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Fehler in der Keimtheorie?


keimPaul Fassa

Das herrschende Paradigma unserer heutigen Medizin ist die Keimtheorie, laut der Mikroorganismen in unseren Körper eindringen und Krankheiten verursachen. Ihr zufolge ist die Bekämpfung der Keime notwendig, um sie zu eliminieren und alle Krankheiten zu besiegen. Aus Angst werden Waffen wie Antibiotika, Virostatika und Impfungen entwickelt, die dieses Vorhaben unterstützen sollen – doch die moderne Menschheit ist kränker denn je.

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Verursachen etwa unsere Waffen chronische Krankheiten, die uns nun als Ersatz für die als infektiös geltenden akuten Krankheiten geißeln, aus denen die meisten Menschen mit gestärkter Widerstandsfähigkeit gegen die für die Krankheit verantwortlich gemachten und gefürchteten Mikroorganismen hervorgehen? Zerstören wir mit unserem Krieg gegen die Keime sogar unser Immunsystem?

Modell des inneren Milieus

Seit Louis Pasteur als „Vater der Keimtheorie“ Berühmtheit erlangte, verschlechterte sich unsere Allgemeingesundheit trotz steigender Lebensdauer. Und obwohl Pasteur in den Medien von Ende des 19. Jahrhunderts bis heute präsent war, prangerten einige Wissenschaftler sein Krankheitsmodell an. Etliche lieferten auch Beweise, dass Pasteur ein Plagiator oder sogar Betrüger war.

Konzentrieren wir uns auf ein paar der wenigen Wissenschaftler und Ärzte, die dem Dogma der Keimtheorie nicht zustimmten. Dieses bezeichnet Mikroorganismen als die Wurzel allen Übels, weswegen sie um jeden (gesundheitlichen) Preis bekämpft werden sollten.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts stellte Pasteur seine fragwürdige Behauptung auf, die Keime „von außen“ würden Krankheiten verursachen. Etwa zur gleichen Zeit tätigte der deutsche Biologe und „Vater der modernen Pathologie“ Dr. Rudolf Virchow eine wichtige Aussage, die unter anderem im Buch „Sick and Tired?“ von Dr. Robert O. Young nachzulesen ist:

„Könnte ich mein Leben noch einmal leben, würde ich mich dem Beweis widmen, dass Keime nur krankes Gewebe als ihr natürliches Umfeld aufsuchen, anstatt es zu verursachen. Vergleichbar mit Moskitos, die stehende Gewässer aufsuchen, Wasser aber nicht in solche verwandeln.“1

Zwei der größten zeitgenössischen Kritiker Pasteurs griffen dieses Modell des „inneren Milieus“ auf: die französischen Wissenschaftler und Ärzte Antoine Béchamp und Claude Bernard. Béchamp war Vertreter des Pleomorphismus, demzufolge sich Mikroorganismen von einer Art in eine andere verwandeln, passend zum sie umgebenden Blut oder Gewebe. Bernard war ebenfalls dieser Ansicht und verkündete, Keime seien nichts, das innere Milieu dagegen alles. Mit anderen Worten: In unserem Körper existieren tatsächlich mehr Mikroorganismen als Körperzellen. Alle, egal ob gutartig oder wahrscheinlich eher nützlich, verwandeln sich bei irgendeiner Art von Ungleichgewicht, niedrigem PH-Wert, chronischer Entzündung oder giftigem Umwelteinfluss in weniger wünschenswerte „Besucher“ unseres Körperinneren. Unser Immunsystem stellt jedoch nur einen Teil und nicht das gesamte innere Milieu dar.

Die Postulate von Koch

Pasteur hielt sich nicht an die Ende des 19. Jahrhunderts aufgestellten Postulate des Mediziners Robert Koch zur Bestimmung von Krankheitserregern. Obwohl sie in der heutigen Mikrobiologie nicht ganz unangefochten sind, waren sie für den Nachweis der Existenz krankheitserregender Mikroorganismen zu Pasteurs Zeiten ganz sicher zu beachten. Ein Keim muss demnach:

  • in allen untersuchten Krankheitsfällen nachgewiesen sein,
  • in Reinkultur gezüchtet werden,
  • nach mehreren Generationen Züchtung in Reinkultur die ursprüngliche Krankheit auslösen können,
  • von einem geimpften Tier entnommen und wieder kultiviert werden können.

