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NEXUS Magazin 40, April-Mai 2012

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Was es wirklich bedeutet, Organe zu spenden: ein Blick auf die dunkle Seite

Wer sich zur Organspende im Falle seines Todes bereit erklärt, entscheidet sich dazu oftmals in dem Glauben, damit eine gute Tat zu tun, zumal die vermeintlich für das eigene Leben keine Konsequenzen mehr hat. Dies könnte sich als verheerender Irrtum herausstellen, denn die Entnahme des Spenderorgans muss im noch warmen Körper erfolgen. Ob der in allen Fällen wirklich schon tot ist, scheint überaus fraglich. Auch für den Empfänger bleibt der Nutzen fraglich, denn ein fremdes Organ zu empfangen (und zu behalten) bedeutet lebenslange Abhängigkeit vom Medizinbetrieb.

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Seit die Schulmedizin die Organtransplantation ins Programm aufgenommen hat, ist der Todeszeitpunkt also juristisch zeitlich vorverlegt worden und wird seitdem auch immer noch weiter vorverlegt, um dem „Toten“ – in Wirklichkeit aber einem Sterbenden – lebendfrische Organe, wie z. B. das bis dahin noch schlagende Herz oder andere bis dahin voll durchblutete Organe wie Niere, Leber, Lunge, Bauchspeicheldrüse und Augen etc. entnehmen zu können. Denn nach dem deutschen Transplantationsgesetz (TPG) dürfen lebenswichtige Organe nur von Toten entnommen werden. Im Interesse der Organtransplantation hat sich die Definition des „Hirntods“ als Todeszeitpunkt des Menschen nahezu weltweit durchgesetzt. Behilflich wurde dabei auch die Bundesärztekammer. Sie konstatierte, dass mit dem Hirntod angeblich medizinisch-naturwissenschaftlich der Tod des Menschen klar festgestellt sei. Wem ist schon bekannt, dass sich hinter der Bezeichnung „Bundesärztekammer“ ein nicht rechtsfähiger Verein von Landesärztekammern verbirgt, jedoch keine öffentlich-rechtliche Institution auf Bundesebene, wie der Name eigentlich impliziert! An der Feststellung der Bundesärztekammer, dass mit dem Hirntod der Tod des Menschen festgestellt sei, ändert die Tatsache nichts, dass es sich bei dem Patienten zu diesem Zeitpunkt um einen Körper handelt, dessen Herz noch schlägt und den gesamten Kreislauf aufrechterhält, der noch seine normale, warme Temperatur und Stoffwechsel aufweist. Auch das funktionsunfähige Gehirn ist noch durchblutet und keineswegs erkaltet wie bei einem Toten. Daher ist es auch noch längst nicht in den Verwesungsprozess übergegangen. Bis zur Feststellung des Gehirntods (und damit juristisch gesehen: des Todes des Patienten durch Ärzte) wurde dieser vom Pflegepersonal noch als Komapatient behandelt: Er wurde ernährt, gewaschen und in jeder notwendigen Weise gepflegt. Männliche „Gehirntote“ sind selbst noch zu einer Erektion fähig. Weibliche schwangere Gehirntote lassen in ihrem Körper ein Embryo weiter wachsen und bis zu seiner Geburt reifen. Auch Wunden können noch ausgeheilt werden. Dr. Zieger berichtete 1996 dem Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags, dass Komapatienten auf äußere Ereignisse und soziale Stimuli, wie etwa den Besuch von Angehörigen, eindeutig reagieren. Gehirntote können noch Tage, Wochen, auch noch Monate oder jahrelang leben, bis sie einem würdevollen, friedlichen Tod begegnen. Deshalb hat das Pflegepersonal häufig seine Probleme damit, dass ein irreversibel komatöser Patient, den sie bis dahin in vollem Umfang gepflegt hatten, zu einem bestimmten Zeitpunkt als vorgesehener Organspender von den Ärzten als tot erklärt wird, obwohl er nach wie vor wie ein Schlafender lebend,, warm und atmend im Bett liegt. Kein Wunder, dass Professor Franco Rest äußerte: „Den Hirntod gibt es überhaupt nicht; er ist eine Erfindung der Transplantationsmedizin.“

