Das internationale Netzwerk der Forscher für „Freie Energie“ tritt in eine aufregende Ära ein, in der sich das Wissen um neue und alte, wiederentdeckte wissenschaftliche Entdeckungen schneller denn je erweitert. So nahm der legendäre Erfinder John Bedini kürzlich zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert an einer Energie-Konferenz teil, in der er den Teilnehmern zusammen mit seinem Kollegen Peter Lindemann einige Grundlagen erläuterte, die den Schlüssel zu autonomen Energiesystemen darstellen.
Unterdessen könnten Experten der etablierten Elektrotechnik bald ins Schleudern geraten, wenn sie ignorieren, wie viel mehr Möglichkeiten ein offenes thermodynamisches System gegenüber einem geschlossenen bietet. Die zunehmende Schar an Forschern im Feld „Tesla-Impulstechnologie“ und seiner Variante „Bedini-Technologie“ sind ihnen schon einige Schritte voraus, forschen Sie doch schon seit Jahrzehnten daran, die Energie eines solchen offenen Systems nutzbar zu machen.
Wenn man Bedini fragt: „Was ist ein offenes System?“, würde er vielleicht eine Windmühle, eine Solarstromzelle oder einen lebenden Baum als Beispiele anführen, denn ihre Energiezufuhr kommt von außen. Ganz ähnlich zapfen seine batterieladenden Schaltkreise die Raumenergie an, die alles umgibt und durchdringt.
Durch die Pionierarbeit von Erfindern wie Bedini gewinnt die wachsende Zahl an Forschern ein besseres Verständnis, das in Grundlagen-Lehrbüchern, beispielsweise über Magnetismus, nicht zu finden ist. Das Ziel vieler Forscher ist es, Energie mit einem autonomen Gerät zu erzeugen. Für ein besseres Verständnis sollte man im ersten Schritt lernen, wie man einen selbstlaufenden Elektromotor bauen kann, der keinen Treibstoff benötigt. Ein aktuelles DVD-Interview mit Bedini schließt mit einem unverhohlenen Hinweis, dieses Wissen sei dem US-Energieministerium bereits seit einem Jahrzehnt bekannt. Mehr dazu später.
Vor über 25 Jahren wurde John Bedini als junger Ingenieur in Kalifornien bekannt, der einen Prototyp eines „Freie-Energie“-Motors gebaut hatte, der sich selbst mit Energie versorgte und gleichzeitig nützliche Arbeit leistete. Mit einer einfachen 12-Volt-Batterie lief sein Motor unaufhörlich, doch die Batterie entlud sich dabei nicht, wie eigentlich zu erwarten gewesen wäre. Ermöglicht wurde das durch einen innovativen Schaltkreis, der die Raumenergie anzapfte und die Batterie derart nutzte, dass die schwer fassbare Energie aus dem Vakuum in nutzbare elektrische Ladung umgewandelt wurde.

