Editorial Ausgabe 123

Daniel Porträt 2022Liebe Leser, „Herr Wagner, wissen Sie, wie man Mut ausschreibt?“ – „Wie, was? Ich verstehe nicht.“ – „Na, MuT: Machen und Tun!“ Ich muss schmunzeln, denn so hatte ich das noch nicht gehört. Der Mann ruft an, weil er sich für das Plasma­bett interessiert, und hängt gleich eine Geschichte an, die ich einmal zu oft gehört habe:
Er habe schon in den 1990ern alternative Gesundheitsgeräte vermarktet, und bei einem stand er kurz vor einem großen Launch. Alles war bereit. Doch plötzlich riefen die Entwickler an und meinten, sie nähmen Abstand davon, sie wollen nichts mehr damit zu tun haben. Was war geschehen? „Sie wissen ja, hier gibt es Interessengruppen, die sind so mächtig, für die spielt Geld überhaupt keine Rolle – und die sorgen dafür, dass es bestimmte Durchbrüche eben nicht gibt.“

Da war es wieder, das Thema, das sich durchs NEXUS zieht wie ein blutiger Zeigefinger. Da sind die Erfinder mit Ideen, die die Welt verändern könnten, mit Geräten, die uns heilen oder mit freier Energie versorgen könnten – und, schwupps … ja, wo sind sie denn hin?

Was ist mit den Frequenzgeräten einer Hulda Clark, eines Royal Rife, eines Robert O. Becker? Wo ist der Multiwellenoszillator von George Lakhovsky, die Wasserlevitationsmaschine von Wilfried Hacheney, der Magnetmotor von Friedrich Lüling? Was ist aus den großartigen Forschungen von Gabi Müller, Fritz-Albert Popp, Klaus Volkamer, Konstantin Meyl oder Peter Plichta geworden?

Nach fast 30 Jahren im Alternativbereich könnte ich das ganze Editorial mit einer Liste von Menschen füllen, die die Welt radikal anders dachten … von denen Sie aber nach wie vor kaum etwas in der Öffentlichkeit hören. Warum ist das so? Tja ... weg sind sie nicht, denn über kurz oder lang stößt man auf all diese Namen, wenn man das Spiegelkabinett unserer Scheinrealität zerschlägt. Und hinter den Spiegeln wartet eine völlig andere Wirklichkeit, mit der wir hier im NEXUS frohgemut Hasche spielen.

Dass die Menschheitsgeschichte auf keinen Fall so ausgesehen hat, wie uns die Schulbücher erzählen, ist klar – aber wie dann? Tony Bushby ist weiter der wahren Geschichte der Großen Pyramide auf der Spur, die wie ein Mahnmal in den Sternenhimmel zeigt. Im zweiten Teil seines Dreiteilers bringt er weitere Fotos und Quellen, die ich so noch nicht gesehen habe. Auch Erich von Däniken hat zeitlebens den Finger in die Wunden der Geschichtsschreibung gelegt. Seine Bücher waren für mich in jungen Jahren Leuchtfeuer – und jetzt ist er zu den Göttern zurückgekehrt, denen er immer begegnen wollte. Ich wünsche dir, Erich, dass dir in der anderen Ebene deine vielen Fragen beantwortet werden – wir kondolieren mit einem bisher unveröffentlichten Interview.

In Sachen Gesundheit sieht es mit der Realität, die uns im Zerrspiegel präsentiert wird, genauso bescheiden aus: Wie absurd ist es eigentlich, dass Medikamentennebenwirkungen zu den häufigsten Todesursachen der Welt zählen? So, wie ich es gerade an meinem Vater erlebe, wird da Pillenroulette mit Abhängigen gespielt – und alles im Namen der „Wissenschaft“. Der haben wir ja auch das Coronaregime zu verdanken, das so viele Existenzen zerstört hat. Was uns die „Experten“ da eingebrockt haben, zeigt der Artikel von Anya Stössel, die selbst zum Opfer des offiziell nicht existenten Shedding wurde. Aber sie hat Lösungen gefunden, genau wie Dr. Blesching. Sein Text zeigt, dass sich Cannabis jetzt endlich den Platz in der Medizin sichert, den wir schon seit Jahren herbeisingen. Ein wenig kichert da mein Hinterstübchen: Die Pflanze hat mir selbst einst den Weg hinter die Spiegel gezeigt … und nun schleicht sie sich höchst offiziell ins Herz des Systems. Vielleicht gelingt es ihr, die Schlösser des Elfenbeinturms von innen zu knacken.

Schließlich ist da noch unser Leitartikel. Die Argumente für eine freiwillige Gesellschaft, die der Autor präsentiert, sind so schlüssig, dass ich mich frage: Warum muss man einen solchen Text überhaupt drucken? Das ist doch Grundwissen! Aber wir leben nun einmal nicht in einer Welt, in der die wahren Dinge Wirklichkeit sind. Mir gibt zu denken, dass Mark Freyer den Mut hat, seine Überzeugungen auszusprechen – aber es dann doch bei einem Pseudonym belässt. Warum, ist klar: Das System, in dem wir uns befinden, übt Gewalt aus. Und souveräne Menschen, die überzeugt dem Prinzip der Nicht-Aggression folgen, kommen in die Bredouille, wenn sie mit körperlichem Zwang konfrontiert werden.

Ich habe die Nuss noch nicht knacken können: Wie können die Friedliebenden, die nach einer neuen Form des Zusammenlebens streben, sich aus dem System ausklinken, ohne dass ihnen Gewalt angetan wird? Hier schließt sich der Kreis zum Anfang. Irgendeine Macht auf diesem Planeten übt Gewalt aus, um uns in dieser Scheinrealität zu halten. Wie werden wir sie los, ohne selbst Gewalt anzuwenden? Wenn Sie eine Antwort darauf haben, dann schreiben Sie mir – angesichts von Gewalt bin ich immer reichlich ratlos.

Etwas, das die Menschen, die ich eingangs aufgezählt habe, verbindet, ist sicher eins: ihr Mut. Sie haben die Spiegel zerbrochen und sich ihren Weg in die Welt hinter den Spiegeln geebnet. Sie machten, taten und fanden.

Genau das wünsche ich mir, Ihnen, uns fürs neue Jahr: mehr MuT für die neue Welt, die aus unseren Herzen herauswachsen will.

Herzlich,

Ihr Daniel Wagner

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