Mediziner, die die Hirntod-Diagnose stellen, bereiten dem Patienten zuvor schmerzhafte Erfahrungen: Der Eingriff dient nämlich in der Regel der Organbeschaffung, und nicht dem Wohl des Patienten. Die klinische Untersuchung sieht u. a. vor: eine Provokation der Augenhornhaut mit einem Gegenstand; Stechen in die Nasenwand; Reizen des Rachenraums mit einem Gegenstand; Setzen eines heftigen Schmerzes zur Reizung von Reflexen; Reizung des Bronchialraums durch Absaugkatheter; festes Drücken der Augäpfel; Gießen von Eiswasser in die Gehörgänge. Zur Absicherung der Diagnose wird gelegentlich eine Angiographie mit Kontrastmittelgabe durchgeführt. Dieses Testverfahren kann beim noch lebenden Spender zu einem anaphylaktischen Schock mit Todesfolge führen. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation empfiehlt als letzte klinische Untersuchung den Apnoe-Test: das Abschalten der Herz-Lungen-Maschine. Dabei kann es zu Blutdruckabfall, Herz-Rhytmus-Störungen oder gar zum Herzstillstand kommen.

Über belastende Untersuchungen, mögliche Gefahren und Fehleinschätzungen bei der Hirntoddiagnostik wird der spendenwillige Bürger jedoch derzeit nicht aufgeklärt. Unbekannt bleibt, wie häufig Fehldiagnosen eines Gehirntods gestellt werden. Derartiges wird selbstverständlich nicht in Fachzeitschriften publiziert. Indessen wurden Fälle bekannt, in denen bei „Hirntoten“, durch Fortsetzung lebenserhaltender Maßnahmen diese Patienten wieder gesund wurden. Die Autoren einer entsprechenden Studie warnten vor der Fehldiagnose des Hirntods.2 So wurde bei der 56-jährigen Gloria Crux der Hirntod diagnostiziert und prognostiziert, dass sie innerhalb von 48 Stunden sterben würde. Sie überlebte aber, weil ihr Mann das Abschalten der Geräte verhindern konnte. Eine weitere Betroffene, Frau Rosemarie Körner, berichtete:

„Hätte man ihm (ihrem damaligen Ehemann) aufgrund der mehrmaligen Hirntod-Diagnose Organe entnommen, würde er heute nicht mehr leben, nicht zum dritten Mal verheiratet sein.“

Vor der Organentnahme auf dem Operationstisch erhalten diese angeblich Toten häufig muskelentspannende und schmerzstillende Medikamente. Hier und da bekommen sie auch eine Vollnarkose oder werden örtlich anästhesiert. Nicht selten schnallt man sie auf dem Operationstisch fest, um irritierende Bewegungen zu verhindern. Daraus ist unschwer zu entnehmen, dass die Organtransplanteure keineswegs davon ausgehen, dass der Organspender, dem auf dem Operationstisch lebendfrische, warme Organe – etwa das noch schlagende Herz – herausgeschnitten werden, bereits im eigentlichen Sinne tot und ohne jedes Schmerzempfinden sei. Ganz im Gegenteil! Wie bei einem operierten, lebenden Patienten reagiert auch der Hirntote auf unbewusste Schmerzen: Die Pulsfrequenz schnellt hoch, der Blutdruck verändert sich, Hormone werden ausgeschüttet. Ein wirklicher Toter, ein Leichnam, ist zu solchen Reaktionen selbstverständlich nicht mehr fähig. Da ein Schmerzempfinden in solchen Fällen nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden kann, ist in der Schweiz bei der Organentnahme am „Toten“ inzwischen eine Vollnarkose vorgeschrieben. Selbst die Deutsche Stiftung Organtransplantation empfiehlt zur „Optimierung des chirurgischen Eingriffs“ 5 Fentanyl, ein synthetisches Opioid. Es ist eines der stärksten Schmerzmittel – ca. 100 Mal stärker als Morphin. Gescheut wird die Empfehlung einer Vollnarkose, wahrscheinlich weil dies auch dem Laien offenbaren würde, dass der tote Organspender in Wirklichkeit noch gar nicht tot ist.

Zu Zwecken der Organentnahme wird der auf dem OP-Tisch liegende Körper des Hirntoten von der Kehle bis zum Schambein aufgeschnitten bzw. aufgesägt. Als Erstes gießt man sodann Eiswasser in den aufgeklappten Körper, dann werden die einzelnen Organe herausgeschnitten. Erst danach tritt der eigentliche, endgültige Tod der ausgenommenen körperlichen Hülle des Patienten ein, jedoch nicht der entnommenen Organe, die in anderen Patienten weiter leben und weiter funktionieren sollen. Dem SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Wolfgang Wodarg, von Beruf Arzt, wurde die Bitte abgelehnt, als Zuschauer einer Organentnahme beizuwohnen. Als Begründung wurde mitgeteilt, die einem Schlachtfeld ähnelnde Szene sei keinem Zuschauer zuzumuten. Und dies wahrscheinlich aus gutem Grund! Der Blutverlust beim Aufschneiden eines noch von der Blutzirkulation durchpulsten, lebenden Körpers von der Kehle bis zum Schambein und das anschließende Ausschlachten von Organen führt fast zum totalen Blutverlust der körperlichen Hülle. Die Chirurgen stehen wegen der Blut- und Wasserüberschwemmung des Fußbodens häufig auf Matten oder Tüchern.

