Wie Adolf Hitlers Tod erfunden wurde, Teil 1

Hitler1 IconSelbst allerneueste Veröffentlichungen aus russischen Archiven lassen keinen endgültigen Schluss auf Hitlers vermeintlichen Tod zu. Giordan Smith beleuchtet im ersten Teil der dreiteiligen Artikelserie die Aussagen der Augenzeugen von Hitlers Verbrennung vor dem Führerbunker, die sich in wichtigen Details widersprechen.

Da die Russen Hitlers Schädelfragmente sicherlich nicht religiös verehren – schließlich sprechen wir hier nicht über das Grabtuch von Turin – kann man daraus nur schließen, dass sie Angst vor dem haben, was man herausfinden könnte, wenn die Knochen wissenschaftlichen Untersuchungen unterzogen würden. Die plausibelste Erklärung für diese Befürchtung ist die, dass die Russen bereits wissen, dass die Fragmente nicht von Hitlers Leichnam stammen. Bisher haben sie keinerlei Versuche unternommen, die mitochondriale DNS (mt DNS) aus den Schädelfragmenten mit der vom Leichnam seiner Halbschwester Paula oder seiner Mutter Klara oder eines anderen noch lebenden Verwandten abzugleichen – die Methode, die von Marchetti et al. als einziger Weg aus der gegenwärtigen Sackgasse angesehen wird. Die mangelnde Bereitschaft der Russen, die Fragmente einem mt DNS -Test zu unterziehen, gibt Anlass zu der Vermutung, dass sie bereits wissen, wie das Testergebnis ausfallen wird.6

Die zweitbeste Beweismethode – zeitgeschichtliche Dokumente – bringt auch kein Licht ins Dunkel.

Interessanterweise gibt es keine Filme oder Photos, die in irgendeiner Weise die offi zielle Version über die letzten Tage des Dritten Reichs untermauern – und schon gar nicht die Behauptung, Hitler habe Selbstmord begangen. Angesichts seiner enormen Bedeutung für das Dritte Reich ist es unwahrscheinlich, dass sein letzter Einsatz in Berlin vor dem Zusammenbruch des Reichs nicht photographisch festgehalten worden sein soll. Dennoch gibt es kein Photo- oder Filmmaterial von Hitler, das eindeutig auf April 1945 datiert werden kann.

Was die schriftlichen Quellen angeht, gibt es nur einen obskuren Eintrag vom 30. April 1945 in ein angebliches Tagebuch, das NS-Reichsleiter Martin Bormann zwischen dem 1. Januar und dem 1. Mai 1945 führte:

„30.4.45 Adolf Hitler D. Eva H. (Hitler)“

Es ist nicht nur schwer zu glauben, dass Bormann selbst in einem noch so flüchtigen Eintrag nicht wenigstens die Todeszeit des Führers angegeben hätte, es gibt zudem noch eine einzigartige Zeugenaussage, aus der hervorgeht, dass das Tagebuch eine Fälschung ist. Kurz nach dem Krieg erzählte die Pilotin Hanna Reitsch, die drei Tage lang (vom 26. bis 29. April) im Führerbunker war, dem Amerikaner Robert E. Work, dass Bormann während dieser Zeit ein sehr ausführliches Dokumentverfasst hätte, das für die Nachwelt bestimmt sei. Work hielt Folgendes fest:

„Bormann verließ seinen Schreibtisch kaum. Er ‚schrieb die Ereignisse für zukünftige Generationen nieder‘. Jedes Wort, jede Handlung hielt er auf Papier fest. Oft sprach er jemanden an und fragte mit schwermütiger Miene nach dem genauen Inhalt eines Gesprächs, das der Führer gerade mit jemandem geführt hatte. Außerdem hielt er peinlich genau alles fest, was sich sonst noch im Bunker abspielte. Dieses Dokument sollte im letzten Augenblick aus dem Bunker geschafft werden, sodass es, wie Bormann bescheiden meinte, ‚seinen Platz unter den großen Kapiteln deutscher Geschichte‘ würde einnehmen können.“ 7

Doch das Bormann-Tagebuch, das die Russen später der Welt präsentierten, ist ein dürftiges Heftchen mit Einträgen, die zwischen einer und drei kurzen Zeilen lang sind. Der umfangreichste Eintrag vom 27. April hat dürftige acht Zeilen. Offensichtlich ist dieses Tagebuch keine vollständige Abhandlung über den Todeskampf des Dritten Reichs. Obwohl die meisten Historiker (einschließlich David Irving, dem selbsternannten Apostel der „wahren Geschichte“) seine Echtheit anstandslos anerkennen, kann es nur eine Fälschung sein. Alles in allem gibt es keine gegenständlichen, visuellen oder schriftlichen Beweise, die Hitlers Schicksal irgendwie erhellen.

