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NEXUS Magazin 63, Februar-März 2016

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Hypopharynx-Krebs: Mein langer Weg in die Krankheit und zurück

TundP IconMit der Tatsache, dass ich an Krebs erkrankt bin, hatte ich ja in NEXUS nie hinterm Berg gehalten. Allerdings wollte ich mich bisher auch nicht allzu weit dazu einlassen. Zwar ist mir Aufrichtigkeit wichtig, doch aus Stilgründen schien es mir besser, meine eigene Geschichte gegenüber den eigentlichen Inhalten unseres Magazins weitgehend im Hintergrund zu halten. Schließlich kauft man eine Zeitschrift eigentlich nicht, weil man erfahren möchte, wie es den Redakteuren persönlich geht. Doch inzwischen denke ich anders und finde, ich sollte mal ausführlicher Stellung nehmen, schon allein, um mit Ihnen meine Freude darüber zu teilen, dass ich noch da bin.

Allerdings lief alles etwas anders, als ich als überzeugter Verfechter der Naturmedizin gedacht und gewollt hätte. Eigentlich passte der Verlauf meiner Krankheit weder in mein eigenes Weltbild noch in das unserer Zeitschrift und wird damit vielleicht auch manchen Leser vor den Kopf stoßen. Aber der Wahrheit ist unser Weltbild egal. Sie ist einfach, was sie ist.

Diesen Bericht schreibe ich daher vor allem für jene, die mir seit der Bekanntgabe meiner Erkrankung fast täglich Zuschriften geschickt haben, in denen sie mir entweder Trost spendeten oder Gesundheitstipps gaben.

Wie es begann

Eines Tages, es muss Anfang 2012 gewesen sein, entdeckte ich an meinem rechten Daumennagel eine auffällige Querrille, die ich mir nicht erklären konnte. Ich zeigte sie meiner Frau. Die recherchierte im Internet. Was Sie fand, war eine russische Website, auf der ein Nagel mit einer ähnlichen Rille gezeigt wurde. Der Text dazu lautete kurz und knapp, dies sei das Vorzeichen für eine Erkrankung im Kopfbereich, die immer tödlich verlaufen würde. Wir waren geschockt, aber ich hatte darüber hinaus keinen Anlass, die Sache ernst zu nehmen, und so vergaßen wir sie bald wieder.

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Ein Bild aus guten Zeiten, kurz vor Ausbruch meiner Krankheit.

Im Oktober 2012 spürte ich dann plötzlich beim Rauchen ein seltsames Kratzen im Hals, das zwar zuerst schnell wieder verschwand, mich aber sofort sehr beunruhigte. Anfang Dezember war daraus ein konstantes Missgefühl geworden und das schöne Weihnachtsmenü, das meine Frau gekocht hatte, bekam ich schon gar nicht mehr hinunter, denn meine Schluckbeschwerden trieben mir beim Essen vor Anstrengung die Schweißperlen auf die Stirn. Meine Speicheldrüsen schienen in dieser Zeit abnorme Mengen zu produzieren, und ich konnte das Zeug kaum mehr schlucken. Ich musst mir Kleenex-Tücher besorgen, um mir immer wieder den Mund auszuwischen. Manchmal war der Speichel so dick und zäh, dass ich ihn am Waschbecken mit den Fingern in ganzen klebrigen Strängen aus dem Mund ziehen konnte. Mittlerweile war ich zutiefst beunruhigt und suchte alle möglichen Ärzte auf. Zuerst ging ich zu Alternativmedizinern, dann auch mehrfach zu rein schulmedizinisch ausgerichteten HNOs. Doch immer bekam ich gesagt, dies sei eine normale Halsentzündung und man müsse einfach die Natur walten lassen. Meine Intuition sagte mir jedoch etwas anderes: Nachts wachte ich oft schweißgebadet auf und hatte das Gefühl, dass in mir eine Krankheit entstanden war, die es absolut ernst meinte. Wie eine triviale Halsentzündung fühlte sich das nicht an. Mein Hals brannte wie Feuer und wurde immer dicker. Als ich versuchte, die Quelle des Problems zu visualisieren, sah ich eines Nachts plötzlich, wie durch einen Nebel aus Schmerz und Fieber blickend, die Ursache: Es war ein heißer, dunkler Punkt hinten in meinem Rachen, aus dem alles Unheil zu quellen schien. Ich starrte ihn auf meinem inneren Bildschirm an und er starrte zurück, wie das falsche Ende einer Schusswaffe. Wie eine Kugel, in die mein Name eingraviert stand, war diese Krankheit gekommen, um mich umzubringen. Intuitiv wusste ich da bereits: Das konnte nur Krebs sein und ich begann, mich für den Kampf meines Lebens vorzubereiten. Dennoch sollte es bis zum Mai 2014 dauern, dass ich die offizielle Diagnose erhielt – einen Tag nach meinem Geburtstag, und eineinhalb Jahre nach den ersten Symptomen.