Wie schon vorher erwähnt, werden übrigens nicht nur Organe entnommen, sondern auch Gewebe. Infrage kommt hier praktisch der gesamte Körper, z. B. die Oberschenkelknochen. Für den Bestatter muss der Leichnam („der Hampelmann“) dann erst wieder stabilisiert werden – zum Beispiel, indem man ihn mit Besenstielen austopft und zunäht. Herausgenommene Augen werden zugeklebt oder durch Glasaugen ersetzt. Wie in der Ärztezeitung vom 31. August 2000 zu lesen war, hält der britische Anästhesist Dr. Peter Young es grundsätzlich für möglich, dass hirntote Patienten bei der Organentnahme Schmerzen empfinden können. Andere britische Narkose-Fachärzte haben dem zugestimmt. Dr. Philip Keep vom Norfolk und Norvich Hospital, Norvich, ließ die Hörer eines Radio-Programms der BBC wissen, dass er eine Organspende für sich persönlich ablehne. Er erklärte dazu:

Kommentare

31. März 2012, 19:18 Uhr, permalink

Angelika

Bravo zu diesem Artikel!
ich selbst habe mich sehr lange und oft damit beschäftigt und trage nun in meinem Impfpass dick in rot den Kommentar. keine Organspenden!
ich will gehen, wenn es meine Seele sagt und nicht ausgeschlachtet werden am lebenden Körper!
Zu diesem Thema empfehle ich das Buch von Pim van Lommel, Endloses Bewusstsein:neue medizische Fakten zur Nahtoderfahrung.
(Thomas wird mir nicht böse sein, wenn ich dieses Buch erwähne, auch wenn es ein anderer Verlag ist). Herr van lommel ist Arzt und als Arzt spricht er Organspenden an.
macht weiter so!
herzlich

01. April 2012, 16:54 Uhr, permalink

Peter Mehring

Sorry aber ihre Beschreibung des Hirntodes ist nicht korrekt. Wenn der Hirntod festgestellt wurde liegt keine Spontanatmung mehr vor (s. Richtlinie der BÄK zur Feststellung des Hirntodes). Der Körper kann also garnicht Wochen und Monate weiterleben so wie sie schreiben. Es liegt doch nur deshalb eine Kreislauffunktion vor, weil der Körper künstlich beatmet wird, künstlich erwärmt wird und der Kreislauf mittels Herz-Lungenmaschinen aufrecht erhalten wird. Nur deshalb wird der Zellverfall verlangsamt. Also bitte genauer Recherchieren bevor solche Horrorbeschreiben dem Leser vorgauckeln er würde hier wie ein Stück Vieh geschlachtet werden.

05. April 2012, 22:31 Uhr, permalink

Rosemarie

Vom Befürworter bin ich vor einigen Jahren zum Gegner von Organspenden geworden.
Da ich davon überzeugt bin, dass wir ewig leben, möchte ich auch kein Fremdorgan haben. Dann möchte ich lieber gehen und in einem neuen Körper mein nächstes Leben leben.

Vielleicht kommen wir sogar in einigen Jahren zur Methode von Grabovoi, Petrov und Arepjew. Zur Zeit lese ich den dritten Teil der Trilogie von Petrov. Und ich glaube, dass das unser zukünftiger Weg ist.

06. April 2012, 16:02 Uhr, permalink

sil

@permalink
Sorry, das sind keine Horrorgeschichten. Der Spender wird bis zum Ende der Organentnahme künstlich beatmet, deshalb zeigt er ja auch Stress-Symptome wie rapiden Blutdruckanstieg Adrenalinausschüttung etc., wenn er aufgeschnitten wird. (Gramm et. al.)
Und natürlich gibt es auch- im beatmeten Zustand- den sog. chronischen Hirntod.
Da überleben als ganzhirntot- Diagnostizierte eine Woche, einen Monat, im Einzelfall auch 20 Jahre, bis es zur Desintegration des Organnismus kommt. Der Amerikanische Neurologe, der die Studie (chronic brain death) gemacht hat, ist Alan D. Shewman. Er trat Ende April im Dt. Ethikrat auf und sorgte mit seinem Vortrag für kontroverse Diskussionen. Shewmon war bis zu dieser Studie übrigens ein vehementer Vertreter der Ganz-Hirntod- Definition (nicht brain-stem-death). Dann erst wurde er zum Skeptiker.
Also erst die neuere wiss. Literatur lesen, dann von Horrorgeschichten sprechen.

