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NEXUS Magazin 6, August-September 2006

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Der Hutchison-Effekt

Die Leute fragen oft: „Was genau ist der ‚Hutchison Effekt?’“ Dieser kurze Aufsatz ist ein Versuch, die Frage zur allgemeinen Zufriedenheit zu beantworten. Zuallererst ist der Hutchison-Effekt eine Ansammlung von Phänomenen, die vom kanadischen Forscher John Hutchison zufällig entdeckt wurden, als er 1979 die Longitudinalwellen von Tesla studierte. Anders gesagt ist der Hutchison-Effekt also nicht einfach nur ein singulärer Effekt. Er beinhaltet mehrere Effekte.

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Anm. d. Red.: Den Artikel können Sie hier als PDF herunterladen.

Der Hutchison-Effekt ist das Resultat der Interferenz von Radiowellen in einem von Hochspannungsgeräten umgebenen Raum. Diese Geräte sind üblicherweise ein Van-de-Graaff-Generator und zwei Teslaspulen.

Zu beobachten sind dabei spektakuläre Effekte wie die Levitation schwerer Objekte, die Verschmelzung unähnlicher Materialien wie Metall und Holz (wie im Film „Das Philadelphia-Experiment“ beschrieben), anomales Erhitzen von Metallen ohne die Verbrennung umgebenden Materials, spontanes Zersplittern von Metallen (die sich innerlich auftrennen und seitlich verrutschen) und sowohl vorübergehende als auch dauerhafte Veränderungen der Kristallstruktur und der physikalischen Eigenschaften dieser Metalle.

Die Levitation schwerer Objekte durch den Hutchison-Effekt ist nicht – ich wiederhole: nicht – das Resultat einfacher elektrostatischer oder elektromagnetischer Levitation. Behauptungen, dass allein diese Kräfte das Phänomen erklären können, sind offensichtlich unglaubwürdig. Sie wurden widerlegt, indem mit diesen Methoden versucht wurde, die Ergebnisse des Hutchison-Effekts zu reproduzieren. Diese Versuche wurden sowohl auf Photo als auch auf Film festgehalten und mehrmals von vielen glaubwürdigen Wissenschaftlern und Ingenieuren bezeugt.

Die Experimentatoren sollten daran denken, dass sie ihre Geräte nur auf 75 Watt und 120 Volt Wechselstrom begrenzen, weil Hutchison mit genau dieser Stromversorgung 60 Pfund schwere Kanonenkugeln levitieren kann.

Die Verschmelzung unähnlicher Materialien, die außergewöhnlich bemerkenswert ist, zeigt deutlich, dass der Hutchison-Effekt einen starken Einfluss auf die Van-der-Waals-Kräfte hat. In einem eindrucksvollen und verblüffendem Widerspruch können diese Substanzen „zusammenkommen“, ohne dass sich die individuellen Materialien auftrennen. Ein Holzblock kann ganz einfach in einen Metallbarren „hineinsinken“, dennoch bildet sowohl Holz als auch Metall weiterhin eine eigenständige Einheit. Es gibt auch keine Anzeichen von Verdrängung, wie sie z.B. auftritt, wenn man einen Stein im Wasser versenkt.

Die anomale Erhitzung von Metallen, ohne irgendwelche Verbrennungserscheinungen an umgebendem Material (normalerweise Holz) ist ein klares Indiz dafür, dass wir das Wesen der Hitze noch nicht vollständig verstanden haben. Das hat weitreichende Konsequenzen für die Thermodynamik, die völlig von den Vermutungen dieses Wissens abhängt.

Man sollte wissen, dass die gesamte Thermodynamik auf dem infraroten Bereich des elektromagnetischen Spektrums beruht, und dieser ist im Bereich zwischen null und unendlich Hertz absolut unbedeutend. Die anomale Erhitzung durch den Hutchison-Effekt zeigt deutlich, dass wir noch viel zu lernen haben, ganz besonders an der Schnittstelle zwischen Thermodynamik und Elektromagnetismus.

Das spontane Zersplittern von Metallen, das in Verbindung mit dem Effekt auftritt, ist wegen zwei Gründen einzigartig: (1) es gibt keinen Beweis einer „äußeren Kraft“, die das Zersplittern bewirkt; und (2) die Art, in der sich das Metall auftrennt und seitlich, also horizontal, verschiebt. Es rutscht förmlich auseinander.