Pasteur ging nicht nach diesen Postulaten vor, da er oft einfach einem Tier das Blut eines anderen Tieres spritzte, ohne die Mikroorganismen zu isolieren und zu kultivieren.2 Doch aufgrund der politischen Begünstigung durch die französische Oberschicht und seiner eigenen Bemühungen setzte sich Pasteurs Keimtheorie gegenüber allen anderen Theorien über Krankheitsursachen durch. Sein „Ein Keim – eine Krankheit“-Konzept erwies sich für die kurz danach entstehende Pharmaindustrie als äußerst profitabel. Bis heute bestimmt dieses Modell die moderne westliche Medizin.3

Bestätigung des Pleomorphismus

Obwohl die Keimtheorie von Pasteur weithin akzeptiert ist, vertritt dennoch eine erhebliche Anzahl Wissenschaftler die Theorie des Pleomorphismus. Diese besagt, dass sich hilfreiche oder gutartige Mikroorganismen entsprechend ihrem unmittelbaren biologischen Umfeld oder dem inneren Milieu zu Krankheitserregern verwandeln können.

1933 präsentierte der brillante Wissenschaftler Royal Raymond Rife das von ihm so genannte „Universal Microscope“, ein großes und komplexes Gerät, mit dem er sogar Viren in Echtzeit vergrößern konnte. Vor Rifes Erfindung war das nicht möglich, da sich Mikroorganismen unter dem Elektronenmikroskop nicht vermehren, von den Elektronenfeldern abgetötet werden und das damals übliche Einfärben von Blut und Gewebe die Proben bereits verunreinigte, bevor sie unter dem Mikroskop lagen. Rife nun berichtete über Form- und Größenveränderungen der Mikroorganismen, oftmals mit bis zu 16 Verwandlungsstadien ein und desselben Mikroorganismus, und die Anhänger des Pleomorphismus fanden ihre Theorien durch Rifes Zaubermikroskop bestätigt. Er bestimmte für mehrere Viren im krankheitserregenden Stadium eine tödliche Lichtwellenfrequenz und heilte 16 Testpersonen von Krebs. Nach seiner Weigerung, sich vom AMA-Gefolgsmann Morris Fishbein, MD, aufkaufen zu lassen, wurde er jedoch geschäftlich ruiniert. Seine wunderbaren Hochfrequenzgeräte und die von ihm zur Erforschung der Pleomorphismushypothese entwickelten Mikroskope wurden zerstört.4

Virus-Kriege der Gegenwart

Vor Kurzem gab es in Deutschland einen – wenn auch niedergeschlagenen – Aufruhr unter den Mikrobiologen, als Dr. Stefan Lanka eine Belohnung von 100.000 Euro für denjenigen auslobte, der die Existenz des Masernvirus nachweisen könne.

Anfangs schien er seine „Wette“ verloren zu haben. Doch Dr. Lanka ging mit weiteren Experten und der Rückendeckung durch zwei unabhängige Labors in die nächste Instanz. Schlussendlich musste er nicht bezahlen. Wie sich herausstellte, war der vorgelegte „Beweis“ aus mehreren unterschiedlichen Elektronenmikroskopaufnahmen verschiedener Teile zerstörter Zellen zusammengesetzt und konnte nicht wiederholt werden. Im Februar 2016 urteilte der deutsche Bundesgerichtshof, es gäbe nicht genug Beweise für einen Existenznachweis des Masernvirus.5 Dr. Lankas provokante Frage lautet daher nicht zu Unrecht: Wie kann dann eine Impfung wie Masern-Mumps-Röteln aus abgeschwächten Masernviren bestehen?

