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NEXUS Magazin 13, Oktober-November 2007

NEXUS Magazin 13
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MMS: Ein Wundermittel für Afrika und auch den Rest der Welt (Teil 1)

Ein ehemaliger Luftfahrt-Ingenieur entdeckt durch eigenes Experimentieren eine einfache Rezeptur, die spektakuläre Erfolge bei der Behandlung vieler Krankheiten erbringt, vor allem bei Malaria und AIDS. Als er schließlich von der Wirksamkeit seiner Mixtur überzeugt ist, fasst er einen großen Plan: Afrika zu heilen.

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Der folgende Text ist ein Auszug aus Jim Humbles Buch „MMS: Der Durchbruch", das im Mobiwell Verlag erschienen ist. Ein PDF des Artikels finden Sie hier.

Ende 1997 kam ich zurück in die USA und zog nach Walker Lake, Nevada, wohin mein Partner Bob Tate meine tragbare Laborausrüstung gebracht hatte. Mein Plan war es, mir meine eigene, spezielle Förderausrüstung zusammen- und auch herzustellen, um Geld zu verdienen und gleichzeitig weiter an dem Stabilisierten Sauerstoff forschen zu können, den ich im Dschungel eingesetzt hatte.

Unglücklicherweise war mir beim Wechseln von amerikanischer in guyanische Währung eine beträchtliche Geldsumme gestohlen worden, weil ich keinerlei Erfahrung mit dem dortigen Währungssystem hatte. Daher waren die Mittel, die wir in die Herstellung der Minentechnik stecken konnten, sehr begrenzt. Ich verkaufte mein gut zwölf Meter langes, seetaugliches Hausboot für einen Spottpreis, und dieses Geld half uns sehr.

Ungefähr ein Jahr lang vertrieben wir unsere selbst hergestellte Förderausrüstung, doch dann begann Bob Symptome des schrecklichen Lou-Gehrig-Syndroms zu entwickeln und konnte kaum noch arbeiten. Der Verkauf geriet aus mehreren Gründen ins Straucheln. Einer davon war, dass das Magazin, in dem wir regelmäßig unsere Anzeige schalteten, einen dicken Fehler beging, sich aber weigerte, für den daraus entstandenen Schaden aufzukommen, was uns tausende von Dollar kostete. Schließlich landete ich beim Sozialamt. Von Zeit zu Zeit beauftragte man mich mit einer Analyse, was mir half, über die Runden zu kommen.

Mein Sohn beschaffte mir einen Computer und zeigte mir, wie man mit dem Internet umgeht, und so begann ich, mehrere Brieffreundschaften in Afrika zu schließen. Unter anderem lernte ich einen Mann in Tansania kennen, der Safaris zum Kilimandscharo organisierte. Sein Name war Moses Augustino. Bald schon merkte ich, dass er deshalb an Freundschaften zu Amerikanern interessiert war, weil er sich davon Vorteile erhoffte. Wäre ich er gewesen, hätte ich vielleicht genauso gehandelt. Er bat mich um 40 Dollar. 40 Dollar waren eine Menge Geld für ihn, doch zu dieser Zeit waren 40 Dollar auch für mich eine Menge Geld. Aber da ich ihn dazu bringen wollte, den Stabilisierten Sauerstoff an Malaria-Patienten in Tansania auszuprobieren, schickte ich ihm die 40 Dollar.

Der Einsatz lohnte sich. Er gab den von Malaria Betroffenen in seiner Gegend tatsächlich mein Mittel, wobei er sich bei der Dosierung an meine Anweisungen hielt. Bald schon stellte sich bei vielen Patienten eine Besserung ein, aber wiederum nicht bei allen. Er war mit einem Arzt befreundet, dem er von dem Stabilisierten Sauerstoff erzählte (den wir damals noch den Humble-Gesundheitstrank nannten). Ich schickte dem Arzt zwei Flaschen, und der Arzt schickte mir eine E-Mail zurück, in der er schrieb, dass ihm nicht klar sei, wie Salzwasser gegen Malaria helfen solle. „Probieren Sie es einfach, und Sie werden schon sehen“, schrieb ich zurück. Nun, er probierte es tatsächlich aus und war überrascht. Also behandelte er all seine Malaria-Patienten mit dem Mittel. Das Problem war nur, dass es in dieser Region kaum Fälle von Malaria gab. Wäre Malaria dort so verbreitet gewesen wie im Süden Tansanias, hätte er hunderte von Menschen behandeln können, und die Geschichte hätte vielleicht eine andere Wendung genommen. Aber er hatte immer nur ein paar Malaria-Fälle pro Woche.