Alternative Therapien

Natürlich blieb ich in dieser ersten Zeit nicht untätig, was meine Suche nach Lösungen und Therapien anging. Im Gegenteil: Ich verbrachte den Großteil meiner Zeit lesend, auf der Suche nach Krankheitsbildern, die sich mit meinen Symptomen deckten. Da ich immer müder wurde und viel schlafen musste, hegte ich eine Weile den Verdacht, ich hätte einen Burnout, ein Chronisches Erschöpfungssyndrom. Ein Ayurveda-Therapeut attestierte bei mir viel zu viel Vata, und empfahl mir, indischen Dal mit Ghee zu kochen. Da ich inzwischen regelmäßig Schmerzen hatte und Ibuprofen schlucken musste, hatte ich eine Weile den Verdacht, es könnten sich Ösophagusvarizen gebildet haben. Aber die bekommen meist nur chronische Alkoholiker. Doch inzwischen blutete ich auch manchmal aus dem Hals, und saure, scharfe oder alkoholische Nahrungsmittel verursachten minutenlanges Brennen und Krämpfe im Hals.

Trotz meiner inzwischen panikartigen Suche nach Erklärungen, verschiedenen Diäten, Entgiftungskuren und Schwermetall-Ausleitungen wurden die Blutungen im Lauf der Wochen stärker. Irgendwann spuckte ich einen blutigen Gewebebatzen aus, der aussah wie eine Zyste. Später kamen weitere solche Gewebeteile aus dem Hals, und immer wieder Blut. Ich führte mittlerweile internationale Korrespondenz mit verschiedenen Ärzten, bezahlte Skype-Konsultationen mit Therapeuten in aller Welt, ließ eine Blutuntersuchung nach der anderen machen, bekam vom Heilpraktiker Aufbau-Infusionen und schluckte alle möglichen homöopathischen Arzneien, bestellte Nahrungsergänzungen für tausende von Euro und nahm mittlerweile regelmäßig Schmerzmittel.

Als dann im Mai 2014 eine weitere Serie von schulmedizinischen Untersuchungen endlich aufdeckte, dass ich an einem Hypopharynx-Karzinom erkrankt war, schwor ich mir, keinem Arzt zu erlauben, einen Krieg gegen meinen Körper zu eröffnen. Stattdessen hoffte ich, mit sanften Mitteln die Krebszellen zur Vernunft zu bringen. Von den berüchtigten drei Wegen – Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung – wollte ich nichts wissen. Schließlich berichten wir in NEXUS ja seit Beginn unserer Tätigkeit regelmäßig auch über naturheilkundliche Themen, und ich hatte persönlich sehr von diesem Wissen profitiert, was verschiedene andere Gesundheitsprobleme anging. Mir schien es daher ganz logisch und eine Sache der Ehre zu sein, auch jetzt, wo es um mein Überleben ging, mir selbst und damit der Alternativmedizin treu zu bleiben. Ein Rückgriff auf die Schulmedizin schien mir allenfalls für diagnostische Zwecke angesagt, aber die meist auf Zerstörung von Zellen angelegten schulmedizinischen Krebstherapien schienen mir zu grausam und zu wenig vom Gedanken echter Heilung getragen. Und so begann der zweite Teil meines Leidenswegs ins Vorfeld des Todes, bei dem ich zum Schatten meiner selbst werden sollte.

Ich könnte ein ganzes Buch mit meinen Erfahrungen bei der Anwendung der verschiedensten Heilswege und Methoden füllen, die ich in dieser Zeit ausprobierte: Ayurveda; Vitamine und Mineralien in Hochdosierung; Rick-Simpson-Öl; Beten; Mantras und Yoga; Vitamin B17; Vitamin B12; Artemisinin (Artesunat); verschiedene Rife-Maschinen; Besuch bei einem indischen Avatar; MMS; Aloe arborescens nach Pater Romano Zago; diverse Heiler, sowohl im direkten Kontakt als auch über Distanz; NADH; diverse Formen alternativer Ernährung, angefangen von Gerson über Budwig bis zu Gummi arabicum, grüne Smoothies aus Kräutern und Gräsern, Pulver exotischer Früchte und diverse MLM-Produkte, inklusive Asea, Lavylites und Mannatech. Einige dieser Mittel mögen gut für mich gewesen sein, doch den Krebs aufzuhalten gelang mir mit keinem davon.

