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Mehr Energie durch Sauerstoff

Vitamin C ist gut – DMSO und MSM auch. Kombiniert man diese drei Mittel, erhält man einen Synergie-Effekt, der unserem Organismus zu mehr Sauerstoff und damit zu mehr Energie verhilft. Ein einfaches Rezept zum selber Ausprobieren.

Es gibt viele Geschichten und Erfahrungsberichte von Menschen, die sich durch die Einnahme von Nahrungsmittelergänzungen wie Vitamin C, MSM, DMSO und Nicotinamid (Vitamin B3) – manchmal auch allen zusammen – besser und energiegeladener fühlen. Das Spektrum der Möglichkeiten zeigt sich anhand einiger Beispiele aus dem Internet.

Dr. Jacob etwa [der Entdecker von DMSO und MSM, Anm. d. Red.] stellt dort drei Fallgeschichten vor, bei denen die tägliche Einnahme von fünf, zehn und dreißig Gramm MSM (Dimeythylsulfon) Patienten mit Fibromyalgie und chronischem Erschöpfungssystem dabei half, ihre Mattheit und ihre Schmerzen teilweise oder ganz zu überwinden. Wir finden auch Berichte über einen Leistungssportler, der jeden Morgen MSM und Ascorbinsäure zu gleichen Teilen mischte und trank. Dadurch erhielt er einen extremen Energieschub – und zwar einen deutlich stärkeren, als eine der Substanzen allein gebracht hätte. Und ein Dr. Hoffer half tausenden Krebs- und Schizophrenie-Patienten mit Gaben von hochdosiertem Vitamin C und Vitamin B3.

Einer der Erfahrungsberichte aus dem Netz liest sich so:

„Ich verrieb eine großzügige Menge DMSO [Dimethylsulfoxid] auf meinem Bauch. Ein paar Stunden später fühlte ich mich beim Tennisspielen sehr energiegeladen und viel beweglicher. Ich habe diesen Selbstversuch seither einige Male wiederholt und stets dieselben Ergebnisse damit erzielt.“

In einem anderen Bericht geht es um Alzheimer-Erkrankung und senile Demenz:

„Ich habe Mama mit ihrem Fruchtsaft etwas flüssiges DMSO verabreicht – und binnen einer Stunde war sie ein neuer Mensch, konnte sich unterhalten, lachte und war aufgeweckt. Als die Wirkung des DMSO nachließ, war sie wieder matt, desorientiert und gähnte dauernd. Also gab ich ihr diesmal einen ganzen Teelöffel DMSO, und eine Stunde später war sie wieder lebendig, führte ein Gespräch und war energiegeladen.“1

Bei Alzheimer-Kranken verbesserte auch Vitamin B3 das Erinnerungsvermögen und die Tatkraft der betroffenen Personen.2 Das ist keineswegs überraschend, weil Nicotinamid auch bei vielen anderen Leiden wirksam ist; so führt es zum Beispiel eine Besserung oder Normalisierung bei schizophrenen Patienten herbei, ebenso wie bei Senilität, Arthritis, Hyperaktivität oder Verhaltens- und Lernstörungen bei Kindern, Krebs, Dermatitis, Diabetes mellitus, Erschöpfungszuständen und Energielosigkeit.3 Dass ein einziges Vitamin gegen eine derartige Vielzahl von Problemen hilft, liegt daran, dass Vitamin B3 eine Schlüsselrolle als Koenzym in der oxidativen zellulären Energieproduktion spielt. Zu den weiteren Nährstoffen, die für die Zellatmung entscheidend sind, gehören Kupfer sowie die Vitamine B2 und B6.

Im folgenden möchte ich zu erklären versuchen, wie man diesen Energiezuwachs als das Ergebnis einer gesteigerten Sauerstoffversorgung anaerober Zellen interpretieren kann.

Alternative Sauerstoffzufuhr

Der menschliche Körper wird in erster Linie durch das Hämoglobin in den roten Blutkörperchen mit Sauerstoff versorgt. Das Problem dabei ist, dass Sauerstoff nur an jene Gewebe geliefert wird, in denen Kohlendioxid vorhanden ist, wie es im Rahmen des aeroben Energiestoffwechsels durch Muskel- oder Gehirnaktivität erzeugt wird.

Bei manchen Menschen kann es aber durch eine hohe Konzentration an Candida, Pilzen und anderen Mykobakterien in Teilen des Gehirns oder verschiedenen Muskeln zu einem anaeroben Energiestoffwechsel kommen. Einen solchen Stoffwechsel weisen auch Krebszellen auf, die aber durch eine gesteigerte Sauerstoffzufuhr wieder normal werden können, sodass die Tumore einfach dahinschwinden.4 Anaerobe Zellen erzeugen kein Kohlendioxid und beziehen daher nicht genügend Sauerstoff aus dem normalen Blutkreislauf. Aus diesem Grund sind bei allen mit Energiemangel in Zusammenhang stehenden Beschwerden zusätzliche Methoden der Sauerstoffversorgung, die zur Sauerstoff-Freisetzung kein Kohlendioxid benötigen, äußerst förderlich.