Einige vorübergehende Änderungen in der Kristallstruktur und den physikalischen Eigenschaften der Metalle erinnern ein wenig an das „Löffelbiegen“ von Uri Geller, außer, dass hier kein Mensch in der Nähe ist, wenn die Änderungen eintreten. Ein Video zeigt einen Löffel, der wie ein schlaffer Stofffetzen im Wind flattert.

Im Fall der dauerhaften Veränderungen kann ein Metallbarren auf der einen Seite hart wie Stahl sein, auf der anderen weich wie beschichtetes Blei (powdered lead). Auch dies ist wieder ein starker Hinweis auf die Van-der-Waals-Kräfte.

Die Radiowellen-Interferenzen, die bei der Erzeugung dieser Effekte involviert sind, kommen aus nicht weniger als vier bis fünf verschiedenen Radioquellen, die alle mit geringer Leistung arbeiten. Trotzdem erzeugt der Raum, in dem die Interferenzen auftreten, mehrere hundert Kilovolt.

Von einigen Forschern wird vermutet, dass Hutchison zufällig in die Nullpunktenergie (NPE) hineinstolperte. Der Name dieser Energie ergibt sich daher, dass Oszillationen bei null Kelvin nachgewiesen wurden, einer Temperatur, bei der eigentlich sämtliche Aktivität im Atom aufhören sollte. Diese NPE wird mit spontanen Emissionen und Auflösungen von Elektronen und Positronen aus dem sogenannten „Quantenvakuum“ in Verbindung gebracht. Die Energiedichte, die im Quantenvakuum enthalten ist, wird auf 1013 Joule pro Kubikzentimeter geschätzt. Sie reicht angeblich aus, um in einem kurzen Augenblick sämtlich Ozeane verdampfen zu lassen.

Wenn man solche Energien in Erwägung zieht, wundert es nicht, dass der Hutchison-Effekt diese bizarren Phänomene hervorruft. Zur jetzigen Zeit ist es schwierig, diese Erscheinungen mit bereits bekannten Mitteln zu reproduzieren. Für die Zukunft heißt das zuerst, die Häufigkeit des Auftretens dieses Effekts zu vergrößern und dann Stück für Stück ein präzises Maß an Kontrolle darüber zu gewinnen. Die Arbeit schreitet währenddessen voran. In nicht allzu langer Zeit werden wir sehen, was für Entwicklungen daraus folgen.

Quelle: Mark A. Solis © 16. Februar 1999; www.geocities.com/ResearchTriangle/Thinktank/8863/main.html

Kommentare

11. September 2009, 22:40 Uhr, permalink

Kriegel, Klaus

Wo bekomme ich mehr Details über konstr. Aufbau her und wer in Deutschland befast sich mit dem Hutchison-Effekt.

Danke für Euer bemühen.

15. Oktober 2009, 10:57 Uhr, permalink

O. Urbansky

Nur vorsorglich, damit niemand ein "wissenschaftliches Krümel" findet - Kelvin wird ohne Grad angegeben - also Null Kelvin.

31. Dezember 2009, 00:40 Uhr, permalink

Hasi

Ich kann mir kaum vorstellen, dass es möglich ist, mit ein paar Radiosendern derartige Effekte zu bewirken, und Hutchison kann es auch nicht wiederholen und vorführen. Mag sein, dass fortgeschrittene Technologie einmal in der Zukunft dazu in der Lage sein könnte - bestimmt wäre das dann aber komplizierter zu bewirken als mit ein paar Hochspannungsspulen und Radiosendern.

09. Dezember 2010, 05:45 Uhr, permalink

d3x0r

Es ist eine wiederholbarer Effekt. Ein Team von Deutschen kaufte einen Großteil seines Labors auf, als er seine Heimat verlassen hatte und sich Richtung Golf aufmachte ... Trotzdem ist der Effekt seit etwa 2000 in hohem Maße wiederholbar.

It is a repeatable effect. A team of germans bought most of his lab when he left his home and headed to the gulf ... But anyhow, it became hihgly repeatable ever since 2000.

31. Dezember 2010, 05:34 Uhr, permalink

opigermoney

Hallo, weiß jemand, welche Deutschen (Personen, Firmen) das waren und was sie aufgekauft haben oder was sie nicht kaufen konnten?
Thx ...

28. August 2012, 16:36 Uhr, permalink

Hansi Müller

Was sollen Longitudinalwellen sein? Wie unterscheiden sie sich von ordinären Wellen? Wo gibt es überprüfbare Berichte über den, hier beschriebenen, Unfug?