Eine gewisse Linderung, insbesondere meiner inzwischen permanenten Schmerzen, bot mir netterweise die Bundesopiumstelle, indem sie mir immerhin auf Antrag meines sehr verständnisvollen Hausarztes eine „Lizenz zum Kiffen“ ausstellte. Seitdem kann ich Marihuana legal in der Apotheke kaufen. Das ist zwar teuer, aber ich erhalte das Zeug in bester Qualität. Dass es gegen den Krebs als solchen geholfen hätte, kann ich zwar nicht bestätigen; aber es hat mir definitiv stimmungsmäßig über die schlimmsten Phasen hinweggeholfen und die Schmerzen gelindert, und vielleicht hat es auch im Hintergrund mein Immunsystem ein wenig gestärkt.

Auch andere Mittel aus dem alternativen Bereich erwiesen sich immer wieder als hilfreich. Gegen bakterielle Großangriffe, denen ich mehrfach ausgesetzt war, haben mir MMS und der Beck-Pulser zur Blutreinigung immer wieder wirksam geholfen. Kaffee-Einläufe, Saunagänge und unzählige Infusionen mit Natriumbicarbonat halfen in schlimmen Zeiten immer wieder, mich zu stabilisieren.

Aber trotz all dieser Versuche, gesund zu werden, verlor ich innerhalb eines Jahres über 20 Kilo Gewicht, die mir noch heute fehlen. Ich wurde sogar so schwach, dass mir sofort schwindlig wurde, wenn ich aufstand. Im Stehen musste ich mich an Wänden oder Gegenständen festhalten. Mehrfach musste ich mich ganz schnell auf den Boden setzen, um nicht zu kollabieren. Eines Nachts, nach der Einnahme von zwei Mal fünf Gramm Vitamin C, brach ich sogar auf dem Weg durchs Wohnzimmer zusammen und verlor für einen kurzen Moment das Bewusstsein. Als ich aufwachte, lag ich in meinen eigenen Exkrementen.

Kommentare

01. Februar 2016, 20:29 Uhr, permalink

Buntes Papier

Sehr geehrter Herr Kirschner,

Sie sprechen mir mit Ihrem neuen Artikel komplett aus der Seele. Genau die gleichen Erfahrungen, nur viel weniger schlimm habe ich durch meine Krebserkrankung mit allem Drum und Dran selbst erlebt. Ich komme zu den absolut gleichen Schlussfolgerungen wie Sie. Ich danke Ihnen sehr, daß Sie sich die Mühe gemacht haben und Ihre Erfahrungen und Gedanken hier so ausführlich aufgeschrieben haben. Ich finde, daß dieser Artikel extrem sehr wichtig für viele Menschen ist.

Es freut mich überaus sehr, daß Sie nun auf dem Weg der Gesundung sind. Dieses Gefühl kann die Wirkung wie ein Afterburner haben. Und doch müssen wir dann erst Recht sorgam, aufmerksam und achtsam mit uns und unserem Körper umgehen. Zuhause sind wir erst, wenn wir Zuhause mit beiden Füßen in der eigenen Wohnung stehen und die Tür hinter uns geschlossen haben. Und es ist wichtig los zu lassen.

Sie haben enorm viel innere Kraft auf vielen Ebenen in den letzten Jahren bewiesen. Diese Entwicklung gehört nun Ihnen, Sie sind daran unglaublich stark gewachsen. Sie haben höchst intensiv erlebt, was es heißt Mensch zu sein und Mensch zu werden. Genau um das geht es in unserem Leben. Wir wünschten uns oft, daß wir weniger und nicht so schmerzhafte Korinthen erleben müssten, aber das gehört wohl zu unserer Persönlichkeitsentwicklung irgendwie dazu.

Wir lernen dabei auch immer besser zu verstehen, was Dankbarkeit bedeutet.
Wir lernen dabei Dankbarkeit zu sein, auch wenn wir über solche Aussagen gerade in diesem Moment oft kotzen wollten.
Und zur Dankbarkeit gehört untrennbar das glücklich sein. Erst Recht, das winzigste glücklich sein über die winzigste Kleinigkeit.

