Editorial Ausgabe 33

Liebe Leser, danke, dass Sie uns nach wie vor Ihre Aufmerksamkeit schenken. Die letzten Monate waren stellenweise ein wenig rau für mich, denn unser Wechsel von Potsdam nach Immenstadt in ein größeres Haus mit mehr Kapazität forderte letztlich auch seinen Tribut. Mit all den neuen Kosten, die seitdem fröhlich vor sich hin galoppieren, und der deutlich gestiegenen Verantwortung wurde es mir stellenweise schon recht bang ums Herz.

Umso mehr habe ich mich über die vielen Zeichen der Anerkennung gefreut, die gleichzeitig von vielen Seiten kamen und mir immer wieder Mut gaben. Mittlerweile habe ich den Eindruck, für‘s Erste wieder in einer tragfähigen Lage angekommen zu sein, und unterm Strich glaube ich sogar sagen zu können: Es läuft besser als je zuvor.

Großen Anteil daran haben ganz sicher auch unsere neuen und „alten“ Mitarbeiter, die – jeder in seinem Bereich – mehr und mehr zu ihrer vollen Form auflaufen. Ich selber bin hier schon längst nur noch der, der nach außen den Kopf hinhält und die Impulse gibt. Aber hinter den Kulissen wird unser Magazin schon von einer neuen Generation am Laufen gehalten: Daniel Wagner, mein zweiter Mann und wichtigster Redakteur, hat sich zwar nach außen hin bisher in meinem Windschatten gehalten, aber ohne ihn und seine textlichen Schleifarbeiten würden wir hier kein Land mehr sehen – und die Leser statt dessen eine Vielzahl sprachlicher Ungereimtheiten. Heidi Thaler, unsere Sekretärin, hat inzwischen ihr Revier fest im Griff, und mittlerweile können wir auch Praktikanten ein Arbeitsfeld bieten. Renan Cengiz hat als Erster schon eine Praktikumsrunde bei uns absolviert und ist ab dann als „fester Freier“ mit im Boot geblieben; Antoine Kopij, unser neuer Praktikant aus Belgien, hat mit seiner Recherche zu WikiLeaks, die Sie in diesem Heft finden, schon einen hervorragenden Einstieg gegeben– und dabei fängt er gerade erst an. Mein Dank geht natürlich auch an alle Übersetzer und Grafiker, die überall im Land verstreut ihren steten Beitrag für unser Magazin leisten. Bald werde ich’s also geschafft haben, mich komplett überflüssig zu machen; aber das ist gut so, denn einer muss ja schließlich auch den Müll raustragen.

Ich hoffe also, unser neues Heft ist gut gelungen. Mich persönlich haben vor allem die zwei Artikel über Meditation und über das Kali-Yuga fasziniert, jenes düstere Zeitalter, in dem wir vielleicht gerade mittendrin stecken. Beide Texte haben mich wieder daran erinnert, wie wichtig es in dieser Zeit ist, gewisse Tugenden aufrechtzuerhalten – menschliche und spirituelle Werte, die unserer Kultur fast schon verloren gegangen waren, aber eben nur fast. Ich nehme mir immer wieder neu vor, sie bei aller Hektik nicht wieder zu vergessen. Und je älter ich werde, und je näher 2012 rückt, desto öfter frage ich mich, ob ich nicht noch mehr tun kann, um in mir selbst alles auf den großen Wandel vorzubereiten, der da unweigerlich irgendwann kommen wird – ob es nun tatsächlich der vorhergesagte Umbruch zum Ende des Mayakalenders sein wird oder nur mein persönliches Ende der Zeit.

Kürzlich wurde ich gefragt, ob ich vor 2012 Angst habe. Aber das war eine jener Fragen, die man eigentlich gar nicht mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten sollte, weil sie von vornherein falsch gestellt sind. Die wirklichen Fragen lauten für mich eher, ob ich mit meinen äußeren und inneren Vorbereitungen schon weit genug bin. Oder auf wessen Seite ich mich stellen werde, falls wirklich die Anunnaki wiederkehren sollten, so wie es die Überzeugung von Zecharia Sitchin war, zu dessen posthumen Ehren wir das Interview in diesem Heft publizieren. Ohne eine Wiederbelebung der alten Werte wie Güte, Loyalität, Mitgefühl, Friedfertigkeit und Bescheidenheit werde ich hier jedenfalls niemanden akzeptieren, egal ob er im Ufo kommt oder im Panzer. Denn ohne eine moralische Wiedergeburt unserer moribunden Gesellschaft wird es nicht mehr lange weitergehen.

