Der Wettermacher: Eine Hommage an den Äther-Ingenieur Trevor James Constable

WettermacherDer neuseeländische Funkoffizier Trevor James Constable war in mehrerlei Hinsicht ein Pionier. Er gehörte zu den frühen Erforschern des UFO-Phänomens, setzte sich intensiv mit der Radionik, der Anthroposophie und der Forschung Wilhelm Reichs auseinander und entwickelte Methoden und Apparate zur ätherischen Wettermanipulation.

Radionik und Anthroposophie

Dr. Ruth Drown

Trevor arbeitete auch mit der bekannten Radionik-Pionierin Dr. Ruth Drown zusammen, die Errungenschaften früherer Forscher wie Dr. Albert Abrams weiterführte und präzisierte. Obwohl er ein abgeklärter Funktechniker war, nahm Trevor die Radionik sehr ernst. Derlei Ansätze gelten gemeinhin als Pseudowissenschaft, doch konnte er sich am eigenen Leib von ihrer Wirksamkeit überzeugen. Gemeinsam mit Dr. Drown veröffentlichte Trevor unter dem Pseudonym The Humanitarian Foundation im Jahr 1961 ein Büchlein mit dem Titel „Radio Vision – Scientific Milestone“.7

Nasa Ufo

Abb. 5: Vergrößerungen der sogenannten NASA-UFOs, die beim Haltekabel-Vorfall während der Spaceshuttle-Mission STS-75 gefilmt wurden.

Als Dr. Drown des Betrugs bezichtigt wurde, erwies sich Trevor als standhafter Unterstützer und schrieb ein unveröffentlichtes (und offenbar verschollenes) Manuskript über ihre Arbeit, „Criminal or Genius?“, dessen Essenz er im gleichnamigen Kapitel seines Buchs „The Cosmic Pulse of Life“2 wiedergab.

Radionik vs. Parapsychologie

Während das Konzept der Radionik hoffnungslos mit der Psychotronik durcheinandergewürfelt wurde, war Trevor ganz der Meinung Dr. Drowns, die ihre Studenten warnte, „den authentischen Radionikprozess“ nicht durch den Besitz von oder das Streben nach übersinnlichen Fähigkeiten zu stören. In seinem Artikel „The Work of Ruth Drown“8 schrieb Trevor:

„An diesem Punkt dürfen keine Mühen gescheut werden; es ist klar und deutlich festzuhalten, dass diese Ergebnisse ohne die übersinnliche Einflussnahme des Anwenders erlangt werden, ohne extrasensorische Wahrnehmung oder die bewusste Anstrengung, bestimmte Denkformen zu generieren. Diese Tätigkeiten führen in einen separaten und irreführenden Bereich, den vor allem ein Arzt um jeden Preis umschiffen muss, wenn er eine akkurate Diagnose erhalten möchte. Diese Instrumente sind sensibel genug, um die molekularen Emanationen physischer Substanzen aufzufangen, und es soll für niemanden auch nur der geringste Zweifel bestehen, dass sie auf die Gedankenformen des Anwenders oder Dritter reagieren. Der Anwender muss sich vom Instrument distanzieren. Diagnosen, die vom Bewusstseinszustand oder den außersinnlichen Wahrnehmungen des Arztes abhängen, sind an diesem Punkt der menschlichen Evolution lästiger und unwillkommener Humbug. Das Drown-System und Ärzte, die in seiner Anwendung geschult sind, streben danach, dies zu vermeiden.“

Ätherphysik

Trevor befasste sich eingehend mit den Arbeiten Rudolf Steiners und war entzückt von der spirituell-wissenschaftlichen Ätherphysik von Anthroposophen wie Guenther Wachsmuth („Die ätherischen Bildekräfte in Kosmos, Erde und Mensch“9) und Ernst Lehrs („Mensch und Materie“10). In ihr sah er eine profunde und pragmatische Metaphysik, die das Wissen um höhere Energien mit funktionalen, beobachtbaren Prozessen im physischen Raum verknüpfte.

Willys Wand

Abb. 6: Trevor mit seinem „Willy’s Wand“ getauften Cloudbuster

Trevor freundete sich mit Rick Mansell an, der über Goethes Farbenlehre zu Steiner gefunden hatte, während er im Zweiten Weltkrieg an streng geheimen Forschungen zur Tarntechnik arbeitete. Rick verbrachte seine letzten 25 Lebensjahre damit, Steiners Arbeiten neu ins Englische zu übersetzen. Die Transkripte seiner Tonbandübersetzungen waren einst über die Borderland-Stiftung11 zugänglich; heute ist der beeindruckende Fundus fortschrittlichen Wissens weitgehend unbekannt.

Orgon und Wetterkontrolle

Auch Wilhelm Reichs Arbeiten zur Orgon-Energie waren von großem Interesse für Trevor und veranlassten ihn zu eingehenden Studien. Über die Borderland-Stiftung setzte er sich mit seinem Kollegen Robert McCullough in Verbindung, technischer Assistent von Wilhelm Reich und Cloudbuster-Maschinist während Reichs Wüstenprojekt OROP.

Amoeba

Abb. 7: Trevors Tochter hat dieses Foto in der Nähe eines Cloudbuster-Orgon-Transmitters aufgenommen. Oben rechts ist ein typisches Beispiel für eine Critter-Form zu erkennen, die Trevor „Himmelsfisch“ nannte.

Als überragender Intellektueller und praktischer Ingenieur kombinierte Trevor die Arbeiten Reichs, Drowns und Steiners und erarbeitete funktionelle Weiterentwicklungen der menschlichen Verbindungsmöglichkeiten mit den Ätherenergien, die unseren Planeten umgeben. Diese können für verschiedene Zwecke genutzt werden, wie Dr. Drown in ihren klinischen Arbeiten aufzeigte und Dr. Steiner in seinen wissenschaftlichen, soziologischen und landwirtschaftlichen Impulsen deutlich machte. Trevor allerdings entschied sich für die Richtung, die Dr. Reich vorgegeben hatte, als er es in Trockenregionen regnen ließ.

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