Wie ionisierte Luft unsere Gesundheit beeinflusst

Unsere modern geprägte Umwelt ist überladen mit positiven Ionen, während lebenswichtige, anregende negative Ionen längst Mangelware sind. Dieser Zustand hält uns in ständigem Stress und stellt uns vor kaum zu meisternde körperliche und geistige Herausforderungen. Die Lösung besteht in der Wiederherstellung einer frischen Raumluft.

Was ist ein Ion?

Ausgehend von Benjamin Franklins Theorie der Elektrizität, die zur Erfindung des Blitzableiters führte, hat die Forschungsarbeit von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt bewiesen, dass Luftelektrizität durch geladene Gasmoleküle, sogenannte Ionen, entsteht.

Jede Materie, ob fest, flüssig oder gasförmig, besteht aus Molekülen. Jedes Molekül besteht aus einem dichten Kern aus subatomaren Teilchen einschließlich positiv geladener Protonen. Der Kern ist von negativ geladenen Elektronen umgeben, die ihn rasend schnell umkreisen. Ein normales, passives Luftmolekül trägt dieselbe Anzahl von Protonen und Elektronen in sich, sodass es elektrisch neutral ist. Dieses normale, elektrisch neutrale Molekül gilt als „stabil“ oder „im Gleichgewicht“. Da ein Elektron jedoch 1.800 Mal leichter ist als ein Proton, lässt sich das Elektron leicht verdrängen. Ein Ion ist also ein Luftmolekül, das ein Elektron gewonnen oder verloren hat. Ein negatives Ion hat ein Elektron gewonnen, ein positives Ion hingegen hat ein Elektron verloren.

Ionen bilden nur einen kleinen Teil der Luft, die wir atmen, sind aber dennoch ihr wichtigster Bestandteil. Es gibt 27.000 Billionen stabile Moleküle in jedem Kubikzentimeter der Luft, aber die Anzahl der Ionen variiert den Umweltbedingungen entsprechend stark. In sauberer Landluft können wir mit etwa 1.000 bis 2.000 Ionen pro Kubikzentimeter rechnen. Diese Quote reduziert sich allerdings auf wenige hundert Ionen in einer verschmutzten Umgebung oder in einem geschlossenen, schlecht belüfteten oder klimatisierten Zimmer.

Es gibt sowohl positive als auch negative Ionen in der Luft. Die negativen Ionen wirken stimulierend und energetisch auf unseren Organismus und sorgen für allgemeines Wohlbefinden. Negativ geladene Ionen zerstören außerdem Bakterien und Schimmelsporen in der Luft. Das liefert eine mögliche Erklärung für das Fehlen von Pilzen und Moosen in Kiefernwäldern. Die durch die Luft getragenen Sporen werden durch natürliche Ionisierung aufgrund der erhöhten Konzentration negativer Ionen in Kiefernwäldern zerstört.

Ionen in der Natur

Die Natur produziert zu gleichen Teilen sowohl negative als auch positive Ionen im Überfluss. Da die Erde negativ geladen ist, werden die negativen Ionen in die Atmosphäre getrieben, während positive Ionen von der Oberfläche angezogen werden wie von einem Magneten. Normale Luftelektrizität hat ein Ionengleichgewicht von fünf positiven Ionen zu vier negativen Ionen. Dieses natürliche Ionenverhältnis bildet die Grundlage für die Existenz allen Lebens. Studien und Erfahrungen haben gezeigt, dass sich eine Veränderung dieser Anteile zugunsten der positiven Ionen schädlich auswirkt, während eine Überdosis negativer Ionen heilende Eigenschaften hat.

Die meisten negativen Ionen entstehen durch den Zerfall von Radium in der Erdkruste. Eine hohe Konzentration negativ geladener Ionen wird auch durch Blitze, UV-Licht und den natürlichen Prozess der Fotosynthese von Pflanzen erzeugt. Die Energie bewegten Wassers bringt ebenfalls riesige Mengen negativer Ionen hervor, was die euphorischen Gefühle nach einem Wolkenbruch, in der Nähe eines Wasserfalls oder an der Küste erklärt. Die Reibung zwischen Wasser und Luft bewirkt, dass Elektronen verdrängt werden. Sie fliegen frei umher und bilden negative Ionen, während die schwereren positiven Ladungen mit den Wassertröpfchen zur Erde fallen. Die negativen Ionen verteilen sich in der Luft und werden von uns eingeatmet.