Gleichzeitig versuchte ich herauszufinden, um welchen chemischen Stoff es sich bei diesem Sauerstoff eigentlich handelte und woraus er sich zusammensetzte. Ich wollte herausfinden, warum er nicht zu hundert Prozent erfolgreich war und erfuhr, dass Dr. William F. Koch diese Lösung bereits 1926 in Deutschland eingesetzt hatte, und zwar bei geistig zurückgebliebenen Kindern. Er glaubte, dass der Stabilisierte Sauerstoff eine nicht-toxische Sauerstoffart transportiere, identisch zu der, die durch das Atmen aufgenommen wird. Dr. Koch verwendete seine Rezeptur zehn Jahre lang in dem Glauben, den Sauerstoffgehalt im Gehirn dieser Kinder zu erhöhen. Leider war dies nicht der Fall. Entweder war die Chemie damals noch nicht so weit, dass Dr. Koch die Wirkung seines Mittels vollständig begreifen konnte, oder aber er selbst verstand nicht genug von Chemie.

Das Mittel gelangte um das Jahr 1930 in die USA. Diejenigen, denen es gelang, die ursprüngliche Formel ausfindig zu machen, versahen verschiedene Produkte mit diesem Zusatz, weil sie glaubten, es sei eine für den Körper nützliche Form von Sauerstoff. Die Forscher, die sich seither mit Stabilisiertem Sauerstoff befassten, haben alle denselben Fehler wiederholt. Tatsache ist, dass das, was seit 80 Jahren als Stabilisierter Sauerstoff bezeichnet wird, keine Sauerstoffart enthält, die für den Körper von Nutzen ist.

Nur wenn Sauerstoff in seiner natürlichen Form, also ungeladen, vorkommt, ist er für den Körper nützlich. Mit anderen Worten: Es darf keine ionisierte Form von Sauerstoff sein. Der Sauerstoff in Stabilisiertem Sauerstoff aber ist ionisierter Sauerstoff mit der Ladung minus zwei. Der Körper kann den Sauerstoff in stabilisiertem Sauerstoff somit ebenso wenig verarbeiten wie beispielsweise den in Kohlendioxid. Verstehen Sie? Auch Kohlendioxid enthält zwei Sauerstoff-Ionen mit der Ladung minus zwei. Atmet man nur Kohlendioxid ein, stirbt man. Der in Stabilisiertem Sauerstoff enthaltene Sauerstoff verbindet sich lediglich mit dem Wasser im Körper. Wasser besteht aus Sauerstoff und Wasserstoff, eine Verbindung, die keine Krankheitserreger zerstört. Ich war überrascht, als ich später herausfand, dass mehrere Universitäten demselben Trugschluss erlegen waren. Zu jener Zeit aber wusste ich es selbst nicht besser. Ich wusste nur, dass die Lösung verbessert werden musste.

Bei jedem Atemzug zieht man Millionen von Sauerstoffatomen in die Lunge. Der Sauerstoff dagegen, den wir ausatmen, hat sich zu Kohlendioxid gewandelt. Die Menge an Sauerstoff, die wir einatmen, entspricht der Menge, die wir ausatmen. Aber was wir ausatmen, ist Kohlendioxid. Dieses Dioxid ist zwar auch Sauerstoff, aber sozusagen verbrauchter Sauerstoff. Sauerstoff oxidiert Dinge im Körper und hält ihn dadurch am Leben. Oxidation heißt, dass das Sauerstoffatom Elektronen aufnimmt. Es zerstört Gifte, macht Chemikalien unschädlich und setzt Wärmeenergie frei. Dadurch entsteht Kohlendioxid, Kohlenmonoxid oder eine andere Kombination. Wenn das Sauerstoffatom also Elektronen aufnimmt, ist es nicht länger ein Sauerstoffatom, sondern wird zu einem Sauerstoff-Ion mit der Ladung minus zwei. Wenn es aber schon eine Ladung von minus zwei hat, wie es bei Stabilisiertem Sauerstoff der Fall ist, kann es nicht mehr oxidieren und ist für den Körper somit wertloser Sauerstoff. Wenn es also nicht der Sauerstoff in Stabilisiertem Sauerstoff ist, der den Malaria-Erreger tötet, was ist es dann?