06. April 2012, 16:02 Uhr, permalink

sil

@permalink
Sorry, das sind keine Horrorgeschichten. Der Spender wird bis zum Ende der Organentnahme künstlich beatmet, deshalb zeigt er ja auch Stress-Symptome wie rapiden Blutdruckanstieg Adrenalinausschüttung etc., wenn er aufgeschnitten wird. (Gramm et. al.)
Und natürlich gibt es auch- im beatmeten Zustand- den sog. chronischen Hirntod.
Da überleben als ganzhirntot- Diagnostizierte eine Woche, einen Monat, im Einzelfall auch 20 Jahre, bis es zur Desintegration des Organnismus kommt. Der Amerikanische Neurologe, der die Studie (chronic brain death) gemacht hat, ist Alan D. Shewman. Er trat Ende April im Dt. Ethikrat auf und sorgte mit seinem Vortrag für kontroverse Diskussionen. Shewmon war bis zu dieser Studie übrigens ein vehementer Vertreter der Ganz-Hirntod- Definition (nicht brain-stem-death). Dann erst wurde er zum Skeptiker.
Also erst die neuere wiss. Literatur lesen, dann von Horrorgeschichten sprechen.

09. April 2012, 09:33 Uhr, permalink

Angelika

Lasen wir doch mal alle medizinischen Definitionen beiseite! Das zählt doch gar nicht!
Was allein zählt, sind die erschreckenden Berichte der Menschen, die den Toten nach der Organentnahme gesehen haben und die weiss verfärbten Haare oder das verkrampfte und schmerzverzerrte Gesicht des Toten gesehen haben! das ist doch Beweis genug!!!
da können die Wissenschaftler definieren wie sie wollen! Man sollte sie einfach fragen, ob sie denn ihre Organe spenden! Auf die Antwort wäre ich doch sehr gespannt!

10. April 2012, 22:18 Uhr, permalink

Detlef Nolde

Weitere Infos und Verweise zum Thema: detlefnolde.wordpress.com/2009/09/24/nein-zur-organspende/

11. April 2012, 19:41 Uhr, permalink

sil

@ Angelika

Das Medizinische ist kompliziert, aber man kann es nicht beiseite lassen.
Immerhin wird nach der Hirntoddiagnostik der Totenschein ausgestellt. Das hat rechtliche Konsequenzen. Wenn der als hirntot diagnostizierte , künstlich beatmete Patient als "Toter" weiterlebt, weil die Angehörigen das Abstellen der künstlichen Beatmung verweigern, bezahlt die Krankenkasse keine Kosten mehr. Auch wenn der "Tote" medizinisch versorgt werden muss. Der sog. chronische Hirntod ist ein medizinisches, ethisches und rechtliches Problem, das bisher völlig ungelöst ist. Denn der Tote bekommt ja u.U. eine Lungenentzündung, Fieber, Klinikkeime und vieles andere mehr, was auch ein normaler Intensivpatient bekommt. Was macht man dann?
Die Frage, wie tot sind Hirntote ist deshalb entscheidend. Und Neurologen wie der Amerikaner Alan Shewmon, der eine Studie über den
chronischen Hirntod gemacht hat, sind für die Diskussion sehr wichtig. Sonst bleibt es medizinisch , juristisch und ethisch bei" Hirntod gleich Tod "
Wenn Sie an dem Aussehen von Hirntoten nach der Explantation interessiert sind, schauen Sie einmal bei gloria-TV den Film : Was am Ende bleibt- Gewissenskonflikt nach einer Organspende. Eine Mutter erzählt.

13. April 2012, 11:32 Uhr, permalink

Stephan Holzhaus

Vielen herzlichen Dank für Ihren Artikel. Es ist sehr wichtig, daß das Thema so in die Öffentlichkeit kommt.
Ergänzend möchte ich noch hinweisen: Wolfgang Waldstein wurde auch bei der sehr bedeutenden Bundestagsrede von Papst Benedikt XVI. am 23. September 2011 mehrfach zitiert. Sein wichtiges Buch über das Naturrecht ("Ins Herz geschrieben") macht deutlich, wie dieses von Gott gegebene Recht eines jeden Menschen zunehmend und eben besonders durch die Transplantationsgesetze billigend von der uns regierenden "Räuberbande" unterlaufen wird.