Wie alles begann

Dr. Clarence Hansell war ein 1898 in den USA geborener Forschungsingenieur und untersuchte die Eigenschaften der Luft. Auf die biologische Wirkung von ionisierter Luft wurde er 1932 aufmerksam. Er bemerkte, dass sich die Stimmung eines Arbeitskollegen drastisch änderte, je nachdem ob von dem elektronischen Generator neben seinem Arbeitsplatz negative oder positive Ionen erzeugt wurden. Wenn die Ionen negativ geladen waren, war sein Kollege glücklich und optimistisch. Waren die Ionen jedoch positiv geladen, erschien er schlecht gelaunt, depressiv und ließ den Kopf hängen. Dr. Hansell widmete sich sein Leben lang der Erforschung negativer Ionen. Seine Arbeit an einer Ionen-Therapie zur Linderung von Depressionen wird durch aktuelle wissenschaftliche Studien unterstützt.

Dr. Hansell war nicht der erste Forscher, der die Auswirkung negativer Ionen auf Lebewesen bemerkte. Zuvor hatten bereits viele Wissenschaftler und Forscher erkannt, dass Luftelektrizität (sowohl mit positiver als auch mit negativer Ladung) ein außergewöhnliches Pflanzenwachstum stimuliert. Der italienische Physiker Giuseppe Toaldo beobachtete, dass Pflanzen, die neben einem Blitzableiter wachsen, das zehnfache der durchschnittlichen Höhe identischer Exemplare erreichen.

Der französische Physiker Jean-Antoine Nollet pflanzte hunderte Senfkörner in zwei Behälter. Er elektrifizierte einen der Behälter unter Verwendung eines elektrostatischen Generators. Nach einigen Tagen hatte jeder der Samen in der elektrifizierten Umgebung bereits Keime geschlagen und war wenige Millimeter gewachsen, während sich die Samen in den anderen Behältern weitaus langsamer entwickelten.

Benjamin Franklins Freund Abbé Bertholon stellte fest, dass Ionen ebenfalls einen Effekt auf Gemüse haben. Wässerte er die Pflanzen mit einer elektrifizierten Gießkanne, wuchsen sie zu einer beachtlichen Größe heran. Er arbeitete eine Zeit lang an der Entwicklung eines „Elektrovegetometers“, um die Luftelektrizität mittels einer Antenne zu sammeln und an seine Pflanzen weiterzugeben.

Atmosphärische Elektrizität wird seit mehreren Jahrhunderten von Wissenschaftlern auf der ganzen Welt erforscht. Die Vorteile von Luftionisation – der künstlichen Elektrisierung der Luft mit negativen Ionen – sind ihnen seit Jahrzehnten bekannt. So viele Erkenntnisse wurden zusammengetragen, und doch konnte bisher so wenig mit diesem Wissen bewirkt werden. Das besondere Potenzial der Luftelektrizität, das uns die Natur bereitstellt, wird speziell in den Bereichen Gesundheitsfürsorge und Krankheitsbekämpfung nicht annähernd ausgeschöpft.

Wir sind elektrisch!

