Editorial Ausgabe 16

Liebe Leser, falls Sie erst vor kurzem auf NEXUS gestoßen sind, möchte ich Ihnen an dieser Stelle eine kleine Orientierungshilfe geben. Was für eine Art Magazin ist das hier eigentlich? Wir sind die deutsche Ausgabe einer australischen Publikation, die mittlerweile seit über 20 Jahren existiert und in vielen Ländern der Welt erhältlich ist. Wir kümmern uns um Themen, deren bloße Erwähnung woanders jeden Redakteur seinen Job kosten würde. Ein gutes Beispiel hierfür könnte in der vorliegenden Ausgabe Igor Witkowskis Artikel über die „Wunderwaffen“ des Dritten Reichs sein, auf den ich diesmal besonders stolz bin, oder etwa unser dreiteiliger Artikel über die verworrene Faktenlage zum Tod Adolf Hitlers.

Wir sind dabei weder einer politischen noch einer weltanschaulichen Richtung verplichtet, sondern nur unserer eigenen Neugier, und daher wollte uns bisher auch noch keiner sponsern.

Was wir hier tun, ist quasi eine Privatinitiative, die wir ganz persönlich verantworten und für eine gute journalistische Tugend halten: Wir publizieren einfach, was uns signiikant erscheint, und wovon wir hoffen, dass es unseren Lesern nützt.  Sehen Sie sich beispielsweise unseren aktuellen Artikel über den gesundheitlichen Nutzen von Kokosnüssen an: Hier bieten wir Ihnen wirklich gute, wissenschaftlich fundierte Information, die Sie in dieser Tiefe kaum andernorts inden werden. Sicher, man könnte solche ellenlangen Artikel auch eindampfen und „journalistisch aufbereiten“, sodass sie sich leichter verdauen lassen, wie das heutzutage üblich ist. Aber das ist nicht unser Stil. Wir kümmern uns herzlich wenig um landläufige Marketing-Strategien und folgen lieber unserer eigenen Intuition. Trotzdem scheinen immer mehr Menschen unsere Artikel lesen zu wollen und darin etwas zu inden, das sie mehr bewegt als der Einheitsbrei der Massenmedien. Für die würden wir wohl als Verschwörungstheoretiker gelten, doch für uns stellt die zweimonatliche Abfolge unserer Publikationen eher einen verschlungenen Pfad zu einer Erkenntnis dar, deren Auleuchten wir an den entscheidenden Punkten unserer Kultur schmerzhaft  vermissen: dass wir als Menschheit ganz schnell zu Sinnen kommen müssen, wenn  wir die Herausforderungen und Gefahren der nächsten Zeit überstehen wollen.  Lesen Sie bitte zu diesem Punkt unbedingt  Brad Steigers Artikel über archäologische Beweise dafür, dass vor uns schon andere  auf diesem Planeten an einem ähnlichen Punkt standen wie wir – und offensichtlich  gescheitert sind.

Aus solchen Überlegungen heraus hoffen  wir, mit unserer Arbeit den vielbeschwo- renen „gesunden“ Menschenverstand noch ein wenig gesünder machen zu können,  und das Mittel unserer Wahl besteht darin,  die Scheuklappen der vorherrschenden  Kultur etwas zu senken und den Blick auf  die wirklich interessanten Fragen unserer Existenz freizugeben. Etwa so, wie sie  David Wilcock im Teil zwei seines Interviews erörtert. Oftmals eröffnet sich uns dabei ein ganz anderes Bild vom Leben  auf diesem merkwürdigen Planeten, und  wir können es manchmal kaum erwarten,  die aufregendsten Funde unserer Suche mit unseren Lesern zu teilen. Ein gutes Beispiel hierfür ist unser Artikel über die Veränderungen in unserem Sonnensystem,  die das Thema „globale Erwärmung“ auf einmal in ein ganz neues Licht tauchen. Falls Sie NEXUS schon über längere Zeit  beziehen, werden Sie vielleicht festgestellt haben, dass wir bestimmte Themenkrei- se immer wieder aufs Neue ansteuern:  Viele unserer Artikel gehen über mehre- re Folgen und ergeben erst richtig Sinn,  wenn man sie im Kontext der anderen Ausgaben liest. Die Frage, wer wir sind, in welchem Kosmos wir leben und was wir tun können, um uns wissenschaftlich, moralisch und emotional zu größerer Reife  zu entwickeln, ist dabei von zentraler  Bedeutung.

Das sind also die Parameter unserer  redaktionellen Arbeit, und wenn es uns dann noch gelingt, diesem Konglomerat an guten Absichten den gewissen Schuss  schräger Unergründlichkeit beizumischen,  dann sind wir mal wieder glücklich – zumindest, bis wir den ersten Tippfehler  gefunden haben.

Danke, dass Sie uns trotzdem lesen.

Thomas Kirschner

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