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Die weißen Magier von Göbekli Tepe

Die Ähnlichkeit in der Anordnung der Megalithen und einige weitere Befunde deuten darauf hin, dass Göbekli Tepe von einer uralten eurasischen Zivilisation errichtet wurde, die über umfassendes astronomisches Wissen verfügte. Kann es sein, dass diese Zivilisation auch in Afrika ihre Spuren hinterlassen hat?

In den mythischen Überlieferungen zahlreicher Kulturen gibt es Geschichten über „Magier“, „Zauberer“ und „Herren von großer Weisheit und großem Geschick“, die unsere Ahnen angeblich die Grundlagen der Zivilisation lehrten. Glaubt man unseren Vorfahren, so wäre unsere heutige Kultur ohne diese Hilfe von außen niemals entstanden.

Im Jahr 1991 entdeckte der deutsche Archäologe Professor Klaus Schmidt eine historische Stätte, die unser Verständnis von der Entwicklung der Menschheit revolutionieren sollte. Bis zu diesem Zeitpunkt galten die Sumerer als die älteste Zivilisation, als die Ersten, die Architektur, Ackerbau, eine Schrift und Ähnliches entwickelt hatten. Die Kultur der Sumerer lässt sich grob auf die Zeit um 3500 v. Chr. datieren. Die von Schmidt entdeckte Ausgrabungsstätte datiert jedoch viel weiter zurück, in eine Zeit, in der die Menschen nach bisheriger Auffassung ihre Höhlen kaum verlassen hatten, lange bevor Architektur, Ackerbau oder überhaupt irgendeine Form von gesellschaftlicher Ordnung existierte – abgesehen vielleicht vom sagenumwobenen Atlantis aus Platons Dialogen. Diese Ausgrabungsstätte ist unglaubliche 12.600 Jahre alt.

Die Rede ist natürlich von Göbekli Tepe, das in jüngster Zeit in aller Munde war, von Andrew Collins über Laird Scranton bis hin zu Graham Hancock.

Göbekli Tepe ist bekannt für seine hoch aufragenden T-förmigen Säulen, in die Bilder von seltsam anmutenden Tieren eingeritzt sind. Mit diesen Darstellungen, die etwa um 9600 v. Chr. entstanden sind, war die Kultstätte möglicherweise das inoffizielle achte Weltwunder der Antike. Chronologisch gesehen müsste man sie jedoch als erstes Weltwunder bezeichnen. Ganz in der Nähe von Göbekli Tepe befindet sich die Stadt Urfa, die zuweilen mit dem biblischen Ur gleichgesetzt wird und aus der der islamischen Überlieferung nach der Stammvater Abraham stammen soll. Genau dort wurde auch die älteste bekannte Statue eines menschlichen Wesens gefunden. Der große Kopf der Statue und das längliche, schmale Gesicht mit der weit hervorspringenden Nase (ein Teil davon wurde wohl schon vor Jahrhunderten abgeschlagen), ließen so manchen vermuten, dass es sich hier um einen Außerirdischen handelte.

Mit den runden, tief liegenden Augen, der für diese Ära typischen, stilisierten Tunika und den gefalteten Händen ähnelt der „Urfa-Mann“ frappant den Menschen der indogermanischen Völker seiner Zeit. Wer war er? Ist die Statue das Abbild eines längst vergessenen Königs? Eines Priesters? Vielleicht ein Krieger oder Staatsmann? Oder sogar eine prähistorische Gottheit? Die Wahrheit werden wir wohl nie erfahren. Fest steht allerdings, dass eine derart hoch entwickelte Wissenschaft, Astronomie und Architektur, wie sie vor 12.600 Jahren in Göbekli Tepe zweifellos vorhanden war, beweist, dass es auch vor dieser Zeit schon andere Hochkulturen gegeben haben muss. Megalithen exakt zu datieren ist unmöglich, da Methoden wie die Radiokarbondatierung nur auf das organische Material anwendbar sind, das in und um die Ausgrabungsstätte gefunden wird, nicht aber auf die anorganischen Steinkonstruktionen selbst. Das bedeutet, diese prähistorische Siedlung könnte sehr viel älter sein als bisher angenommen und buchstäblich aus der Zeit stammen, als die ersten Europäer sich in dieser Gegend niederließen.

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