23. Mai 2014, 11:05 Uhr, permalink

hyhatt

Longitdinalwellen ist der wellenlängenbereich des kosmischen hintergrundradiorauschens , bzw zu Hasis antwort wieso soll immer alles kompliziert sein ? wenn man die formen der natur auf der erde nutzt kann eigendlich alles recht simpel gehalten werden warum ist die natur wie die natur ist ? ganz einfach sie hat die effectivste form angenommen es werden z.b neue sonnenkollektoren entwickelt die nach dem natürlichem prinzip der fotosynthese funktionieren hat der vorteil zur bisherigen halbleiter technology das über 80% der sonnenenergie nutzbar werden und herstellungskosten dann lächerlich gering sind weil es keine seltenen ressourcen brauchen und das ist nur der anfang immer mehr wissenschaftler nutzen die natur als vorbild und nicht mehr nur rohstoffe (minimaler aufwand, mit größtmöglicher nutzung) ein umstößliches kosmisches gesetzt :)

10. November 2015, 12:05 Uhr, permalink

Peter

Hi,
also grob gesagt ist das falsch, bzw. gibt es keinen Beweis/Hinweis darauf, dass der gute Mann ( Hutchison ) recht hat.

Der Text (von Solis) stellt Behauptungen auf und mehr nicht. Es wurde von anerkannten Wissenschaftlern wiederholt? Von wem denn? Wie denn?

Und dann noch dieses geile "Leute fragen häufig". Köstlich.

Volt ist eine Einheit in der eine elektrische Potentialdifferenz gemessen wird. Ich kann auch Kilovolt erreichen wenn ich mit den richtigen Schuhen über einen Teppich laufe, das sagt (ohne die fließenden Ströme zu kennen) nichts über die Energie aus.

Zu den Wellen:
de.wikipedia.org/wiki/Longitudinalwelle
Es gibt Longitudinalwellen (Schall) und Transversalwellen (Meer) , die Begriffe beschreiben die Ausbreitung und Schwingrichtung der Wellen.

Ich denke man kann noch mehr an diesem Beitrag kritisieren und ich verstehe auch nicht weshalb solche "Theorien" ohne veröffentlichte mathematische Modellierung und Beschreibung der Versuchsaufbauten so viel Wiederhall finden und sich so lange halten.

Wenn das nicht tatsächlich Menschen glauben würden und gleichberechtigt neben echter Wissenschaft sehen würden, wäre es ja schon lustig.

Grüße.

11. April 2016, 21:47 Uhr, permalink

teejay

habe mir alles durchgelesen, mit der einstellung eines hauptschülers aus den 90gern ;) im prinzip ist der streit über lang oder kurzwellen ja egal... auch im grunde das licht... da wir ja in einem kleinen raum arbeiten hat diese welle eine gewisse resonanz auf den körper, der in den hutchinson videos ja auch max. eine 60 pfund kugel bewegt... hier geht es um die größe des objekts, nicht um das gewicht... durch das "schwingen" wirds weich... durch veränderung der schwingung IM RAUM DES OBJEKTS kann man form, farbe, ordnung.. ändern, dennoch ist dies nur eine wandlung, keine veränderung... 1 kg ist ein kg... wenn wir nun die leerräume zwischen den objekten, atomen, neutonen, mit den objekten/leerräumen (materie/antimaterie) schwingen lassen, ändert sich die physikalische struktur und eigenschaft, wobei es immernoch nichts nützt ;) es geht hier nicht nur um eine eigenschaft, also wir haben ja die frequenz, diese ist aber nicht analog zur hz zahl der volte, aber dennoch reagiert dies mmiteinander... also eine anreicherung ist nicht damit gemeint, eher eine aufstockung... also, was nützt mein gelaber ? nichts, aber, wenn ihr es schafft, in einem schwamm das wlan aufzusaugen, zu ordnen, und in einem speicher zu legen, habt ihr eure freie energie ;) ...durch die anlagen wie haarp und den anderen hätten wir theoretisch ja die radiosender um manipulation mit ladungen zu machen.. allerdings schaffen wir es nicht einmal einen akku für einen haushalt zu bauen der ein jahr stom liefern würde... weil es eben nicht aus stein gemacht ist... der gedanke, das ich eines tages meinen kaktuss an meinen laptop anschließe und in der pflanzlichen dns speichere gefällt mir... gruß !

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