Ein Ausweg aus Gewalt und Leid

Kampf, Flucht und Erstarrung sind die drei Urreaktionen auf eine akute Bedrohung. Was aber, wenn der Säbelzahntiger nie wirklich verschwindet, weil er im eigenen Bewusstsein sitzt? Folkhild Hoops dreht die Perspektive um: Realität entsteht dort, wo wir sie programmieren. Inspiriert von Quantenphysik, Hypnoseforschung zu Seelenplänen und ihrer eigenen Coaching-Erfahrung entwirft sie einen Ausweg aus Leid und Gewalt: alte Glaubenssätze und Traumata aus dem inneren Programm zu löschen, bevor sie sich im Außen erneut materialisieren.

„Die Außenwelt könnte ein bloßer Traum sein.“

—Descartes

Wenn – wie uns erzählt wird – der Urmensch in der Savanne dem Säbelzahntiger begegnete, gab es für ihn drei Möglichkeiten: Kampf, Flucht oder Erstarrung. Wie auch immer die Situation sich abspielte, sie endete irgendwann und der Stress war vorüber. Die Säbelzahntiger von heute zeigen sich in ganz anderem Gewand, sodass wir sie nicht immer leicht ausmachen können. Der größte von ihnen tarnt sich als unser treuer Wachhund namens „Staat“. Angeblich verteidigt er unser Territorium und „passt auf uns auf“. Warum nur haben wir dennoch das Gefühl, dass wir gar nicht sicher sind, sondern eigentlich gefangen gehalten werden? Wir glauben, ihn an der Leine zu haben, aber in Wirklichkeit sitzt er vor unserer Tür und wir hören das unheimliche Kratzen seiner großen Pranken. Das zerrt an unseren Nerven und laugt uns auf Dauer aus, weil „das System“ allgegenwärtig ist.

In der NEXUS-Ausgabe 123 hat Mark Freyer eindrucksvoll dargelegt, wie unsere gesellschaftliche bzw. politische Struktur schon vom Grunde her so angelegt ist, dass wir vielfältigen Formen von Zwang und Gewalt ausgesetzt sind. Zusammen mit der Frage des He­rausgebers im selben Heft, wie friedliebende Menschen sich aus diesem System ausklinken und ungeschoren davonkommen können, hat mich das dazu motiviert, Sie an meinen Einsichten und Erfahrungen zu diesem Thema teilhaben zu lassen: Was wir tun können, um an dieser unerfreulichen Realität etwas zum Positiven zu verändern.

1976 wurde mir zum ersten Mal bewusst, was passieren kann, wenn aufgewachte Menschen Missstände aufdecken. Ich fing damals als 13-Jährige an, mich über die wahren Hintergründe der Weltkriege zu informieren. Meine Eltern wussten gut Bescheid und berichteten in diesem Zusammenhang sogar von „verstorben wordenen“ kritisch forschenden Menschen aus ihrem Bekanntenkreis. Das waren natürlich krasse Einzelfälle, aber schon damals mussten meine Eltern zum Beispiel eine Auseinandersetzung mit Ämtern führen, um meinen Bruder und mich von der obligatorischen Pockenimpfung zu befreien. Heute geht es kritischen Eltern nicht anders: Seit 2020 kämpfen sie darum, einen Kindergartenplatz zu finden, wenn sie nicht bereit sind, ihr Kind gegen Masern impfen zu lassen. Und wir alle erinnern uns gut, welche Maßnahmen unsere Regierung ergriff, um unter dem Deckmantel der Gesundheitsfürsorge Interessen durchzusetzen, die mit dem Wohl der Bürger wenig zu tun hatten. Auch wenn diese aufreibenden Jahre hinter uns liegen, schwelt das erfahrene Unrecht immer noch in uns, denn eine adäquate Aufarbeitung hat es keineswegs gegeben, und wir wissen nicht genau, was in ähnlicher Form eventuell noch mal auf uns zukommt. Das zehrt mehr oder weniger spürbar an unseren Kräften!

Meine persönlichen Erfahrungen mit dem staatlich geregelten Gesundheitssystem haben mich viel Kraft gekostet, nachdem ich vor zehn Jahren mit einem schweren Burnout meinen Beruf im kranken Schulsystem aufgeben musste. Mein Partner in ähnlicher gesundheitlicher Situation verlor seinen jahrelangen Kampf vor Gericht um die Kostenübernahme für das einzige pflanzliche Medikament, das ihm sein Überleben ermöglicht. Auswandern war für uns auch keine Option mangels Kraft und finanzieller Ressourcen. Ich vermisse meine Tochter und meinen Bruder mit seiner Familie, die schon vor Jahren das Klima hierzulande nicht mehr ertragen konnten und geflüchtet sind. Blieb für uns nur noch die dritte Option des sogenannten Säbelzahntiger-Reflexes: der weitgehende Rückzug aus allem mit dem Resultat, dass sich die aufgestaute Aggression nach innen wandte und in Form von Autoimmunerkrankungen wieder zum Vorschein kam. All dies hatte aber seinen Sinn, denn es führte mich endlich auf den Weg, den meine Seele mir schon seit Langem zeigen wollte, während ich im Außen zu beschäftigt war. Ich fand schließlich in mir, in Kontakt zu meinem höheren Selbst, eine neue Herangehensweise im Umgang mit all dem Stress und Leiden. Diese Methode brachte mir und inzwischen vielen Klienten meiner Online-Praxis umfassende Erleichterung und inneren Frieden, was uns die Realität immer häufiger spiegelt.

Wir alle stehen doch immer wieder vor der Frage: Wie können wir die Realität, die uns nicht gefällt, ändern? Um einer Antwort näherzukommen, sollten wir zunächst überlegen, was Realität ist und wie sie entsteht – und da wird es wirklich spannend.

Immer mehr große Denker und Forscher, vor allem auf dem Gebiet der Quantenphysik, machen seit Langem darauf aufmerksam, dass die Welt nicht unabhängig von uns existiert.

„Realität ist nur eine Illusion, allerdings eine sehr hartnäckige.“

— Albert Einstein

Funktioniert unser Gehirn wie ein VR-Headset?

David Bohm, Quantenphysiker und Philosoph, wird folgendermaßen zitiert:

„Das Universum ist möglicherweise nicht mehr als ein gigantisches, vom Geist erzeugtes Hologramm.“

Von den Daten dieses Hologramms können wir mit unseren Sinnen nur einen Bruchteil wahrnehmen und halten dies für die Realität.

Den vollständigen Artikel können Sie in NEXUS 125 lesen.

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