Ihnen möchte ich weiterhin alle Kräfte und Gaben wünschen, die Sie wieder komplett gesunden lassen.
Wir brauchen Sie noch lange Herr Kirschner.

Mit freundlichen Grüßen,
Werner Hofmann

18. Februar 2016, 13:27 Uhr, permalink

Jane

Sehr geehrter Herr Kirschner
Vielen Dank für den Artikel. So wie Ihnen ist es mir 2012 selber ergangen. Innert kurzer Zeit ging es mir extrem schlecht, als ich mich im Krankenhaus untersuchen lies diagnostizierte man mir Lymphdrüsenkrebs. Zuvor war ich überzeugt mich niemals (!) durch Chemotherapie vergiften zu lassen. Und plötzlich sitzt eine Ärztin mir gegenüber die mir sagt das ich eine sehr aggressive Krebsart hätte und ohne Chemo kein Jahr mehr leben würde. Allerdings sei Lymphdrüsenkrebs sehr gut mit Chemo behandelbar und käme bei erfolgreicher Behandlung nur in seltensten Fällen zurück. Schweren Herzens habe ich mich für die Schulmedizin entschieden ( wobei ich mich nebenbei von der Naturheilmedizin unterstützen liess ) Nach dreimonatiger Chemotherapie war das Resultat bereits so gut das ich auf eine weitere Bestrahlung verzichtete. Nochmals drei Monate später reiste ich alleine nach Irland. Und zwei Jahre später war ich das erste Mal Fallschirmspringen. Was ich damit sagen möchte; auch wenn man sich für eine Chemotherapie entscheidet, es existiert ( in vielen Fällen ) ein Leben danach. Ich habe meinen Entschluss nie Bereut auch wenn ich heute noch intensiver als zuvor mit Natürlichen Heilmethoden und gesunder Ernährung an mir arbeite. Mir geht es heute gut und ich wünsche Ihnen von Herzen das Sie sich wieder ganz erholen und ein gesundes Leben weiter leben. Schlussendlich war es mir eine Lehre; Jeder sollte selbst in sein Innerstes horchen und von Herzen entscheiden was für ihn/sie das richtige ist. Alles Liebe, J. N.

18. Februar 2016, 13:28 Uhr, permalink

Rufinella

Lieber Thomas,
erstmal danke für das Teilen dieser schon recht schweren Geschichte. Manches kann ich gut nachvollziehen und verstehen - der steinige Weg zur Schulmedizin, die halt manchmal doch auch ein paar gute Dinge parat hat. Ich selbst habe chronisches Gelenkrheuma - und seit 2 Jahren ein künstliches Knie, jetzt kann ich wieder richtig toll laufen. Zuvor hatte ich jahrelang alle möglichen naturmedizischen Sachen probiert, aber ohne großen Erfolg.
Jetzt gehe ich den ganzheitlichen Weg: Ich nehme mir aus beiden Bereichen - schulmedizinisch und naturheilkundlich - das Beste, was mir gut tut, auch eine OP, wenn es gar nicht anders geht.
Es freut mich sehr zu lesen, daß die gute alte, möglichst 24 Stunden durchgeköchelte Hühnerbrühe wieder auferstanden ist. Die hat mir schon über sehr viele Schwächeanfälle hinweg geholfen.
Und zu guter Letzt: Die Geschichte mit der "Etage", die höre ich hier zum ersten mal: Bei meiner Mutter war es ebenso: Als sie nach einer Ayurveda-Kur ihr vieljähiges Asthma loshatte, bekam sie ein halbes Jahr später Krebs. Da war also wohl kein Zufall, sondern eher ein Mechanismus, der vielleicht öfter vorkommt, als angenommen.

Ich wünsche dir von Herzen weiterhin gute Genesung und unzählige frohe, glückliche und freudige Augenblicke.

Herzlichst, Christiane Köppl

25. Februar 2016, 08:46 Uhr, permalink

Marion Drewniok

Hallo Herr Kirschner,

Sie haben bei Ihrer naturheikundlichen Therapie etwas ganz entscheidendes vergessen: Die Entgiftung von Schwermetallen!
Wer Quecksilber in den Zellen hat, sei es durch Amalgam, Impfungen, 30 Jahre verbleites Benzin, rauchen, etc. kann nichts anderes mehr entgiften ...
Ich hatte 30 Jahre lang schwerste Allergien und Asthma, bis ich auf das Thema Entgiftung mit Zeolith, MSM und Vitamin C gestoßen bin. Man sagt, 10 Jahre Vergiftung - 1 Jahr Entgiftung. Ich habe jetzt fast 2 Jahre Entgiftung hinter mir und kann sagen, dass ich nach anfänglichen Erstverschlimmerungen, heute so gut wie gesund bin.
Alternativ gibt es auch die Entgiftung mit Chlorella, Bärlauch und Koriander. Ich habe mich aber für die Variante mit Zeolith entschieden.
Heute bin ich mir sicher, dass jeder Krankheit eine (Schwermetall-)Vergiftung vorausgeht ...

