Was ich jahrzehntelang verschwiegen habe: Spektakuläre Augenzeugenberichte und die Enthüllung von Insider-Informationen

VerschwiegenErich von Däniken
Kopp Verlag
140 Seiten
ISBN: 978-3-864452-38-3
€ 18,95

Es ist anerkennenswert, dass der Altmeister der Präastronautik nun auspackt, was er jahrzehntelang verschwiegen hat. Oder soll sein Buch nur eine Rechtfertigung gegen leider immer noch stattfindende Verleumdungen sein? Immerhin: Wenn ein Forscher wie Erich von Däniken (EvD) hinter seinen Themen her ist, bekommt er oft Informationen von „Insidern“ zugespielt, die aus den unterschiedlichsten Gründen darauf bestehen, nicht namentlich genannt zu werden – und das gegebene Versprechen erlischt dann meist mit dem Tod des Informanten. Ist das der Grund für EvDs jüngste Veröffentlichung?

Die im Buch vorgestellten Informationen beziehen sich nicht nur auf UFOs und „Begegnungen der dritten Art“, sondern auch auf ägyptische Objekte. Ein langes Kapitel behandelt den mysteriösen Tatunca Nara [der als Hochstapler geächtete Deutsch-Brasilianer Günther Hauck; Anm. d. Red.] mit seiner ebenso mysteriösen Stadt Akakor im südamerikanischen Dschungel. Lebte und starb Jesus in Kaschmir? Jedenfalls soll sich dort sein Grab befinden. Ob in dem dortigen Sarkophag tatsächlich Jesus liegt, weiß allerdings niemand mit Gewissheit zu sagen, denn untersucht werden darf er nicht.

Das sind nur einige der im Buch behandelten Themen – und trotz allem fragt man sich: Wenn man wie EvD jahrzehntelang rund um die Welt auf den Spuren unserer außerirdischen Kulturbringer unterwegs war, müsste da nicht eigentlich mehr herauskommen als ein nur 140 Seiten dünnes Büchlein? So gut es EvD in seiner lockeren Art geschrieben hat – man wundert sich: Wo ist der Rest? Wird es eine Fortsetzung geben? Das kann doch nicht alles gewesen sein?

Da EvD immer für Überraschungen gut ist, darf man auf Weiteres hoffen. Das vorliegende Büchlein gäbe einen guten Anfang; es ist durchaus lesenswert und bietet so manche Hintergrundinformationen, die in Dänikens bisherigen Büchern oftmals zu kurz gekommen sind. Lieber Erich, wir wollen mehr davon!

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