19. April 2012, 11:37 Uhr, permalink

Angelika

Hallo Sil,

danke sehr für die Info.
Sie haben sicher mit allem Recht, was Sie schreiben. Ich sehe, wie schwer das alles ist. So schwer. Wie mag es da erst den nahen Angehörigen gehen?

01. Mai 2012, 13:12 Uhr, permalink

heike

Es ist ganz wichtig,dass bei einer "Organentnahme", und die Patientin bereits im Koma liegt, mehrere Angehörige befragt werden müssen für die Zustimmung einer Organentnahme. Wenn z.Bsp.nur der Ehemann-die Einwilligung /Zustimmung geben darf,ist es nicht korrekt. Die "Ehe-Verhältnisse sind nicht überprüfbar!!!
Sehr wichtig ist die Narkose ,während der Organentnahme.Ein "Muss und eine Pflicht..denn kein Arzt(sind ja keine Götter in Weiß,sondern nur Personen mit medizin.Wissen-mehr oder weniger) kein Arzt weiß,was der Spender wirklich spürt.

01. Mai 2012, 13:13 Uhr, permalink

heike

Es ist ganz wichtig,dass bei einer "Organentnahme", und die Patientin bereits im Koma liegt, mehrere Angehörige befragt werden müssen für die Zustimmung einer Organentnahme. Wenn z.Bsp.nur der Ehemann-die Einwilligung /Zustimmung geben darf,ist es nicht korrekt. Die "Ehe-Verhältnisse sind nicht überprüfbar!!!
Sehr wichtig ist die Narkose ,während der Organentnahme.Ein "Muss und eine Pflicht..denn kein Arzt(sind ja keine Götter in Weiß,sondern nur Personen mit medizin.Wissen-mehr oder weniger) kein Arzt weiß,was der Spender wirklich spürt.

01. Mai 2012, 13:13 Uhr, permalink

heike

Es ist ganz wichtig,dass bei einer "Organentnahme", und die Patientin bereits im Koma liegt, mehrere Angehörige befragt werden müssen für die Zustimmung einer Organentnahme. Wenn z.Bsp.nur der Ehemann-die Einwilligung /Zustimmung geben darf,ist es nicht korrekt. Die "Ehe-Verhältnisse sind nicht überprüfbar!!!
Sehr wichtig ist die Narkose ,während der Organentnahme.Ein "Muss und eine Pflicht..denn kein Arzt(sind ja keine Götter in Weiß,sondern nur Personen mit medizin.Wissen-mehr oder weniger) kein Arzt weiß,was der Spender wirklich spürt.

10. Mai 2012, 19:03 Uhr, permalink

Almut

Es gibt eine sehr interessante website: Kritische Aufklärung über Organtransplantation mit vielen unterschiedlichen Autoren zum Thema Organtransplantation. Beeindruckend die Berichte der Angehörigen von Organspendern. Besonders beeindruckt hat mich das Buch von Renate Greinert: Unversehrt sterben, Konfliktfall Organspende. Wären die Angehörigen nicht die beste Lobby der Transplantationsmedizin. Hier erfährt man, dass die viel propagierte Nächstenliebe, für Angehörige von Spendern in einer Einbahnstraße endet, wenn sie erfahren was Hirntod bedeutet. Hirntod: Ein definierter Zustand in der Sterbephase eines Menschen. Jedes Land definiert seinen Hirntod. Wir haben weltweit mehr als 30 verschiedene Hirntoddefinitionen.

10. Mai 2012, 20:11 Uhr, permalink

Dany

Super Bericht im Nexus!!! Weiter so. Man muss jetzt die Bürger aufklären (über Internet, Facebook usw) dann hat die PharmaMafia keine Chance mehr.

