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Risikofaktor Körpertemperatur

Die Schulmedizin misst Fieber­erkrankungen eine große Bedeutung bei, dabei ist das Gegenteil um einiges gefährlicher: eine zu niedrige  Körperkerntemperatur. Während es sich bei Fieber um einen aktiven Entwicklungs und Korrekturprozess des gesunden Körpers handelt, kommt eine chronische Unterkühlung von ein bis zwei Grad einem schleichenden Tod gleich. Sie begünstigt ein Umfeld, in dem degenerative und chronische  Erkrankungen, Depressionen sowie diverse Erreger gedeihen können – und führt zum allmählichen Zelltod.

Zu den häufigsten Erscheinungen, die ich bei Krebs­patienten feststellen konnte, gehört eine niedrige Körpertemperatur oder wenigstens eine höchst dysregulierte Temperaturverteilung im Körper. Ich will hier nicht den Hyperthermie-Therapien das Wort reden, die angeblich dazu eingesetzt werden, „Krebszellen abzutöten“. Das heißt nicht, dass ich prinzipiell gegen diese Therapien bin – doch in diesem Artikel soll es vielmehr darum gehen, wie wichtig die Wiederherstellung und Aufrechterhaltung einer normalen Körperkerntemperatur ist. Das gilt nicht nur für Krebs, sondern für alle degenerativen Erkrankungen unserer Zeit.

Die Körperkerntemperatur ist jene Temperatur, die unter der Zunge gemessen wird. In Büchern über die menschliche Physiologie ist die „normale“ Körperkerntemperatur mit einem Bereich von 36,1 bis 37,2 Grad Celsius angegeben. Dazu muss man wissen, dass der „Normalbereich“ für die Temperatur oder auch die Normalbereiche bei Blutuntersuchungen auf Durchschnittsmenschen der Gegenwart basieren. Aus diesem Grund ändern sich solche „Normalwerte“ auch in regelmäßigen Abständen, weil die Durchschnittsbevölkerung immer kränker wird und daher auch die Werte an diesen Zustand angepasst werden müssen. Ich werde in dieser Erörterung jedoch die optimale Körperkerntemperatur behandeln: 37,0 bis 37,6 Grad Celsius.

In der Schulmedizin misst man fiebrigen Erkrankungen große Bedeutung bei – eine niedrige Körpertemperatur kann aber um vieles gefährlicher sein. Während man Fieber als aktiven Entwicklungs- und Korrekturprozess eines gesunden Körpers ansehen kann, ist eine niedrige Körpertemperatur in keinem Fall ein normaler oder gesunder Zustand und ebenso wenig ein Mechanismus für einen Lern- oder Entwicklungsprozess im Körper.

Eine niedrige Körpertemperatur begünstigt nämlich nur Viren und chronische Infektionen, ist somit also als Anzeichen für Verfall und allmählichen Zelltod zu betrachten.

Niedrige Körpertemperatur ist die Seuche des 21. Jahrhunderts. Menschen mit einer niedrigeren Körpertemperatur zeigen selbst auf optimale Arzneien und Behandlungen nur eine schwache Reaktion. Je mehr die Körperkerntemperatur abnimmt, desto mehr schwindet die Zellenergie. Die kooperative und kollektive Intelligenz des menschlichen Organismus erleidet durch eine sinkende Körpertemperatur einen Kurzschluss. In der Folge gehen alle zellulären Funktionen zurück, und die Produktion sämtlicher Hormone, Neurotransmitter und anderen Körpersubstanzen, die zur gesunden Steuerung des Körpers notwendig sind, nimmt ab.

In diesem leichten Unterkühlungszustand ist man für Infektionskrankheiten anfälliger. Durch ein Sinken der Temperatur übersäuert der Körper und die normalerweise überwiegend negative Polung der Zellen geht verloren – sie haben vermehrt positive Ladung.

Je kälter der Körper wird, desto mehr neigt das Individuum zu Depression und anderen psychischen Auffälligkeiten sowie Degenerationserkrankungen von Körper, Geist und Seele.

Werden die Gründe für die niedrigere Temperatur nicht erkannt und beseitigt, kann man nicht mehr als eine zeitweilige und leichte Verbesserung sämtlicher Krankheitssymptome und einen sich allmählich, aber stetig verschlechternden allgemeinen Gesundheitszustand erwarten.

Den vollständigen Artikel können Sie in NEXUS 82 lesen. Die Ausgabe können Sie hier erwerben.

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