Genesis, das erste Buch der Bibel, besagt, Gott sei mit seiner Schöpfung äußerst zufrieden gewesen, bevor er den Menschen auf die Erde sandte. Demnach wird die Erschaffung des Menschen wie folgt beschrieben:

„Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.“ (1. Mose 2,7)

Hindus nennen den Odem des Lebens Prana. Die Chinesen nennen ihn Qi, was gleichzeitig Energie bedeutet. Die Taoisten verstehen Qi als den Wert der Fruchtbarkeit. Für sie ist es die Lebenskraft, die allen Wesen innewohnt. Alte Schriften der Yoga-Lehre besagen, dass ein Schüler in der Nähe eines Wasserfalls, in einer Höhle oder in einer Höhle unter einem Wasserfall trainieren sollte, um seinen Körper und Geist durch Atmung zu perfektionieren. Den Yoga-Gurus mag nicht viel über negative Ionen bekannt sein, jedoch kannten sie ihre wohltuende Wirkung. Einheimische Stämme Amerikas verstanden es, die heilenden Kräfte der Luft nahe eines Wasserfalls zu nutzen. Sie platzierten ihre Kranken dort, um den Prozess ihrer Genesung zu fördern. Ebenso Taijiquan-Lehrer, Kampfsport- und Chigong-Mentoren und Meditationsmeister – sie alle schwören auf eine tiefe Bauchatmung in der Natur, um die Heilung von Körper und Geist zu unterstützen. Östliche Medizinmänner haben den Einfluss dieses wesentlichen Bestandteils der Luft längst erkannt und entwickelten die Kunst der tiefen, rhythmischen Atmung, um Gesundheit und Lebensdauer positiv zu beeinflussen.

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Kommentare

18. Mai 2013, 19:17 Uhr, permalink

Knut

Ich möchte nur mal feststellen, das ich seit über 45 Jahren in Kiefernwäldern Pilze sammele und mich immer über das frische, grüne Moos freue, das es reichlich gibt.

14. Juli 2013, 09:16 Uhr, permalink

Thomas

Ich habe früher öfter mit Ionisatoren experimentiert bzw. auch mal selber durch Reihenschaltungen gebaut. ich finde es amüsant wie hier indirekte Werbung für Geräte von 700,- Euro gemacht wird. Ionisatoren gibt es viele und vielfältig . Einfachste Bausätze so ab 7,- !!!. Fertige Geräte gibt es so für 14,-.Oft sind sie integriert in Klimaanlagen und Luftreinigern.
Im Prinzip sind sie alle gleich. Ozon produzieren sie alle. Ozon singt gern nach unten und ist ja wie hier. Samelt sich gern im keller und untersten Etagen. kann man auch richen. Daher Vorsicht mit allen Ionisieren. Auch mal gut Lüften und nicht zu lange betreiben. Auch solltet ihr beachten das im bereich der Geräte es gern zu Verschmutzungen kommt durch ausfallende Feinstäube. Geräte daher möglichst frei aufstellen. Ein Effekt ist ja auch das gerade Feinstäube Sporen - Pilzgifte aus der Luft so extrem " Ausfallen " aber nicht unbedingt eliminiert werden. Daher gerade im Anfang saugen der Böden mit Hepafiltern, oder besser feucht wischen und auch mal stoßlüften.

Vorsicht auch bei belasteten Wohnungen im Anfang. Ich würde nie ein gerät einschalten über Nacht in einem Schlafraum um dann wohlmöglich die zuerst anfallenden Feinstäube noch einzuatmen. Wir als menschliche Wesen können nicht ermessen wie sie in unserem System dann eingeatmet wirken. In der Natur ist alles Perfekt. Wo viel Negativionen anfallen wird auch meist gut abgewaschen.
( Wasserfälle, Gewitterluft: Da wird gewaschen. Bei Nadelwäldern wird geklebt mit Harzen, da bleibt der Feinstaub hängen da meist unten kein Wasser durchdringt usw. ) Gott und seine Schöpfung ist Weise. Mehr als es ein Mensch erdengt.

Grundlegend habe ich durchaus positive Erfahrungen damit gemacht.

DANKE für diesen wunderbaren Bericht für neue FRISCHE in all unserem SEIN.