14. Mai 2012, 10:56 Uhr, permalink

Oliver

Wo kommen denn all die geschädigten Organe her, die ausgetauscht werden sollen? Wer oder was hat die so geschädigt? Da kommt einer zum Arzt, mit Kopfweh, Magenschmerzen oder hat es am Herz. Bekommt was verschrieben. Kein Wort von seinem Arzt, daß das nichts hilft, weil seine Krankheit ja von Ausbeutung, Unterdrückung, Entfremdung und Armut kommt und das muß weg. Erfährt nie, daß das, was angeblich gut sei fürs Herz (cholesterinsenkendes Mittel z.B.), das Herz gerade erst kaputt macht, daß Antibiotika, Antidepressiva, Blutdruckmittel, Gicht- und Rheumamittel Gift sind für die Nieren und die Leber. Schluckt das Zeugs Jahr um Jahr. Vertraut seinem Arzt und ist ihm noch dankbar, wenn dieser eines Tages sagt: für Ihre geschädigte Niere, für die Leber, für das Herz, da wüßte ich was. Die Warteliste ist allerdings lang. Weil so wenige spenden. Was die Ärzte da mit den Patienten machen, ich finde, das ist so, wie wenn man ein Kleinkind auf die Autobahn schickt.
Fundstelle: www.spkpfh.de/Mandat_fuer_Blutbad.htm

22. Mai 2012, 19:51 Uhr, permalink

Oliver Scherf

Strafanzeige gegen DSO und Bundesärztekammer

Es geht um OrganHANDEL, also um ein Geschäft. Den Geschäftsinteressen der Bundesärztekammer und der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) werden Menschenleben geopfert. Die Volksvertreter schauen untätig zu. Inzwischen ist klar: Das Hirntod-Konzept ist ein TÖTUNGS-Konzept. Dieses Marketingkonzept ist gut für die Geschäfte mit den Organen, für die Betroffenen ist es im Effekt aber ein TÖTUNGS-Konzept. Die juristische Aufarbeitung hat gerade erst begonnen. Die Staatsanwaltschaft Berlin ist mit der Sache befaßt.

Hier der Text der Strafanzeige, auch als PDF zum Ausdrucken und Abschicken:
www.spkpfh.de/Strafanzeige_wegen_Mordes_gegen_Bundesaerztekammer_und_DSO.htm

26. Mai 2012, 00:07 Uhr, permalink

Wolf von Glasenapp

Alles ist Bewustsein! So wie der grösste Teil der Menschen nicht verstehen kann, dass sie selber die Ursachen schaffen von den sie selber eines Tages betroffen werden, so können sie auch veile andere Sachen nicht verstehen. So lange die Menschen es für natürlich empfinden Tiere zu essen, werden sie wohl kaum in der Lage sein Mitgefühl für ihre eigne Sorte zu haben. Dies sollte keine Verurteilung sein, sondern nur ein Verstehen der Dinge. Angeblich gibt es keine Sünden, alles ist im Grunde erlaubt, nur hat halt alles seine Konzequenzen. Organtransplantation ist doch im Grunde nur eines von vielen Unwissen, Desinformation, Manipulation im Interesse einiger Nutzniezer.

06. Juni 2012, 14:36 Uhr, permalink

Stefan Dewald

Organspenden ist nur eine Übergangslösung bis die Eigenzüchtung von Organen möglich ist. Wenn die religiös motivierten Bremser da nicht wären, könnten wir heute schon Nieren nachzüchten.
www.ted.com/talks/lang/en/anthony_atala_printing_a_human_kidney.html
Die Bedenken hier sind also vergänglich.

09. Juni 2012, 10:19 Uhr, permalink

Annette

Wie kann es sein, dass jemand, dessen Bruder Geschäftsführer eines der größten pharmazeutischen Unternehmen in Deutschland ist, Gesundheitsminister sein darf? Das Gesetz zur Organspende dient in erster Linie der pharmazeutischen Industrie.
Über ein Internetforum habe ich folgende Information:
Daniel Bahr:
"Sein Bruder Thomas ist zehn Jahre älter, Mediziner und Geschäftsführer des Unternehmen Gesundheit Oberpfalz Mitte (UGOM) in Amberg. Die Minister-Initiative für Praxisnetze wurde als Gefälligkeitsdienst kritisiert..": de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Bahr#Familie
Was mag das für eine Gesellschaft sein, bei welcher der Bruder Geschäftsführer ist?
www.ugom.de/k/ugom_/page-ugom-7-folder.html

"Dr. Thomas Bahr, Geschäftsführer,
Vormals leitende Positionen in der Healthcare Branche, zuletzt Leiter Projektgruppe Neue Versorgungsformen bei AstraZeneca": www.ugom.de/k/ugom_/page-ugom-52-folder.html
Mal eine Pressemeldung von AstraZeneca: www.astrazeneca.de/aktuelles/deu ... d=13196398
AstraZeneca ist der fünftgrößte Arzneimittelhersteller weltweit.