Vitamin C und MSM eignen sich hier als Nahrungsergänzungen besonders gut, da sie durch Reduktions-Oxidations-Reaktionen Redox-Paare bilden können. Eines dieser Paare besteht aus Vitamin C (Ascorbinsäure oder Ascorbat) als reduzierter Form und DHA (Dehydroascorbinsäure) als oxidierter Form. Ein weiteres setzt sich aus DMSO als reduzierter und MSM als oxidierter Form zusammen.5

Ihr Wirkungsprozess sieht so aus: In einer sauerstoffarmen Umgebung wie etwa einer Zelle mit anaerobem Stoffwechsel verändert sich ein Redox-Paar von der oxidierten in die reduzierte Form, indem es ein Atom hochreaktiven Sauerstoff abgibt. Sobald Vitamin C oder DMSO dann in den Blutkreislauf zurückkehren und mit dem Blut durch die Lungen strömen, werden sie wieder in ihre oxidierten Formen umgewandelt. So kann sich der Redox-Zyklus mehrere Male wiederholen, bis die Chemikalien nach und nach durch die Nieren ausgeschieden werden. Auf diese Art wird der oxidative Energiestoffwechsel wiederhergestellt, was mit dem Sauerstoff in den roten Blutkörperchen nicht möglich ist.

Nur in oxidierter Form gelangt Vitamin C ins Gehirn und in die meisten anderen Zellen. Es kann nicht direkt in reduzierter Form in die Zellen eindringen – nur oxidiert als DHA. Innerhalb der Zelle wird es dann reduziert, indem es Sauerstoff freisetzt. Bei der üblicherweise eingenommenen Menge Vitamin C und MSM ist die Menge des freigesetzten Sauerstoffs allerdings so gering, dass sie nicht viel bewirkt – vor allem nicht in Zellen, die Kohlendioxid erzeugen und ihren Sauerstoff ohnehin aus dem Hämoglobin beziehen. In anaerobem Gewebe und bei der Einnahme hoher Mengen ist die Wirkung jedoch äußerst signifikant. Der auf diese Art freigesetzte Sauerstoff ist zunächst hochreaktiv und tötet nachgewiesenermaßen die Mikroben innerhalb der Zellen ab, die die Blockierung erst herbeigeführt haben; danach setzt er den blockierten oxidativen Energiestoffwechsel wieder in Gang.

Wasserstoffperoxid und Ozon eignen sich meiner Ansicht nach nicht zu einer Sauerstoffzufuhr, mit der der zelluläre Sauerstoffmetabolismus wiederhergestellt werden kann. Mit Wasserstoffperoxid lassen sich zwar pilzartige Darmmikroben sehr gut zerstören oder in den Griff bekommen, doch für die Sauerstoffzufuhr zu anaeroben Geweben weiter innen im Körper ist diese Verbindung einfach zu reaktionsfreudig und würde in den benötigten hohen Mengen zu viel Schaden in den Antioxidantiensystemen anrichten. Der Einsatz von Wasserstoffperoxid in intravenösen Infusionen hat – wie auch der von Ozon – sehr gute Resultate bei der Bekämpfung von Mikroben im Blut gezeitigt. Aber eine Blutreinigung lässt sich genauso gut oder besser durch häufige orale Gaben von Natriumascorbat und MSM erzielen, als wenn man gelegentlich Wasserstoffperoxid oder Ozon intravenös verabreicht.

Kommentare

13. Oktober 2013, 18:26 Uhr, permalink

Martha Moser

S.g. Herausgeber obiger Informationen: habe eben einen viele Seiten umfassenden Bericht über Wasserstoffsuperoxyd entdeckt. Autor Dr. Kurt W. Donsbach USA aus den Jahren 1985,86,87... H2O2 wird hier sehr effizient beschrieben als Heilmittel bes. gegen Krebs, Arthritis, Diabetes, etc. auch in der Tierzucht und zum Pflanzenwachstum inkl. Schädlingsbefall. Kennen Sie diese Informationen? Mit freundlichen Grüßen - M.Moser

21. Dezember 2013, 11:51 Uhr, permalink

Alexander

Ich empfehle hier gerne zwei gute Produkte an. Das geniale daran ist, dass es sich eigentlich um Obst- und Gemüsepresslinge handelt. Daher sind da auch sekundäre Pflanzenstoffe bei, die die Wirkung ergänzen. Aus 1 + 1 wird nicht 2, sondern 11 (Synergieeffekt). Einfachmal die Zutatenliste anschauen und auch die Menge der Verpackung. Ich bin begeistert von Produkten.

Vitamin C: lifeplus.com/multivitamine/uk-de/product-details/4421
MSM: lifeplus.com/multivitamine/uk-de/product-details/4463

31. März 2014, 20:12 Uhr, permalink

michele noever

Hallo meine blinddarmnarbe verbessert sich nach zwei Anwendungen mit dmso ich heisse michele bingestossen auf das coole mittel durch meditative gruppe

01. Mai 2015, 07:09 Uhr, permalink

daniele

Die Ascorbinsäure birgt auch noch ein weiteres Problem, denn sie wird überwiegend durch die Verwendung von gentechnisch verändertem Mais gewonnen.

Lesen Sie mehr unter: www.zentrum-der-gesundheit.de/ascorbinsaeure-ia.html#ixzz3YrPZnMHX

11. April 2017, 14:07 Uhr, permalink

Sauerstoff-Nerd

Hallo,

erst einmal danke für den ausführlichen und gut geschriebenen Artikel. Er trägt wirklich viele gut Informationen zusammen.

Auf der anderen Seite muss ich Danieles Kommentar unterstützen und finde, dass man einen Unterschied machen sollte zwischen natürlich vorkommendem Vitamin C und synthetische Ascorbinsäure. Diese beiden sollte man nicht für ein uns dasselbe halten.

LG,

Alex

05. November 2017, 16:06 Uhr, permalink

Daniel

Welche Reaktionskette lässt sich eigentlich für Ascorbinsäure und MSM formulieren (chemische Formel)?

Beides in Pulverform 1:1 zusammengemischt oxidiert zu einem leicht orangefarbenen Pulver, welches zudem auch nach Orange riecht.

Danke,
Daniel

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