Eine esoterische Annäherung an die Bienenzucht

BienenDass Insektizide wie Neonikotinoide die Bienenzucht gefährden können, hat sich inzwischen herumgesprochen. Zwei andere Einflussgrößen werden jedoch weiter nur unter Insidern diskutiert: Die Vorliebe der Völker für geopathische Störzonen und der Einfluss von Elektro­smog. Die Geomantin Alanna Moore hat für NEXUS die Archive entstaubt.

Vor einem Jahrhundert, im Jahr 1923, hielt Rudolf Steiner 15 Vorträge über „Das Wirken des Geistes in der Natur und im Menschen – das Wesen der Bienen“, in denen er von der Weisheit des Bienenstocks und seiner esoterischen Verbindung zur Menschheit sprach. Er stellte die Honigbiene als ein heiliges Wesen dar und ihren Honig als heilige und medizinische Substanz. Steiner sagte die katastrophalen Folgen der konventionellen Imkereipraxis richtig voraus. Mit seinen Vorträgen schuf er die Grundlagen für die natürliche Imkerei als „biologisch-dynamische“ Alternative zur konventionellen Haltung.1

Steiners Philosophie spiegelt die uralte Verehrung für Bienen wider. Die Menschen haben die Weisheit der Bienen schon lange erkannt, und es gibt fast vergessene Techniken, um mit glücklichen Honigbienen viel Honig zu produzieren. Die Techniken, die Sie weder in seinen Vorträgen noch im Internet finden, beschreibe ich in diesem Artikel.

Kommunikation mit Bienen

Wie der Mensch ist auch die Honigbiene ein außerordentlich sensibles Wesen. In der keltischen Mythologie galten Honigbienen als Boten zwischen unserer Welt und den anderen Dimensionen – es hieß, sie würden Botschaften durch ihr Summen übermitteln. Die Kommunikation war aber keine Einbahnstraße, denn es gab auch die Tradition, die Bienen über alle Neuigkeiten im Haushalt zu informieren: Hochzeiten, Geburten und Todesfälle signalisierten die Imker, indem sie den Bienenstock schmückten oder den Bienen davon erzählten.

„Starb der Imker, musste sich der neue Imker förmlich vorstellen und die Bienen um Akzeptanz bitten. Es hieß, dass die Bienen ansonsten den Bienenstock verlassen oder aufhören würden, Honig zu produzieren – oder sogar sterben würden.“

Und wenn die weisen Imker mit den Bienen sprachen oder mit ihnen arbeiteten, taten sie dies stets mit ruhiger Stimme, um sie nicht zu verärgern.2

Bedrohungen für Honigbienen

Die industrielle Bienenzucht verfolgt heute einen weit weniger sensiblen Ansatz. Bienen sind allen möglichen Belastungen ausgesetzt, und das Bienensterben ist zu einem allgemeinen Problem geworden. Sie werden durch landwirtschaftliche Chemikalien und Bienenstockbehandlungen sowie durch elektromagnetische Felder (Elektrosmog) desorientiert und geschwächt. Sie geraten unter enormen Stress, sterben oder verlassen den Bienenstock. Zu den chemischen Behandlungen kommt das Problem der parasitären Varroamilbe, die geschwächte Honigbienen befällt und ihnen das Leben aussaugt, sodass noch mehr chemische Behandlungen der Bienenstöcke erforderlich werden.

Bis vor Kurzem war Australien der letzte Kontinent der Erde, auf dem es keine Varroamilben gab, da die strengen Biosicherheitsgesetze die Milbe fernhielten. Doch dann tauchten immer mehr auf … und im September 2023 war das australische Landwirtschaftsministerium gezwungen, seine verzweifelten Bemühungen zur Ausrottung der Varroamilbe aufzugeben. 30.000 Bienenstöcke sind bereits zerstört – mit schwerwiegenden Folgen für die Bestäubungsindustrie, da Honigbienen zur Bestäubung zahlreicher Nahrungsmittelpflanzen von entscheidender Bedeutung sind.

Wünschelrutengänger haben jedoch Wege gefunden, Bienen gesund und glücklich zu halten, indem sie die natürlichen Instinkte und Vorlieben der Bienen mit bestimmten Techniken nachahmen. Informationen darüber sind schwer zu finden, denn die Wünschelrute wird von vielen – meist aus Unkenntnis – nicht akzeptiert. Das sollte kein Grund sein, sie abzulehnen: Sogar Einstein war Wünschelrutengänger. In den letzten 20 Jahren lernte ich diesen Ansatz bei der Bienenzucht aus erster Hand kennen, indem ich mit Wünschelrutengängern sprach, die auch Imker waren. Sie erzählten mir von alten europäischen Techniken, die bei ihnen funktionierten – und derart alte Techniken überdauern die Zeit nicht, wenn sie keine Ergebnisse bringen.

