Das verlorene Geschlecht: Über Herbizide und das Gefühl, „im falschen Körper“ zu sein

geschlechtIm Herbst 2019 saß ich vor meinem Laptop und machte eine Beobachtung, die mich seitdem nicht mehr loslässt: Mir fiel auf, dass ich gehäuft auf Werbung und Kurzartikel stieß, in denen Menschen mit androgynen Zügen abgebildet waren. Viele von ihnen behaupteten, sich „im falschen Körper“ gefühlt zu haben, inzwischen jedoch auf dem Weg zu ihrer wahren Identität zu sein. Diesen augenscheinlichen Trend nahm ich seinerzeit erstmals bewusst wahr.

Nachdem mir etwa zeitgleich sogar Fälle aus dem Bekanntenkreis zu Ohren kamen, wo Eltern ganz selbstverständlich darüber berichteten, dass ihr Sohn/ihre Tochter nun lieber das Geschlecht wechseln wolle, klingelten bei mir die Alarmglocken.

Was mir noch auffiel: Viele von diesen medial präsentierten Menschen sind noch sehr jung. Das offenbart sich besonders im Zusammenhang mit Talentshows, die überwiegend bei Privatsendern angesiedelt sind. „Sie oder er ist auf dem Weg zu seiner oder ihrer wahren Identität“, lauten die Botschaften an das Millionenpublikum. Darüber hinaus stellte ich fest, dass es mittlerweile ein nahezu inflationär gestiegenes Angebot an Büchern, Beratungsstellen und Merchandisingartikeln für diesen Personenkreis gibt. Dazu kommen immer mehr Kliniken, die sich auf geschlechtsangleichende Operationen spezialisieren.

Das alles stimmte mich sehr nachdenklich. Deshalb suchte ich im Internet gezielt nach entsprechenden Pressemeldungen und wurde fündig. „Schlange stehen für Geschlechtsumwandlung“, lautete beispielsweise ein Beitrag von Deutschlandfunk Nova aus 2016.1 Berichtet wurde über die enorme Nachfrage nach operativen Geschlechtsumwandlungen in Großbritannien. Doch auch hierzulande sind entsprechende Tendenzen zu verzeichnen. Im September 2019 sagte eine Ärztin gegenüber einer Redakteurin der FAZ, dass immer mehr Kinder in ihre Praxis kämen, die sich im falschen Körper fühlten – darunter ein sechsjähriges Mädchen. Viele Kinder und Jugendliche bereuten laut Aussagen der Ärztin jedoch später die bei solchen Fällen gängige Hormontherapie. Der Artikel erschien unter dem Titel „Es gibt einen Transgender-Hype“ am 7. September 2019 in der FAZ.2

Ein bio-logischer Anfangsverdacht

Übersahen die Medien im Zusammenhang mit dem „Transgender-Hype“ womöglich relevante Puzzleteile? Einer meiner ersten Gedanken war: Wenn sich ein bestimmtes Merkmal in einer Population sehr viel ausgeprägter als bisher morphologisch abbildet, hat das vermutlich etwas mit Umweltgiften zu tun, die sich über die Nahrungskette angereichert haben.

Vor etwa 40 Jahren hatte ich Biologie als Leistungskurs belegt; Bio war also ein Prüfungsfach im Abitur. Später machte ich eine Ausbildung zur Biologisch-technischen Assistentin, nach der ich mehrere Jahre als rechte Hand des Geschäftsführers eines ökologisch orientierten Planungsbüros tätig war. Dort wurden Umweltverträglichkeitsstudien und landschaftsökologische Gutachten erstellt.

Der Blick auf die Welt ist bei mir daher naturwissenschaftlich geprägt. Ich fragte mich, welche biologischen Gründe es für die augenscheinliche Häufung der Geschlechtsdysphorie geben könnte. Geschlechtsdysphorie umschreibt eine Geschlechtsidentitätsstörung (engl. gender identity disorder), mit der Menschen diagnostiziert werden, die sich nicht mit dem ihnen bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren.

Den vollständigen Artikel können Sie in NEXUS 91 lesen. Die Ausgabe können Sie hier erwerben.

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