Liebe Grüße und weiterhin alles Gute
Marion Drewniok

11. März 2016, 18:05 Uhr, permalink

Thomas Kirschner

@ Marion
Nein, liebe Marion, Entgiftung von Schwermetallen habe ich nicht vergessen - das war sogar mein erster Schritt, via Chelat-Therapie. Zeolith, Vit C und MSM waren meine täglichen Begleiter.

18. März 2016, 22:54 Uhr, permalink

Wera Blum

Hallo, lieber Thomas,

nach langer Zeit und viel berufliche und stressige "Ablenkung" nehme ich mir jetzt endlich wieder die Zeit, mich um das Wesentliche zu kümmern!
Wenn man es am meisten benötigen würde, "kommt man nicht dazu"!!
Ich beginne, diesen Mechanismus zu erkennen und finde wieder zu mir.

Körperlich und persönlich geht es mir gut und ich bin sehr dankbar für mein Leben und die lehrreichen Umstände.

Ich habe gelesen, dass es Dir besser geht!!?!
Ich habe nach unserem letzten Gespräch von Dir nichts mehr gehört und hatte dann zuviel Sorge und Respekt, Dich anzurufen...man weiss ja nicht, in welcher möglicherweise unpassenden Situation man Dich gerade antrifft, da Du doch so krank warst....
Ich bin sehr erleichtert ..und freue mich !
Um mehr von Dir zu hören möchte ich doch unbedingt dieses Nexus Heft 63 (?) bestellen, wo Du Deine Genesung beschreibst - und natürlich ab dann,-also sofort - wieder ein Abo bestellen!!
Ich bedauere, es damals storniert zu haben....
ich hatte ca 8 verschiedene Abos, die ich kaum alle lesen konne.
Somit alles erst mal radikal gekürzt.
Du bist aber unverzichtbar..
Ich bin sehr gespannt auf Deinen Bericht...

was müsst Ihr durchgestanden und erlebt haben!!

Ganz herzliche Grüsse an Dich und Deine Frau

Wera

19. April 2016, 09:05 Uhr, permalink

Gerold K.

Hallo Thomas,

Vielen Dank für deinen ausführlichen Berichz. Mich interessiert ob Du auch den Weg der Kohlehydratfreien Ernährung gegangen bist Es heisst ja, dass der Krebs ohne Zucker aufhört zu wachsen und sich sogar zurückbildet.

Ich wünsche Dir alles Gute
Gerold

10. März 2017, 08:54 Uhr, permalink

Stephan

Lieber Thomas Kirschner,

vielen Dank für Deinen beeindruckenden Bericht. Am meisten hat mich Deine Leidensfähigkeit beeindruckt (und vielleicht auch Deine Sturheit ;-). Unglaublich, was Du alles probiert hast, obwohl es nicht sofort geholfen hat und wie lange Du Dich der Schulmedizin verweigert hast.
und Glückwunsch zu Deiner Zähigkeit und zum Beginn Deiner Heilung !!!
Respekt für Deinen Kampf !!!

Was ich als Therapiehinweis aus Deinem Bericht nehmen konnte, war hautsächlich die Info zur RCT, die für mich eine Lösung sein könnte (TonsillenCA mit Lymphknotenbefall, vor ca einer Woche entfernt) bevor ich mit Bestrahlung das Gewebe zerstöre.

und natürlich, dass jeder seinen Weg finden muss.
Danke für Deine wertvollen Schilderungen

und mit den besten Wünschen für Deine weitere Heilung
Stephan Roebers

15. April 2017, 20:05 Uhr, permalink

Gerhard F.