www.youtube.com/watch?v=ll8OusoMJvc
Über die Gesellschaft für Gesundheitsberatung e. V., Dr.-Max-Bruker-Str. 3, 56111 Lahnstein, ist ein Ausweis. Ich bin kein Organspender und möchte auch kein Fremdorgan erhalten.
Diesen Ausweis führe ich (Medizinerin, die von einem Fachkollegen diesen Ausweis erhielt) seit Jahren mit mir. Bei einem überstandenen Herzinfarkt hat ihn, die mich behandelnde Klinik, einfach einbehalten, aber ich besitze mehrere auf Vorrat.
Über dieses Institut ist auch der ergreifende Bericht einer Mutter (Renate Greinert) zu erhalten, die ihren Sohn zur Organspende freigegeben hat. Organspende - nie wieder.
Der Ausweis und der Bericht sind übrigens kostenlos zu erhalten.

22. Juni 2012, 13:33 Uhr, permalink

Alien

Die Organspende wird in erster Linie aus kommerziellen Interessen propagiert.
Viele der so genannten hirntoten Patienten könnten durch eine entsprehende Behandlung wieder belebt werden. Doch diese Behandlung ist den Kliniken zu aufwendig und bringt nicht genügend finanziellen Gewinn. Der, vor der Organspende durchzuführende, Apnoe-Test tötet den Spender.

26. Juni 2012, 16:37 Uhr, permalink

Brigida

Ich bin seit über 20 Jahren transplantiert und fühle mich sehr gut. Ohne die Transplantation wäre ich schon lange tot. Für das Organ und das damit verbundene neue Leben und die Lebensqualität bin ich sehr dankbar. Sterben wollte ich keineswegs als junger Mensch. Optisch und charakterlich habe ich mich übrigens nicht verändert. Auch sind bisher kaum Nebenwirkungen der Medikamente aufgetreten. Diese Geschichte hier ist Grusel pur, kann aber teilweise medizinisch erklärt werden. Ich werde übrigens weiterhin an weiterführenden Schulen für Organtransplantationen werben. Jeder sollte sich seine eigene Meinung machen und diese auch vertreten dürfen, ohne angefeindet zu werden.

28. Juni 2012, 19:27 Uhr, permalink

Thomas Kirschner

@Brigida:
Toll, auch mal eine gegenteilige Stimme zu hören, vor allem von einer Person, die es am eigenen Leib erlebt. Also scheint es nicht immer zu Persönlichkeitsveränderungen/-übertragungen zu kommen.
Das Ausschlachten am lebendigen Leib ist dennoch ein Gräuel, das ich persönlich nie tolerieren werde. Aber dein Kommentar macht mir Hoffnung, dass vielleicht eines Tages Organe im Labor erzeugt werden, die ohne Leid erzeugt werden können. Unter solchen Bedingungen würde ich meine Einstellung zur Organtransplantation nochmal überdenken.

24. Juli 2012, 09:20 Uhr, permalink

chrisi

Mit 18 Jahren fand ich das noch richtig gut: Ein Akt der totalen Nächstenliebe, so dachte ich.
Heute bin ich dagegen, will auch für mich nichts haben.
Im Falle Thurn und Taxis, der binnen zwei Wochen zwei Spenderherzen bekam und trotzdem starb, kann es sich doch nur um Geldmafia und Organhandel drehen. Ein armer Hund wartet Jahre, um ein Herz zu bekommen, der Thurn Taxis hat Geld und kriegt gleich zwei Herzen binnen zwei Wochen.

06. Juni 2013, 12:26 Uhr, permalink

Mausi

Selten so viel Müll gelesen ? Meiner Meinung nach sind alle Organgspende-Gegner die größten egoistischsten Angsthasen dieser Welt! Sie haben einfach nur Angst und verbreiten irgendeinen Blödsinn!

Ich kann da nur den Kopfschütteln!

Was sollen meine Organe verrotten wenn ich 2 m unter der Erde liege wenn ich damit evtl. anderen Menschen noch ein schönes Leben bereiten kann.

Ich bin ganz klar PRO ORGANSPENDE!