Bunker

Auf diesem Foto von 1946 sieht man den Ausgang des Führerbunkers. Der hölzerne Wachturm wurde von den Sowjets Anfang Juli 1945 hinzugefügt.

Augenzeugenberichte

Die konventionelle Version, dass Hitler sich umbrachte und am Nachmittag des 30. April 1945 verbrannt wurde, stützt sich also allein auf die mündlichen und schriftlichen Aussagen, die unmittelbar nach dem Krieg von einer kleinen Gruppe gefangen genommener Nazis gemacht wurden. Die meisten von ihnen gehörten der SS an und behaupteten, diese historischen Ereignisse mit eigenen Augen gesehen zu haben. Die sechs wichtigsten Berichte stammen von SS -Obersturmbannführer Harry Mengershausen, SS-Sturmbannführer Otto Günsche, SS -Obergruppenführer Johannes („Hans“) Rattenhuber, SS - Obersturmbannführer Erich Kempka, SS -Unterführer Hermann Karnau und SS -Hauptscharführer Erich Mansfeld. Die ersten drei Augenzeugen, Mengershausen, Günsche und Rattenhuber, fielen in sowjetische Hände, nachdem Berlin am 2. Mai 1945 eingenommen worden war. Sie erzählten den sowjetischen Behörden ihre Versionen von Hitlers Schicksal zwischen dem 13. und dem 20. Mai 1945.

Diese drei Zeugenaussagen sind der Öffentlichkeit erst zugänglich, seit 2005 das Buch „Hitler’s Death“ erschien. Obwohl Hitlers Diener,  SS-Sturmbannführer Heinz Linge etwa zur gleichen Zeit gefangen genommen wurde, ist seine Aussage nicht in dem Buch aufgeführt. Soweit ich das ermitteln konnte, ist sie bis heute unter Verschluss. In Anbetracht der Tatsache, dass Linge später zu einer der zentralen Figuren in der offi ziellen Geschichte über Hitlers Tod wurde, wirft dies die Frage auf, ob „Hitler’s Death“ tatsächlich dem Anspruch gerecht wird, das letzte Wort zu diesem Thema zu sagen.

Axmann Linge

Artur Axmann (l.), Heinz Linge (r.)

Die drei oben erwähnten Aussagen lassen sich durch weitere ergänzen, die von deutschen Gefangenen gegenüber den Sowjets im Mai 1945 gemacht wurden. Dies gilt vor allem für das, was SS -Sturmbannführer Dr. Helmut Kunz am 7. Mai vorbrachte. Auch wenn Dr. Kunz behauptete, nichts Unmittelbares zum Tod von Adolf und Eva Hitler sagen zu können, so enthält seine Aussage doch einen sehr aufschlussreichen Bericht über das letzte überlieferte Gespräch, das Eva führte.

Kommentare

30. März 2016, 14:19 Uhr, permalink

Richtigstellung von Dogmen

Was schreibt Ihr hier für einen Unsinn.

"Als der grauenvolle Krieg auf sein Ende zusteuerte, wollten Churchill und die britische Regierung dafür sorgen, dass die Geschichte sich nie wiederholen würde"

Hitler wurde benutzt und gehörte mit zur Agenda eines von den Aschkenasim Khasaren-Juden lange vorher ausgehegten Planes, siehe Albert Pike.

