Die ungewöhnliche Geschichte des Alfons Ven

Die tiefgreifenden Erfahrungen des Belgiers Alfons Ven lehrten ihn, dass unsere sichtbare physische Welt von einer unsichtbaren, geistigen Dimension gesteuert wird. Mit diesem Ansatz erzielt er aufsehen erregende Erfolge bei vielen Problemen des Körpers und der Psyche. Hier erzählt er den faszinierenden Weg zur Entwicklung seiner Methode.

Willem: Ja, das stimmt.

Alfons: Ich fühlte mich also etwas besser, doch der Homöopath blieb dabei, dass er mir nur Linderung verschaffen, mich aber nicht heilen könne. Ich war trotzdem dankbar. „Vielleicht könnte psychiatrische Homöopathie bei Ihnen etwas mehr bewirken“, vermutete er, „doch damit kennt sich kaum einer aus.“ Vor 30 Jahren war so etwas komplett neu. In Lyon, erzählte er, hätten zwei französische Mediziner. Vater und Sohn, mit psychiatrischer Homöopathie experimentiert. Sie hätten eine kleine Klinik geführt, wo sie sogar Drogenabhängige erfolgreich behandelt hätten. Von ihrer ganzen Arbeit sei jedoch nur ein Manuskript übrig geblieben.

Vielleicht könne diese Behandlungsmethode mir ja helfen, sagte er und riet mir, das Manuskript zu beschaffen und es zu versuchen. Da ich jedoch nicht in der Lage war zu reisen, bat ich Freunde um Hilfe – zu jener Zeit war alles zu viel für mich, und außerdem litt ich unter verschiedenen Phobien, darunter auch Reiseangst. Am Ende gelangte das Manuskript aber tatsächlich in meine Hände. Ich las es, probierte es aus, und machte wieder einen kleinen Fortschritt.

Willem: Sie haben das Manuskript also angewendet?

Alfons: Ich begann es zu benutzen, gemäß ihrer Instruktionen. Da ich selbst nicht in der Lage war, zur Apotheke zu gehen, bat ich Freunde, diese und jene Präparationen machen zu lassen. Wiederum machte ich kleine Fortschritte, und dafür war ich dankbar. Obwohl es zwar nicht ganz das war, was ich mir erhofft hatte, war es natürlich besser als nichts.

Die Homöopathie war mir zu jener Zeit eigentlich immer noch suspekt. Als Wissenschaftler konnte ich da bestenfalls dran glauben. Aber trotz meiner inneren Vorbehalte kam ich nicht umhin, die positiven Ergebnisse zu bemerken. Als meine Kinder krank wurden, ließ ich sie ebenfalls homöopathische Mittel nehmen, und sie halfen auch ihnen. Und ehe ich mich versah, war ich plötzlich von ratsuchenden Menschen umgeben, die von meinem Fall gehört hatten und von den Dingen, die ich einsetzte. Sie sagten sich: „Wenn das bei ihm gewirkt hat, warum nicht auch bei mir?“ Und innerhalb kurzer Zeit besaß ich plötzlich ein therapeutisches Zentrum in Antwerpen. Wir bezeichneten es als eine Art biologisches Zentrum und wir setzten Homöopathie ein, die jedoch von einem regulären Arzt verschrieben wurde.

Willem: Denn Sie selbst waren ja kein Mediziner.

Alfons: Richtig. Der Arzt machte die klinische Arbeit. Er nahm z. B. die Untersuchungen vor, denn mir war klar, dass früher oder später etwas schiefgehen würde, wenn die Patienten nicht professionell untersucht wurden. Mit der ärztlichen Diagnose sorgte ich dann für die homöopathischen Rezepturen. Es war eine ausgezeichnete Zusammenarbeit. Wir hatten richtig Erfolg, aber mir selbst ging es immer noch nicht viel besser. Die Anerkennung der Menschen, denen ich helfen konnte, hatte meinem Leben zwar einen Aufschwung gegeben, doch gesund war ich noch immer nicht.

Willem: Das heißt, Sie waren ein kranker Arzt, der andere heilte.

Alfons: Ja, ein Kranker, der andere heilte. obwohl er sich selbst nicht heilen konnte. Ich hatte mich lediglich ein wenig besser unter Kontrolle. Als ich das Zentrum leitete, nahm ich statt normaler Medikamente homöopathische Mittel. Die waren sanfter und fast ohne Nebenwirkungen. Körperlich machte ich also ein paar Fortschritte, aber nicht, was meine Identität und meine Lebensqualität betraf. Ich war nicht in der Lage, die tieferen Schichten meines Problems zu durchdringen und den Kern allen Übels zu erreichen.

Willem: Das heißt, Sie hatten Identitätsprobleme?

Alfons: Ja, ich war mir selbst ein Fremder und das war entsetzlich. Wenn mir damals jemand gesagt hätte: „Sie können in acht Wochen gesund und aller Ihrer Probleme ledig sein, wenn ich Ihnen dafür alle Knochen brechen darf“, dann hätte ich geantwortet: „Na los, fangen Sie an!“ Denn nach acht Wochen wäre ich erlöst gewesen. So aber hatte ich das Gefühl, dass es vielleicht für immer so bleiben könnte.

