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Facebook gibt zu, dass seine „Faktenchecks“ nichts als Meinungen sind

Wir haben schon lange vermutet, dass die Faktenchecker-Organisationen nur ein tendenziöser Zensurmechanismus sind, der sich mehr dafür interessiert, Meinungen zu manipulieren, als tatsächliche Fakten zu ermitteln. Jetzt haben wir endlich den Beweis dafür – dank einer Klage des Journalisten John Stossel gegen Facebook.

2020 versah ein Facebook-Faktenchecker mit dem Onlinenamen „Science Feedback“ zwei von Stossel gepostete Videos mit den Vermerken „Falschinformation“ und „Fehlender Kontext“.

Die Videos zeigten Stossels Interviews mit Experten, die über die vernachlässigbare Rolle des Klima­wandels bei den kalifornischen Waldbränden des Jahres 2020 diskutierten. Sie leugneten zwar nicht, dass ein Klimawandel stattfindet, stellten aber zur Diskussion, dass andere Faktoren wie eine mangelhafte Waldbewirtschaftung wahrscheinlich stärker zu den Bränden beigetragen haben.

Warum wurden Stossels Videos als Fehlinformationen eingestuft? Den Faktenprüfern von Facebook zufolge hat Stossel mit seiner Behauptung, dass „Waldbrände durch schlechte Waldbewirtschaftung statt durch Klimawandel verursacht werden“, die Nutzer „irregeführt“. Stossel entgegnete jedoch, dass er diese Behauptung nie aufgestellt habe.

Laut Stossel schadeten die Facebook-Vermerke seinem Ruf als investigativem Journalisten und führten zu einem Rückgang seiner Followerzahlen. Interessanterweise erklärten sich zwei der Faktenprüfer von Science Feedback zu einem Interview bereit, als Stossel ihre Organisation kontaktierte. In Bezug auf das erste der markierten Videos gaben sie zu, dass sie es nicht einmal gesehen hatten. Zum zweiten Video erklärte einer der Faktenchecker, dass ihm Stossels „Ton nicht gefiel“. Die New York Post merkte dazu an:

„Das heißt, dass man nichts über den Klimawandel schreiben darf, wenn man nicht sofort dazu anmerkt, dass es sich dabei um die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte handelt und wir Billionen Dollar für seine Bekämpfung ausgeben müssen.“

„Das Problem ist das Weglassen von Kontextinformationen und nicht, dass bestimmte ,Fakten‘ falsch wären“, sagte der Faktenchecker zu Stossel, der dazu wie folgt Stellung nahm:

„Wie bitte? Es ist schon in Ordnung, wenn den Leuten mein Ton nicht gefällt. Aber Facebook bezeichnet meinen Beitrag als ,teilweise falsch‘ – ein Begriff, den es auf seiner Website als ,enthält sachliche Ungenauigkeiten‘ definiert. Mein Video enthält keinerlei sachliche Ungenauigkeiten. Ich will Facebook beibringen, dass Zensur – insbesondere schlampige und böswillige Zensur ohne einen sinnvollen Einspruchsprozess –nichtdie richtige Methode ist. Die Welt braucht mehr Freiheit, über Sachverhalte zu diskutieren, nicht weniger.“

Stossel verklagte Facebook also wegen Verleumdung. Und jetzt wird es interessant: Um Facebook zu verteidigen, mussten die Anwälte des Social-Media-Netzwerks zumindest vorübergehend die Wahrheit sagen. In ihrem Schriftsatz argumentieren sie, dass Faktenchecks nach dem 1. Zusatzartikel der US-Verfassung geschützt seien, weil es sich bei ihnen umMeinungenhandle! Der Klima­wandel-Blogger Anthony Watts kommentiert den Fall wie folgt:

„Facebook hat seine Behauptung, ,Faktenchecks‘ durchzuführen, vor Gericht gerade zunichtegemacht. In seiner schriftlichen Reaktion auf Stossels Verleumdungsklage antwortet Facebook auf Seite 2, Zeile 8 in einem juristischen Dokument, dass Facebook nicht wegen Verleumdung (also des Aufstellens einer falschen und schädigenden Behauptung) verklagt werden könne, weil seine ,Faktenchecks‘ reine Meinungsäußerungen und keine Tatsachenbehauptungen seien.

Meinungen können nicht Gegenstand von Verleumdungsklagen sein, falsche Tatsachenbehauptungen aber sehr wohl. Facebook gibt also vor Gericht in einem juristischen Schriftstück zu, dass seine ,Faktenchecks‘ in Wahrheit keine ,Fakten‘ checken, sondern lediglich ,Meinungsäußerungen‘ sind.

Meiner Ansicht nach handelt es sich dabei um ein PR-Desaster – und möglicherweise ein drohendes juristisches Desaster für Facebook, PolitiFact, Climate Feedback und andere linksgerichtete Organisationen, die sich mit einseitigen ,Faktenchecks‘ befassen.

Derartige ,Faktenchecks‘ haben sich somit als ein Programm zur Unterdrückung der freien Meinungsäußerung und offenen wissenschaftlichen Diskussion erwiesen.“

Facebook zensiert das British Medical Journal

Vor Kurzem zensierte Facebook sogar die Fachzeitschrift British Medical Journal (BMJ) wegen eines Artikels, der mögliche Probleme mit der Covid-Impfstoffstudie von Pfizer aufzeigte. Dabei ist das BMJ eine der ältesten und angesehensten medizinischen Fachzeitschriften der Welt.