Bienen und Energien

Bienen reagieren sehr empfindlich auf Agrochemikalien, und als vor einigen Jahren auf Tabak basierende Gebräue eingeführt wurden, nahm die Zahl der Bienenvölker, die starben oder den Bienenstock verließen, sprunghaft zu. Doch die chemische Landwirtschaft ist seit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, als Bombenfabriken zur Herstellung von bodengiftiger „Pflanzennahrung“ umfunktioniert worden waren, längst die Norm. Es muss also noch etwas anderes im Spiel sein, um den rapiden Rückgang der Honigbienen (und der Insekten im Allgemeinen) in den letzten Jahrzehnten zu erklären. Ein wichtiger Hinweis aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs stammt von der Isle of Wight: Dort setzte das Verschwinden und Sterben von Honigbienenvölkern ganz plötzlich ein und fiel zufällig mit der Errichtung einer Reihe von Radarstationen zusammen. Man nannte das Bienenproblem sogar Isle-of-Wight-Krankheit, wie Arthur Firstenberg in seinem ausgezeichneten Buch über die Auswirkungen des zunehmenden Elektrostresses auf unserem Planeten berichtet.3 Heute ist die Verschmutzung durch Funk- und Mikrowellen allgegenwärtig – wir alle befinden uns in einer kriegsähnlichen Zone, und wir sind die Opfer.

Das Unbehagen der Bienen gegenüber Hightechenergie lässt sich leicht demonstrieren: Wenn man ein Mobiltelefon auf den Bienenstock legt, ändert sich zunächst ihr Summen, da der Schwarmtrieb einsetzt.4 Dann verlassen sie fluchtartig den Stock und kehren vielleicht nie wieder zurück. Ich würde also nicht empfehlen, es zu testen! In der Nähe von 5G-Antennen ist der Boden oft mit toten Bienen übersät. Die Sensibilität der Bienen gibt uns aber auch Hinweise darauf, wie wir sie schützen und für ihr Wohlergehen sorgen können.

Bienen summen unterschiedlich

Bienen kommunizieren mit Tanz und Gesang, wobei sich ihre Laute je nach Situation und Umgebung verändern. Sie singen freudig zu den Blumen, die sie besuchen, und die Blumen antworten ihnen in gleicher Weise. Rex Boys, Toningenieur bei der BBC, wollte herausfinden, wie sich das Summen der Bienen verändert, zum Beispiel wenn sie ausschwärmen. Mithilfe von Audiogeräten stellte Boys fest, dass die Standardschwingungsrate von Bienen zwischen 190 und 250 Hertz liegt, und er schrieb über seine Ergebnisse in seinem Buch „Listen to the Bees“.

Der Imker und Wünschelrutengänger John Hardy aus Yorkshire ließ sich von diesen Forschungen inspirieren und fand heraus, dass Bienen gern in Gegenden fliegen, in denen eine Schwingungsrate herrscht, die ihrer eigenen ähnelt – was zufällig in geopathischen Zonen der Fall ist, beispielsweise über unterirdischen Wasserläufen. Eine echte Sensation ist: Bienen, die in einer geopathischen Zone leben, sind widerstandsfähig gegen Varroamilben und produzieren zwei- bis dreimal mehr Honig als Bienen in anderen Zonen. Dies schrieb Hardy in einem (inzwischen vergriffenen) Buch zu diesem Thema.5

Hardy fand heraus, dass Bienen bei jedem Schwarmflug von geopathischen Zonen angezogen werden. Hier ist „ihr Stresspegel am niedrigsten, weil sie nicht so hart arbeiten müssen […] Hier herrscht mehr Harmonie mit der Natur und sie können mit der Varroamilbe fertigwerden“, schrieb er. Hardy beobachtete zum Beispiel einen Bienenschwarm, der sich in einem von mehreren leeren Bienenstöcken niederließ. Der von ihnen gewählte Bienenstock war der einzige in einer geopathischen Zone.

Hardys Erkenntnisse waren für mich ein echter Augenöffner. Ich wusste nicht, dass Bienen bevorzugt in geopathischen Zonen leben, und gebe das Wissen über die Aufstellung von Bienenstöcken in diesen Zonen zum Schutz vor der Varroamilbe seit 20 Jahren weiter. Einmal wurde ich dafür von einem esoterischen Imker gegeißelt, der meinte, dass der Ansatz der Rutengänger einer „Ausbeutung der Bienen“ gleichkomme. Aber inzwischen weiß ich, dass sie tatsächlich lieber an diesen Orten leben.

