

WICHTIGER HINWEIS:

Um das Backpulver anzurühren, sollte nur ein Löffel aus Holz oder aus Plastik verwendet werden: NIE ein Löffel oder eine Gabelaus Metall !!!

Ich hoffe, dies hilft Dir etwas weiter

lg johannes

11. November 2013, 16:09 Uhr, permalink

Bernd

Ja, wie soll man es denn halten mit einem Beitrag welcher schon in der Zeile zwei ein leichtes Aufstoßen bewirkt?

Natriumbicarbonat (Natriumhydrogencarbonat, NaHCO3) wird im Volksmund Natron genannt - im Backpulver wird Dinatriumhydrogenphosphat oder Weinstein zugesetzt!

Ein wenig Sorgfalt sollte bei solchen Themen nicht schaden ..
LG

09. Januar 2014, 00:20 Uhr, permalink

Lederstiefel

Ganz recht! Hier werden die englischen und deutschen Begriffe durcheinandergewirbelt!
Im Englischen ist baking soda das, was im Deutschen Natron, also Natriumbicarbonat ist, im Gegensatz zu washing soda, unserer Soda, also Natriumcarbonat, die aber nicht eingenommen werden darf, da viel zu alkalisch, jedoch wunderbar zum Spülen statt Spülmittel und zum Waschkraftverstärken und Wasserenthärten beim Waschen und Einweichen einzusetzen und ebenso beim Putzen beste Dienste leistet.
Als Heilpractiker habe ich schon immer viel von Natron gehalten, und ich benutze es auch selbst sehr viel; auch in der Küche und zum Zähneputzen anstelle von Gurgellösungen!
Im Deutschen ist Backpulver ein Gemisch von Natron mit Phosphaten und Stärke als Trennmittel, was jedoch den Basen- und Calciumhaushalt (Phosphat war früher DER Wassserenthärter in Waschmitteln!) stark beeinträchtigt. Weinsteinbackpulver (das eigentliche alterthümliche Backpulver) hat statt Phosphaten Weinsteinsäure in Pulverform beigemengt, was dann nicht den de-calcificierenden Effect hat. Man bemerkt es an den Zähnen! Gebäck mit "Standard-Phosphat-Backpulver" macht Zunge und Zähne stumpf, das "Bio-Weinstein-Backpulver" hingegen nicht! Ersetzbar sind beide ganz einfach durch 1-2 Eßlöffel Citronensaft oder Essig die man dem Teig mit den Eiern untermischt und dann dem Mehl je Eßlöffel Säure einen Theelöffel Natron untermengt; der Effect ist der gleiche! Und auch hier: keine stumpfen Zähne und keine pappige Zunge!
Na, dann werde ich auch zukünftig ordentlich viel Natron zu mir nehmen! Auf die Gesundheit!
Gruß, Ralf

31. Januar 2014, 10:25 Uhr, permalink

bernhard

es gibt da noch das gute alte kaiser-natron, ich habe es in der gesundheitsecke bei dm gefunden, gibts wahrscheinlich auch in anderen drogeriemärkten oder "supermärkten". ich nehme täglich 1 tl natron auf 1 glas wasser, seit ca 6 wochen, meine magenprobleme sind weg und auch sonst fühle ich mich wohler. zusätzlich genehmige ich mir täglich ein schnapsglas magnesiumchloridlösung, muskel und gelenkschmerzen werden auch weniger. ich fühle mich mit beiden mittelchen immer besser. gute infos zu den themen www.zentrum-der-gesundheit.de und www.gesundheitswerkstatt-detmold.de, dort auch sehr interessanter artikel zum eisenmangel, es gehört alles irgendwie zusammen. also heilen wir uns selbst, in diesem sinne, alles gute. bernhard

21. Februar 2014, 12:33 Uhr, permalink

Marijus Brönneke

Hallo an alle die Gesund werden wollen .
Es gibt ein schrifliches Werk : Durch Entsäuerung zur körperlichen Gesundheit . ( Natron ) Nehme es seit 15 Jahren regelmässig und bin alle Leiden los . Heuschnufen , kleinere Gelenkleiden , etc. MMS, Lotus CDL für größere Probleme und akutes.Heilende Grüße. Marijus

27. April 2015, 14:58 Uhr, permalink

Eva

Man bemerkt, daß, wenn man Natriumbicarbonat mit Rohrzuckermelasse vermischt, dann nach einer Weile Luftblasen in der Melasse entstehen, also was bedeutet dies wohl ?!.....

15. September 2015, 20:11 Uhr, permalink

tami

Hallo
ich habe eine Frage zur Krebstherapie mit Natron und Melasse.
man soll ja die Melasse mit Natron mischen um eine Art Trojanisches Pferd zu erhalten. Die Krebszellen stürzen sich ja auf Zucker und da ist ja dann das Natron drin "versteckt" und so soll den Tumoren dann der Gar ausgemacht werden. Und durch die Melasse gelangt das Natron dann ja in jede einzelne Körperzelle. So habe ich das verstanden.
Meine Frage ist nun: Geht das Natron mit der Melasse so eine Verbindung ein, die durch das Verdauen nicht wieder getrennt wird? Für mich macht es durchaus Sinn dass diese Mischung direkt im Darm z.B. gegen schädliche Darmpilze (Candida) wirkt. Aber kommt diese "Verbindung" wirklich heil in allen Zellen an? Und falls ja warum?
Wäre nett wenn mir das Jemand erklären könnte da mein Vater sehr schwer an Krebs erkrankt ist (Leber,Lunge usw.) und die Ärzte ihn jetzt aufgegeben haben.
Liebe Grüße Tami

19. Dezember 2016, 10:04 Uhr, permalink

Ernst Koch

ich habe einen Bekannten der mir sagte er habe Nierenkrebs, will sich aber keiner Chemotherapie unterziehen. Ich sage er solle es mal mit Natron versuchen. Was meint ihr dazu ??

21. Dezember 2016, 16:16 Uhr, permalink

rico hausheer

an tami., kaufe das Buch : Natriumbicarbonat. Krebsterapie für
jedermann von Dr. Mark Sircus
Isbn 978-3-944887-04-3 und der Krebs ist weg

30. Dezember 2017, 17:51 Uhr, permalink

Gerd K.

Mark Sircus ist KEIN Arzt. Wer sich bei lebensbedrohlichen Erkrankungen auf die in seinem Buch skizzierte "Therapie" verläßt, spielt mit seinem Leben!! Es ist auch interessant, dass in seinem Buch "Sodium Bicarbonate ..." sich an KEINER Stelle irgendeine Rezeptur oder Dosierungsanleitung etc befindet, dies vermutlich um juristischen Problemen aus dem Wege zu gehen. Mehr zu diesem Herrn hier: www.psiram.com/de/index.php/Mark_Sircus

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