Wenn Ihr hier Euren Müll schon ablasst recherchiert die Geschichte erst einmal richtig.
Churchill und Konsorten, die USA und Stalin wollten den Krieg gegen Deutschland, das hat er selber an englische Parlamentarier in einem Brief geschrieben. Übrigens, auch Stalin war Freimaurer und die Aschkenasim Khasaren-Juden sitzen heute immer noch wie früher in der russischen und amerikanischen Regierung. Hitler und seine Regierung hatten viele Versuche mit England und Polen unternommen den Krieg zu verhindern. Auch hatte Hitler dem Volk die Häuser zurück gegeben welche die Aschkenasim Khasaren-Juden dem Volk vorher gestohlen hatten. Der Krieg gegen Deutschland war lange vorher vorbereitet mit einer bis zu 6 bis 12-fachen militärischen Übermacht. Wie kann man nur so verbohrt sein und die echten Reden Hitlers nicht begreifen und die realen Zusammenhänge so falsch schlußfolgern. Wenn Sie das nach so vielen Jahrzehnten Revisionismus immer noch nicht begriffen haben sagt das viel über Ihr Auffassungsvermögen aus. Deutschland "mußte" Russland mit Krieg zuvorkommen. Hitler wußte das Stalin mit Unterstützung der Rothschild's, den USA und England's Deutschland angreifen wollte. Außerdem wurden die Deutschen in Danzig und anderen ehemaligen Reichsgebieten (gestohlenes Land durch die Versailer Diktate) v-o-r dem Krieg verfolgt, gemordet und vertrieben. Wie gesagt davor, nicht im Krieg.
Weiterhin denken Sie mal über den Begriff NAZI nach. Was heißt das wohl. N-A-tional-Z-I-onIst. Endlich Kapiert? Also nicht in Deutschland waren Nazis, sondern die Aschkenasim Khasaren-Juden sind NAZI's.

Nationalsozialist müßte also NASO heißen, nicht NAZI. Nicht Hitler wollte andere Völker vernichten sondern das Sklaven-, Alkohol-, Waffen- und Drogen handelne und Völkermordendende degenerierte Aschkenasim Khasaren-Juden Pack, wie die es schon seit Jahrtausenden tun und für fast alle Kriege und Genozide auf der Welt verantwortlich sind. Geht das endlich mal in den gehirngewaschenen Kopf rein.

31. März 2016, 10:32 Uhr, permalink

Thomas Kirschner

An unseren "Kritiker": Du verkennst unsere redaktionelle Funktion, Mann. Der "Blödsinn" den "wir" da schreiben, stammt aus der Feder des Autors, den wir übrigens selber gar nicht kennen, und für den als Nicht-Deutschen sieht die Geschichte halt anders aus.

Grundsätzlich ist es nicht so, dass wir in der Redaktion hier jeden Artikel selber schreiben und damit unsere eigene Meinung ausdrücken. Das wäre doch viel zu langweilig. Vielmehr übersetzen und publizieren wir im Wesentlichen Artikel aus aller Welt, die wir im Kern für interessant halten, auch wenn manche Details bzw. Aussagen nicht unbedingt unsere eigene Meinung widerspiegeln müssen.

06. April 2016, 12:21 Uhr, permalink

Richtigstellung von Dogmen

Vielen Dank für die Anwort auf mein Kommentar,

man sieht wie die Provaganda der Aschkenasim Khasaren-Juden und Geschichtsfälschung perfekt funktioniert. Schade das bei dem Konzept von Portalen wie das Ihre jeder, oder fast jeder, irgend etwas reinschreiben kann ohne das es wahrscheinlich möglich dieses kostendeckend zu überprüfen zu können. Eigentlich wollte ich hier keine Bemerkungen machen. Aber manchmal geht mir die Hutschnur hoch, da unser eigentlicher Feind die Illuminatenblutlinien, Jesuitenorden und die Dummheit Volksmassen sind, die sich immer wieder gegeneinander aufhetzen lassen, sind. Vor allem das immer wieder mit der gleichen Leier die alten falschen Dogmen bedient werden. Vor allem wenn die eigentlichen Verbrecher in der Weltgeschichte verharmlost werden. Das die alle miteinander verwandten Herrscherfamilien dieses perfide Spiel schon sein Jahrtausenden treiben, sagt viel über die Verdummung des Volkes aus, leider. So langsam sehe ich nicht mehr das sich das noch irgendwie in eine positive Richtung ändern wird.

Trotzdem Ihr Portal ist echt gut und informativ, zu mindest aus meiner Sicht.

28. Januar 2017, 12:05 Uhr, permalink

Zaungast

„Er ist wieder da“ - da hatte also wohl das Buch doch recht?
Ansonsten: Nix Genaues weiß man nicht.

Der Artikel sollte ein Drei-Teiler werden. Von diesem, dem 1. Teil, sollen die unter dem Titel „Weitere Teile“ (=in der rechten Spalte, oben) Links auf die Teile 2 und 3 gesetzt sein. Es gibt diese Links aber nicht, nur auf den 1. Teil - und bei dem befinden wir uns ja schon.

Schade. 10 Monate nach Veröffentlichung des 1. Teils werden wir von Giordan Smith also vermutlich nie erfahren, wer warum Hitlers Tod erfand. Aber wollen und müssen wir das wirklich so genau wissen?