Ein anderer Wünschelrutengänger und Imker aus Neuseeland, Kevin F. McCurdy, betont die Bedeutung der Wünschelrute nicht nur für die Platzierung in geopathischen Zonen (die er Ley-Linien-Kreuzungen nennt), sondern auch für die richtige Ausrichtung des Einfluglochs des Bienenstocks. Um sich nicht in einer vagen Terminologie zu verheddern, kann man mit der Wünschelrute einfach die „bienenfreundlichsten“ Standorte und Ausrichtungen bestimmen.

McCurdy platziert zusätzlich ein Blatt Papier mit einem radionischen Muster, dem sogenannten „Barcode Gottes“, an der Seite des Bienenstocks, an der schädliche Energien eindringen können. Seine Bienen sind ruhig und gelassen, und sie produzieren große Mengen an Honig. „Ohne die Wünschelrute wären die Bienen nicht so gesund und glücklich“, sagte er dem verstorbenen Clif Sanderson, dem Gründungspräsidenten des Rutengängervereins von New South Wales, Australien. Nach dem Tod McCurdys setzen andere seine Arbeit fort (siehe zum Beispiel die Website BeezThingz.co.nz).6

Hardy fand heraus, dass die Rähmchen des Bienenstocks idealerweise in Längsrichtung von Norden nach Süden ausgerichtet sein sollen, um beste Ergebnisse zu erzielen. Seine Behauptung, er sei der Entdecker der geopathischen Verbindung, ist jedoch nicht wahr – ein Rutengänger und Imker aus Neuseeland hat mir 2002 davon erzählt. Die Bienenstöcke von James Edmondson, die nach der Wünschelrute auf geopathischen Zonen platziert worden waren, zeigten sich ziemlich resistent gegen die Varroamilbe, die erst kurz zuvor eingeschleppt worden war. Später erzählte mir der kommerzielle Imker Arnold Berkin in West-Victoria, dass das Aufstellen der Bienenstöcke auf hochenergetischen Standorten „eine alte französische Technik“ sei (die wahrscheinlich in ganz Europa praktiziert wurde). Er und seine Söhne besaßen die Fähigkeit, die richtigen Energieorte für ihre unzähligen Bienenstöcke zu erkennen. Der Unterschied in der Menge des produzierten Honigs war enorm, verglichen mit einem zufälligen Standort, sagte er mir.

Lösungen für Elektrosmog

Imker experimentieren auch erfolgreich gegen Elektrosmog, um ihre Bienen ruhig und leistungsfähig zu halten. Duncan Roads berichtete mir vom Erfolg eines Imkers:

„Ein Mann kaufte eines der Anti-EMF-Produkte von Blushield, die angeblich ein strukturiertes Informationsfeld in einem Umkreis von 50 Metern aussenden, und stellte fest, dass sein Bienensterben zum Stillstand kam und sich umkehrte.“

„Einige Imker haben dieselben Ergebnisse erzielt, indem sie ein Stück Schungit in der Nähe der Bienenstöcke platziert haben, sodass die Bienen beim Vorbeifliegen dem Feld des Schungits ausgesetzt sind. Das Feld scheint durch die Fullerenmoleküle verursacht zu werden, angefangen bei C60. Was auch immer es ist, diese Exposition macht die Bienen immun gegen die Auswirkungen von EMF und sie finden jeden Tag ihren Weg nach Hause. Einige Imker mischen Schungitpulver mit Farbe und streichen ihre Bienenstöcke damit an. Manche verlangen einen Aufpreis für ,Schungithonig‘.“

Diese energetischen Ansätze und die wertvollen Fähigkeiten der Wünschelrutengänger werden dringender denn je benötigt, um den so wichtigen Honigbienen zu helfen und damit unser eigenes Überleben zu sichern.

Endnoten

  1. „Biodynamic Beekeeping“, HoneybeeFarmacy.com, t.ly/7hvQm
  2. „The Tradition of ‚Telling the Bees‘“, BeeGood.co.uk, t.ly/bI3uu
  3. Firstenberg, A.: „Die Welt unter Strom“ (Unimedica, 2022)
  4. CellphoneTaskForce.org, https://t.ly/Ez2F_
  5. Hardy, J.: „An Holistic Way in Saving the Honey Bee“ (Yorkshire UK, 2010)
  6. Capmeil, F.: „The Bee Keeper“ und Sanderson, C.: „Alternate Plan Bee“, Artikel im Newsletter der Dowsers Society of NSW, August 2022, Vol. 34, Ausgabe 8

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