Angst vor 2012 also? Die Angst, dass es so weiter gehen könnte wie bisher, ist bei Weitem größer. „Renaissanceoder Ruin“, wie es der amerikanische Trendforscher Gerald Celente so trefflich formuliert hat, heißt das Menetekel an der Wand. Aber wann ist es jemals in der Geschichte unserer Welt immer genauso weitergegangen? Die gravierendesten Umbrüche waren wohl meist die, die aus scheinbar heiterem Himmel kamen, und wenn Sie mich fragen, wird es auch beim nächsten Mal wieder so sein. Die Kunst wird darin bestehen, die Phasen des Tumults zu überstehen. Da müssen wir halt durch.

Und bevor mir jetzt wieder jemand Katastrophismus oder Düsterkeit vorwirft, lassen Sie mich noch hinzufügen, dass ich gerade deshalb auch eine große Zahl neuer Chancen sehe: Chancen für kleine Leute wie Sie und mich; für Kleinunternehmer, die im Protektionismus der Global Player bisher keine Chance hatten oder für Erfinder, die bisher immer Besuch von den „Men in Black“ fürchten mussten. Aber diese Herren in Schwarz könnten jetzt möglicherweise sehr bald arbeitslos werden, wenn ihren Regierungen plötzlich das Geld ausgeht, um sie zu bezahlen. Das ist dann der Punkt, an dem unsere Zeit kommen wird: die Zeit der wirklichen Menschen. Gemeinsam werden wir den Karren wieder aus dem Dreck ziehen. Ich gehe schon mal die Gummistiefel bereitstellen.

Herzlichst,

Ihr Thomas Kirschner

Kommentare

02. Februar 2011, 16:44 Uhr, permalink

Klaus Lehmann

Zu Beitrag Sitchin:
Es wird da eine Dokumentation, "Are We Alone", erwähnt.
Könnt ihr diese nicht mal ins Deutsche übersetzen und im nächsten Heft abdrucken? Noch besser wäre natürlich das Video in Deutsch!

MfG

K.Lehmann

13. März 2011, 23:19 Uhr, permalink

Ingo

Hallo liebe Leute, liebes NEXUS-Magazin, Herr Kirschner!

Wie war das mit dem Vernetzen und den "Partys" als Vorläufer zu 2012?

Mir würde gut gefallen, wenn Anstrengungen, die zu unternehmen ich mich in der Pflicht sehe, vernetzt von Statten gehen könnten. Ich habe zwar den Eindruck, dass es nicht gut ausgeht, aber ich möchte tun, was in meiner Macht steht. In diesem Sinne, ganz egozentrisch, der Gedanke, man sollte doch einiges an Ausgaben reduzieren können, wenn man gesammelt Bestellungen der Sachen aufgibt, die man meint zu brauchen.

Wie sieht's aus? Wer will in den kommenden Monaten versuchen, die Dinge, die man jetzt meint, dann zu brauchen, gesammelt zukaufen um evtl. günstige Konditionen auszuhandeln? Hat da überhaupt wer Interesse dran?

Wo ist eigentlich der Survival-Newsletter um elektronische Geräte zu schützen? Auf die Info warte ich seit geraumer Zeit - nicht, dass ich elektronische Geräte schützen wollte, aber ich hatte gehofft, noch Anregungen zum Thema Eigenschutz daraus ziehen zu können.

Auf meiner Liste sind neben Nahrungsmitteln, die transportabel sind (also getrocknet) schneefeste Kleidung und Survival-Gegenstände ganz nach oben gerückt. Wer hat hier noch Ideen? Diese Dinge sind teuer und eine Sammelbestellung könnte hier sicher ein Einsparungspotenzial bescheren.

Also, wie schauts aus?

Omnia vincit amor!

Ingo

Kontakt: ticket2mars@web.de

16. März 2011, 22:35 Uhr, permalink

Thomas Kirschner

@Ingo: Ok Ingo, der neue Newsletter ist jetzt online:

www.survivalscout2012.de

Danke für dein Interesse!

Thomas

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