Anfang November 2021 veröffentlichte das BMJ den Bericht eines Informanten, der behauptete, dass es bei der Covid-Impfstoffstudie von Pfizer ernsthafte Probleme mit der Datenintegrität gebe. Der Artikel wurde von Facebook zensiert und wechselweise mit den Vermerken „Falschinformation“, „Teilweise falsch“ oder „Fehlender Kontext“ versehen. Einige Nutzer berichteten, dass der Artikel überhaupt nicht geteilt werden konnte.

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British Medical Journal, 6. November 2021 (Bild: BMJ.com)

Der Facebook-Faktencheck des BMJ-Artikels war von Lead Stories – einem Auftragnehmer von Facebook – durchgeführt worden. Die Überschrift der betreffenden „Faktencheck“-Gegendarstellung lautete:

„Faktencheck: Das British Medical Journal hat KEINE disqualifizierenden und ignorierten Berichte über Mängel in Pfizers Covid-19-Impfstofftests aufgedeckt.“

Daraufhin verriss das BMJ den Faktencheck als „ungenau, inkompetent und unverantwortlich“. In einem offenen Brief an Facebook-Chef Mark Zuckerberg forderte das BMJ Zuckerberg auf, „schnell zu handeln“, um den fehlerhaften Faktencheck zu korrigieren, die Abläufe zu überprüfen, die ihn überhaupt erst ermöglicht haben, und „generell Ihre Investitionen und Ihr Vorgehen zu Faktenchecks zu überdenken“. Wie das BMJ in seinem Schreiben feststellte, enthielt der Lead-Stories-Faktencheck folgende Fehler:

  • Er bezeichnete das BMJ fälschlicherweise als „Nachrichten-Blog“.
  • Er versäumte es, Tatsachenbehauptungen zu nennen, die in dem BMJ-Artikel angeblich falsch dargestellt wurden.
  • Der Faktencheck wurde auf der Website von Lead Stories mit einer Webadresse veröffentlicht, die den Ausdruck „Falschmeldungsalarm“ enthält.

Als das BMJ Lead Stories direkt kontaktierte, weigerten sich die „Faktenchecker“, auf die angeführten Ungenauigkeiten einzugehen. Das BMJ bezog sich in seinem Schreiben auch auf ein „umfassenderes Anliegen“:

„Uns ist bewusst, dass das BMJ nicht der einzige Anbieter qualitativ hochwertiger Informationen ist, der von der Inkompetenz der Meta-Faktenchecker 1 betroffen ist. Als weiteres Beispiel möchten wir die Behandlung von Cochrane, dem internationalen Anbieter qualitativ hochwertiger systematischer Übersichten über medizinische Erkenntnisse, durch Instagram (ebenfalls im Besitz von Meta) anführen.

Statt einen Teil der beträchtlichen Gewinne von Meta in die Sicherstellung der Richtigkeit der von sozialen Medien verbreiteten medizinischen Informationen zu investieren, haben Sie die Verantwortung offenbar an Leute delegiert, die für diese wichtige Aufgabe nicht geeignet sind.

Die Überprüfung von Fakten ist seit Jahrzehnten ein Grundpfeiler des guten Journalismus. Was in diesem Fall geschehen ist, sollte jeden beunruhigen, der Quellen wie das BMJ schätzt und sich auf sie verlässt.“

Faktenchecker schützen die technokratische Agenda

Einer der Hauptgeldgeber der Fake-Faktenchecker-Branche ist die Pharmaindustrie. NewsGuard und andere Faktenchecker-Organisationen weisen durch ihre Verbindungen zu Big Pharma jede Menge Interessenkonflikte auf. Ihre Voreingenommenheit zugunsten der Pharmaindustrie ist unbestreitbar.

Faktenchecker-Organisationen sind zudem eindeutig von technokratischen Organisationen wie dem Weltwirtschaftsforum beeinflusst, das maßgeblich hinter der Forderung nach einem Great Reset steht. NewsGuard hat zum Beispiel eine Partnerschaft mit Publicis, einem der weltweit größten PR-Unternehmen, das für viele Pharmakonzerne tätig ist – und selbst wiederum eine Partnerschaft mit dem Weltwirtschaftsforum unterhält.

NewsGuard erhielt auch einen großen Teil seines Startkapitals von Publicis. Um die Macht zu verstehen, die PR-Firmen wie Publicis ausüben, muss man sich auch klarmachen, dass PR im Großen und Ganzen die freie Presse ersetzt hat. Das hat verheerende Auswirkungen – ich glaube nicht, dass die Behauptung übertrieben ist, dass als Nachrichten getarnte PR das ganze Phänomen der „Fake News“ überhaupt erst hervorgebracht hat.

In echtem orwellschen Doppeldenk behaupten die Fake-News-Produzenten aus der PR-Branche jedoch, dass alle anderen mit Fake News hausieren gehen. Sie wollen, dass wir ihre PR für die Wahrheit halten, obwohl sie in der Regel völlig faktenfrei ist und sogar im Widerspruch zu belegbaren Fakten steht.

Gibt es also eine Faktenchecker-Organisation, auf die man sich verlassen kann? Kurz und direkt: nein. Sie existieren alle nur zu einem einzigen Zweck: jeden zu „überschreien“, dessen Ansichten von der offiziell sanktionierten Darstellung eines bestimmten Themas abweichen, und jede Wahrheit zu unterdrücken, die der Umsetzung ihrer Agenda im Wege steht.

Quelle: Mercola.com, 01.01.2022

Anmerkung

1 Meta ist das jüngst gegründete Mutterunternehmen von Facebook, Instagram, Whatsapp und Co.

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