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Gastropause: Ein guter Grund, sauer zu sein

gastroMenopause und Andropause sind inzwischen etablierte Begriffe, die die hormonellen Veränderungen bei Frau und Mann im Alter beschreiben. Aber kennen Sie auch die Pause, die beide Geschlechter gleichermaßen betrifft?

Jonathan V. Wright, Begründer der berühmten Tahoma Clinic, durch die die Naturheilkunde US-weit bekannt wurde, befindet sich seit Jahren auf einem Feldzug gegen eine Fehldeutung der modernen Medizin. Ihm zufolge sind Sodbrennen und säurebedingte Magenerkrankungen keinesfalls darauf zurückzuführen, dass unser Körper zu viel Magensäure produziert – im Gegenteil. Er meint, dass die konventionellen Behandlungsmethoden das eigentliche Problem nur verschlimmern.

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Wir alle – besonders Frauen – sind mit der Menopause vertraut. Dieser Ausdruck bezeichnet die Wechseljahre, wenn die weiblichen Eierstöcke die Ausschüttung von Östrogen, Progesteron und ein wenig Testosteron reduzieren und schließlich ganz beenden. Der männliche Testosteronspiegel nimmt mit der Zeit ebenfalls ab – ein Vorgang, der als Andropause oder Klimakterium virile bezeichnet wird –, aber sehr viel langsamer als bei Frauen. Da jedoch unsere Körper mit Tausenden von Pestiziden, Herbiziden und anderen Killermolekülen bombardiert werden, die es vor dem 20. Jahrhundert nie auf unserem Planeten gab, beginnt der männliche Testosteronspiegel heute sehr viel früher zu sinken als je zuvor. Viele Männer bemerken die Andropause schon in wesentlich jüngerem Alter, als das bei ihren Vorfahren der Fall war.

Seit den Anfängen der bioidentischen Hormon­ersatztherapie (BHT), die erstmals in den frühen 1980er Jahren in der amerikanischen Tahoma Clinic angewendet wurde, konnten buchstäblich Hunderttausende Frauen feststellen, dass sie deutlich länger gesund bleiben als postmenopausale Frauen, die sich keiner BHT unterziehen. Als „Bonus“ haben die meisten postmenopausalen Frauen, die BHT seit einem Jahrzehnt oder länger anwenden, eine geringere Alterungsrate bemerkt als Altersgenossinnen ohne BHT.

Wir Männer brauchen (wie Frauen manchmal behaupten) einfach länger, bis wir uns aktiv um unsere Gesundheit kümmern. Wir sind jedoch – aus Gründen, die für Männer offensichtlich sind – schneller dabei, etwas gegen unseren sinkenden Testosteronspiegel zu unternehmen. Eine BHT-Anwendung wirkt sich bei Männern ebenso förderlich auf Gesundheit und Langlebigkeit aus wie bei Frauen.

Es gibt aber noch eine dritte bedeutende „Pause“, die sowohl Männer als auch Frauen betrifft und unsere Chancen auf ein gesundes langes Leben erheblich senkt. Diese dritte Pause wird völlig übersehen und von der Schulmedizin oder dem aktuellen Behandlungsstandard oft noch erheblich verschlimmert. Diese dritte Pause ist die „Gastropause“ – die im Lauf der Zeit häufig abnehmende Funktionsfähigkeit unseres Magens. Diese Gastropause tritt nicht bei jedem Menschen auf – in der Tahoma Clinic konnten wir gelegentlich auch schon 85-jährigen Patienten zu ihrer 100-prozentig normalen Magenfunktion gratulieren –, aber in den meisten Fällen zeigt sie sich schon in deutlich jüngerem Alter.

Die Gastropause wurde – wenn auch nicht unter dieser Bezeichung – in einer 1932 erschienenen Forschungspublikation mit dem Titel „Normalbereich des Magensäuregehalts von der Jugend bis zum Alter“ sehr gut dokumentiert.1 Unter der Leitung von Dr. Frances VanZant und Dr. Walter C. Alvarez überprüften die Forscher der Mayo-Klinik die Tests zur Magensäure­sekretion, denen sich 3.308 Freiwillige (1.454 Frauen und 1.854 Männer) zwischen 20 und 79 Jahren unterzogen hatten. Diesen eigenen Daten fügten sie Statistiken aus ähnlichen Studien hinzu, die an 365 Kindern im Alter von einem bis zwanzig Jahren durchgeführt worden waren. Die Gesamtzahl der überprüften Tests betrug demnach 3.673.

Den vollständigen Artikel können Sie in NEXUS 87 lesen. Die Ausgabe können Sie hier erwerben.

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