Thomas

10. September 2014, 10:52 Uhr, permalink

De Polo Urs

Bin am verfassen einer Studie über das Thema" Wie ionisierte Luft unsere Gesundheit beeinflusst" dazu suche ich Literaturangabe über Forschungsarbeiten.
Mit bestem Dank und freundlichen Grüssen
Urs De Polo

25. Oktober 2014, 00:36 Uhr, permalink

Tino

Hallo zusammen,
Habe im Haus selber eine zirkulatinslüftung gebaut. Die Luft vom Eingangsbereich wird eingezogen, geht durch einen Kohlenaktivfilter und dann in die Schlafräume. Ich spiele jetzt mit dem Gedanken einen Ionisator einzubauen. Ich denke es macht Sinn diesen gleich nach dem Filter einzubauen? Ozon sollte sich ja nach den knapp 10 Meter pvc Rohren wieder abgebaut habee lüftung läuft alle Stunden 5min. Lang um in den Schlafbereichen etwas verbrauchte Luft zu ersetzen.

22. Mai 2016, 10:57 Uhr, permalink

mar

Alle tot lol

22. Mai 2016, 10:57 Uhr, permalink

mar

Wir haben nun das jahr 2016 und die beitraege gibt es immer noch lol

20. Dezember 2016, 12:14 Uhr, permalink

Pietro

Vielen Dank Knut, bist ein guter Beobachter. Auch mich hat der Hinweis auf die pilz- und mooslosen Kieferwälder irritiert - das trifft nicht zu.

29. Dezember 2016, 22:09 Uhr, permalink

Georg Weissmann

Man kann sich immer auf zwei Arten täuschen - die eine ist zu glauben was nicht ist die andere ist nicht zu glauben was ist ( Kirkegard ) - Ich kann nicht sagen ob Geräte die die Versprechen die Natur zu kompieren, die negative Ionem in die Luft abgeben, gefährliches Ozon produzieren - ich kann sagen dass es wichtig ist da sehr aufzupassen und prüfend vorzugehen denn Ozon ist ein Atemgiftc- ich kann aber umgekehrt sagen dass mein Körper sich in der Hütte neben dem Fluss wo laut Berichten immer sehr viele negative Ionen in der Luft sind, extrem intensiv erholt - 6 Stunden Schlaf in der Großstadt werden dort regelrecht zu 10! Das sind plus 40 % ! Ich kenne einen Arzt der an den Folgen mangelnder Erholung in seiner Wohnung verfaulte der starb weil ihm niemand helfen könnte als er sagte der Elektrosmog verhindere seine Erholungsfähigkeit. Ich kannte eine Frau die bewusstlos wurde und sich dabei das Kiefer brach die mir nicht vertraute als ich ihr den Erholungsplatz am Fluss anbot. Ich wette mit jedem um mein besser noch aber um sein Leben dass es stimmt dass negative Ionen in der Luft die Erholung massiv verbessern - es geht nicht primär darum alles anzuzweifeln - es geht nicht primär darum mit allem Geschäfte zu machen - es geht primär darum dass wir uns gegenseitig helfen und die Natur schützen sollen - dass wir leiden oder leiden lassen wenn wir dumm und verzweifelt sind und leben und leben lassen wenn es uns gut geht - wer will den Weg A gehen ? Wer will den Weg B gehen ? Die Wette gilt kommt zu mir und probiert es aus was negative Ionen können - oder sucht euch in eurer Umgebung eine Hütte im Wald ! georgweissmann@yahoo.de

04. Mai 2018, 10:18 Uhr, permalink

Louis Jeuken

Hi mein Name ist Louis,
ich wollte mich kurz outen und sagen, dass ich einen sehr kleinen Penis habe.
VG euer Louis ps. HDL

04. Mai 2018, 11:32 Uhr, permalink

Redaktion

Auwei, Louis. Schon mal mit Streicheln versucht? Aber vermutlich hast dich nur in der Seite geirrt - hier musst du hin:

www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Anatomie/Penis/Forum/

D. Red.

30. Oktober 2018, 20:08 Uhr, permalink

Kevin Nordmann

Hallo ich bin Kevin ich wollte mich nur kurz outen und sagen das ich einen ziemlich kleinen Penis habe.

30. Oktober 2018, 20:32 Uhr, permalink

Redaktion

Menschen mit kleinem Penis scheint es zu den kleinsten Teilchen zu ziehen ...

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