Bedini beschloss, anderen zu helfen und seine Schaltkreiszeichnungen und -daten öffentlich zugänglich zu machen. Also schrieb er ein kleines Buch. Die mittlerweile nicht mehr existente Tesla Book Company veröffentlichte es unter dem Titel „Bedini’s Free Energy Generator“. Das Buch beschrieb, wie man einen solchen Motor bauen konnte. Seine Leser versuchten es selbst; manche erfolgreich, manche nicht.
Aufgrund dieses Buches wurde Bedini 1984 zu einem Symposium in Colorado eingeladen, das von unabhängigen Wissenschaftlern zu Ehren von Nikola Tesla organisiert wurde. Einige Monate vor der Konferenz hatte Jim Watson Bedinis Abhandlung gelesen und setzte sich wiederholt mit ihm in Verbindung. Watson nutzte die Informationen, die er von Bedini erhalten hatte, und baute im Stillen eine eigene selbstlaufende Maschine – in großem Maßstab. Als Bedini zur Konferenz nach Colorado kam, nahm Watsons Maschine zu seiner Überraschung die ganze Bühne ein: ein circa 360 kg schweres Schwungrad, das an einen Flugzeugmotor angeschlossen war. Das System lud während der gesamten Konferenz seine eigenen Batterien und hatte darüber hinaus noch Energie übrig. Eine Quelle gibt an, es hätte acht Kilowatt produziert – mehr als genug, um ein Haus zu versorgen. Das gewaltige Schwungrad-System demonstrierte die von Bedini entwickelte Technologie. Die Vorführung endete allerdings abrupt, als eines Nachts jemand in den Konferenzraum einbrach und Watsons Batterien stahl.
Dass Jim Watson und seine Familie später aus dem Blickfeld seiner Kollegen verschwanden, ist heute wohlbekannt und hat wilde Spekulationen ausgelöst. Der Physiker Bill Jones, ein Militärgehöriger im Ruhestand, der Watson vormals bei der Suche nach Fördermitteln geholfen hatte, versuchte später, Informationen zu Watsons Verbleib einzuholen – vergeblich.
Ich selber hatte Jim Watson früher einmal in seinem Landhaus in den Bergen getroffen, sodass ich ihn Jahre später Mitte der 1990er bei einer Konferenz über Freie Energie in Denver wiedererkannte. Er hielt sich in der Nähe der Hintertür eines großen Sitzungssaals auf, erschien gut gekleidet, in einem teuren Anzug, aber seine Augen hatten einen Ausdruck von Traurigkeit oder Wehmut. Als ich ihn fragte, ob er tatsächlich Jim Watson sei, schien er sich unbehaglich zu fühlen, nickte aber bestätigend. Dann wurden wir unterbrochen, und kurz danach war er verschwunden.
Das Geheimnis um Watsons Verbleib und Gerüchte, er sei bedroht worden und / oder habe sich „freigekauft“, konnten Bedini aber nicht davon abhalten, weiterzumachen. 1985 stellten er und sein Kollege Steven Werth bei einem Bürgerforum dann ein neues Energie-Umwandlungssystem vor. Als das aus Beamten, Vertretern von Versorgungsunternehmen und Investitionsmaklern bestehende Publikum zum Mittagessen erschien, stellte man fest, dass über den Tellern Glühbirnen montiert waren. Bedini erzählte den Teilnehmern dann von seinem Plan, der Öffentlichkeit seinen Stromgenerator für einen geringen Preis zur Verfügung zu stellen, anstatt ihn dem Höchstbietenden zu verkaufen. Er und Werth gaben eine „Over-Unity“-Vorführung und zeigten, wie das System 80 Prozent mehr Energie abgab, als von der Batterie entnommen wurde. Aber offensichtlich schien dieses spezielle Publikum die Botschaft nicht sonderlich wertzuschätzen. Ein Beamter knurrte: „Entfernen Sie die verdammten Glühbirnen, damit wir essen können.“



Der legendäre Erfinder John Bedini nahm kürzlich zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert an einer Energie-Konferenz teil, in der er den Teilnehmern zusammen mit seinem Kollegen Peter Lindemann einige Grundlagen erläuterte, die den Schlüssel zu autonomen Energiesystemen darstellen.
Jeane Manning schreibt über den Weg zu einer besseren Welt und widmet sich in Büchern und Artikeln dem Thema Freie Energie.




Kommentare
13. November 2011, 21:29 Uhr, permalink
digitalfreak
Interessanter Artikel.
Ob es wirklich funktioniert mal im Raum stehen gelassen, frage ich mich natürlich, warum davon nie irgendetwas in anderen Medien bekannt wurde.
Ich recherchierte und konnte bisher niemanden finden, der darlegen konnte, dass mehr Energie aus diesem System generiert werden kann, als eingesetzt wird.
Wo kann man sich solche "Generatoren" anschauen? Gibt es Universitäten, welche hier zu Ergebnissen gekommen sind?
Leider kommt man bei der Suche im Internet recht schnell in die Esoterik-Richtung, welche ich (meine pers. Meinung) nach für Quatsch halte (sündhaft teure Wasserverwirbler usw.) um Menschen Hoffnung per Shop verkaufen zu können.
Nullpunkt-Energie zB. existiert (Casimir-Effekt), jedoch ist diese (meines Wissens bislang) nicht nutzbar. Entweder fehlt mir hierfür komplett das Abstraktionsvermögen oder ich finde nicht den Zusammenhang mit dem Casimir Effekt und diesen Aufbauten von Bedini (vlt. Houdini).
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