Er und einige andere Virologen stellten auch die Existenz von HIV (Humanes Immundefizienz-Virus) als tatsächliches Virus oder gar Auslöser von AIDS infrage. Ein paar davon bezweifeln, dass ein einziges Virus unzählige Krankheiten verursachen kann. Und sie alle hinterfragen die Tatsache, dass das Virus bisher noch bei keiner Diagnose isoliert werden konnte. Stattdessen führt man unzuverlässige Antikörpertests durch, deren Ergebnisse Menschen in eine lebensbedrohliche Krise stürzen – wegen eines Virus, das nach Meinung vieler gar nicht existiert.

Darunter sind auch bekannte Virologen wie Professor Peter Duesberg. Aufgrund seiner Behauptung, HIV löse kein AIDS aus, wurde ihm der Zugang zu Forschungsfördermitteln gestrichen und er wurde von vielen seiner Wissenschaftlerkollegen ausgegrenzt. Die Feststellung, AIDS würde nicht durch ein Virus verursacht, sondern durch ein Überstrapazieren des inneren Milieus, einen selbstzerstörerischen Lebensstil und den übermäßigen Konsum von „Poppers“ (Amylnitrit), war schlicht inakzeptabel. Die Menschheit mit der Behauptung zu erschrecken, ein Virus würde AIDS verursachen, ist hingegen völlig in Ordnung.

Auch der starke Einsatz von Antibiotika trägt zur Zerstörung des inneren Milieus bei, worunter besonders die nützlichen Darmbakterien leiden, die wichtig für eine gesunde Verdauung und eine gute Immunreaktion sind.

Ein weiterer zweifelhafter Virus ist der angebliche Auslöser von Hepatitis C. Bisher wurde noch kein Virus isoliert und Kochs Postulaten entsprechend nachgewiesen. Es ist das nächste Beispiel für einen Test, mit dem Antikörper nachgewiesen werden – nur wogegen, wenn es keinen Virus gibt?

Betrachten Sie die „ansteckenden“ viralen Bedrohungen wie Vogelgrippe, Schweinegrippe, Ebola und Zika einmal objektiv, werden Sie zu dem Schluss kommen, dass diese gezielt Panik verursachen sollten, um mehr Impfungen auf den Markt zu bringen und mehr Menschen zu impfen.

Wie der „Vaccine Court“ [Anm. d. Übers.: Spezialabteilung des US Court of Federal Claims] bewiesen hat,6 haben viele geimpfte Personen mit schwachen, starken oder chronischen Autoimmunerkrankungen zu kämpfen, einige auch mit Lähmungserscheinungen oder Autismus. Manche sterben sogar.

Das „Ein Keim – eine Krankheit“-Modell ist mit Sicherheit ein großartiges Geschäftsmodell für die medizinisch-pharmazeutische Industrie – und genau dahin hat uns die Keimtheorie gebracht.

Die Wahrheit ist jedoch, dass „Krankheiten praktisch immer auf eine fehlerhafte Ernährung oder Lebensweise zurückzuführen sind. Keime sind nur die ‚Müllabfuhr‘ für totes und überflüssiges Gewebe und keine Krankheitserreger.“7

Endnoten

  1. Young, Robert O., PhD, DSc, und Redford Young, Shelley: „Sick and Tired? Reclaim Your Inner Terrain“ (USA: Woodland Pub, 2000), S. 15
  2. http://tinyurl.com/lxxy2cr
  3. http://tinyurl.com/6q6fv
  4. http://tinyurl.com/h2dhueu
  5. http://tinyurl.com/h8m5a9g
  6. http://tinyurl.com/zjuxg8z
  7. Pearson, R. B.: „Pasteur: Plagiarist, Impostor!“ (1942; Neuauflage: Health Research, 1964), Vorwort, S. VII

Quelle: redaktionelle Überarbeitung eines HealthImpactNews.com-Beitrags vom 01.05.2017,
http://tinyurl.com/kyquovr

Kommentare

10. Oktober 2017, 20:31 Uhr, permalink

Nemesis

Warum der allgemeine Gesundheitszustand der Menschen rapide sinkt hat sicherlich viele Ursachen, aber die beiden größten sind meiner Meinung nach die Art und Weise wie wir heute leben, das heißt unsere Freizeit verbringen, wie wir arbeiten, wie wir "leben", wie unsere soziale Kontakte sind usw. und wie wir uns ernähren. Wie gesagt gibt es noch zahlreiche andere Gründe, aber ich möchte etwas näher auf die Ernährung eingehen. Weil das eine Sache ist, die jeder von uns zumindest ein wenig positiv beeinflussen kann im Moment jedenfalls noch.