11. Juni 2013, 08:57 Uhr, permalink

Mephisto966

Liebe Mausi,

dieser "Müll" wird dir und der deinen noch armdick zum Munde herausquellen, wenn du von der Kehle bis zum Schambein aufgeschlitzt, deine Eingeweide mit 4°C kaltes Eiswasser geflutet bekommst, deine Organe nach und nach von ihren Blutgefäß- und Nervensträngen geschnitten, aus ihren Haltegeweben befreit in den vorgekühlten Transportboxen verstaut werden.
Hochmut kommt vor dem Fall, und solche Sprüche wie deine zeugen von einer Ignoranz, die noch vielen, uninformierten Menschen eigen ist - hauptsache gleich dumm gebabbelt. Selbstredend kommt jede/r - entweder 2m unter der Erde oder in dem schönen warmen Ofen der Einäscherung, daran geht kein Weg vorbei - in die Ewigen Jagdgründe, doch ist nicht egal, mit welchen allerletzten Erfahrungen. Es geht auch nicht darum, beratungsresistente Menschen umzustimmen - in deinem Fall auch vollkommen unnötig - sondern diejenigen, die sich noch nicht allwissend bezeichnen aufzuklären über beiden Seiten der Medaille und sie nicht alleine zu lassen mit den Zweifeln, Bedenken und Gewissensbissen, ob sie einen Angehörigen der Auswaidung freigegeben haben, oder sich unwissend in die Gefahr begeben. Wie es auf einem Cartoon zu sehen war: der Inhaber eines Spendeausweises wehrte sich beim Anblick des voll ausgestatteten Schlachter-Teams, er wäre noch gar nicht tot, worauf diese sagten: danach schon.

30. Oktober 2014, 11:09 Uhr, permalink

thom ram

Ausgezeichneter Artikel.

Ich habe ihn auf bumibahagia.com verlinkt.
bumibahagia.com/2014/10/30/schwerverbrechen-organtansplantation/

Ich finde eure Kopierregelung nicht.
Ist es in eurem Sinne, wenn ich gelegentlich einen Artikel gesamt kopiere und - selbstverständlich mit genauer Quellenangabe - in bumibahagia.com einstelle?

Oh, sehe grad, ich solle übers Kontaktformular gehen. Yepp. Mach ich.

30. Oktober 2014, 14:26 Uhr, permalink

Chris

Der Artikel ist von 2012, da konnte man folgendes noch nicht wirklich wissen:

Dr. med Eben Alexander, Prof in Harvard und Neurologe, war 7 Tage lang hirntot! HIRNTOT! Kurz bevor die Ärzte die Maschinen abstellen wollten, ist er von alleine aufgewacht. Entgegen allen medizinischen Theorien (er hätte nur noch sabbern dürfen), hat er sich völlig erholt und ein sehr beeindruckendes Buch geschrieben.

Wenn ein ex-hirntoter Neurologe Bücher schreiben kann, beweist uns das, dass wir Nichts wissen!

Ich werde niemals einer Organspende zustimmen. Selbst bei Bluttransfusionen hab ich ein komisches Gefühl...

Das Buch heißt übrigens "Blick in die Ewigkeit".

29. November 2014, 20:21 Uhr, permalink

Cassandra

Wo Ärzte und Pharmakonzerne involviert sind, ist nicht nur im Falle eines Hirntods Vorsicht und Skepsis angebracht und deshalb ist dieser Artikel im Sinne einer umfassenden Aufklärung mehr als notwendig. Denn es geht dem Wirtschaftsfaktor MEDIZIN meist nur um Ansehen, Macht und Geld und der Kunde zahlt die Zeche, entweder auf der einen oder auf der anderen Seite.
Wer glaubt, Ärzte transplantieren Organe aus reiner Nächstenliebe, der irrt gewaltig, oder glaubt ernsthaft jemand, dass einem Sozialhilfeempfänger ein Organ transplantiert würde?
Schon oft habe ich mich gefragt wie Ärzte bei folgendem Szenario wohl entscheiden würden. Ein ganz "normaler" Mensch/Arbeiter wird nach einem Unfall ins Spital eingeliefert. Viel ist da nicht mehr zu machen, er trägt aber einen Organspendeausweis bei sich. Nun stellt sich wohl die Frage, wieviel Zeit und Geld man investiert, um EIN Leben (in diesem Fall das eines normalen Arbeiters) zu retten, wenn man mit der Feststellung des Hirntods dieses einen Lebens (die Überzeugungsarbeit bei den Angehörigen gehört mittlerweile zur Routine), mit Aussicht auf sehr viel Geld, sprich lukrativen Operationen, ein paar anderen evtl. vermögenden und somit wichtigen Menschen "das Leben retten" könnte. Ich denke die Entscheidung liegt für wirtschaftlich denkende und handelnde Ärzte schlicht und einfach auf der Hand. Alles andere ist vielleicht Wunschdenken und hoffen, dass der hippokratische Eid doch noch zählt.

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