Mythos Klimakatastrophe

mythosklimaVor der Corona-Krise bestimmte der Klimawandel die gesellschaftliche Debatte. Aus Angst um ihre Zukunft gingen viele junge Menschen weltweit auf die Straße. Tatsächlich war der vergangene Winter mit Abstand der warmste in Europa seit Beginn systematischer Messungen Ende des 19. Jahrhunderts. Fraglich ist aber, ob der breiten Masse die klimatischen Zusammenhänge bekannt sind. Kritische Meinungen zur Klimahysterie sind in den deutschen Massenmedien jedenfalls nicht erwünscht.

Im Öffentlich-Rechtlichen würde die vorliegende Dokumentation daher wohl nicht laufen, da sie sich der herrschenden Meinung zum Klimawandel in Politik und Medien entgegenstellt. Der Filmemacher Marco Pino erklärt rund eineinhalb Stunden komplexe klimatologische Zusammenhänge und entlarvt dabei den allgegenwärtigen Klimaalarmismus als unwissenschaftlich.

Dabei wird schnell deutlich, dass man eigentlich von Klimawandeln sprechen müsste, da Klima ein dynamischer, kein statischer Prozess ist. Beginnend mit der Entstehung unseres Sonnensystems vor über 4,5 Milliarden Jahren wird dem Zuschauer ein Schnellkurs der Klimageschichte entlang der Erdzeitalter geboten. Wer sich die klimatischen Datensätze der letzten Jahre betrachtet, sollte sich auch die Zeiträume der letzten 100.000 oder MillionenJahre ansehen, die den zyklischen Wechsel von Eis- und Warmzeiten belegen. Sehenswert ist der Abschnitt, in dem die Behauptungen des „Klima-Experten“ Harald Lesch im ZDF mit den eigenen Annahmen und vollständigen Datensätzen widerlegt werden. Auch die Rolle von CO2, Kipp-Werten und globale Wechselwirkungen werden beleuchtet.

Aufgrund der Ausrichtung von JF-TV verwundert es nicht, dass primär die Grünen und ihre Parteigänger in Wissenschaft und Medien als Profiteure und Hintermänner der Klima­panik dargestellt werden. Doch dieser Vorwurf greift zu kurz, denn längst nutzt die internationale Finanzoligarchie den Klimaschutz als lukratives Geschäftsmodell. Bereits Mitte Januar diesen Jahres läutete Larry Fink, Vorstandsvorsitzender des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock, in seinem jährlichen Rundschreiben die Klimawende auf dem internationalen Kapitalmarkt ein. Der globale Klimaschutz wird zum neuen Kern der Konzernpolitik des billionenschweren US-Unternehmens, was konkret den Ausstieg aus der Kohleproduktion bis zum Jahr 2025 und die Investition in „nachhaltige Anlagen“ bedeutet. In der aktuellen Debatte sollten diese Verbindungslinien zwischen Klimaschutz und Kapital nicht außer Acht gelassen werden.

Was in der Doku als „unheilige Allianz“ angedeutet wird, konkretisiert der Abspann: Demnach wird der Klimawandel als Vorwand für die gesellschaftliche Transformation und eine globale Umverteilung missbraucht.

Marco Pino
JF-TV
87 min
ISBN: 978-3-929886-71-9
€ 12,99 €

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