Hallo Thomas,
eine der in der Aufzählung der versuchten "Naturheilverfahren" vermisse ich das Natron, genau gesagt Natriumhydrogencarbonat. Wenn man so will eigentlich auch eine "Chemo", aber mit dem altbekannten Hausmittel, welches die Amis mit baking powder bezeichnen. Im Grunde schafft das Natron nicht nur basisches Milieu, sondern eliminiert neben den Krebszellen auch den assoziierten Pilz candida albicans, welcher gemäß Erkenntnis des ital. Arztes T. Simoncini schon in den 80er Jahren, der eigentliche Krebsauslöser ist, wegen seines das sauere Milieu schaffende, zumindest unterstützende saure Milieu der Tumore diese erzeugt. Marc Sircus aber meint, der Pilz sei die Folge der Krebszellen, widerspricht so dem Vorgenannten. Simoncini glaubt, dass mit dem Amputieren das Pilzgeflecht zerschnipselt wird und damit Gelegenheit bekommt in andere Organe zu mutieren und somit Metastasen auszulösen. Er hat mit der Natronlösung ein Mittel gefunden, gegen das der Pilz nicht resistent werden kann und unzählige hoffnungslose austherapierte Fälle aus der Schulmedizin vor dem sicheren Tod gerettet.
Sircus verwendet eine abgewandelte Methode in dem er Sirup und Natron miteinander verköchelt und davon den Patienten täglich einen Löffel voll zum Schlucken gibt. Da Krebszellen gierig auf Süßes sind wird so der Tod für die Krebszellen und dem Pilz miteingeschleust. Ein Weg der innerhalb weniger Wochen zum Erfolg führt und mit hoher Sicherheit auch die Metastasierung ausschließt.
Dass dies keine Utopie ist, kann ich aus eigener Erfahrung berichten:
Vor einem Jahr hatte ich durch innere Blutung (->Teersstuhl) Anlass zu einer Magen-(MS) und Darmspiegelung. Gefunden wurde ein etwa 5cm großer Tumor (GIST) im oberen Magengrund, weshalb mir dringlichst zur baldigen Amputation geraten wurde. Durch eifrige Internetsuche fand ich die Geschichte des T.Simoncini und entschied mich daher keine Op machen zu lassen und zuerst die Natronkur zu versuchen.
Ich habe sie zusammen mit einer geringen Menge DMSO durchgeführt. Das schmeckt zwar scheußlich, aber hilft.
3 Monate später erbrachte die nächste MS ,dass der GIST nicht weiter gewachsen war und teilweise sogar hohl war. Wieder ermahnte mich der durchführende Arzt zur baldigen Op.
Dennoch führte ich die Natronkur weiter fort und versuchte auch wechselweise die Methode von M.Sircus. Im 3-Monatraster folgten weitere MS mit dem gleichen Ergebnis, d.h. das Tumorwachstum war gestoppt. Weshalb aber keine Remission stattfindet ist eine offene Frage. Da sich der hohle Teil nicht mehr sehen lässt, könnte es ja sein, dass sich dieser mit normalen Zellen gefüllt hat und somit die ausgebeulte Form erhalten bleibt. Die Schulmediziner kann man ja sowas nicht fragen, weil sie davon ja keine Erfahrungen haben können.
Schön war jedenfalls die Erfahrung mit dem untersuchenden Arzt, der mir zwar offiziell wieder zur Op riet, aber inoffiziell empfahl meine Kur weiter zu machen, was er dann auch dem Hausarzt weitergab, der sich dann schon fast dafür entschuldigte, dass er mir nach der 1. MS noch sagte, ich solle Verständnis dafür haben, dass er mich bei meiner Natronkur nicht begleiten könne.
Was deine Genesung anbetrifft, wünsche ich weiter progressive Fortschritte.
Eine Anmerkung zur veganen Ernährung: Offenbar ist wohl einiges an u7ngünstigen Nebeeffekten auf den bekannten B12-Mangel zurückzuführen. Deshalb das sporadische Ausbrechen aus der veganen Diät kein Fehler. Die Statistik der asiatischen Ernährungsgewohnheiten (s. China Study) bestätigt ja dennoch die besseren Gesundheitswerte der dortigen Bevölkerung, auch wenn Essgewohnheiten nicht stur vegetarisch sind.

09. August 2019, 21:34 Uhr, permalink

Rebécca Schwarz

Sehr geehrter Herr Kischner, ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören - ich erbitte soe um Hilfe in Bezug auf den weiter Verkauf eines MOPA Gerät, dies ist nach dem Tode meines Vater in meinen Besitz gekommen und ich bin ratlos wie und wo ich das gute soci weiter verkaufen kann in die richtigen Hände.
Ich hoffe diese Nachricht erreicht sie irgendwie, mi freundlichen Grüssen Rebecca Schwarz divinefollie@hotmail.con

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