WHO: Roundup kann Krebs verursachen

GN GlyphDas Unkrautbekämpfungsmittel Roundup – auch bekannt unter dem Namen Glyphosat – steht in dringendem und begründetem Verdacht Krebs zu verursachen. Dies gab die Weltgesundheitsorganisation WHO kürzlich bekannt. Monsanto beklagte sich daraufhin, die WHO-Aussage sei nicht korrekt.

Professor Dave Schubert, Leiter des Labors für zelluläre Neurobiologie amSalk Institute for Biological Studies, USA, erklärte dazu:

„Es gibt etliche unabhängige Veröffentlichungen, die eindeutig darauf hinweisen, dass Glyphosat […] Krebs und Tumorwachstum begünstigen kann. Es sollte verboten werden.“

Das Salk Institute ist eines der weltweit angesehensten Forschungsinstitute für Biomedizin. Bei ScienceWatch.com landete es 2009 auf Platz eins im internationalen Ranking der Institute für Neurowissenschaften und Verhaltensforschung.

Roundup wurde mit zahlreichen Krankheiten in Verbindung gebracht, unter anderem mit Autismus, Demenz, Schilddrüsen- und Blasenkrebs, Nierenversagen, Magen-Darm-Erkrankungen, Bluthochdruck, Fettleibigkeit und Diabetes. Es wurde in 75 Prozent aller getesteten Luft- und Wasserproben und in praktisch allen Baumwoll-Hygieneprodukten nachgewiesen. Pflanzen werden kurz vor der Ernte mit Roundup besprüht, was bedeutet, dass eine beträchtliche Menge davon in unsere Lebensmittel gelangt.

Trotzdem hat die US-amerikanische Umweltschutzbehörde EPA die erlaubte Menge Glyphosat in Pestiziden wie Roundup um 3.000 Prozent erhöht. Die Behörde gab vor, dies habe keine nachteiligen Effekte auf die Gesundheit.

Als Grundlage für ihre Entscheidung, Roundup sei sicher, griff die EPA auf Monsantos eigene – und damit voreingenommene – Untersuchungen zurück; größtenteils veraltete Studien aus den 1970er Jahren.

Quelle: Washingtonsblog.com, 07.11.2015, http://tinyurl.com/plxk3wk

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