Minix: das versteckte Chip-Betriebssystem von Intel

miTief im Intel-Chip Ihres Computers sind das MINIX-Betriebssystem sowie ein Software-Stack inklusive Netzwerklösung und Webserver verborgen. Das System ist langsam, schwer zugänglich und absolut unsicher.Vielleicht sind Sie ja doch nicht paranoid – sondern die sind wirklich hinter Ihnen her. Zumindest würde Ihnen das Roland Minnich – ein Software-Entwickler bei Google, der das MINIX-Betriebssystem in „ungefähr einer Milliarde Geräten“ mit Intel-Chips entdeckt hat – sofort bestätigen.

Fangen wir aber mit den Fakten an, die Matthew Garrett – ein bekannter Linux- und Sicherheitslösungen-Entwickler, der ebenfalls für Google tätig ist – vor Kurzem aufdeckte: „Intel-Chipsätze enthalten seit einigen Jahren eine Management Engine (ME). Das ist ein kleiner Mikroprozessor, der unabhängig vom Hauptprozessor und vom Betriebssystem läuft. Auf dieser ME laufen diverse Softwareprogramme, die sich mit der digitalen Rechteverwaltung von Medien, der Implementierung eines TPM, der Intel Active Management Technology (AMT) und anderen Aufgaben befassen.“

Im Mai 2017 stellte sich heraus, dass es in der AMT eine große Sicherheitslücke gab, die neun Jahre lang unentdeckt geblieben war. Doch was sich laut Minnichs Erkenntnissen innerhalb des Chips abspielt, ist noch weitaus beunruhigender: Der Entwickler gab bei einem Vortrag in Europa bekannt, dass auf Systemen mit Intel-Chips und integrierter AMT auch MINIX läuft.

Und was tut dieses Betriebssystem in Intel-Chips? Eine ganze Menge: Die Prozessoren führen eine proprietäre Version des Open-Source-Systems MINIX 3 aus. Welche Version das ist oder wie sie modifiziert wurde, wissen wir nicht, weil wir den Quellcode nicht kennen.

MINIX läuft auf drei verschiedenen x86-Kernen auf modernen Chips. Dort führen sie TCP/IP-Netzwerkstacks, Dateisysteme, Treiber und Webserver aus. MINIX hat außerdem Zugriff auf Ihre Passwörter und kann sogar die Firmware Ihres Computers neu aufsetzen, wenn das Gerät abgeschaltet ist. Um es noch einmal zu sagen: Ist Ihr Computer abgeschaltet, hängt aber noch am Stromnetz, dann könnte MINIX seine Grundeinstellungen ändern.

Noch amüsanter ist die Tatsache, dass dieses kleine Betriebssystem „selbstmodifizierenden Code ausführen kann, der über mehrere Ein- und Ausschaltvorgänge fortbesteht“. Kommt es also zu einem Sicherheitsproblem und Sie ziehen Ihrem Server den Stecker, um ihn doch noch zu retten, dann wartet der Softwareangriff nach dem Einschalten immer noch auf Sie. Und das alles kann MINIX nur, weil es auf einer noch tieferen Systemebene läuft.

Sie können es weder sehen noch kontrollieren. Es summt einfach lustig vor sich hin und betreibt Ihren Computer. Was laut Minnich aber dabei passieren kann: „Es gibt riesige Sicherheitslücken, die andere zu Angriffen nutzen können. Haben Sie schon Angst? Wenn nicht, dann habe ich Ihnen das Problem vielleicht nicht genau genug geschildert – ich selbst habe nämlich große Angst.“

Quelle: Zdnet.com, 07.11.17, http://tinyurl.com/y9uaathu

Kommentare

28. April 2018, 21:34 Uhr, permalink

Nemesis

Kommen wir doch zur Abwechslung auf ein sehr spannendes Thema zu sprechen, nämlich der totalen Überwachung des Internets mittels einer riesigen Theatervorstellung.

Nach meinen Erfahrungen, die ich mit dem Medium namens Internet in den letzten 10 Jahren gesammelt habe, komme ich nur zu einem Schluss, mir oder jedem anderen Sklaven, ist es quasi unmöglich einen anderen Sklaven zu finden, mit ihm zu sprechen etc., solange man sich hier aufhält. Ja, die Matrix ist real. Sie nennt sich unter anderem Internet.

Wie sieht diese Matrix in Chats aus? Dort sollte man sich als Sklave lieber nicht aufhalten. Psychischer Terror und Mobbing sind vorprogrammiert. Sollte man auf die Idee kommen etwas nicht ganz so Dummes in Foren zu schreiben, wird man umgehend zensiert und an dem Verfassen weiterer Beiträge gehindert. Das bedeutet eine permanente Sperre seines Kontos durch den Anbieter des Forums. Der Sperrende gehört logischerweise der Blödmafia an, sagen wir also spaßeshalber, dass er einfach irgendeinem "Geheimdienst" unterstellt ist.

Eine andere "lustige" Möglichkeit im I-net mit anderen "Menschen" zu interagieren sind die sog. PvP-Spiele wie beispielsweise League of Legends. Dort darf man mit und gegen Computerprogrammen "spielen". Allerdings behauptet die Firma Riot selbst, man spiele mit und gegen andere Menschen. Ja, man veranstaltet sogar "Weltmeisterschaften", an denen regelmäßig in der Regel asiatische Jugendliche teilnehmen und sogar viel Geld verdienen können. Doch die Chats im Spiel werden nichtsdestotrotz von nicht gerade sehr intelligenten Algorithmen simuliert. Dabei sind die allgemeinen Ziele der gerade beschriebenen "interaktion" dem menschlichen Spieler, also Sklaven, körperlich und seelisch zu schaden. Es fängt an mit einer Adrenalinsteigerung, Stress, mangelnder Bewegung und hört damit auf, dass man schlicht und ergreifend seine Lebenszeit vor dem Bildschirm verschwendet.

Das gesamte I-net ist eigentlich nur für eine Sache gut, nämlich dafür sich Bücher zu besorgen, die man normalerweise niemals zu Gesicht bekäme bzw. sich Quellen zu besorgen, die man so nicht sehen würde. Das I-net ist also für die Informationsbeschaffung sinnvoll. Aber auch das wird offensichtlich nur aus dem einen Grund angeboten. Die B-Mafia möchte ermitteln, wer da draußen noch halbwegs bei Verstand ist und ob es Zeit wird für eine erneute Reinigung, das heißt praktisch einem neuen Massenmord.

Keine Ahnung wie viele es sind, die auch nur ähnlich wie ich sind, aber eines dürfte klar sein im I-net, werde ich ihnen mit Sicherheit nie begegnen. Denn dafür wurde das I-net auch nicht geschaffen. Es wurde geschaffen, um die Menschen weiter zu spalten und sie weiter zu isolieren.

Jedoch gestattet man es mir hier meine eigenen Beiträge zu verfassen und zu lesen. Also tue ich das doch einfach. Vielleicht kann ich so immerhin meinen Schreibstil trainieren und verbessern.

Menschen meines Schlages werden systematisch und hermetisch voneinander abgeschirmt. Diese Abschirmung ist im I-Net absolut, weil das gesamte I-Net nichts weiter als eine von vorne bis hinten inszenierte Theatervorstellung der B-Mafia ist.

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