Im Jahr 1998 die richtige Rezeptur für Stabilisierten Sauerstoff zu finden, war gar nicht so einfach, wenn man nur über ein begrenztes Wissen in Sachen Chemie verfügte. Wer die Zusammensetzung kannte, gab sie nicht preis, und wer die Mixtur verkaufte, setzte natürlich keine Zutatenliste aufs Etikett. Ich machte nur ein einziges Unternehmen ausfindig, das so etwas wie eine Gebrauchsanweisung mitlieferte: dass nämlich der Wirkstoff sich in Wasser zersetze und man die Lösung daher innerhalb einer Stunde trinken solle. Das fand ich interessant. Also gab ich zehn Tropfen in ein Glas Wasser, wartete etwa acht Stunden und roch dann daran, wie Chemiker es oft tun. Der Geruch erinnerte an Chlor. Der Stabilisierte Sauerstoff, erkannte ich, zersetzte sich, weil das Wasser seinen Basenwert senkte (ihn neutraler werden ließ). Ich hatte zunächst nur zehn Tropfen ins Glas gegeben, und beim nächsten Mal nahm ich 20 Tropfen und fügte etwas Essig hinzu, weil dieser Essigsäure enthält, die den Basenwert des Stabilisierten Sauerstoffs noch weiter senken würde als das Wasser. Diesmal wartete ich über 24 Stunden. Das Wasser roch deutlich nach Chlor.

Zu diesem Zeitpunkt hatten meine neuen Bekannten in Afrika so weit Vertrauen zu mir gefasst, dass sie bereit waren, den Stabilisierten Sauerstoff auszuprobieren. Sie verwendeten die verbesserte Formel, nämlich 20 Tropfen plus einen Teelöffel Essig auf ein volles Glas Wasser. Dies ließen sie 24 Stunden lang stehen, bevor sie es einigen der Patienten gaben, denen die ursprüngliche, erste Dosis nicht geholfen hatte. Wenn sie Essig hinzufügten und 24 Stunden warteten, hatte das Mittel zu 100 Prozent Erfolg.

Um meine Mixtur zu testen, besorgte ich mir Chlor-Teststreifen, wie man sie für Swimmingpools verwendet. Und jetzt kommt’s: Schon nach wenigen Stunden wiesen die Teststreifen eine geringe Menge an Chlor nach, und nach 24 Stunden maß der Streifen mindestens ein ppm (parts per million = Teile pro Million) Chlor. Das war noch nicht der Weisheit letzter Schluss, doch ich näherte mich einer Antwort. Was ich nicht sofort erkannte, war, dass die Teststreifen Chlordioxid nachwiesen.

Als nächstes deckte ich das Glas ab, das die Mischung enthielt, und stellte fest, dass es in nur zwei Stunden dieselbe Menge an Chlor enthielt wie zuvor nach 24 Stunden – d. h., sofern ich auch den Essig hinzufügte. Der Grund dafür war, dass das Chlor, bedingt durch den Deckel, nicht so schnell entweichen konnte. Ich gab diese Erkenntnis nach Tansania weiter, und dort wandte man die neue Prozedur an. Man fügte auch dort einen Teelöffel Essig hinzu, deckte das Glas ab und wartete zwei Stunden, bevor man es den Malaria-Patienten gab. Die Mischung half allen, die sie erhielten. Ausnahmslos.