Wir sollten kein Brot zu uns nehmen, aus dem einfachen Grund der Weizen wurde von der jüdischen Rockefellerfamilie genetisch verändert. Vgl. das Buch "Weizenwampe" von Doktor Davis.

Wir sollten nur sehr wenig Zucker zu uns nehmen, also beispielsweise komplett auf Zuckerwasser etc. verzichten. Stattdessen sei Mineralwasser empfohlen. Außerdem isst der Deutsche heute zu viel Salz und dann auch noch das falsche schädliche Industriesalz statt naturbelassenes Salz, das wertvolle Mineralien enthält.

Wir essen zu wenig Rohkost im Schnitt. Durchs Kochen und Braten werden Vitamine zerstört, die wir benötigen. Wir essen zu wenig Gemüse, zu wenig Salat, zu wenig Nüsse, die alle reich an Vitaminen und Mineralstoffen sind. Die gekochte Nahrung enthält Kalorien, aber es fehlen viele lebensnotwendige Stoffe. Das heißt nicht, dass per se gekochte Nahrung schlecht ist, aber wie gesagt Rohkost ist wichtig. Wir essen zu viel Fleisch. Die Qualität des Fleisches ist in der Regel auch mangelhaft. Aufgrund der Tierquälerei in den Zuchtställen.

Hier muss sich jeder selbst schlau machen und auch selbst testen was ihm gut tut und was nicht, weil hier leider sehr viel behauptet wird. Zum Beispiel wird behauptet, dass Milch schädlich wäre oder noch allgemeiner Milchprodukte. Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Milch hat beispielsweise sehr viel Kalzium. Eier gilt auch als verpönt wegen dem Cholerestinspiegel, aber das ist falsch. Eier sind extrem gesund und der Cholerestinspiegel kann über die Ernährung nur dann extrem geändert werden, wenn man genetische Krankheiten hat. Aber auch bei der Milch und den Eiern darf man nicht auf die Qualität verzichten. Wenn die Hühner oder die Melkkühe gequält werden ist es gut möglich, dass die Eier und Milch eher schädlich ist. Und zu viel von was auch immer ist sicherlich immer schädlich.

27. Oktober 2017, 17:50 Uhr, permalink

Edmund Otto

Mit Impfstoffen wurden 2001 weltweit etwa 7 Milliarden $ umgesetzt. Mit dem Einsatz globaler Medienkampagnen in Fach- wie auch Alltagsmedien ließ sich der Umsatz über 25 Milliarden in 2009 auf über 60 Milliarden in 2015 steigern. Ich denke, keine andere Branche hat derartige Umsatzsteigerungen zu verzeichnen.
Liest man zudem die Zahlen einzelner Konzerne wie z.B. Novartis, fällt auch hier auf, dass, anders als in anderen Wirtschaftszweigen, enorme Gewinne (nach Steuern) erzielt werden. Im Jahr 2014 machte der Konzern einen 48-Milliarden Euro-Umsatz, 10,3 Mrd. war der Gewinn vor Steuer und noch über 9 Milliarden konnten nach Steuer an die Aktionäre ausgeschüttet werden.
In der Öffentlichkeit betonen Vertreter der Pharma-Konzerne oftmals ihre hohen Kosten für Forschung, die durchschnittlich bei 15% (des Umsatzes) liegen, dem gegenüber stehen bei manchem Konzern "Marketing-kosten" von 50% (und mehr).
P.S.: Offensichtlich hat man seitens der Konzernspitzen erkannt, wo Investitionen am "sinnvollsten" einzusetzen sind.

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