Exorzismus

Alfons: Eines Tages bat mich ein Ehepaar um Hilfe. Ihr Sohn war sechs Jahre alt, und zwei Psychiater hatten ihn für besessen erklärt. Ich bat meinen Mitarbeiter, diese Geschichte nachzuprüfen. Denn in der heutigen Zeit – wer glaubt da schon an Dämonen? Die beiden Psychiater bestätigten aber alles: „Ja, wir sind Ärzte an der Katholischen Universität. Der Mensch hat Körper, Geist und Seele. Der Geist ist unser Bereich; die Seele aber – die im Fall dieses Jungen betroffen ist – ist das Gebiet eines Priesters. Wir beide empfehlen einen Priester, weil der Junge besessen ist.“

Ich bat die Eltern, ihren Sohn herzubringen. Und tatsächlich: Er kletterte meine Gardinen hoch, er riss alles herunter und zerschmetterte es. Dann stand er vor mir, die Augen aufgerissen, die Pupillen starr. Ich leuchtete mit einer Lampe in seine Augen. Nichts. Die Pupillen blieben, wie sie waren. Das Licht zeigte keine Wirkung.

Willem: Wie unheimlich.

Alfons: Ja, einen Moment lang glaubte ich wirklich, der Teufel starrt mich an. Ich bat die Eltern, ihren Sohn wieder mitzunehmen. Ich wollte und musste nachdenken. Denn das war eine neue Erfahrung für mich. Ich kannte einen Priester, der offiziell von der Katholischen Kirche als Exorzist ordiniert war.

Willem: Heißt das, die Kirche hat offizielle Teufelsaustreiber?

Alfons: Ja. Im Grunde kann jeder Priester einen Exorzismus durchführen, doch da es etwas sehr Spezielles ist, überlässt man das im Allgemeinen den Fachleuten. Und diese Spezialisten werden von Rom ordiniert.

Kommentare

24. Januar 2009, 18:22 Uhr, permalink

Margrit Küster

Ich danke Ihnen sehr für diesen so informativen, ja aufschlußreichen Bericht über Herrn Alfons Ven Erfahrungen zur Heilung seiner eigenenKrankheit. Ich arbeite auch schon einige Jahre auf spirituellem Gebiet und habe mich mit feinstollfichen Schwingungen vertraut gemacht, doch deren Zusammenhäng und - Wirkungen war mir noch nicht so klar. Ich bin deshalb Herrn Ven sehr dankbar so offen und ehrlich über seine Erfahrungen gesprochen zu haben. Ich selbst leide schon Jahre unter Schlafproblemen und möchte mich deshalb mit Herrn Ven in Verbindung setzen.
Bitte, teilen Sie mir deshalb seine Telefonnummer, seine Adresse und e-mail-Adresse mit. Herzlichen Dank, Margrit Küster

02. Januar 2012, 16:23 Uhr, permalink

Hildegard Vötterl

Ich hätte gerne eine telefonische Beratung mit Herrn Ven und möchte mich Ihm anvertrauen

Ich leide schon seit 20 Jahren von dem unheilbaren CFS virus (Chronische Müdigkeits Syndrom), kurz darauf und seither schwere Hormonstörungen, deshalb schwere Osteoporose entwicketlt und gleich damit Arthritis am ganzen Körper bekommen, habe schon seit der Kindheit Asthma, chronische Verstopfung schon als Baby, Immuneschwäche, dauernde infectionen (Hals, Nasen Ohren, chronische Nierenschmerzen sowie Niereninfektionen -u. Blasenentzündungen, konstante Zahn- u, Kieferinfektionen usw.) lern Schwierigkeiten in der Schule, 7 - 8 Magengeschwüre vom 15. bis 20. Lebensjahr, und sehr schlechte Verdauung und Depressionen seitdem, sowie ein schwindendes Gedächtnis, Ängstzusände und Sorgen für die Zukungt. Bin schon seit 20 Jahren arbeitsunfähig. Wie soll es weitergehen? Hab' schon alles probiert, alternatieve Heilbehandlungen aller Art, Akupuntur u. Chinesiche Medizin, Ayurvedisches Krankenhaus etc. etc.. Die normalen Ärtzte helfen nicht wirklich. Ich bin verzweifelt.. Können Sie mir helfen?
Bitte rufen Sie mich so bald wie möglich bei meiner Mutter in München an, wo ich bis ca. Ende Jan./Febr. auf Besuch bin;
Tel. 0049 / 89 / 8124362. Die best Anrufszeit ist Vormittags bis 13 Uhr.

02. Januar 2012, 16:27 Uhr, permalink

Hildegard Vötterl

Bitte rufen Sie mich an so schnell wie möglich für einen telefonischen Termin mit Herrn Alons Ven:
Tel. 0049/ 89/ 8124362. Vielen Dank.

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