Das klingt alles recht einfach, doch insgesamt waren mehr als 1.000 Tests nötig, und das über einen Zeitraum von über einem Jahr hinweg, um all diese „einfachen“ Dinge herauszufinden. Mein Geld war knapp, und Swimmingpool-Teststreifen waren teuer, ebenso wie die diversen Chemikalien, die ich für meine Tests benötigte. Ich muss zugeben, dass ich nichts wirklich Geniales herausgefunden habe; ich habe bloß ein wenig herumgespielt mit meinem rudimentären Wissen in der Chemie der Metallurgie.

Hinzu kommt, dass ich fast 25 Jahre lang als Versuchsingenieur in der Luftwaffenindustrie tätig war und dabei A-Bomben-Tests und ähnliches durchgeführt habe. Ich hatte, was Tests anging, also eine gewisse Erfahrung. So probierte ich gut ein Dutzend Säuren in 100 verschiedenen Kombinationen aus.

Zwei Stunden zu warten, war für den Arzt in Tansania kein Problem, für meinen Freund Moses Augustino aber war dies alles andere als praktisch. Er war ständig unterwegs und traf auf seinen Reisen immer wieder auf Malaria-Fälle. Daher brauchte er eine Methode, die es ihm ermöglichte, die nötige Dosis in wenigen Minuten zuzubereiten, denn er konnte nicht jedesmal volle zwei Stunden warten. Stabilisierter Sauerstoff ist aufgrund seines hohen Basenwerts so stabil (Base ist das Gegenteil von Säure). Gibt man ein paar Tropfen in ein Glas Wasser, so wird die Alkalität (der Basenwert) der Tropfen durch das Wasser neutralisiert, und die Ionen in den Tropfen zerfallen und geben Chlor frei. Das zumindest dachte ich damals. Also war die Frage: Wie kriegen wir das schneller hin?

Ich kaufte die nötigen Säuren und führte die entsprechenden Tests durch, um meine Forschungen fortzusetzen. Nachdem ich alle Mineralsäuren und mehrere organische Säuren durchprobiert hatte, kam ich zu dem Ergebnis, dass es mit Essig, der zu fünf Prozent aus der organischen Essigsäure besteht, am besten funktionierte. Dann erreichte ich einen – wenn auch kleinen – Durchbruch, der eigentlich ganz simpel war: anstatt ein Glas Wasser zu nehmen, benutzte ich gar kein Wasser. Stattdessen gab ich 20 Tropfen Stabilisierten Sauerstoffs und einen Viertel Teelöffel voll Essig in ein sauberes, trockenes, leeres Glas und schwenkte es, damit sich alles vermischte. Es funktionierte, und zwar in nur drei Minuten! Der Chlor-Teststreifen, mit dem ich die Mixtur prüfte, zeigte nach drei Minuten einen Wert von über fünf ppm. Nachdem ich alles mit einem halben Glas Wasser verdünnt hatte, sank der Wert auf unter ein ppm, doch die Mischung schmeckte trotzdem fürchterlich. Trinkt man mit Wasser versetzten Stabilisierten Sauerstoff, bevor das Chlor sich freisetzen kann, schmeckt das Ganze nicht allzu schlimm, doch gelöstes Chlor ist wahrlich kein Genuss. Einigen Leuten macht der Geschmack nichts aus, anderen aber sehr wohl – vor allem Kindern, die nun einmal die Hauptzielgruppe der Lösung sind.

Kommentare

15. August 2013, 17:32 Uhr, permalink

Theo Schiller

Zur wirkungsvollen und erfolgreichen Anwendung des dem MMS, bietet der Verein Freunde der Heilkräuter e.V. (eingetragener Verein mit bestätigter und anerkannter Gemeinnützigkeit) seine kostenlose Hilfe an. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung.
Ich hoffe, daß das keine Schleichwerbung ist, weil wir alles was wir tun, kostenlos tun und zum Nutzen aller Menschen tätig sind.

15. Juni 2015, 19:15 Uhr, permalink

willswissen

Sehr geehrte Damen und Herren. Ich habe eine 0,3% Chlordioxidlösung fix und fertig gekauft. Ist dieses Mittel auch geeignet. Für eine hrliche verständliche Antwort wäre ich sehr dankbar.
Freundliche Grüße.

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