Beschränken wir uns also fürs erste mal mit den Darstellungs- und Denkfehlern im vorhandenen Artikel-Drittel:

1.
Die Todesumstände mögen unvollständig oder falsch überliefert worden sein. Aber ob nur die Todesumstände erfunden wurden oder der Tod an sich, macht schon einen kleinen Unterschied. Will G. Smith bestreiten, dass der Führer in seinem Bunker und zeitnah zum 30.4.45 gestorben ist? Will er also sagen, Hiter habe den Krieg überlebt? Falls ja, in einem Geheimkerker der Alliierten oder inkognito in Freiheit bei guten Freunden? Und dann sollte er doch bitte darüber etwas liefern statt endlos unklare und unwichtige Bunker-Szenarien zu schildern.

2.
Wieso sollten die Alliierten ein Interesse daran gehabt haben, den Deutschen Hitler aus den Herzen zu vertreiben, indem sie ihn (angeblich wahrheitswidrig) als Selbstmörder darstellen?
Hätten sie es nicht viel eher genossen, ihm (und uns Deutschen) in Nürnberg seine Hassreden und Vernichtungsphantasien vor Augen zu halten und mit Bildern seiner Opfer (insbesondere die in den KZ) zu garnieren? Das Anschauen-Müssen der Opfer war eine beliebte Umerziehungsmaßnahme der Alliierten fürs einfache deutsche Volk - da hätten doch Vergleichsbilder zusätzlich Eindruck gemacht, auf denen man gleich neben dem geifernden Gröfaz einen stummen Handschellen-Hitler betrachten kann?

3.
Es ist richtig, dass Himmler mit dem Gedanken spielte, sich gegen Hitler zu stellen. Es ging ihm (Anfang 1945!) aber nicht darum, das Kriegsglück wieder zu Gunsten der Deutschen zu wenden, indem er den irrational gewordenen obersten Führer beseitigte. Es ging ihm vielmehr um sein ganz persönliches Glück: Er hoffte, nach dem bereits absehbaren Sieg der Allierten von diesen als eine Art Widerstandskämpfer behandelt zu werden und vielleicht sogar als Statthalter eingesetzt zu werden. Daher hat er seine eigenen Leute bis zuletzt weiter in den Kampf und in den Tod geschickt, während er noch vor Hitlers Tod und der Kapitulation heimlich Fühler zu den Allierten ausstreckte.
Obwohl er höchstpersönlich jahrelang Hitlers blutige rechte Hand in den KZs war, musste er erst selber desertieren und von den Allierten verhaftet werden, um einzusehen, dass er weder zum Hoffnungsträger der Allierten werden würde noch zu einem zweiten Stauffenberg. Da biss er in die versteckte Gift-Kapsel.

4.
Himmler starb wie Goebbels und Göring und viele andere durch eigene Hand. Zumindest bei Himmler, der es ja auf eine Verhaftung durch die Alliierten ankommen ließ, gab es demnach keine Befürchtung, die eigene Leiche würde von den Alliierten zur Schau gestellt werden.
Man darf getrost davon ausgehen, dass ihm und den anderen und vor allem auch dem zur Selbstkritik absolut unfähigen Adolf Hitler die Behandlung als weiter lebendenr Verbrecher das eigentlich lästige war. Wobei sie sich im eigenen Sprachgebrauch nicht als Verbrecher, sondern als erniedrigte Herrenmenschen gesehen hätten.

5.
Kaum ein Deutscher dürfte sich von den Nazi-Oberen und deren Ideologie alleine deshalb getrennt haben, weil sie als Selbstmörder dargestellt werden bzw. es sind. Die Mehrheit hatte genug eigene Sorgen und keinen Grund, weiter die Führer anzuhimmeln, die sie in den Abgrund geführt haben. Eine MInderheit hielt die Treue und hatte ebenfalls kein Problem mit den Suiziden - und nicht einmal mit Hitlers verbitterter Verurteilung des deuschen „Versager-Volkes“, das sich sowohl seines Führers unwürdig erwiesen habe als auch seine Weiterexistenz als Volk verwirkt habe.

Fazit:
Wie genau Hitler starb, ist zwar interessant, aber geschichtlich nicht sonderlich wichtig. Dass er keinen Suizid habe begehen wollen, ist nicht glaubhaft; die Alliierten wollten ihm jedenfalls bestimmt keinen Suizid andichten. Wer wo echte Knochen von ihm hat, ist nur für Archäologen interessant.

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