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Jenseits des Todes: Eine Journalistin untersucht die Beweise für ein Leben nach dem Tod

jensLeslie Kean
Kopp Verlag
416 Seiten
ISBN 978-3-864455-39-1
€ 19,95

Die Autorin Leslie Kean ist eher in den USA als in Deutschland bekannt. Ihr hierzulande bekanntestes Buch ist wohl „UFOs – Generäle, Piloten und Regierungsvertreter brechen ihr Schweigen“. Sie ist eine unabhängige Journalistin und beschäftigt sich schon seit Jahren mit besonderen Phänomenen, so auch mit der Frage: Gibt es ein Leben nach dem Tod?

In dem vorliegenden Buch „Jenseits des Todes“ legt sie eine Sammlung von Erfahrungsberichten vor, die auf ein Weiterleben nach dem Tod hindeuten. Um ihren Berichten noch mehr Tiefe zu verleihen, hat sie Experten wie Ärzte und Psychiater oder auch Zeugen zu Wort kommen lassen. Die Autorin hat sich auf wenige Fälle konzentriert, die sie tiefgreifend von allen Seiten beleuchtet. Ihr Buch ist in vier Hauptthemen gegliedert, unter die sie alle Fallbeispiele eingeordnet hat:

  • Gibt es ein Leben vor der Geburt?
  • Über die Schwelle und wieder zurück (womit außerkörperliche Erfahrungen gemeint sind).
  • Botschaften von nichtlokalen Geistwesen.
  • Das Unmögliche möglich gemacht (von Menschen hervorgerufene Phänomene).

Zudem sind zwei persönliche Experimente der Autorin festgehalten. Sie gibt zu, dass die überzeugenden Studien und Fallberichte nicht dieselbe Auswirkung auf sie hatten wie ihre persönlichen Erlebnisse. Und genau das ist der Punkt: Man kann Bücher über das Thema lesen, so viele man möchte, doch nur die persönlichen Erfahrungen geben einem die Gewissheit, dass es so ist. „Gewissheit habe ich nur mittendrin in der Erfahrung.“

Das Buch ist sehr sachlich und etwas trocken. Man bleibt als Leser nur der distanzierte Betrachter, der Funke springt nicht recht über, das Lesen ist stellenweise mühsam. Die Beispiele sind schon überzeugend, doch es bleiben die ausgeschmückten und teilweise überlangen Erlebnisse fremder Personen. Das mag wohl auch damit zusammenhängen, dass die Autorin nicht selbst Expertin auf diesem Gebiet ist, sondern als freie Journalistin einfach alles gesammelt hat. Viele der Fälle, wenn nicht sogar alle, sind von anderen Autoren schon in anderen Büchern veröffentlicht worden. Wer als Leser neu auf diesem Gebiet ist, für den mag das Buch Interessantes bereit halten. Wer sich allerdings mit dem Thema schon beschäftigt hat, der wird nichts Neues entdecken. Auf keinen Fall gibt es darin neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Trotz aufwändiger Arbeit der Autorin, all dies zusammenzutragen: Leider nichts Neues unter der Sonne!

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